Aad: Unterschied zwischen den Versionen

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Das Volk 'Aad richtete Unheil und war brutal. Als Hud sein Volk warnte, sah es seine Predigten nur als "alte Legenden" an. Das Volk war sich ziemlich sicher, dass ihm kein Unheil zustoßen würde. Das Volk, das sich mit Hud verfeindete und gegen Allah rebellierte, wurde aber tatsächlich vernichtet. Ein Sandsturm zerstörte 'Aad, "als hätte es nie existiert" (Yahya, 2001)<ref name=Yahya2001>Yahaya, Harun (2001): ''Untergegangene Völker''. Aus dem Türkischen von Ahmet Karamercan, SKD Bavaria Verlag & Handel GmbH, München</ref>.
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Das Volk 'Aad richtete Unheil und war brutal. Als Hud sein Volk warnte, sah es seine Predigten nur als "alte Legenden" an. Das Volk war sich ziemlich sicher, dass ihm kein Unheil zustoßen würde. Das Volk, das sich mit Hud verfeindete und gegen Allah rebellierte, wurde aber tatsächlich vernichtet. Ein Sandsturm zerstörte 'Aad, "als hätte es nie existiert" (Yahya, 2001)<ref name="Yahya2001">Yahaya, Harun (2001): ''Untergegangene Völker''. Aus dem Türkischen von Ahmet Karamercan, SKD Bavaria Verlag & Handel GmbH, München</ref>.
  
  
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Anfang der neunziger Jahre erschienen weltweit angesehene Zeitungen mit Überschriften wie "Fabelhafte arabische Stadt entdeckt", "Legendere arabische Stadt entdeckt", "Das Atlantis des Sandes: Ubar" und gaben damit einen wichtigen archäologischen Fund bekannt. Die Bedeutung dieses Fundes wurde dadurch, dass der Name im Quran auftaucht, um so wichtiger. Viele Menschen, die bis dahin der Ansicht waren, dass die im Quran erwähnte Stadt 'Aad nur Legende sei oder nie ausfindig gemacht werden könnte, konnten nach diesem Fund ihr Erstaunen nicht verheimlichen (Yahya, 2001)<ref name=Yahya2001>.
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Anfang der neunziger Jahre erschienen weltweit angesehene Zeitungen mit Überschriften wie "Fabelhafte arabische Stadt entdeckt", "Legendere arabische Stadt entdeckt", "Das Atlantis des Sandes: Ubar" und gaben damit einen wichtigen archäologischen Fund bekannt. Die Bedeutung dieses Fundes wurde dadurch, dass der Name im Quran auftaucht, um so wichtiger. Viele Menschen, die bis dahin der Ansicht waren, dass die im Quran erwähnte Stadt 'Aad nur Legende sei oder nie ausfindig gemacht werden könnte, konnten nach diesem Fund ihr Erstaunen nicht verheimlichen (Yahya, 2001)<ref name="Yahya2001">.
  
  

Version vom 4. April 2009, 19:04 Uhr

'Aad ist der Name eines Stammes, zu dem der Prophet Hud (der Friede sei mit ihm) entsandt wurde (Zaidan, 2000)[1].


"(6) Sahst du etwa nicht, wie dein HERR verfuhr mit 'Aad, (7) die von (der Stadt) Iram mit den Hohen (Säulen), (8)ihresgleichen in den Ländern nicht erschaffen wurde; (9) sowie mit Thamud, diejenigen, die den Fels im Tal ausmeißelten; (10) sowie mit Pharao, der von den Pyramiden, (11) diejenigen, die in den Städten die Grenze überschritten, (12) dann darin das Verderben vermehrten, (13) dann über sie dein HERR eine Mischung von Peinigung ergoss?! (14) Gewiss, dein HERR ist doch wachend." [Quran, 89:6-14]


"(50) und dass ER doch das erste 'Aad zugrunde richtete (51) sowie Thamud, dann nichts übrig ließ, (52) sowie die Leute von Noah vorher, gewiss, sie pflegten diejenigen zu sein, die noch mehr Unrecht und noch mehr Übertretungen begingen. (53) Und die verderbten Städte ließ ER abstürzen, (54) so bedeckte sie, was sie bedeckte." [53:50-54]


"(12) Verleugnet vor ihnen haben die Leute von Noah, die Bewohner von Ar-Rass und Thamud (13) sowie 'Aad, Pharao und die Brüder von Lot (14) sowie die Bewohner von Al-Aika und die Leute von Tubba'. Alle bezichtigten die Gesandten der Lüge, so war Meine Androhung Rechtens." [50:12-14]


"(18) Abgeleugnet hat 'Aad. Also wie waren Meine Peinigung und Meine Ermahnungen?! (19) Gewiss, WIR schickten über sie einen Wirbelsturm an einem unheilvollen, andauernden Tag, (20) er zog die Menschen heraus, als wären sie Stämme entwurzelter Palmen. (21) Also wie waren Meine Peinigung und Meine Ermahnungen?!" [54:18-21]


"(12) Vor ihnen leugneten ab die Leute Noahs, 'Aads und Pharaos von den Pyramiden, (13) sowie Thamuds und die Leute Lots und die Bewohner von Al-Aika. Diese sind Al-Ahzab200. (14) Doch alle bezichtigten die Gesandten der Lüge, also verdient ist die Bestrafung. (15) Und diese warten auf nichts anderes außer auf einen einzigen Schrei, der keine Wiederholung hat. (16) Und sie sagten: „Unser HERR! Beschleunige uns doch unseren Anteil vor dem Tag der Abrechnung!“" [38:12-16]


"(65) Und zu 'Aad (entsandten) WIR ihren Bruder Hud. Er sagte: „Meine Leute! Dient ALLAH! Ihr habt keinen Gott außer Ihm. Wollt ihr etwa nicht gottesfürchtig gemäß handeln?!“ (66) Die Entscheidungsträger seiner Leute, die Kufr betrieben, sagten: „Gewiss, wir sehen dich doch in Sinnesverwirrung und gewiss, wir glauben doch, dass du zu den Lügnern gehörst.“ (67) Er sagte: „Meine Leute! Ich leide nicht unter Sinnesverwirrung, sondern ich bin ein Gesandter Des HERRN aller Schöpfung. (68) Ich verkünde euch die Botschaft meines HERRN und ich bin für euch ein treuer Ratgeber. (69) Verwundert ihr euch etwa, dass euch eine Ermahnung von eurem HERRN zuteil wurde durch einen Mann von euch, um euch zu warnen?! Und entsinnt euch, als ER euch zu Nachfolgern von Noah-Leuten einsetzte und eure Körpergestalt noch kräftiger machte. So entsinnt euch der Wohltaten ALLAHs, damit ihr erfolgreich werdet.“ (70) Sie sagten: „Bist du etwa zu uns gekommen, damit wir ALLAH alleine dienen und von dem ablassen, dem unsere Ahnen dienten?! Also lasse uns das zuteil werden, wovor du uns warnst, solltest du von den Wahrhaftigen sein.“ (71) Er sagte: „Bereits traf euch doch (dafür) von eurem HERRN Missfallen und Zorn. Wollt ihr etwa mit mir über Namen (von Götzen) disputieren, die ihr und eure Ahnen (ihnen) gegeben habt, wozu ALLAH niemals eine Bestätigung hinabsandte?! So wartet nur ab! Ich warte ebenfalls mit euch ab.“ (72) Dann haben WIR ihn und diejenigen mit ihm mit Gnade von Uns gerettet und diejenigen, die Unsere Ayat geleugnet haben, ausgerottet. Und sie waren keine Mumin." [7:65-72]


"(50) Und zu 'Aad (entsandten WIR) ihren Bruder Hud. Er sagte: „Meine Leute! Dient ALLAH, ihr habt keine Gottheit außer Ihm! Ihr seid doch nichts anderes als Erdichter! (51) Meine Leute! Ich bitte euch nicht um eine Belohnung dafür. Meine Belohnung obliegt doch nur Demjenigen, Der mich erschuf. Besinnt ihr euch denn nicht?! (52) Meine Leute! Bittet euren HERRN um Vergebung, dann zeigt Ihm gegenüber Reue, so läßt ER den Himmel über euch reichlich regnen und verleiht euch zusätzliche Macht zu eurer Macht; und wendet euch nicht als schwer Verfehlende ab!“ (53) Sie sagten: „Hud! Du hast uns kein eindeutiges Zeichen gebracht. Wir werden auch auf keinen Fall unsere Götter verlassen wegen deines Geredes und wir werden dir nicht glauben! (54) Wir sagen nur, daß manche unserer Götter dich einer Bosheit aussetzten.“ Er sagte: „Ich bitte ALLAH doch, Zeuge zu sein, auch seid selbst Zeugen, daß ich keineswegs Schuld trage an dem, was ihr an Schirk [Götzendienst] betreibt (55) Ihm gegenüber! Also führt eure List gegen mich durch, allesamt; dann gewährt mir dabei keine Zeit. (56) Gewiß, ich übe vertraue auf ALLAH, meinem HERRN und eurem HERRN; ohnehin gibt es kein sich bewegendes Lebewesen, ohne daß ER darüber verfügt. Gewiß, mein HERR (vergilt) nach einem rechten Weg. (57) Solltet ihr euch abwenden, so habe ich euch bereits das verkündet, womit ich zu euch entsandt wurde; und mein HERR wird als Nachfolger andere Leute als ihr einsetzen und ihr werdet Ihm dabei in keiner Weise schaden. Gewiß, mein HERR ist jeder Sache äußerst bewahrend.“ (58) Und als Unsere Bestimmung eintraf, erretteten WIR Hud und diejenigen, die mit ihm den Iman verinnerlicht haben - durch Gnade von Uns. Und WIR haben sie vor einer harten Peinigung errettet. (59) Und dies ist 'Aad. Sie leugneten die Zeichen ihres HERRN ab, widersetzten sich Seinen Gesandten und folgten der Anordnung jedes sturen Gewalttäters. (60) Und sie wurden in diesem Diesseits mit Fluch verfolgt sowie am Tag der Auferstehung. Ja! 'Aad betrieben zweifellos ihrem HERRN gegenüber Kufr. Ja! Nieder mit 'Aad, den Leuten von Hud." [11:50-60]


Das Volk 'Aad richtete Unheil und war brutal. Als Hud sein Volk warnte, sah es seine Predigten nur als "alte Legenden" an. Das Volk war sich ziemlich sicher, dass ihm kein Unheil zustoßen würde. Das Volk, das sich mit Hud verfeindete und gegen Allah rebellierte, wurde aber tatsächlich vernichtet. Ein Sandsturm zerstörte 'Aad, "als hätte es nie existiert" (Yahya, 2001)[2].



Die Ausgrabung der Stadt Iram

"(6) Sahst du etwa nicht, wie dein HERR verfuhr mit 'Aad, (7) die von (der Stadt) Iram mit den Hohen (Säulen), (8)ihresgleichen in den Ländern nicht erschaffen wurde;" [Quran, 89:6-8]


Anfang der neunziger Jahre erschienen weltweit angesehene Zeitungen mit Überschriften wie "Fabelhafte arabische Stadt entdeckt", "Legendere arabische Stadt entdeckt", "Das Atlantis des Sandes: Ubar" und gaben damit einen wichtigen archäologischen Fund bekannt. Die Bedeutung dieses Fundes wurde dadurch, dass der Name im Quran auftaucht, um so wichtiger. Viele Menschen, die bis dahin der Ansicht waren, dass die im Quran erwähnte Stadt 'Aad nur Legende sei oder nie ausfindig gemacht werden könnte, konnten nach diesem Fund ihr Erstaunen nicht verheimlichen (Yahya, 2001)<ref name="Yahya2001">.


Quellen

  1. Zaidan, Amir M. A. (2000): At-Tafsir. Eine philologisch, islamologisch fundierte Erläuterung des Quran-Textes. (PDF), ADIB-Verlag, Offenbach
  2. Yahaya, Harun (2001): Untergegangene Völker. Aus dem Türkischen von Ahmet Karamercan, SKD Bavaria Verlag & Handel GmbH, München