Sinn der Verbote im Islam: Unterschied zwischen den Versionen

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== In den verbotenen Dingen gibt es keinen Nutzen ==
 
  
[[Umm Salama]] (ALLAHs Wohlgefallen mit ihr) berichtete: Allahs Gesandter (ALLAHs Segenn und Frieden mit ihm) hat gesagt:
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=== Wenn Menschen einen zur Sünde zwingen... ===
:''"Allah machte keinen Nutzen in dem, was Er euch verbot."''
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Wenn Menschen einen zur Sünde zwingen soll man nicht auf die Menschen hören. Z.B. möchten die Eltern, dass man etwas tut, was ALLAH verboten hat. Normalerweise muss man im Islam immer auf die Elern hören. Sollten sie jedoch etwas verlangen, was eine Sünde ist, darf man in dem Fall nicht auf sie hören, muss aber dennoch weiterhin gut zu ihnen sein. In so einem Fall liegt eine Prüfung von ALLAH. Wenn ALLAH bei jemandem an erster Stelle kommt, wird man ALLAH gehören, und nicht Seinen Geschöpfen. In einem Hadith heißt es:
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:(Überliefert von Buchari, Tirmidhi, Nasa'i, [[Ahmad ibn Hanbal]])
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(Bukhari, Muslim, Abu Dawud, Nasa'i, Ibn Majah)
  
  
== Wenn Menschen einen zur Sünde zwingen... ==
 
  
...soll man nicht auf die Menschen hören. Z.B. möchten die Eltern, dass man etwas tut, was ALLAH verboten hat. Normalerweise muss man im Islam immer auf die Elern hören. Sollten sie jedoch etwas verlangen, was eine Sünde ist, darf man in dem Fall nicht auf sie hören, muss aber dennoch weiterhin gut zu ihnen sein.
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== In den verbotenen Dingen gibt es keinen Nutzen ==
  
Hakam Ibn Amr (ALLAHs Wohlgefallen mit ihm) berichtete: Allahs Gesandter (ALLAHs Segenn und Frieden mit ihm) hat gesagt:
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[[Umm Salama]] (ALLAHs Wohlgefallen mit ihr) berichtete: Allahs Gesandter (ALLAHs Segenn und Frieden mit ihm) hat gesagt:
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:''"Allah machte keinen Nutzen in dem, was Er euch verbot."''
  
:''"Kein Gehorsam einem Geschöpf gegenüber, in einer Sünde gegen den Schöpfer."''
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:(Überliefert von Buchari, Tirmidhi, Nasa'i, [[Ahmad ibn Hanbal]])
  
(Bukhari, Muslim, Abu Dawud, Nasa'i, Ibn Majah)
 
  
  

Version vom 28. Oktober 2008, 19:17 Uhr

Prüfung

Ibn Mas'ud (ALLAHs Wohlgefallen mit ihm) berichtete: Allâhs Gesandter (ALLAHs Segen und Frieden mit ihm) hat gesagt:

"Allah hat nichts verboten, ohne zu wissen, dass ihr danach lechzen werdet. Ich halte euch an eurer Kleidung fest, damit ihr euch nicht wie Motten und Fliegen ins Feuer stürzt."
(Überliefert von Ahmad ibn Hanbal)


Wenn Menschen einen zur Sünde zwingen...

Wenn Menschen einen zur Sünde zwingen soll man nicht auf die Menschen hören. Z.B. möchten die Eltern, dass man etwas tut, was ALLAH verboten hat. Normalerweise muss man im Islam immer auf die Elern hören. Sollten sie jedoch etwas verlangen, was eine Sünde ist, darf man in dem Fall nicht auf sie hören, muss aber dennoch weiterhin gut zu ihnen sein. In so einem Fall liegt eine Prüfung von ALLAH. Wenn ALLAH bei jemandem an erster Stelle kommt, wird man ALLAH gehören, und nicht Seinen Geschöpfen. In einem Hadith heißt es:

Hakam Ibn Amr (ALLAHs Wohlgefallen mit ihm) berichtete: Allahs Gesandter (ALLAHs Segenn und Frieden mit ihm) hat gesagt:

"Kein Gehorsam einem Geschöpf gegenüber, in einer Sünde gegen den Schöpfer."

(Bukhari, Muslim, Abu Dawud, Nasa'i, Ibn Majah)


In den verbotenen Dingen gibt es keinen Nutzen

Umm Salama (ALLAHs Wohlgefallen mit ihr) berichtete: Allahs Gesandter (ALLAHs Segenn und Frieden mit ihm) hat gesagt:

"Allah machte keinen Nutzen in dem, was Er euch verbot."
(Überliefert von Buchari, Tirmidhi, Nasa'i, Ahmad ibn Hanbal)