Iman

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Der Iman ist die innere Überzeugung, die mit äußeren Taten verbunden ist. Das Wort "Iman" mit Glaube zu übersetzen ist nicht richtig, weil mit Iman keine Vermutung gemeint ist, sondern Gewissheit die auf Wissen basiert. Daher sagt man im Islam, dass man bezeugt, dass es keine anzubetende Gottheit gibt außer ALLAH und das Muhammad Sein letzter Gesandter ist. Man glaubt dieses also nicht, sondern ist fest davon überzeugt und das geht nur, wenn man sich Wissen aneignet und alles kritisch betrachtet, mit der reinen Absicht allein die Wahrheit zu erfahren.

"Diese ist die eigentliche Schrift, keinerlei Zweifel ist darin, (sie ist) eine Rechtleitung für die Gottesfürchtigen. (3) Es sind diejenigen, die den Iman an das Verborgene[1] verinnerlichen, das rituelle Gebet ordnungsgemäß verrichten und von dem, was WIR ihnen an Versorgung gewährten, geben, (4) sowie diejenigen, die den Iman verinnerlichen an das, was dir (Muhammad) hinabgesandt wurde, und an das, was vor dir hinabgesandt wurde, und die über das Jenseits Gewißheit haben. (5) Diese verfügen über Rechtleitung von ihrem HERRN und diese sind die eigentlichen Erfolgreichen." (Quran, 2:2-5)


Mumin/a (pl. Muminuun) sind Muslime die den Iman verinnerlicht haben.


Inhaltsverzeichnis

Definition von Iman

Die Definition ist entnommen aus dem Buch "Al-'Aqida - Einfrühung in die Iman-Inhalte" von Amir Zaidan[2]:


Iman bezeichnet linguistisch: "die Zustimmung", "die Bestätigung", "die Anerkennung", "etwas als wahr und gewiß annehmen", "das Vertrauen".

Islamologisch ist Iman ist die apodiktische Verinnerlichung der gesamten Inhalte dessen, was der Gesandte Muhammad (ALLAHs Segen und Frieden mit ihm) als abschließende Offenbarung definitiv für alle Muslime verkündete und was per definitionem notwendiger Bestandteil des islamischen Din ist, wie z. B. der Iman an ALLAH, an Seine Gesandten, an Seine Engel, an Seine geoffenbarten Schriften, an Al-Qadar, an den Jüngsten Tag (dies sind die sechs Säulen des Iman), an die Pflicht des rituellen Gebets, des Fastens im Ramadan, der Hadsch und der Zakat, etc. (fünf Säulen des Islam).

Man kann Iman auch kurz mit Überzeugung übersetzen.


Die drei Pflichtenteile von Iman

Nach Meinung der Mehrheit der islamischen Gelehrten umfaßt der Iman an sich drei Pflichtteile:

1. Das rein äußerliche Bekunden der Zugehörigkeit zum Islam durch bewußtes Aussprechen des Islam-Bekenntnisses - der Schahada: :"Aschadu an la ilaha illallah, wa aschahadu anna muhammadan rasulallah" (Ich bezeuge, dass es keinen Gott gibt außer ALLAH und das Muhammad sein Gesandter ist)
2. Die echte innere Überzeugung, d. h. die Verinnerlichung des zunächst nur verbal abgelegten Islam-Bekenntnisses als Folge des Prozesses der Erkenntnis und Kenntnis mit dem Herzen und
3. Die praktische Umsetzung dieser ersten beiden Pflichtteile, also des äußerlichen Bekundens und der inneren Überzeugung durch entsprechendes Handeln (z. B. Praktizieren der gottesdienstlichen Handlungen, Beachten der Gebote und Vorschriften, usw.).


"(1) Bei al-'Asr (Zeit/Nachmittag)! (2) Gewiß, der Mensch ist im Verlust (3) außer denjenigen, die den Iman verinnerlicht, gottgefällig Gutes getan, einander zur Wahrheit ermahnt und einander zur Geduld ermahnt haben." (Quran, 103)

Bedeutung von "Iman" im quranischen Kontext

Nach der Wissenschaft der sinnverandten Wörter und nach den Quran-Exegeten wird "Iman" im Quran als Synonym für sechs verschiedene Begriffe verwendet. Es wird verwendet für:

  1. At-Tasdiq: die bewusste Zustimmung, die Bestätigung, die Anerkennung und die Annahme einer Auffassung als wahr und gewiss (siehe Quran 40:12, 12:17),
  2. Die rein äußerliche Zustimmung ohne echte innere Überzeugung (siehe Quran 4:136, 2:62, 63:3),
  3. At-Tauhid: den Iman an ALLAHs Einzigkeit und Einheit (siehe Quran 16:106, 40:10, 5:5),
  4. Al-Imanu-sch-Schar'i: den Iman nach islamischer Definition (siehe Quran 2:25, 18:107),
  5. As-Salat: das rituelle Gebet (siehe Quran 2:143),
  6. Ad-Du'a: das Bittgebet (siehe Quran 10:98).

Ist Iman = Glaube?

Iman kann nicht als „Glaube“ übersetzt werden, weil der Begriff „Glaube“ sowohl in seiner sprachlichen als auch in seiner christlich-theologischen Bedeutung mit der Definition von Iman keinerlei Gemeinsamkeit hat und zudem mit den Inhalten von Iman nicht vereinbar ist.

Iman muß auf Beweisführung, Logik und bewußte Verinnerlichung aufgebaut werden, damit er seiner islamologischen Definition genügen kann.

In den klassischen deutschen Standardlexika wird „Glaube“ definiert als: „innere Sicherheit, die keines Beweises bedarf“, „primär (gefühlsmäßiges) Vertrauen, feste Zuversicht“, „ohne Überprüfung, meist gefühlsmäßig ohne Beweise für wahr gehaltene Vermutung“, „Gefühl, unbeweisbare Herzensüberzeugung“, „im Gegensatz zum Wissen ein Fürwahrhalten ohne die unmittelbare Möglichkeit einer (wissenschaftlichen) Beweisführung oder einer Überprüfung“, „(in der Philosophie) im Gegensatz zu Wissen ein Fürwahrhalten ohne methodische Begründungen“, „(in der Tradition des christlichen Denkens) Unterscheidung zwischen Glauben und Wissen im Sinne eines konträren Gegensatzes“.

Für Platon ist der Glaube wie das Meinen die unphilosophische Vorstufe des philosophischen oder wissenschaftlich begründeten Wissens. Dieser Gedanke einer Stufenfolge von Gewißheiten weicht in der Tradition des christlichen Denkens einer scharfen Trennung von Wissen und Glauben. Nach Kant ist der Glaube ein subjektiv zureichendes aber objektiv unzureichendes Fürwahrhalten: „Ich mußte also das Wissen aufheben, um zum Glauben Platz zu bekommen“.

Im Islam ist blinder Glaube unter Auschluss des Intellekts nicht möglich und nicht erwünscht. Der Islam ist nämlich das Ergebnis einer Symbiose zwischen Iman und Intellekt bzw. zwischen Wissenschaft und Religion, denn nach islamischem Selbstverständnis nur die Beschäftigung mit Wissenschaft zur ALLAHs Erkenntnis führt. Die bewusste Gottergebenheit ist also die eigentliche Frucht von Wissen.

Der Islam macht daher das Streben nach Wissen zur Pflicht eines jeden Muslims, sowohl für Mann und Frau, als auch für alt und jung. Er geht sogar so weit, die wissenschaftliche Arbeit zum Gottesdienst zu erheben. In ständigen Appell fordert der Quran den Menschen dazu auf, die Natur zu erforschen, damit er die Existenz ALLAHs und SEINE Eigenschaften erkennt. Im Quran findet der Muslim die Grundlagen und Richtlinien für ein wissenschaftliches Forschen. Die einzige Einschränkung auf diesem Gebiet bestehet darin, dass die Forschung selbst nie zum Ziel werden darf, sondern immer ein Mittel zur Erreichung menschlichen Fortschritts und zur Vervollkommnung der Moral bleiben muss.

Aus diesen Definitionen ergibt sich, daß man den arabischen Begriff “Iman” auch nicht annähernd mit dem deutschen Wort “Glaube” wiedergeben kann.


Zusammenfassung der Definition von "Iman"

Als umfassender Sammelbegriff für Iman kann der Ausdruck "die mit Wissen verbundene bewusste Verinnerlichung" verwendet werden, oder auch einfach "die Überzeugung". Personen die den Iman praktizieren, heißen dementsprechend Mumin (mask./Sg.) (Überzeugter), Mumina (fem./Sg.) (Überzeugte) und Mumin (Pl).



Kriterien zur Einstufung des Iman

Bei Muslimen ist der Iman, also die innere Überzegung, jeweils unterschiedlich groß und das kann man an deren Taten erkennen. Die Gelehrten des Islam haben auf der Basis von Quran und Sunna dazu folgende drei Gruppen von Personen, die Iman haben, definiert:


1. Die Praktizierenden Muslime

Zu dieser Kategorie fallen alle Personen, die

  1. den Iman verbal bezeugen, und
  2. den Islam praktizieren (gottesdienstliche Handlungen, Gebote, Verbote etc.)

Solange diese Personen keine eindeutigen Äußerungen machen, oder offensichtliche Handlungen begehen, die sie außerhalb des Islam bringen, sind sie Mu`min, und dürfen nicht als Kafir bezeichnet werden.


Als der Gefährte Usama Ibn Zaid (ALLAHs Wohlgefallen mit ihm) dem Gesandten ALLAHs (ALLAHs Segen und Frieden mit ihm) erzählte, dass er im Kampf einen Polytheisten getötet habe, nachdem dieser die Schahada (Islam-Bekenntnis) abgelegt hatte, sagte ihm der Gesandte ALLAHs (ALLAHs Segen und Frieden mit ihm):

"Sagte er "La ilaha illal-lah", es gibt keinem Gott außer ALLAH, und du hast ihn getötet? Ich (Usama) sagte: "Gesandter ALLAHs! Er sagte es doch nur aus Angst vor der Waffe!" Er (ALLAHs Segen und Frieden mit ihm) sagte: "Hättest du sein Herz aufgeschnitten, damit du weißt, ob er es (aus Angst vor der Waffe) sagte oder nicht!?" Und er wiederholte dies mir gegenüber so oft, bis ich mir wünschte, ich wäre erst an diesem Tag Muslim geworden!"
(Überliefert von Muslim)

Dieser Hadith bestätigt, dass wir die Menschen nur nach ihren äußerlichen Handlungen und nicht nach ihren Absichten beurteilen dürfen, da nur ALLAH, der Erhabene und Allwissende, das Verborgene des Herzens kennt und darüber urteilen kann.


"Ihr, die den Iman verinnerlicht habt! Höret auf ALLAH und Seinem Gesandten, wenn er euch zu dem aufruft, was euch lebendig macht. Und wisst, daß ALLAH gewiß dem Menschen die Verfügung über sein Inneres verwehren kann und daß ihr gewiß zu Ihm versammelt werdet." (Quran, 8:24)


Abu Sa'id Ibn Al-Mu'alla berichtete:

"Während ich das Gebet in der Moschee verrichtete, rief mir der Gesandte Allahs, Allahs Segen und Friede auf ihm, zu, und ich reagierte nicht. Ich sagte zu ihm (nach dem Gebet): "Ich befand mich im Gebet, o Gesandter Allahs!" Er sagte zu mir: "Sagt Allah nicht" "..., höret auf Allah und den Gesandten, wenn er euch zu etwas aufruft, ..." (Quran, 8:24)? ..."
(Überliefert von Buchari Nr. 4474, Abu Dawud, An-Nasa'i und Ibn Majah)


2. Die Muslime, die ALLAH gegenüber ungehorsam sind (arab.: 'Asi)

Hier fallen alle Personen, die ihre Überzeugung (Iman) verbal bekennen, den Islam aber nur teilweise praktisch umsetzen, d. h. Muslime welche die Schari'a-Gebote nicht komplett befolgen.

Solche Muslime werden am Jüngsten Tag wegen Nicht-Erfüllen der vorgeschriebenen Handlungen zur Rechenschaft gezogen, obwohl sie Iman hatten.

Personen, die jedoch die Schari'a-Gebote deswegen nicht befolgen, weil sie von einzelnen Geboten und Verboten nicht überzeugt sind, treten aus dem Islam aus und sind Kafir. Das heißt wenn man davon überzeugt ist, dass das bedecken der Haare mit dem Kopftuch für die muslimische Frau keine Pflicht sei, ist man kein Muslim mehr. Wenn man diese Dinge aber aus Schwäche und Faulheit nicht befolgt, jedoch davon überzeugt ist, dass man mit der Nichtbefolgung eine Sünde macht, ist man ein Muslim. Wenn ALLAH will, kann ER einem am Jüngsten Tag vergeben, doch wenn ER will kann ER solche Muslime für ihren Ungehorsam bestrafen. Man hat dann also keine Garantie für Seine Vergebung.


3. Muslime, die schwere Sünden begehen

Hier fallen alle Personen, die ihre Überzeugung (Iman) verbal bekennen, aber große Sünden begehen, wie z.B. das Nichtverrichten des Gebetes, die Schlechte Behandlung der Eltern, die Verbreitung von übler Nachrede, das Trinken von Alkohol etc.

Solange solche Muslime keine eindeutigen Äußerungen machen, dass sie der Überzeugung sind, dass diese schwere Verfehlungen die sie begehen, halal (erlaubt) seien, d. h. solange sie sich bewusst sind und zugeben, dass sie sich nicht entsprechend der Schari'a-Normen verhalten und benehmen, sind sie Muslime und dürfen nicht als Kafir bezeichnet werden. Diese Menschen müssen trotz ihrer schweren Verfehlungen als Muslime behandelt werden. Selbst wenn sie sterben sollten, ohne sich von diesen schweren Verfehlungen abgewandt zu haben, d. g. ohne "Tauba" (Reue) vollzogen zu haben, müssen sie als Muslime bestattet werden.

Der Gesandte ALLAHs (ALLAHs Segen und Frieden mit ihm) sagte:

"Wer einen Menschen des Kufr bezichtigt, oder sagt: 'Du ALLAHs Feind!', während es (tatsächlich) nicht so ist, wird dies (diese Behauptung) auf ihn selbst zurückfallen."
(Überliefert von Muslim)

Personen, die jedoch die Schari'a-Normen deswegen nicht beachten, weil sie davon nicht überzeugt sind, treten aus dem Islam aus und sind Kafir. Das heißt wenn man davon überzeugt ist, dass das Gebet keine Pflicht sei, dann ist man kein Muslim mehr. Wenn man diese Dinge aber aus Schwäche und Faulheit nicht befolgt, jedoch davon überzeugt ist, dass man mit der Nichtbefolgung eine Sünde macht, ist man ein Muslim. Wenn ALLAH will, kann ER einem am Jüngsten Tag vergeben, doch wenn ER will kann ER solche Muslime für ihren Ungehorsam bestrafen. Man hat dann also keine Garantie für Seine Vergebung. Beim Nichtpraktizieren des Gebets gibt es jedoch unterschiedliche Meinung dazu, ob man dann noch Muslim ist oder doch eher Kafir, auch wenn man davon überzeugt ist, dass das Gebet eine Pflicht ist und man eine Sünde begeht. Denn das Gebet ist nach der Schahada (Islam-Bekenntnis) die wichtigste Säule und Basis des Islam (der Gottergebenheit) überhaupt, die zeigt, dass ein Mensch überhaupt gottergeben (arab.: Muslim) ist und damit ein Beweis für seine Gottergebenheit ist. Muslimsein heißt ja gottergeben sein, wenn man jedoch nicht mal das Gebet, also die Basis des Islam erfüllt, was von der Gottergebenheit bleibt da noch übrig? Inwiefern ist man da noch gottergeben, wenn man nur nach den eigenen Neigungen lebt?


Zu- und Abnahme von Iman

Der Iman kann zu- oder abnehmen. Dazu gibt es mehrere Belege aus dem Quran und der Sunna.

Quran: 74:31; 9:124-125


Den Iman (die Überzeugung) soll man immer wieder erneuern

Abu Huraira (ALLAHs Wohlgefallen mit ihm) sagte: Allahs Gesandter (ALLAHs Segen und Frieden mit ihm) sagte:

"Erneuert euren Iman, indem ihr oft 'La ilaha illal-lah' (es gibt keinen Gott außer ALLAH) sagt."

(Ahmad Ibn Hanbal)


Die Mittel mit denen man den Iman stärken kann

Es gibt mehrere gute Möglichkeiten den Iman zu stärken.

1. Ersens hilft der Erwerb von neuem Wissen und die Vermehrung und Vertiefung des vorhanden Wissens über ALLAH (dem Erhabenen), über SEINE Propheten, über ihr Leben, über die islamische Lebensweise und seine Anforderungen und über die Schöpfung die Gewissheit des Überzeugten über das Dasein ALLAHs und SEINEN Din zu stärken.

Ehrfurcht ALLAH gegenüber haben unter Seinen Dienern nur die Wissenden. (35:28)
Ist derjenige, der während der Nacht sich niederwirft und verbeugt, der sich vor dem Jenseits in Acht nimmt und der sich die Gnade seines HERRN erhofft, (etwa mit dem Kafir/Ableugner gleich)?! Sag: 'Sind etwa diejenigen, die wissen, gleich denjenigen, die nicht wissen?' Doch nur diejenigen mit Verstand besinnen sich. (39:9)


Der Gefährte Abdullah Ibn Umar (ALLAHs Wohlgefallen mit ihm) sagte:

"Wir haben den Iman gelernt, und auch den Quran, dann vermehrte sich unser Iman."


2. Auch das regelmäßige Praktizieren der gottesdienstlichen Handlungen, also die praktische Umsetzung der Gebote stärkt den Iman, sowie das Vollbringen guter Taten und das rechtschaffene Handeln. Diese unterstreichen die innere Überzeugung.


3. Viel Dhikr, also das häufige Dedenken ALLAHs und das Nachdenken über SEINE Schöpfung, stärkten den Iman sehr. Denn dadurch werden einem die Größe und die Eigenschaften ALLAHs bewusster und man kann diese besser verinnerlichen.

Diejenigen, die ALLAHs im Stehen, im Sitzen und liegend auf ihren Seiten gedenken und über die Schöpfung der Himmel und der Erde nachdenken: „Unser HERR, DU hast dies nicht umsonst erschaffen, gepriesen-erhaben bist Du, so bewahre uns vor der Peinigung des Feuers! (3:191)
Und diejenigen, wenn sie mit den Zeichen ihres HERRN ermahnt werden, fallen nicht vor ihnen taub und blind nieder. (25:73)


Die Stufen des Iman

Der Iman an die Einheit und Einzigkeit ALLAH ist die höchste Stufe des Iman

Von Sufyan Ibn AbdAllah, Allahs Wohlgefallen auf ihm, der gesagt hat: Ich sprach:

"O Gesandter Allahs, sage mir ein Wort über den Islam, das ich von keinem anderen als dir erfragen kann." Er sagte: "Sprich: Ich verinnerliche den Iman an Allah - dann stehe (dazu)."
(Dies berichtete Muslim)


Abu Huraira (ALLAHs Wohlgefallen mit ihm) sagte: Allahs Gesandter (ALLAHs Segen und Frieden mit ihm) sagte:

"Erneuert euren Iman, indem ihr oft 'La ilaha illal-lah' (es gibt keinen Gott außer ALLAH) sagt."

(Ahmad Ibn Hanbal)


Ein guter Charakter ist die Hälfte des Imans

Anas (ALLAHs Wohlgefallen mit ihm) berichtete: Der Gesandte Allâhs (ALLAHs Segen und Frieden mit ihm) sagte:

"Ein guter Charakter ist die Hälfte des Imans."
(Daylami)


Es berichtet Abu Huraira (ALLAhs Wohlgefallen mit ihm), dass der Prophet (ALLAhs Segen und Frieden mit ihm) sagte:

"Der vollendetste Muslim im Iman (Überzeugung) ist derjenige, der ein vorzügliches Benehmen hat; und die Besten unter euch sind jene, die ihre Ehefrauen am besten behandeln."
(At-Tirmidhi)


Den Geschwistern im Islam das wünschen was man sich selber auch wünscht

Von Anas ibn Malik, Allahs Wohlgefallen auf ihm, dem Diener von Allahs Gesandten salla Allah u alihi wa sallam, vom Propheten der gesagt hat:

"Keiner von euch ist überzeugt (Mumin), bis er für seinen Bruder wünscht, was er für sich selbst wünscht."
(Dies überlieferten Buhari und Muslim.)


Die niedrigste Stufe des Iman ist ein Hindernis aus der Staße wegzuräumen

Abu Huraira (ALLAHs Wohlgefallen mit ihm) überliefert, dass der Prophet (ALLAHs Segen und Frieden mit ihm) gesagt hat:

“Ich sah einen Mann im Paradies umherschlendern, weil er einen Baum, der den Muslimen Schaden verursachte, vom Weg entfernt hatte.”
(Muslim)



Quellen

Der Artikel ist größtenteils entnommen aus:

  1. ALLAH, Seine Eigenschaften, das Jenseits, die Engel, die Offenbarungsbücher, die Propheten etc.
  2. Zaidan, Amir (1999): Al-'Aqida - Einfrühung in die Iman-Inhalte. Adib-Verlag, Offenbach, 2. Auflage
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