ALLAH

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Kalligraphie mit dem arabischen Schriftzug "Ya Allah/Oh Allah"

ALLAH (arabisch اﷲ‎) ist die arabische Bezeichnung für "den einen Gott" und wird von Muslimen statt dem deutschen Wort "Gott" bevorzugt benutzt, weil der Begriff "ALLAH" im Gegensatz zu "Gott" weder männlich, weiblich noch sächlich ist, über keine Pluralform verfügt und überdies keine Wortwurzel besitzt, von der es nach den Regeln der arabischen Grammatik abgeleitet werden könnte. Somit beinhaltet der Begriff "ALLAH" bereits einige der wichtigsten Attribute des Schöpfers, nämlich dessen Einzigkeit, dessen Geschlechtslosigkeit und außerdem den Umstand, dass ALLAH als der ungeschaffene Schöpfer allen Seins selbst keine Schöpfung darstellt.

"Sag: 'ER ist ALLAH, einzig. ALLAH ist As-Samad (d.h Der absolut Selbständige, Der niemandem bedarf, alles und jeder aber bedarf Seiner). Nie zeugte ER und nie wurde ER gezeugt, und nie ist Ihm jemand ebenbürtig.'" (Quran, Sura Nr. 112)
"Stelle es durch Wissen fest, dass es keinen Gott gibt außer ALLAH." (Quran, 47:19)


Inhaltsverzeichnis

ALLAH ist kein spezieller Gott der Muslime, oder der Araber

Mit dem Namen "ALLAH" wurde Der Schöpfer seit Anbeginn, lange vor dem Gesandten Muhammad (ALLAHs Gnade und Frieden seien mit ihm) benannt. Eines der vielen Vorurteile über den Islam ist, dass Muslime in ALLAH einen besonderen Gott der Muslime, der Araber, etc. sähen. "ALLAH" wird im arabischen Sprachraum von allen Religionen - von arabischen Juden, arabischen Christen und Muslimen - als feststehender Ausdruck für die Realität des Schöpfers benutzt. Zwar ist es richtig, dass sich das „Gottesbild“ im Islam von dem anderer Buchreligionen in gewisser Hinsicht unterscheidet, etwa indem der Islam die Ideen der Dreifaltigkeit oder eines "Gottessohns" ablehnt. Es handelt sich dabei zumindest aus islamischer Perspektive jedoch bei allen monotheistischen Religionen um ein und denselben Gott, der Seine Botschaften an Propheten wie Abraham, Moses, Jesus oder Muhammad entsandte. Diese Sicht der Dinge resultiert daher, dass der Islam alle Gesandten und Propheten vor Muhammad völlig selbstverständlich anerkennt und ein und derselben gemeinsamen Quelle zuschreibt. An dieser Stelle sei ganz nebenbei darauf hingewiesen, dass Gott auch im Aramäischen "ALLAH" heißt. Dies wiederum führt zu der Annahme, dass selbst Jesus (Friede sei mit ihm) mitunter den Begriff "ALLAH" benutzt haben dürfte, wenn er von Gott sprach.



Tauhid - Die Einheit und Einzigkeit ALLAHs

Tauhid ist die Überzeugung (arab.: Iman )von der Einheit und Einzigkeit ALLAHs, dem Erhabenen.

Tauhid schließt somit Dualität, Trinität, Pluralität, Teilbarkeit und jegliches Mysterium in Bezug auf ALLAH kategorisch aus.

"Es gibt nichts Seinesgleichen."(Quran 42:11)
"Sag: 'ER ist ALLAH, einzig. ALLAH ist As-Samad (d.h Der absolut Selbständige, Der niemandem bedarf, alles und jeder aber bedarf Seiner). Nie zeugte ER und nie wurde ER gezeugt, und nie ist Ihm jemand ebenbürtig.'" (Quran, Sura Nr. 112)
"ALLAH ist ER, es gibt keine Gottheit außer Ihm, Der Lebendige (ohne Ende), Der Allverantwortliche. Ihm kommt weder Schläfrigkeit noch Schlaf bei. Ihm gehört, was in den Himmeln und was auf Erden ist. Wer ist dieser, der bei Ihm Fürsprache einlegen könnte außer mit Seiner Zustimmung?! ER weiß, was vor ihnen und was hinter ihnen ist, doch sie umfassen nichts von Seinem Wissen außer dem, was ER will. Das Kursi[A 1] von Ihm umfaßt die Himmel und die Erde, und Ihm fällt es nicht schwer, sie zu bewahren. Und ER ist Der Allhöchste, Der Allerhabene." (Quran 2:255)
"Stelle es durch Wissen fest, dass es keinen Gott gibt außer ALLAH." (Quran, 47:19)
"(91) ALLAH nahm sich nie ein Kind, und mit Ihm war nie eine (andere) Gottheit, sonst nähme sich doch jede Gottheit, was sie erschuf, und es würden sich die einen von ihnen über die anderen erheben. Gepriesen-erhaben ist ALLAH über das, was sie erdichten. (92) ER ist Der Allwissende über das Verborgene und das Sichtbare. Also erhaben ist ER über das, was sie an Schirk betreiben." (Quran, 23:91-92)
(21) Oder nahmen sie sich etwa Gottheiten aus der Erde, die lebendig machen?! (22) Gäbe es in beiden (Himmel und Erde) Gottheiten außer ALLAH, gewiß wären beide verdorben. Also gepriesen-erhaben ist ALLAH, Der HERR des Trohnes, über das, was sie erdichten. (23) ER wird nicht für das was ER tut zur Rechenschaft gezogen, jedoch sie werden zur Rechenschaft gezogen. (24) Oder nahmen sie sich etwa anstelle von Ihm Gottheiten?! Sag: ‚Bringt euren Beweis her! Dies ist die Ermahnung, über die ich verfüge, und die Ermahnung derer, die vor mir waren.‘ Nein, sondern viele von ihnen kennen die Wahrheit nicht, so wenden sie sich ab." (21:21-24)
"Er ( Abraham) sprach: "Dienet ihr dem, was ihr aushauet?" (37:95)
"...Sprich (oh Muhammad):" habt ihr euch denn außer ihm (Allah) Beschützer angenommen, die selbst sich weder nützen noch schaden können?..."(13:16)
"Und da die Nacht ihn überschattete, sah er einen Stern. Er (Abraham) sprach:" Das ist mein Herr." Als er aber unterging, sprach er: "Nicht liebe ich was untergeht." Und als der den Mond aufgehen sah, sprach er: "Das ist mein Herr" Und als er unterging, sprach er: "Wahrlich, wenn mich nicht mein Herr leitet, so bin ich einer der Irrenden." Und als er die Sonne aufgehen sah, sprach er:" Das ist mein Herr; das ist größer." Als sie jedoch unterging, sprach er: "O mein Volk, ich habe nichts mit euren Göttern zu

schaffen. Siehe, ich wende mein Angesicht lauteren Iman zu dem, der die Himmel und die Erde erschaffen, und nicht gehöre ich zu denen, die (Gott) Gefährten geben." (6:76-79)

"(22) ER ist ALLAH, Derjenige, außer Dem es keine Gottheit gibt, Der Allwissende über das Verborgene und das Sichtbare. ER ist Der Allgnade Erweisende, Der Allgnädige. (23) ER ist ALLAH, Derjenige, außer Dem es keine Gottheit gibt, Der Herrscher, Der absolut Reine, Der absolut Makellose, Der Sicherheit Gewährende, Der über alles Verfügende, Der Allwürdige, Der Allbezwingende, Der über allem Stehende. Gepriesen-erhaben ist ALLAH über das, was sie an Götzendienst (arab.: Schirk) betreiben. (24) ER ist ALLAH,

Der Erschaffende, Der Existenz Verleihende, Der Formende. Ihm gehören die Schönsten Namen. Alles, was in den Himmeln und auf Erden ist, lobpreist Ihn. Und ER ist Der Allwürdige, Der Allweise." (Quran, 59:22-24)

"(171) Ihr Schriftbesitzer! Übertreibt nicht in eurem Din und sagt nichts über ALLAH außer der Wahrheit! Der Messias 'Isa (Jesus), der Sohn Marias, war doch nur ein Gesandter ALLAHs, Sein Wort, das ER Maria zuteil werden ließ, und ein Geist von Ihm. So verinnerlicht den Iman an ALLAH und an Seine Gesandten. Und sagt nicht: ‚(Gott sei) dreifaltig.‘[A 2] Hört auf damit, dies ist besser für euch. Gewiß, ALLAH ist nur ein einziger Gott! Gepriesen-erhaben ist ER, daß ER einen Sohn hätte. Ihm gehört, was in den Himmeln und was auf Erden ist. Und ALLAH genügt als bevollmächtigt. (172) Der Messias wird es niemals verweigern, ein Diener ALLAHs zu sein, ebenso die auserwählten Engel. Und wer sich verweigert, Ihm zu dienen, und sich in Arroganz erhebt, diese wird ER noch zu Sich allesamt versammeln." (Quran 4:171 und 172)


Tauhid stellt das fundamentale Axiom der Gesamtheit der Iman-Inhalte dar und bildet somit die zentrale Aussage des Islam.

Der Tauhid besteht aus folgenden drei Aspekten:

  1. ALLAH ist einziger und alleiniger Schöpfer aller Dinge und außer IHM existiert kein anderer Schöpfer.
  2. Er ist der alleiniger und einzig wahrer Gott, dem Anbetung durch die Verrichtung gottesdienstlicher Handlungen (wie Gebet, Zakat (Sozialabgabe), Fasten, Hadsch (Wallfahrt nach Mekka, usw...) gebührt.
  3. ALLAH ist alleiniger und einziger Besitzer vollkommenster Attribute und erhaben über jegliche Arten von Mangelhaftigkeiten.


Daraus ergeben sich für Muslime unter anderem:

  • Die Anerkennung der uneingeschränkten und alleinigen Herrschaft Allahs
  • Die Anerkennung Allahs als den einzig wirklich Handelnden (weil ER auch der Schöpfer der Handlungen ist, s. Das Vorauswissen und die Vorherbestimmung ALLAHs)
  • Die Anerkennung Allahs als den einzig Anbetungswürdigen
  • Die Verpflichtung zu Gehorsam und Liebe gegenüber Allah (t)
  • Die Verpflichtung nur auf Allah zu vertrauen, nur Ihn um Hilfe zu bitten und sich einzig und allein Ihm hinzugeben
  • Der bewusste Gottesbezug jedes (guten) Handelns


Der absolute Primat des Islam-Artikels von Tauhid als wichtigste zentrale Iman-Grundlage wird mit den Worten der Schahada (Islam-Bekenntnis) zum Ausdruck gebracht:

Aschhadu an la ilaha illallah wa aschhadu anna Muhammad ar-rasul-lallah
Ich bezeuge, dass es keine Gottheit außer ALLAH gibt und ich bezeuge, dass Muhammad ALLAHs Gesandter ist!

Wer dieses Bekenntnis mit aufrichtiger Überzeugung sagt und danach handelt, ist ein Muslim (Gottergebener).


Von Anas, Allahs Wohlgefallen auf ihm, der gesagt hat: Ich hörte Allahs Gesandten (Möge Allah ihn in Ehren halten und ihm Wohlergehen schenken) sagen:

Allah der Erhabene hat gesagt: "O Sohn Adams, so lange du mich anflehst und auf mich hoffst, vergebe ich dir, was von dir ist, und beachte es nicht. O Sohn Adams, wenn auch deine Missetaten bis zu den Wolken des Himmels reichten, und du mich um Verzeihung bittest, so vergebe ich dir. O Sohn Adams, wenn du mir Sünden brächtest, nahezu gleich der gesamten Erde, und du mir nichts beigesellst, würde ich dir gewiß nahezu gleichermaßen Verzeihung entgegen bringen."
(Dies berichtete Tirmidhi, und er hat gesagt: es ist ein guter, sahih Hadith.)


Von Mu'ad ibn Dschabal, Allahs Wohlgefallen auf ihm, der gesagt hat:

Ich sagte: "O Gesandter Allahs, unterrichte mich über eine Tat, die mich in den Paradiesgarten bringt und mich vom Höllenfeuer trennt." Er sagte: "Du hast nach etwas Bedeutsamem gefragt, und dennoch ist es ein Leichtes für den, dem Allah, der Erhabene, es leicht macht. Diene (allein) Allah und geselle Ihm nichts bei, verrichte das Gebet, entrichte die Zakat, faste im Ramadan und wallfahre zum Hause". Dann sagte er: "Soll ich dir nicht die Pforten des Guten zeigen? Das Fasten, es ist ein Schutz, und das Almosen, es löscht die Missetat, wie das Wasser das Feuer löscht, und das Gebet eines Menschen mitten in der Nacht. Dann rezitierte er: 'Ihre Seiten halten sich fern von (ihren) Betten; ...' bis er (die Stelle) erreichte: '...für ihre Taten.' (32:16-17.) Dann sagte er: "Soll ich dir nicht über den Anfang der Sache berichten, über ihre Säule und ihren höchsten Gipfel?" Ich sagte: "Gewiß, o Gesandter Allahs." Er sagte: "Der Anfang der Sache ist der Islam , ihre Säule ist das Gebet und ihr höchster Gipfel ist der Dschihad (Anstrengung auf dem Wege ALLAHs)." Dann sagte er: "Soll ich dir nicht mitteilen, wodurch du zu all dem imstande bist?" Ich sagte: "Gewiß, o Gesandter Allahs." Da ergriff er seine Zunge und sagte: "Halte dich damit zurück." Ich sagte: "O Prophet Allahs, werden wir getadelt werden wegem dem, was wir mit ihr sprechen?" Er sagte: "Daß deine Mutter dich verliere, ovMu'ad! Was stürzt denn die Menschen nieder in das Feuer" - oder er sagte: "auf ihre Nasen" - "außer der Ernte ihrer Zungen?"
(Dies berichtete Tirmidhi, der gesagt hat: es ist ein guter, sahih Hadith.)
Erläuterung zu diesem Hadith von Neil bin Radhan (durus.de): Teil 1, Teil 2, Teil 3


Abu Ayyub Chalid Ibn Zayd al-Ansari (ALLAHs Wohlgefallen mit ihm) berichtet, dass ein Mann fragte:

"Oh Gesandter Allâhs! Nenne mir eine Tat, die mich zum Paradies führen und vom Höllenfeuer fernhalten wird." Er antwortete:

"Diene Allah und geselle Ihm nichts bei, verrichte das Gebet, zahle die Zakat und pfege die Verwandtschaftsbande."

(Bukhari und Muslim)


Die Aspekte der Einheit und Einzigkeit ALLAHs

Im Folgenden werden die oben erwähnten drei Aspekte von Tauhid (Einheit und Einzigkeit ALLAHs) genauer beschrieben:


1. ALLAH ist einziger und alleiniger Schöpfer, Herr und Erhalter aller Dinge und außer ihm Existiert kein anderer Schöpfer (arab.: Tauhid ar-Rububiyya)

Die Herrschaft über die gesamte Schöpfung und alles Geschaffene gehört damit einzig und allein ALLAH, dem Erhabenen. Nichts geschieht innerhalb oder außerhalb der Schöpfung ohne SEINEM Wissen und ohne SEINEM Willen. ER ist damit der einzige und alleinige wirklich Handelnde innerhalb und außerhalb der Schöpfung. Wer ein anderes Wesen als Herrn und Schöpfer betrachtet, ist ein Nichtmuslim (Kafir) und jemand der ALLAH, dem Allmächtigen, etwas zur Seite stellt, ist ein Polytheist (Muschrik).


(2) Alles Lob gebührt ALLAH, Dem HERRN aller Geschöpfe, [Quran, 1:2]
(29) … Der HERR aller Geschöpfe. [81:29]
(9) ER ist Der HERR des Ostens und des Westens, es gibt keine Gottheit außer Ihm. So nimm Ihn als Wakil ! [73:9]
(1) Preise den Namen deines allhöchsten HERRN[A 3], (2) Desjenigen, Der erschuf und dann zurechtformte, (3) und Desjenigen, Der bestimmte, dann rechtleitete, [87:1-3]
(31) Und ALLAH gehört, was in den Himmeln und was auf Erden ist. … [53:31]
(49) Gewiss, jedes Ding erschufen WIR gemäß einer Bestimmung. (50) Und Unsere Anweisung ist nichts anderes als eine Einzige, wie der Augenblick. [54:49-50]
(54) Gewiss, euer HERR ist ALLAH, Der die Himmel und die Erde in sechs Zeitphasen erschuf, dann erhob ER sich über den Thron. ER lässt die Nacht den Tag überdecken - sie bleibt ihm prompt auf den Fersen. Auch die Sonne, der Mond und die Sterne sind Seinem Gebot unterworfen. Ja! Ihm alleine gehören die Schöpfung und das Gebieten. Immer allerhabener ist ALLAH, Der HERR aller Schöpfung. [7:54]
(158) Sag: ‚Ihr Menschen! Gewiss, ich bin ALLAHs Gesandter zu euch allesamt, Demjenigen, Dem die Himmel und die Erde gehören. Es gibt keinen Gott außer Ihm, ER macht lebendig und lässt sterben. So verinnerlicht den Iman an ALLAH und an Seinen Gesandten, den lese- und schreibunkundigen Propheten, denjenigen, der den Iman an ALLAH und an Seine Worte verinnerlicht. Und folgt ihm, damit ihr Rechtleitung findet.“ [7:158]
(185) Haben sie etwa nicht ALLAHs Herrschaft über die Himmel und die Erde versonnen erblickt und das, was ALLAH an Dingen erschuf, und dass vielleicht ihr Ende bereits sich genähert hat?! An welche Mitteilung werden sie denn nach ihm (Quran) den Iman verinnerlichen?! [7:185]
(81) Ist etwa Derjenige, Der die Himmel und die Erde erschuf, nicht mächtig, ihresgleichen zu erschaffen? Doch, mit Sicherheit! Und ER ist Der Erschaffende, Der Allwissende. (82) Seine Anweisung ist nur, wenn ER irgend etwas will, dass ER diesem sagt: „Sei!“ Und es ist. (83) Also gepriesen-erhaben ist Derjenige, Dem die Herrschaft über alles unterliegt! Und zu Ihm werdet ihr zurückgebracht.‘ [36:81-83]
(2) Derjenige, Dem die Herrschaft der Himmel und der Erde gehören und Der nie Sich ein Kind nahm und für Den es nie einen Partner in der Herrschaft gab. Und ER erschuf alles und bestimmte es genaust. [25:2]
"(9) Sag: "Verleugnet ihr etwa Denjenigen, Der die Erde in zwei Zeitphasen erschuf, und setzt ihr Ihm etwas als Ebenbürtiges bei?! Dieser ist doch Der HERR aller Schöpfung."‘" (Quran 41:9)


Abu Sa'id (ALLAHs Wohlgefallen mit ihm) berichtete: Allahs Gesandter (ALLAHs Segen und Frieden mit ihm)) hat gesagt:

"Wenn ALLAH etwas erschaffen will, kann ihn nichts daran hindern."
(Überliefert von Muslim, Tirmidhi, Ahmad ibn Hanbal)


Die Schöpfung von Leben und Tod und die Wiedererweckung der Toten im Jenseits

(44) und dass ER doch Derjenige ist, Der sterben und beleben ließ; [53:44]
(47) und dass Ihm doch die andere Erweckung obliegt; [53:47]
(17) Tod sei dem Menschen, wie ableugnend er ist. (18) Woraus erschuf ER ihn?! (19) Aus einer minimalen Menge Flüssigkeit erschuf ER ihn, dann bestimmte ER ihn, (20) dann erleichterte ER ihm den Weg, (21) dann ließ ER ihn sterben, dann ließ ER ihn begraben, (22) dann wenn ER will, lässt ER ihn erwecken. [80:17-22]
(13) Gewiss, ER ist derjenige, der beginnen und zurückkehren lässt. [85:13]
(43) Gewiss, WIR sind es, Der belebt und sterben lässt, und zu Uns ist das Werden, [50:43]
(57) Und ER ist Derjenige, Der die Winde als Überbringer froher Botschaft vor Seiner Gnade (Regen) vorausschickt. Wenn diese dann dicke Regenwolken trugen, lassen WIR ihn (den Regen) zu einer toten Landschaft treiben, dann lassen WIR darauf das Wasser herab. Und damit lassen WIR von den verschiedenen Früchten sprießen. Solcherart erwecken WIR die Toten, damit ihr euch entsinnt. [7:57]
(158) Sag: ‚Ihr Menschen! Gewiss, ich bin ALLAHs Gesandter zu euch allesamt, Demjenigen, Dem die Himmel und die Erde gehören. Es gibt keinen Gott außer Ihm, ER macht lebendig und lässt sterben. So verinnerlicht den Iman an ALLAH und an Seinen Gesandten, den lese- und schreibunkundigen Propheten, denjenigen, der den Iman an ALLAH und an Seine Worte verinnerlicht. Und folgt ihm, damit ihr Rechtleitung findet.“ [7:158]
(12) Gewiss, WIR sind Derjenige, Der die Toten belebt und Der registrieren lässt das, was sie vollbrachten, und ihre Hinterlassenschaften. Und alles erfassten WIR umfassend im einem eindeutigen Register. [36:12]
(81) Ist etwa Derjenige, Der die Himmel und die Erde erschuf, nicht mächtig, ihresgleichen zu erschaffen? Doch, mit Sicherheit! Und ER ist Der Erschaffende, Der Allwissende. (82) Seine Anweisung ist nur, wenn ER irgend etwas will, dass ER diesem sagt: „Sei!“ Und es ist. (83) Also gepriesen-erhaben ist Derjenige, Dem die Herrschaft über alles unterliegt! Und zu Ihm werdet ihr zurückgebracht.‘ [36:81-83]
(62) ALLAH ist Der Schöpfer aller Dinge. Und ER ist über alles bevollmächtigt (arab.: Uakil). (63) Ihm gehören die Schlüssel der Himmel und der Erde. Und diejenigen, die abgeleugnet haben, diese sind die wirklichen Verlierer." (Quran, 39:62-63)
(6) Und es gibt kein Lebewesen, das sich bewegt, dessen Versorgung nicht ALLAH obliegt. Und ER kennt dessen Aufenthalts- und Aufbewahrungsort. Alles steht in einem deutlichen Register. (Quran, 11:6)





2. ALLAH ist alleiniger und einzig wahrer Gott, dem Anbetung und Verehrung gebührt (arab.: Tauhid al-Uluhiyya)

IHM alleine gebührt die Anbetung durch die Verrichtung gottesdienstlicher Handlungen, wie dem Gebet, dem Fasten usw. Daher ist man zu Liebe, Aufrichtigkeit (Ikhlas), Loyalität und Verantwortung IHM gegenüber verpflichtet. Nur vor ALLAH, dem Erhabenen, soll man Ehrfurcht haben. Man soll einzig und allein auf IHN vertrauen und man soll nur IHN um Hilfe bei Dingen anflehen, die nur ER vollbringen kann (z.B. Heilung von Krankheit, materielle und immaterielle Versorgung (Rizq)). Einzig und allein ALLAH soll man sich hingeben und auf die von IHM geboten Art und Weise dienen. Daraus folgt die Verpflichtung zu

Liebe
Aufrichtigkeit (Ikhlas)
Loyalität
und Verantwortlichkeit gegenüber ALLAH.
nur vor ALLAH Ehrfurcht zu haben.
einzig und allein auf ALLAH zu vertrauen
allein ihn um Hilfe anzuflehen (Dua), bei Dingen, die nur ER vollbringen kann (z. B. Heilung, materielle & immaterielle Versorgung) (Dhikr)
sich einzig und allein ALLAH hingeben und zu dienen auf die von IHM gebotene Art und Weise (Ibada)


"Und ICH erschuf die Dschinn und die Menschen nur, um MIR zu dienen." (Quran 51:56)
"Und WIR entsandten vor dir keinen Gesandten, ohne dass WIR ihm Wahy zuteil werden ließen: 'Es gibt keine Gottheit außer MIR, so dient nur MIR.'"(21:25)
"Sag: 'Mein rituelles Gebet, mein Opfern, mein Leben und mein Tod gehören ALLAH, Dem Herrn aller Schöpfung. ER hat keinen Partner. Und dies wurde mir geboten, und ich bin der erste der Muslime (Gottergebenen)' Sag: 'Soll ich mir etwa einen anderen Herrn außer ALLAH nehmen? – und ER ist der Herr aller Dinge!'" (6:162-164)
"Und hab vor MIR alleine Ehrfurcht!" (16:51)
"Sag: „Ich bin doch nur ein Mensch wie ihr, zu mir wird offenbart, daß euer Gott nur ein einziger Gott ist, so steht aufrichtig Ihm gegenüber und bittet Ihn um Vergebung!“ Und Niedergang sei für die Götzenanbeter, (7) diejenigen, welche die Zakat nicht

entrichten, und sie sind dem Jenseits gegenüber kufr-betreibend."! (Quran 41:6-7)


Von Sufyan Ibn Abdullah, Allahs Wohlgefallen auf ihm, der gesagt hat: Ich sprach:

"O Gesandter Allahs, sage mir ein Wort über den Islam, das ich von keinem anderen als dir erfragen kann." Er sagte: "Sprich: Ich verinnerliche den Iman an Allah - dann stehe (dazu)."
(Dies berichtete Muslim)

Lehrinhalt des Hadithes:[1]

  • Der Prophet Muhammad (sallalahu ´alaihi wa sallam) hat von Allah die Gabe bekommen, in wenigen Worten sehr viel auszudrücken. Dieser Hadith gehört zu denjenigen Aussagen des Propheten (sallalahu ´alaihi wa sallam), durch die mit wenigen Worten umfassende Aussagen gemacht werden. Der Inhalt dieses Hadithes entspricht dem Inhalt der folgenden Aussage Allahs im Quran: "Wahrlich, Diejenigen, die sagen: "Unser Herr ist Allah", und die sich dann aufrichtig verhalten (arab. istaqamu)..."(Quran 41:30)
  • Die istiqama bedeutet, das man sich an den Weg des Islam hält. Umar ibn al-Khattab (radiyallahu ´anhu) sagte: "Istiqama" bedeutet, daß du korrekt die Gebote und Verbote des Islam einzuhalten versuchst und nicht versuchst, den Geboten und Verboten wie ein Fuchs aus dem Weg zu gehen."
  • Es genügt nicht, daß man nur vorgibt, im Herzen Iman zu besitzen; sondern der innere Iman muß mit Taten gepaart sein. Denn die guten Taten des Menschen sind ein Anzeichen für seinen Iman und eine Frucht, die aus seinem Iman entspringt.
  • Die Istiqama (d.h. die aufrechte Standfestigkeit im Islam) ist eine hohe Stufe, die auf einen vollkommenen Iman und eine vorzügliche innere Gesinnung hinweist.


Abu Sufyan Sakhr Ibn Harb (ALLAHs Wohlgefallen mit ihm) erzählte in seinem langen Bericht über das, was sich bei (dem oströmischen Kaiser) Heraklios ereignet hatte, dass Heraklios fragte:

"Was lehrt er (der Prophet) euch?", und Abu Sufyan fuhr fort: "Ich antwortete:
  1. "Betet zu Allah allein und gesellt ihm nichts bei und wendet euch von dem ab, was eure Vorfahren sagten, und er hält uns dazu an,
  2. das Gebet zu verrichten,
  3. aufrichtig zu sein,
  4. züchtig zu bleiben und
  5. die Verwandtschaftsbande zu achten."
(Al-Buchari und Muslim)


Abu Huraira (ALLAHs Wohlgefallen mit ihm) berichtete, dass der Gesandte Allahs (ALLAHs Segen und Frieden mit ihm) gesagt hat:

"Allâh - erhaben ist Er - ist mit drei Dingen von euch zufrieden und verabscheut drei Dinge:
1) Er ist damit zufrieden, dass ihr Ihm dient, und
2) Ihm nichts zur Seite setzt,
3) dass ihr euch allesamt am Seile Allâhs festhaltet und nicht spaltet;
und Er verabscheut von euch
1) die Verbreitung von Gerüchten,
2) das lange Hin- und Herreden und die sinnlose Fragerei und
3) das Verschwenden von Geld."
(Muslim)


3. ALLAH (ta’ala) ist alleiniger und einziger Besitzer vollkommenster Attribute und erhaben über jegliche Arten von Mangelhaftigkeiten (arab.: Tahid al-Asma was-Sifat)

Daraus folgt, dass die Annahme jeglicher Mangelhaftigkeiten und Unvollkommenheiten in Bezug auf ALLAH (ta’ala), SEINE Namen und SEINE Attribute, sowie die Annahme einer Ähnlichkeit, der Herstellung eines Vergleichs oder der Gleichsetzung ALLAHs, SEINER Namen und Attribute mit der Schöpfung, kategorisch ausgeschlossen werden. Das heißt, dass es unzulässig ist ALLAH mit Namen und Attributen zu benennen, die in ihrer Bedeutungsnuancen SEINEN Namen und Attributen widersprechen, z.B.:

  • Benennung mit Begriffen, die eine Zuordnung bzw. Beigesellung von Partnern zu ALLAH ausdrücken (Sohn, Vater, …)
  • Vorstellung von Inkarnation und Anthropomorphismus (d.h. ALLAH menschliche Eigenschaften zuzusprechen)
  • Benennung mit Begriffen, die Unvollkommenheit ausdrücken (leidend, sterblich, müde, etc.)

Was solchen Namen und Attributen betrifft, die sowohl für ALLAH (ta’ala) als auch für die Geschöpfe verwendet werden [z.B. erhaben, mächtig, yadd (wörtl.: Hand)], erklärt es Amir Zaidan in seinem Buch „Al-´Aqida. Einführung in die Iman-Inhalte“ wie folgt:


"Es besteht Gemeinsamkeit und Ähnlichkeit ausschließlich im externen sprachlichen Bereich, d.h. in der Schreibweise und Aussprache dieser Worte, jedoch besteht keinerlei Ähnlichkeit in Bezug auf die interne Substanz, d.h. im Bedeutungsinhalt dieser Worte. Imam Ibn Hanbal[A 4] sagte:
"ALLAH darf nur mit Attributen beschrieben werden, mit denen ER SICH SELBST oder SEIN Gesandter IHN beschrieb. Dabei darf man nicht über den Quran oder die Sunna hinausgehen."


Aus den oben genannten Gründen sagten die Gelehrten, unter anderem Imam Malik)[A 5] in Bezug auf die Interpretationsmöglichkeit eines Quran-Verses:
"Die Bedeutung von Istawaa (wörtlich: den Platz einnehmen) ist sprachlich bekannt. Die Art und Weise von Istawaa in diesem Zusammenhang ist jedoch unbekannt. Der Iman daran ist Pflicht und sein Hinterfragen ist eine unerlaubte Erfindung (Bid’a).""


All die Attribute ALLAHs werden von den Muslimen so verstanden, wie es ALLAH (ta’ala) gebührt, das heißt ohne Vermenschlichung, Verbildlichung, Verleugnung, Aufhebung, Entstellung, Verdrehung, auch ohne eigenmächtige Bestimmung der Eigenart dieser Attribute.


Imam Asch-Schafi'i[A 6] sagte:
"Ich habe den Iman verinnerlicht an ALLAH (ta’ala), und an das, was ALLAH (ta’ala) offenbarte, wie ALLAH (ta’ala) es will.

Und ich habe den Iman verinnerlicht an den Gesandten ALLAHs (sallal-lahu ´alaihi wa sallam), und an das, was der Gesandte ALLAHs (sallal-lahu ´alaihi wa sallam) verkündete, wie der Gesandte ALLAHs (sallal-lahu ´alaihi wa sallam), es wollte."



Die Attribute ALLAHs lassen sich in zwei Gruppen darstellen

A. Die Attribute des Wesens

B. Die Attribute des Handelns


A. Die Attribute des Wesens (arab.: Sifatudh-Dhat)

Diese Attribute hängen mit dem Wesen ALLAHs unzertrennlich zusammen, z.B.: Das Attribut des Wesens ALLAHs, die Lebendigkeit, die Einzigartigkeit, die Anfangslosigkeit, die endlose Beständigkeit, die Unterschiedlichkeit zum Geschaffenen, die absolute Selbstständigkeit, der grenzenlose Reichtum, die Allgnade, die vollkommene Weisheit, die unvorstellbare Erhabenheit, das Allwissen, der Wille, die Allmacht, das Sprechen, das Allhören, das Allsehen, etc.

Im Allgemeinen kann man sagen, dass das Dasein ALLAHs sich grundlegend vom Dasein der Schöpfung unterscheidet. Der Islam verbietet das Hinterfragen des Wesens ALLAHs, weil die Menschen mit ihren eingeschränkten geistigen Kräften und Fähigkeiten das Wesen ALLAHs nicht erfassen können. Wie soll das auch gehen, wo ALLAH weder zeitlich noch räumlich begrenzt ist und ihn die fünf Sinne des Menschen somit nicht erfassen können?


"Das Sehvermögen erfasst IHN nicht, aber ER erfasst das Sehvermögen. Und ER ist Der Allgütige, Der Allkundige." (Quran 6:103)


Die Menschen sind jedoch im Stande, SEIN unbedingt notwendiges Dasein zu erkennen. Deshalb fordert der Islam die Menschen auf, statt mit dem Wesen ALLAHs sich intensiv mit der Schöpfung ALLAHs auseinanderzusetzen, weil das im Bereich ihrer eingeschränkten intellektuellen Möglichkeiten liegt und den Iman an ALLAH (ta’ala) vertieft.


B. Attribute des Handelns (arab.: Sifatul-Fi’l)

Diese Attribute hängen mit dem Willen und der Allmacht ALLAHs zusammen, z.B.: Die Zufriedenheit, Erweisung von Gnade, das Beleben, etc.

Der Zusammenhang zwischen dem Willen ALLAHs und den Kontingenten ist vergleichbar mit der „Planung“. Der Wille plant nach dem Allwissen ALLAHs und die Allmacht ALLAHs führt diese Planung aus.


"ALLAH macht gewiss, was ER will." (Quran 22:14)


Es stellt sich hier die Frage inwieweit der Mensch über einen wirklich freien Willen verfügt und in welchem Zusammenhang dieser menschliche Wille zum Willen ALLAHs steht. Im Allgemeinen kann man sagen, dass der Mensch in zwei Handlungsebenen agiert:

die Handlungsebene, die nicht seinem Willen unterliegt, d. h. in der er unbewusste Handlungen vollzieht, die nicht von seinem Willen gesteuert oder beeinflusst werden können, z.B. Geburt, Krankheit, Tod, nicht willkürlich steuerbare Körperfunktionen, wie Atmung, Herzschlag, Verdauung, etc. die Handlungsebene, die seinem Willen und seiner freien Wahl unterliegt. In dieser Handlungsebene besitzt der Mensch freien Willen, weil ALLAH (ta’ala) ihm durch SEINEN Willen diese Fähigkeit verliehen hat. Hier ergeben sich folgende Fragen:

Wie soll man Verhaltensweisen von Menschen verstehen, die nach unserem Verständnis dem Willen ALLAHs nicht entsprechen können, weil sie ganz offensichtlich gegen SEINE Gebote verstoßen? Bzw. Ist der Mensch imstande, mit seinem freien Willen gegen den Willen ALLAHs zu vestoßen? Die Antwort auf diese Fragen ist, dass ALLAH von Beginn an den Menschen die Möglichkeit des Verstoßes gegen SEINE Gebote zugelassen hat, da ER wollte dass die Menschen einen freien Willen besitzen. Deshalb bewegen sich die Menschen immer im Bereich von ALLAHs Willen, unabhängig davon, welche Entscheidung sie treffen.

WIR erschufen sie und verstärken ihre Gelenke. Und wen WIR wollten, hätten WIR sie mit ihresgleichen eingetauscht. Dies ist eine Ermahnung. Also wer will, schlägt einen Weg zu seinem Herrn ein. Und ihr wollt nicht außer, dass ALLAH will. ALLAH ist gewiss immer allwissend, allweise. (Suratul-insan Nr. 76, Nr. 28-30)

Es soll jedoch ganz klar zwischen dem Willen (al-irada) und dem Befehl (al-amr) differenziert werden. Im Bezug auf den Willen ALLAHs bedeutet dies, dass alle Handlungen des Menschen dem Willen ALLAHs unterliegen, dass aber nicht alle vom Menschen vollbrachten Handlungen von ALLAH (ta’ala) befohlen sind oder von IHM angenommen werden.



Die Namen Allahs

Allahs sind die schönsten Namen, arab. أسماءالله الحسنى-Asma' Allah al-husna.

"Allahs sind die schönsten (wörtl. die besten) Namen; so ruft Ihn damit an und lasst diejenigen, die mit Seinen Namen abwegig umgehen. Ihnen wird das vergolten, was sie zu tun pflegten." (Quran 7:180)

"(22) ER ist ALLAH, Derjenige, außer Dem es keine Gottheit gibt, Der Allwissende über das Verborgene und das Sichtbare. ER ist Der Allgnade Erweisende, Der Allgnädige. (23) ER ist ALLAH, Derjenige, außer Dem es keine Gottheit gibt, Der Herrscher, Der absolut Reine, Der absolut Makellose, Der Sicherheit Gewährende, Der über alles Verfügende, Der Allwürdige, Der Allbezwingende, Der über allem Stehende. Gepriesen-erhaben ist ALLAH über das, was sie an Götzendienst (arab.: Schirk) betreiben. (24) ER ist ALLAH,

Der Erschaffende, Der Existenz Verleihende, Der Formende. Ihm gehören die Schönsten Namen. Alles, was in den Himmeln und auf Erden ist, lobpreist Ihn. Und ER ist Der Allwürdige, Der Allweise." (Quran, 59:22-24)

"Wahrlich, Allah hat 99 Namen. Derjenige, der sie auswendig lernt, kommt ins Paradies"
(Hadith sahih bei Buchari (7392)).

Mit Aufzählen ist das Auswendiglernen der Begriffe (auf Arabisch) samt ihrer Bedeutung gemeint. Noch besser ist es, sich darüberhinaus die Bedeutung der Namen bewusst zu machen und entsprechend zu handeln, also Allah z.B. um Reue zu bitten, da er der Reue Annehmende ist, auf seine Versorgung zu vertrauen, da er der Versorger ist, u.s.w..

Anmerkungen zum Umgang mit Allahs Namen:

1. Alle Namen Allahs sind schön im Sinne von vollkommen.

2. Allahs Namen sind Eigennamen und stellen zugleich Eigenschaften dar, d.h. sie beinhalten eine Bedeutung. Beipiel: der Name der Allwissende beinhaltet, dass Allah Wissen hat.

3. Wenn der Name auf eine Eigenschaft hindeutet, so beinhaltet dies drei Dinge:

  • Bestätigung des genannten Namens für Allah, z.B. der Allhörende,
  • Bestätigung der damit verbundenen Eigenschaft für Allah, z.B. das Hören,
  • Bestätigung dessen, was aus diese Eigenschaft erfordert, z.B. dass Allah geheime Gespräche hört.[A 7]

4. Ein Name weist auf Allahs Wesen und seine Eigenschaften:

  • durch Übereinstimmung : So weist der Name al-Chaliq (der Schöpfer) gleichzeitig darauf hin, dass Allah der Schöpfer ist und dass er die Eigenschaft des Erschaffens hat.
  • durch dessen Inhalt : So ergibt sich auch aus dem Bedeutungsinhalt des Namens al-Chaliq, dass Allah der Schöpfer ist und dass er die Eigenschaft des Erschaffens hat.
  • durch dessen zwingende Voraussetzungen : So weist der Name auf die notwendig mit dieser Eigenschaft verbundenen Eigenschaften hin, z.B. sind Wissen und Kraft notwendige Eigenschaften für das Erschaffen.

5. Die Namen Allahs sind tauqifia, d.h. man kann sie nicht allein mit dem Verstand ableiten, sondern es bedarf einens Beleges aus den Texten der Scharia.

6. Die Namen Allahs sind nicht durch eine genaue Anzahl begrenzt: Dies belegt das folgende vom Propheten (Frieden und Segen auf ihm) überlieferte Dua´: " Allahuma, ich bin dein Diener, Sohn deines Dieners, Sohn deiner Dienerin, meine Stirnlocke ist in deiner Hand (auch: du hast die Herrschaft über mich), dein Urteil über mich wird immer ausgeführt, deine Bestimmung für mich ist gerecht. Ich bitte dich mit jedem Namen, der dir gehört, mit dem du dich entweder selbst benannt hast, oder den du in deinem Buch offenbart hast, oder den du einem deiner Geschöpfe gelehrt hast, oder den du für dich selbst behalten hast in deinem Wissen um das Verborgene, mache den Quran zum Frühling meines Herzens....."[2] (Al-Albani Ahadith sahiha Nr.199). Der oben genannte Hadith: " Wahrlich, Allah hat 99 Namen..." bedeutet keine Einschränkung auf die genannte Zahl. Es bedeutet nur, dass derjenige, der 99 (davon) aufzählt ins Paradies kommt.:[3]

Bestimmung der 99 Namen Allahs

Der Prophet (Friede und Segen auf ihm) hat uns mitgeteilt, dass es 99 Namen Allahs gibt, die wir erfassen und aufzählen können. Es gibt aber kein Hadith sahih, das diese Namen in ihrer Gesamtheit aufführt. Man findet sie vielmehr verteilt im Quran und in der Sunna. Die Gelehrten haben versucht, diese 99 Namen zu sammeln und zu erläutern.

Weitgehend stimmen die Gelehrten in den Namen Allahs überein, lediglich bei einer geringen Anzahl von Namen gibt es unterschiedliche Meinungen. Dies deswegen, weil manche Gelehrte alles, womit Allah im Quran benannt wird als Namen auffassen, z.B. der Vierte von Dreien. Andere Gelehrte leiten Allahs Namen aus Tätigkeitswörtern ab, die aber nur in einem bestimmten Zusammenhang gebraucht werden, z.B. "Allah ist es, der sich über sie lustig macht." (Quran 2:15). Andere Gelehrte lehnen dies ab ; allein die Tatsache, dass Allah sich selbst im Quran bestimmte Tätigkeiten zugeschrieben hat, berechtige noch nicht dazu, von diesen Verben auf seine Namen zu schließen. Ebenso gibt es Namen, die nicht einzeln, sondern nur in Verbindung mit ihrem Gegenteil genannt werden sollen. Ein solches Wortpaar ist z.B. al-Mu' iz- al-Mudhill: der Verleiher von Ehre und der Erniedrigende.[4]

Eine Aufzählung der geläufigsten 99 Namen Allahs

Im Folgenden sind die wohl bekanntesten 99 Namen Allahs aufgeführt[5]. Es ist zu beachten, dass die deutsche Übersetzung der Namen Allahs immer nur eine ungefähre Bedeutung widergeben kann. Selbst im Arabischen bedürfen die Namen Allahs einer Erklärung, da ein Name oft viele Bedeutungen enthalten kann[6]

1. ALLAH - الله - Der Name des Einen Schöpfers in arabischer Sprache

2. Ar-Rahmaan - الرحمن - Der Allgnade Erweisende/Allerbarmer; Der Wohltäter der großen Wohltaten

"Namen Allahs, des Allerbarmers, des Barmherzigen." (Quran 1:1)
"Dies ist eine sukzessive Hinabsendung von Dem Allgnade Erweisenden, Dem Allgnädigen."(Quran 41:2)
“Und Wir haben dich (Oh Muhammad) nur als Barmherzigkeit für die Weltenbewohner (Menschen und Dschinn) gesandt.” [al-Anbiya 21:107]
“Tue (Oh Mohammad) Meinen Diener kund, dass Ich es bin, der allvergebend und barmherzig ist, Und dass meine Strafe die schmerzhafteste Strafe ist.” [al-Hidschr 15:49-50]

Es berichtet Umar Ibn al-Khattab (ALLAHs Wohlgefallen mit ihm), dass der Gesandte Allahs (ALLAHs Segen und Frieden mit ihm) mit einigen Kriegsgefangenen kam. Unter diesen war eine Frau, die unruhig hin- und herlief. Dann fand sie ein Kind, zog es dicht an sich und säugte es. Der Prophet (ALLAHs Segen und Frieden auf ihm) sagte zu seinen Gefährten:

"Könnt ihr euch vorstellen, dass diese Frau jemals ihr Kind ins Feuer werfen würde?"
Wir sagten: "Bei Allah, nein."
Daraufhin sagte der Prophet (ALLAHs Segen und Frieden mit ihm): "Allah ist zu Seinen Dienern noch barmherziger als diese Frau zu ihrem Kind."
(Überliefert von Imam Buchari Nr. 5653 und Imam Muslim Nr. 6912)
"...und meine Barmherzigkeit umfasst alle Dinge." [al-A'raf 7:156]

Ibn 'Abbas, Allahs Wohlgefallen auf ihm, berichtete, dass der Prophet, Allahs Segen und Friede auf ihm, folgendes sagte, das er über seinen Herrn, Den Allmächtigen und Hocherhabenen, berichten wollte:

"Wahrlich, Allah hat die guten und die schlechten Taten niedergeschrieben!" Anschließend erläuterte der Prophet diese wie folgt: "Wer also etwas Gutes zu tun beabsichtigt und es dann nicht ausführt, für den schreibt dies Allah bei Sich als eine volle gute Tat nieder. Und wenn er es beabsichtigt und so dann begeht, so schreibt dies Allah bei Sich für ihn als zehn gute Taten, bis zum Siebenhundertfachen und mehrmals darüber hinaus, nieder. Wer aber etwas Schlechtes zu tun beabsichtigt und es dann nicht ausführt, für den schreibt dies Allah bei Sich als eine volle gute Tat nieder. Und wenn er es beabsichtigt und dann begeht, so schreibt für ihn Allah bei Sich dies nur als eine einzige schlechte Tat nieder.“
(Buchari)

Abu Dharr (ALLAHs Wohlgefallen mit ihm) überliefert, dass der Prophet (ALLAhs Segen und Frieden mit ihm) sagte:

"Allah, der Allmächtige und Erhabene, sagt: "Wer eine gute Tat vollbringt, wird zehnfach oder noch mehr belohnt, und wer eine böse Tat begeht, wird nur für eine Sünde bestraft, oder es wird ihm vergeben. Und wer Mir um eine Armeslänge entgegenkommt, dem komme Ich um zwei Armeslängen entgegen; und wenn jemand zu Mir geht, dem werde Ich entgegenlaufen; und wer Mich trifft mit der ganzen Welt voller Sünden, dem werde Ich, vorausgesetzt, dass er Mir niemanden beigesellt hat, mit einer gleichen Menge an Vergebung begegnen."
(Muslim)

Abu Hurairah berichtet, dass der Prophet (saws) sagte:

"Allah hat seine Barmherzigkeit in 100 Teile geteilt, von denen er einen Teil auf die Erde zwischen die Menschen, die Dschinn (Geisterwesen), die Tiere und die Insekten gesandt hat, und mit durch diesen einen Teil sind all diese Geschöpfe barmherzig und gnädig zueinander, dadurch sind die wilden Tiere gnädig und liebevoll zu ihrem Nachwuchs. Allah hat die restlichen 99 Teile für sich behalten und wird sie am Tag des Gerichts seinen Dienern zukommen lassen."
(Muslim, at-Taubah, 6908)

Der Prophet (saws) erklärte:

“Niemand wird aufgrund seiner guten Taten ins Paradies kommen.” Sie fragten: “Selbst du nicht, Oh Gesandter Allahs?” Er sagte: “Nein, selbst ich nicht, es sei denn, Allah lässt auf mich Barmherzigkeit herabregnen. Versucht, der Perfektion nahe zu kommen. Niemand sollte sich den Tod wünschen; entweder tut er gute Taten, dann wird er noch mehr davon tun, oder er macht Sünden, so hat er noch Zeit, Reue zu zeigen.”
(Buchari, 5349; Muslim, 7042)

3. Ar-Rahiim - الرحيم - Der Allgnädige/Barmherzige; Der Erweiser der kleinen Wohltaten

"Im Namen Allahs, des Allerbarmers, des Barmherzigen." (Quran 1:1)

4. Al-Malik-الملك; der Herrscher und König

"Erhaben ist Allah, der König, der Wahre ! …" (Quran 20:114)

5. Al-Qudduus-القدوس; der Heilige

"Allah preist (alles), was in den Himmeln und was auf der Erde ist, (Ihn), den König, den Heiligen, den Allmächtigen und Allweisen." (Quran 62:1)

6. As-Salaam-السلام; der Friede, der Makellose, der Friedensstifter

"Er ist Allah, außer dem es keinen Gott gibt, der König, der Heilige, der Friede (auch: Friedensstifter), der Gewährer der Sicherheit, der Wächter, der Allmächtige, der Gewalthaber, der Stolze. Preis2 sei Allah! (Und Erhaben ist Er) über das, was sie (Ihm) beigesellen." (Quran 59:23)

7.Al-Mu'min-المؤمن; der Gewährer der Sicherheit

(Quran 59:23), siehe Nr.6.

8. Al-Muhaimin-المهيمن; Wächter,unbeschränkt Bestimmende

(Quran 59:23), siehe Nr.6.

9. Al-'Aziiz-العزيز; der Allmächtige

(Quran 59:23), siehe Nr.6.

10. Al-Dschabbaar-الجبار; der Gewalthaber, der Unterwerfende

(Quran 59:23), siehe Nr.6.

11. Al-Mutakabbir-المتكبر; der Hocherhabene, der Stolze

(Quran 59:23), siehe Nr.6.

12. Al-Chaaliq-الخالق; der Schöpfer

"Er ist Allah, der Schöpfer, der Erschaffer, der Gestalter. Sein sind die schönsten Namen. Ihn preist (alles), was in den Himmeln und auf der Erde ist. Und Er ist der Allmächtige und Allweise."(Quran 59:24)

13. Al-Baari'-البارئ; der Erschaffer

(Quran 59:24), siehe Nr.12.

14. Al-Musawwir-المصور; der Gestalter, Bildner

(Quran 59:24), siehe Nr.12.

15. Al-Ghaffaar-الغفار; der Allvergebende, der stets Verzeihende

"Und Ich bin wahrlich Allvergebend für denjenigen, der bereut und glaubt und rechtschaffen handelt und sich hierauf rechtleiten lässt." (Quran 20:82)

16. Al-Qahhaar-القهار; der Allbezwingende

"...Sag: Allah ist der Schöpfer von allem, und Er ist der Eine, der Allbezwinger." (Quran 13:16)

17. Al-Wahhaab-الوهاب; der unablässig Schenkende, der Gabenverleihende ohne Maß

"Unser Herr, lasse unsere Herzen nicht abschweifen, nachdem Du uns rechtgeleitet hast, und schenke uns Erbarmen von Dir aus. Du bist ja der unablässig Schenkende." (Quran 3:8)

18. Ar-Razzaaq-الرزاق; der Versorger, der stets Versorgende

"Gewiss, Allah ist der Versorger, der Besitzer von Kraft und Festigkeit." (Quran 51:58)

19. Al-Fattaah-الفتاح; der Öffnende, der Sieg verleihende, der wahrhaft gerechte Entscheider

"Sag: Zusammenbringen wird uns unser Herr, hierauf wird Er zwischen uns der Wahrheit entsprechend entscheiden. Er ist der wahrhaft gerechte Entscheider, der Allwissende." (Quran 34:26)

20. Al-'Aliim-العليم; der Allwissende

"Er ist es, Der für euch alles, was auf der Erde ist, erschuf und Sich hierauf dem Himmel zuwandte und ihn dann zu sieben Himmeln formte. Er weiss über alles Bescheid." (Quran 2:29)

"Weißt du nicht, daß Allah das kennt, was im Himmel und was auf der Erde ist? Wahrlich, das steht in einem Buch, das ist für Allah ein leichtes." (Quran 22:70)

21. Al-Qaabid-القابض; der die Gaben nach Seinem Ermessen zurückhält, der Zusammenziehende

Es findet sich kein direkter Hinweis[A 8] auf diesen Namen im Quran, er wird aber aus Aussagen des Qurans abgeleitet. Hierbei beziehen sich die Gelehrten auf Quranverse, in denen Allah etw. verbietet, vorenthält, entzieht oder auch verhindert, wie z.B. die Knappheit der Nahrung, des Vermögens oder auch das Entziehen der Seele aus dem Körper beim Sterben. Beispielsweise:


"Wer ist es denn, der Allah ein schönes Darlehen gibt? So vermehrt Er es ihm um ein Vielfaches. Allah hält zurück und gewährt, und zu Ihm werdet ihr zurückgebracht." (Quran 2:245)

In der Sunna finden sich direkte Hinweise auf diesen Namen.

22. Al-Baasit-الباسط; der seine Gaben ausreichend und großzügig gewährt, der Ausbreitende

Es findet sich kein direkter Hinweis auf diesen Namen im Quran, er wird aber aus Aussagen des Qurans abgeleitet. Dieser Name steht im Zusammenhang mit dem zuvor genannten Namen (al-Qaabid), denn Allah ist auch derjenige, der ausbreitet, erleichtert, beschert und reichlich gibt ohne Maß. Beispielsweise:

"Wissen sie denn nicht, dass Allah die Versorgung großzügig gewährt (arab. yabsutu), wem Er will, und auch bemisst? Darin sind wahrlich Zeichen für Leute, die glauben." (Quran 39:52)

Es finden sich direkte Hinweise auf diesen Namen in der Sunna.

23. Al-Chaafid; der Erniedrigende

Es findet sich kein direkter Hinweis auf diesen Namen im Quran, er wird aber aus der Sunna abgeleitet. Beispielsweise:

Abu Huraira - Allahs Wohlgefallen auf ihm - berichtete, dass der Gesandte Allahs - Friede und Segen auf ihm - sagte:

"Wahrlich, wenn Allah einen seiner Diener liebt, ruft Er Gabriel - Friede sei auf ihm - zu sich und spricht: "Ich liebe den Soundso, so sollst auch du ihn lieben." Daraufhin liebt ihn Gabriel, der dann im Himmel ausruft: "Allah liebt den Soundso, so liebt ihr auch ihn." Daraufhin lieben ihn die Bewohner des Himmels, dann wird für ihn bestimmt, dass er überall auf der Erde gut ankommt.
Und wenn Allah einen Diener hasst, ruft er Gabriel und spricht: "Ich hasse den Soundso, so sollst auch du ihn hassen." Da hassen sie ihn. Dann wird für ihn bestimmt, dass er überall auf der Erde Hass findet."(Hadith bei Buchari und Muslim)

24. Ar-Raafi'; der Emporhebende

Es findet sich kein direkter Hinweis auf diesen Namen im Quran, er wird aber aus Aussagen des Qurans abgeleitet. Dieser Name steht im Zusammenhang mit dem zuvor genannten Namen (al-Chaafid), denn so wie Allah die Menschen erniedrigen kann, wie z.B. den Pharao zur Zeit Moses, kann er sie auch erhöhen, Allah sagt bezüglich Jesus (arab. Isa) im Quran:

" und dafür, dass sie sagten: „Gewiss, wir haben al-Masih 'Isa, den Sohn Maryams, den Gesandten Allahs getötet." - Aber sie haben ihn weder getötet noch gekreuzigt, sondern es erschien ihnen so. Und diejenigen, die sich darüber uneinig sind, befinden sich wahrlich im Zweifel darüber. Sie haben kein Wissen darüber, außer dass sie Mutmaßungen folgen. Und sie haben ihn mit Gewissheit nicht getötet. Nein! Vielmehr hat Allah ihn zu Sich erhoben. Allah ist Allmächtig und Allweise." (Quran 4:157 u.158)

25. Al-Mu'izz; der Verleiher von Macht

Es findet sich kein direkter Hinweis auf diesen Namen im Quran, er wird aber aus Aussagen des Qurans abgeleitet. Beispielsweise:

"Sag: O Allah, Herr der Herrschaft, Du gibst die Herrschaft, wem Du willst, und Du entziehst die Herrschaft, wem Du willst. Du machst mächtig, wen Du willst, und Du erniedrigst, wen Du willst. In Deiner Hand ist (all) das Gute. Gewiss, Du hast zu allem die Macht." (Quran 3:26)

26. Al-Mudhill; der Demütigende, der Erniedrigende

Es findet sich kein direkter Hinweis auf diesen Namen im Quran, er wird aber aus Aussagen des Qurans abgeleitet. Der Name steht im Zusammenhang mit dem zuvor genannten Namen. Beispielsweise:

(Quran 3:26), siehe Nr.25

27. As-Sami'-السميع; der Allhörende

"Und (gedenkt,) als Ibrahim die Grundmauern des Hauses (d.h. die Ka'ba) errichtete, zusammen mit Isma'iI, (da beteten sie): „Unser Herr, nimm (es) von uns an. Du bist ja der Allhörende und Allwissende." (Quran 2:127)

28. Al-Basiir-البصير; der Allsehende

"Und verrichtet das Gebet und entrichtet die Abgabe (arab.:Zakat). Und was ihr für euch selbst an Gutem vorausschickt, werdet ihr bei Allah finden. Was ihr tut, sieht Allah wohl." (Quran 2:110)

29. Al-Hakam- الحكم; der weise Richter, der höchste Richter

Es findet sich kein direkter Hinweis auf diesen Namen im Quran, er wird aber aus Aussagen des Qurans abgeleitet. Beispielsweise:

"Und wenn ein Teil von euch an das glauben sollte, womit ich gesandt worden bin, ein anderer Teil aber nicht glauben sollte, so geduldet euch, bis Allah zwischen uns richtet. Er ist der Beste derer, die richten." (Quran 7:87)

Es finden sich direkte Hinweise auf diesen Namen in der Sunna.

30. Al-'Adl-العدل; der absolut Gerechte

Es findet sich kein direkter Hinweis auf diesen Namen im Quran, er wird aber aus Aussagen des Qurans abgeleitet. Beispielsweise:

"Und Allah will keine Ungerechtigkeit für die Diener" (Quran 40:31)

31. Al-Latiif-اللطيف; der Freundliche, der Feinfühlige

"Die Blicke erfassen Ihn nicht, Er aber erfasst die Blicke. Und Er ist der Feinfühlige und Allkundige." (Quran 6:103)

32. Al-Chabiir-الخبير; der Allkundige

(Quran 6:103), siehe Nr. 31.

33. Al-Haliim-الحليم; der Nachsichtige, der Sanfte

"Allah wird euch nicht für etwas Unbedachtes in euren Eiden belangen. Jedoch wird Er euch für das belangen, was eure Herzen erworben haben. Allah ist Allvergebend und Nachsichtig." (Quran 2:225)

34. Al-'Adhiim-العظيم; der einzigartig Herrliche, der Erhabene, der Allgewaltige

"Ihm gehört, was in den Himmeln und was auf der Erde ist, und Er ist der Erhabene und Allgewaltige." (Quran 42:4)

35. Al-Ghafuur-الغفور; der Allvergebende, der stets Vergebende

"(Er,) Der den Tod und das Leben erschaffen hat, damit Er euch prüfe, wer von euch die besten Taten begeht. Und Er ist der Allmächtige und Allvergebende." (Quran 67:2) 36. Asch-Schakuur-الشكور; der sich dankbar Zeigende, der stets zu Dank bereit ist, der dem Dank gebührt

"damit Er ihnen ihren Lohn in vollem Maß zukommen lasse und ihnen von Seiner Huld noch mehr gebe. Gewiss, Er ist Allvergebend und stets zu Dank bereit( auch: und Ihm gebührt Dank)."(Quran 35:30)

37. Al-'Aliy-العلي; der Allerhöchste, der Erhabene

(Quran 42:4), siehe Nr. 34.

38. Al-Kabiir-الكبير; der unvergleichlich Große, der Allergrößte

"(Er ist) der Kenner des Verborgenen und des Offenbaren, der Große und hoch Erhabene."(Quran 13:9)

39. Al-Hafiidh-الحفيظ; der Hüter, der Erhalter

"...Gewiss, mein Herr ist Hüter über alles." (Quran 11:57)

40. Al-Muqiit-المقيت; der zu allem Fähige, der alles Versorgende

"Wer (in) eine(r) gute(n Sache) Fürsprache einlegt, für den wird es einen Anteil daran geben, und wer (in) eine(r) schlechte(n Sache) Fürsprache einlegt, für den wird es ein gleiches davon geben. Und Allah ist zu allem Fähig." (Quran 4:85)

41. Al-Hasiib-الحسيب; der genau Berechnende

"Und wenn euch ein Gruß entboten wird, dann grüßt mit einem schöneren (zurück) oder erwidert ihn. Gewiss, Allah ist über alles ein Abrechner." (Quran 4:86)

42. Al-Dschalil-الجليل; der Majestätische

Es findet sich kein direkter Hinweis auf diesen Namen im Quran, er wird aber aus Aussagen des Qurans abgeleitet, denn Allah wird im Quran mit Eigenschaften der Majestät beschrieben, wie Unbedüftigkeit, Herrschaft, Heiligkeit, Allwissen u.s.w.. Zum Beispiel: "Allah gehört, was in den Himmeln und auf der Erde ist. Gewiss, Allah ist der Unbedürftige und Lobenswürdige." (Quran 31 :26)

43. Al-Kariim-الكريم; der Ehrenvolle, der Großzügige, der Edelmütige

"O Mensch, was hat dich hinsichtlich deines edelmütigen Herrn getäuscht,"(Quran 82:6)

44. Al-Raqiib-الرقيب; der Wächter, der wachende Beobachter

"...Seitdem Du mich abberufen hast, bist Du der Wächter über sie. Du bist über alles Zeuge." (Quran 5:117)

45. Al-Mudschiib-المجيب; der Erhörer der Gebete

"So bittet Ihn um Vergebung, hierauf bereut vor Ihm. Mein Herr ist nahe und erhört (die Gebete)." (Quran 11:61)

46. Al-Waasi'-الواسع; der Weite, der mit seinem Wissen und seinen Wohltaten alles Umfassende

"Allah gehört der Osten und der Westen; wohin ihr euch auch immer wendet, dort ist Allahs Angesicht. Allah ist Allumfassend und Allwissend." (Quran 2:115)

47. Al-Hakiim-الحكيم; der Allweise

"Gewiss, dies sind die wahren Geschichten. Und keinen Gott gibt es außer Allah. Allah - Er ist wahrlich der Allmächtige und Allweise." (Quran 3:62)

48. Al-Waduud-الودود; der Liebevolle, der sich liebevoll Zuwendende

"Und Er ist der Allvergebende und Liebevolle," (Quran 85:14

"Und in Anbetracht der Barmherzigkeit Allahs warst du (o Muhammad) mild zu ihnen; wärst du aber rau und harten Herzens gewesen, so wären sie dir davongelaufen. Darum vergib ihnen und bitte für sie um Verzeihung und ziehe sie in der Sache zu Rate; und wenn du entschlossen bist, dann vertrau auf Allah; denn wahrlich, Allah liebt diejenigen, die auf Ihn vertrauen." (Quran 3:159)

Weitere Verse: 11:90; 85:14.

Die Eigenschaft der Liebe spiegelt sich gegenüber folgenden Personen wieder[7]

  • "vertrau auf Allah; denn wahrlich, Allah liebt diejenigen, die auf Ihn vertrauen." (Quran3:159)
  • "Und Allah liebt die Geduldigen." (Quran 3:146)
  • "Wahrlich, Allah liebt diejenigen, die (Ihn) fürchten." (Quran 9:4)
  • "Wahrlich, Allah liebt diejenigen, die Gutes tun." (Quran 2:195)
  • "Und Allah liebt die Rechtschaffenen." (Quran 3:134)

49. Al-Madschiid-المجيد; der Ruhmvolle

"der Herr des Thrones, der Ruhmvolle (Andere Lesart: der Herr des ruhmvollen Thrones)." (Quran 85:15)

50. Al-Ba`ith-الباعث; der die Menschen am jüngsten Tag wieder zum Leben erwecken wird

Es findet sich kein direkter Hinweis auf diesen Namen im Quran, er wird aber aus den Aussagen des Qurans abgeleitet. Zum Beipiel:

"und weil die Stunde kommt, an der es keinen Zweifel gibt, und weil Allah (all) diejenigen auferwecken wird (arab. yab’ath), die in den Gräbern sind."(Quran 22:7)

51. Asch-Schahiid-الشهيد; der Zeuge, der stets Gegenwärtige

"Ich habe ihnen nur gesagt, was Du mir befohlen hast (nämlich): Dient Allah, meinem und eurem Herrn!' Und ich war über sie Zeuge, solange ich unter ihnen weilte. Seitdem Du mich abberufen hast, bist Du der Wächter über sie. Du bist über alles Zeuge." (Quran 5:117)

52. Al-Haq-الحق; der Wahre, der Wahrhaftige

"Erhaben ist Allah, der König, der Wahre! Und übereile dich nicht mit dem Qur'an, bevor dir seine Offenbarung vollständig eingegeben worden ist. Und sag: Mein Herr, lasse mich an Wissen zunehmen." Quran 20:114)

53. Al-Wakiil-الوكيل; der Sachwalter

"Diejenigen, zu denen die Menschen sagten: „Die Menschen haben (sich) bereits gegen euch versammelt; darum fürchtet sie!" - Doch da mehrte das (nur) ihren Glauben, und sie sagten: „Unsere Genüge ist Allah, und wie trefflich ist der Sachwalter!" (Quran 3:173)

54. Al-Qawiy-القوي; der Starke, der Kraftvolle

"Als nun Unser Befehl kam, erretteten Wir Salih und diejenigen, die mit ihm glaubten, durch Barmherzigkeit von Uns, auch vor der Schande jenes Tages. Gewiss, dein Herr ist ja der Starke und Allmächtige."(Quran 11:66)

55. Al-Matiin-المتين; der Feste, der zuverlässig Standhafte

"Gewiss, Allah ist der Versorger, der Besitzer von Kraft und der Feste (auch der Besitzer von Kraft und Festigkeit)." (Quran 51:58)

56. Al-Waliy-الولي; der Schutzherr, der Beschützer

"(Oder haben sie sich anstatt Seiner Schutzherren genommen? Allah (allein) ist doch der Schutzherr. Er macht die Toten wieder lebendig, und Er hat zu allem die Macht." Quran 42:9)

57. Al-Hamiid-الحميد; der Preiswürdige, dem aller Dank gehört, Lobenswürdige

"Ihm gehört (alles), was in den Himmeln und was auf der Erde ist; Allah ist wahrlich der Unbedürftige und Lobenswürdige." (Quran 22:64)

58. Al-Muhsi-المحصى; der alles Aufzeichnende

Es findet sich kein direkter Hinweis auf diesen Namen im Quran, er wird aber aus Aussagen des Qurans abgeleitet. Zum Beispiel:

"damit er weiß, ob sie wohl die Botschaften ihres Herrn ausgerichtet haben, und dass Er das, was bei ihnen ist, umfasst, und Er die Zahl von allem erfasst." (Quran 72:28)

59. Al-Mubdi-المبدئ; der Beginnende, der Urheber aller Schöpfung

Es findet sich kein direkter Hinweis auf diesen Namen im Quran, er wird aber aus Aussagen des Qurans abgeleitet. Zum Beispiel:

"Haben sie denn nicht gesehen, wie Allah die Schöpfung am Anfang macht(arab.: yubdi'u) und sie hierauf wiederholt(arab.: yu'iiduhu)? Gewiss, das ist für Allah ein leichtes." (Quran 29:19)

60. Al-Mu'iid-المعيد; der Wiederholdende, alles wieder zum Leben erwecken wird, der die Schöpfung Zurückbringende

Es findet sich kein direkter Hinweis auf diesen Namen im Quran, er wird aber aus Aussagen des Qurans abgeleitet. Zum Beispiel:

"Haben sie denn nicht gesehen, wie Allah die Schöpfung am Anfang macht(arab.: yubdi'u) und sie hierauf wiederholt(arab.: yu'iiduhu)? Gewiss, das ist für Allah ein leichtes." (Quran 29:19)

61. Al-Muhyi-المحيى; der Leben Spendende, derjenige, der die Toten wieder lebendig macht

Es findet sich kein direkter Hinweis auf diesen Namen im Quran, er wird aber aus Aussagen des Qurans abgeleitet. Zum Beispiel:

"Zu Seinen Zeichen gehört es, dass du die Erde demütig (d.h. unfruchtbar) siehst. Wenn Wir aber Wasser auf sie herabkommen lassen, regt sie sich und schwillt. Gewiss, Derjenige, Der sie wieder belebt, wird (auch) die Toten wieder lebendig machen, denn gewiss, Er hat zu allem die Macht." (Quran 41:39)

62. Al-Mumiit-المميت; der das Sterben Bestimmende

Es findet sich kein direkter Hinweis auf diesen Namen im Quran, er wird aber aus Aussagen des Qurans abgeleitet. Zum Beispiel:

"Siehst du nicht jenen, der mit Ibrahim über seinen Herrn stritt, weil Allah ihm die Herrschaft gegeben hatte? (Damals) als Ibrahim sagte: "Mein Herr ist Derjenige, Der lebendig macht und sterben lässt (arab: yumiit)."..." (Quran 2:258)

63. Al-Haiy-الحي; der ewig Lebende

"Allah - es gibt keinen Gott außer Ihm, dem Lebendigen und Beständigen." (Quran 3:2)

64. Al-Qayyum-القيوم; der Beständige; Der durch sich selbst Seiende

(Quran 3:2), siehe Nr.63

65. Al-Waadschid-الواجد; der alles Bekommende und Findende, der das Sein Bringende

Es findet sich kein direkter Hinweis auf diesen Namen im Quran, er wird aber aus Aussagen des Qurans und der Sunna abgeleitet. Zum Beispiel:

"Er ist es, Der vom Himmel Wasser herabkommen lässt; davon habt ihr zu trinken, und davon (wachsen) Bäume, unter denen ihr (euer Vieh) frei weiden laßt. Er lässt euch damit Getreide wachsen, und Ölbäume, Palmen, Rebstöcke und von allen Früchten. Darin ist wahrlich ein Zeichen für Leute, die nachdenken." (Quran 16:10 und 16:11)

66. Al-Maadschid-الماجد; der Ruhmvolle, der Glorreiche

Es findet sich kein direkter Hinweis auf diesen Namen im Quran, er wird aber aus Aussagen des Qurans und der Sunna abgeleitet. Zum Beispiel:

Abu Huraira (Allahs Wohlgefallen auf ihm) berichtete: " Der Gesandte Allahs (Segen und Frieden auf ihm) sagte: " Allah, der Allmächtige und Erhabene sprach:

" Der Stolz ist mein Gewand und die Größe ist meine Kleidung, wer mir eines von beiden streitig macht, den werfe ich ins Höllenfeuer""" (überliefert bei Abu Dawud, Ibn Madscha und Ahmad)

67. Al-Waahid-الواحد; der Einzige, der Eine

"An dem Tag, da die Erde zu einer anderen Erde verändert werden wird, und (ebenso) die Himmel, und da sie vor Allah erscheinen werden, dem Einen, dem Allbezwinger." (Quran 14:48)

68. As-Samad-الصمد; der von allem und jedem Unabhängige, der Überlegene, der Undurchdringliche

"Allah, der Überlegene ( auch: Der, von Dem alles abhängt, der selbst aber gänzlich Unabhängige. Der in den Anliegen angefleht wird. auch: der Undurchdringliche)" (Quran 112:2)

69. Al-Muqtadir-المقتدر; der alles Bestimmende, der absolut Fähige

"...Und Allah hat ja zu allem völlig die Macht." (Quran 18:45)

70. Al-Qaadir-القاهر ; der seine Bestimmung Durchsetzende

"Sag: Er hat die Macht dazu, euch eine Strafe von oben oder unter euren Füßen zu schicken oder euch in (gespaltene) Lager durcheinanderzubringen und die einen von euch die Gewalt der anderen kosten zu lassen! Schau, wie Wir die Zeichen verschiedenartig darlegen, auf daß sie verstehen mögen!" (Quran 6:65)

71. Al-Muqaddim-المقدم; der Voranstellende, der Vorwärtsbringende

Es findet sich kein direkter Hinweis auf diesen Namen im Quran, dafür aber in der Sunna. Ibn ‘Abbas (Allahs Wohlgefallen auf ihm) berichtete, dass der Prophet (Friede und Segen auf ihm) – wenn er in der Nacht beten wollte – zu sagen pflegte :

"… Oh Allah, dir bin ich ergeben, an dich glaube ich, auf dich vertraue ich, zu dir kehre ich reumütig zurück, mit deiner Beweismacht streite ich und auf dein Richten verlasse ich mich, so vergib mir das, was ich (an Missetaten) einst beging und künftig begehen werde, und was ich heimlich oder offenkundig tue. Du bist der Voranstellende (arab. al-muqaddim) und du bist der Aufhaltende (arab. al-Mu’achir), es gibt keine Macht und keine Kraft außer durch Allah. " (Hadith sahih bei Buchari (1120))

D.h. Allah bestimmt darüber, ob und wann Dinge geschehen. Er entscheidet auch darüber, ob sie früher oder später eintreffen.

72. Al-Mu'achir-المؤخر; der Aufschiebende, der Aufhaltende

Es findet sich kein direkter Hinweis auf diesen Namen im Quran, dafür aber in der Sunna. Der Name steht im Zusammenhang mit dem zuvor genannten Namen al-Muqaddim.

Sahih Buchari (1120), siehe Nr.71

73. Al-Auual-الأول; der Erste ohne Beginn

"Er ist der Erste und der Letzte, der Offenbare und der Verborgene. Und Er weiß über alles Bescheid." (Quran 57:3)

Der Gesandte ALLAHs (saws) sagte:

“Oh Allah, Du bist der Erste und es ist/ war nichts vor Dir. Oh Allah, Du bist der Letzte und da ist nicht nach Dir.”
(Muslim, 2713)

Der Gesandte ALLAHs (saws) sagte:

“Allah existierte, als es nichts außer Ihm gab.”

Gemäß eines anderen Berichts:

“Es gab nichts vor Ihm.”
(Buchari; der erste Bericht 3020; der Zweite 6982)

74. Al-Aachir-والآخر; der Letzte ohne Ende

(Quran 57:3), Siehe Nr.73

Der Gesandte ALLAHs (saws) sagte:

“Oh Allah, Du bist der Erste und es ist/ war nichts vor Dir. Oh Allah, Du bist der Letzte und da ist nicht nach Dir.”
(Muslim, 2713)

75. As-Dhaahir-والظاهر; der Offenbare

(Quran 57:3), Siehe Nr.73

76. Al-Baatin-والباطن; der Verborgene

(Quran 57:3), Siehe Nr.73

77. Al-Waali- الوالي; der allein Herrschende, der einzige Schutzherr

" … Und sie haben außer Ihm keinen Schutzherrn." (Quran 13:11)

Dieser Name steht im Zusammenhang mit den bereits genannten Namen, die auf die alleinige Herrschaft hinweisen, wie z.B : Der König, der Allmächtige, der Unterwerfende.

78. Al-Muta'aali -المتعالي; der Besitzer aller Tugenden, der hoch Erhabene

"(Er ist) der Kenner des Verborgenen und des Offenbaren, der Große und hoch Erhabene." (Quran 13:9)

79. Al-Barr -البر; der Wohltätige, der Gütige

"Gewiss, früher pflegten wir Ihn anzurufen. Gewiss, Er ist ja der Gütige und Barmherzige." (Quran 52:28)

80. Al-Tawwaab –التواب ; der Reue Annehmende

"Da empfing Adam von seinem Herrn Worte, und darauf nahm Er seine Reue an. Er ist ja der Reue-Annehmende und Barmherzige." (Quran 2:37)

81. Al-Muntaqim - المنتقم, der gerechte Vergelter

Es findet sich kein direkter Hinweis auf diesen Namen im Quran, er wird aber aus Aussagen des Qurans abgeleitet. Zum Beispiel:

" Wer aber rückfällig wird, den wird Allah der Vergeltung aussetzen. Allah ist Allmächtig und Besitzer von Vergeltungsgewalt (arab. dhu intiqaam)." (Quran 4:95)

82. Al-'Afwu-العفو; der Vergeber der Sünden, der stets Begnadigende, der Allverzeihende "Ob ihr etwas Gutes offenlegt, oder es verbergt, oder etwas Böses verzeiht - gewiss, Allah ist Allverzeihend und Allmächtig." (Quran 4:149)

83. Ar-Ra'uuf-الرؤوف; der Mitleidige, der Gnadenvolle

"Zu euch ist nunmehr ein Gesandter aus euren eigenen Reihen gekommen. Bedrückend ist es für ihn, wenn ihr in Bedrängnis seid, (er ist) eifrig um euch bestrebt, zu den Gläubigen gnadenvoll und barmherzig." (Quran 9:128)

84. Malik-ul-Mulk - مالك الملك; Herr der Herrschaft

(Quran:3:26), siehe Nr.25

85. Dhul-Dschalaali-wal-Ikram - ذو الجلال والإكرام; der Besitzer aller Majestät / Erhabenheit und Ehre

" Alle, die auf ihr (d.h. der Erde) sind, werden vergehen ; bleiben wird (nur) das Angesicht deines Herrn, Besitzer der Erhabenheit und Ehre." (Quran 55:26 und 55 :27)

86. Al-Muqsit - المقسط; der unparteiisch Richtende, der Wahrer der Gerechtigkeit

Es findet sich kein konkreter Hinweis auf diesen Namen im Quran, er wird aber aus Aussagen des Qurans abgeleitet. Zum Beispiel:

"Allah bezeugt, dass es keinen Gott gibt außer Ihm; und (ebenso bezeugen) die Engel und diejenigen, die Wissen besitzen; der Wahrer der Gerechtigkeit (arab.: qaa'iman bi al-Qist). Es gibt keinen Gott außer Ihm, dem Allmächtigen und Allweisen." (Quran 3:18)

87. Al-Dschaami' - الجامع; der Versammelnde, der alle Menschen am Jüngsten Tag versammeln wird, der Zusammenbringende

"Unser Herr, Du wirst die Menschen gewiss zu einem Tag versammeln (arab: dschaami´u an-Naas), an dem es keinen Zweifel gibt. Allah bricht nicht, was Er versprochen hat." (Quran 3:9)

88. Al-Ghaniy -الغني; der Reiche, der Unbedürftige, der sich selbst Genügende

"Ihm gehört (alles), was in den Himmeln und was auf der Erde ist; Allah ist wahrlich der Unbedürftige und Lobenswürdige." (Quran 22:64)

89. Al-Mughniy - المغني; der Reichtum Verleihende

Es findet sich kein direkter Hinweis auf diesen Namen im Quran, er wird aber aus Aussagen des Qurans abgeleitet. Zum Beispiel:

"und dass Er es ist, Der reich macht (arab.:arhnaa) und Der genügsam macht," (Quran 53:48)

90. Al-Maani' - المانع; der das Gute und das Schlechte Zurückhaltende

Es findet sich kein direkter Hinweis auf diesen Namen im Quran, er wird aber aus Aussagen des Qurans abgeleitet. Zum Beispiel:

"Allah gewährt die Versorgung großzügig, wem er will, und er bemisst (arab.: yaqdir) auch...." (Quran 13:26)

Vergleiche das oben bei Nr.23 genannte Hadith von Abu Huraira (überliefert bei Buchari und Muslim).

91. Ad-Daar - الضار; der, in dessen Macht es steht, Schaden zuzufügen

Es findet sich kein direkter Hinweis auf diesen Namen im Quran, er wird aber aus Aussagen des Qurans abgeleitet. Zum Beispiel:

"Die Zurückgelassenen der Wüstenaraber werden zu dir sagen: „Unser Besitz und unsere Angehörigen haben uns (zu sehr) beschäftigt; so bitte für uns um Vergebung." Sie sagen mit ihren Zungen, was nicht in ihren Herzen ist. Sag: Wer vermag denn für euch bei Allah etwas (zu ändern), wenn Er für euch Schaden will oder wenn Er für euch Nutzen will? Aber nein! Allah ist dessen, was ihr tut, Kundig." (Quran 48:11)

Dieser Name steht in engen Zusammenhang mit dem nachfolgenden Namen und sollte daher nicht einzeln genannt werden, ohne klarzumachen, dass es in der Macht Allahs steht Schaden oder Nutzen zuzufügen wie er will und gegenüber wem er will.

92. An-Naafi' - النافع; der Förderer des Nützlichen

Es findet sich kein direkter Hinweis auf diesen Namen im Quran, er wird aber aus Aussagen des Qurans abgeleitet. Zum Beispiel:

(Quran 48:11) , siehe Nr. 91.

93. An-Nuur - النور; das Licht

Es findet sich kein direkter Hinweis auf diesen Namen im Quran, er wird aber als Teil einer Wortverbindung erwähnt:

" Allah ist das Licht der Himmel und der Erde...." (Quran 30:5)

94. Al-Haadi - الهادي; der Rechtleitende

" So haben Wir für jeden Propheten einen Feind aus den Reihen der Übeltäter bestellt. Und dein Herr genügt als Führer und Helfer." (Quran 25:31)

95. Al-Badii' - البديع; der einzigartige Schöpfer

Es findet sich kein direkter Hinweis auf diesen Namen im Quran, er wird aber als Teil einer Wortverbindung erwähnt:

" (Er ist) der Schöpfer der Himmel und der Erde in ihrer schönsten Form. Und wenn Er eine Angelegenheit bestimmt, so sagt Er zu ihr nur: „Sei!" und so ist sie." (Quran 2:117)

Auf diesen Namen weisen auch Verse hin, die die prächtige Schöpfung Allahs beschreiben:

"(Er,) Der sieben Himmel in Schichten (übereinander)1 erschaffen hat. Du kannst in der Schöpfung des Allerbarmers keine Ungesetzmäßigkeit sehen. Wende den Blick zurück: Siehst du irgendwelche Risse (auch: irgendeinen Mangel)? Hierauf wende den Blick wiederholt zurück. Der Blick wird zu dir erfolglos (auch: erniedrigt) und ermüdet zurückkehren." (Quran 67:3 -5)

96. Al-Baaqi - الباقي; der ewig Bleibende

Es findet sich kein konkreter Hinweis auf diesen Namen im Quran, er wird aber aus Aussagen des Qurans abgeleitet. Zum Beispiel:

(Quran 55:27), siehe Nr.85.

97. Al-Waarith -الوارث; der Alleinerbe

"Und fürwahr, Wir sind es, die lebendig machen und sterben lassen, und Wir sind die (alles) Erbenden." (Quran 15:23)

98. Ar-Raschiid - الرشيد; der Verleiher von Rechtschaffenheit

Es findet sich kein direkter Hinweis auf diesen Namen im Quran, er wird aber aus Aussagen des Qurans abgeleitet. Zum Beispiel:

"Wir verliehen bereits zuvor Ibrahim seine Besonnenheit (auch: Rechtschaffenheit); und Wir wussten über ihn Bescheid." (Quran 21:51)

99. As-Sabuur - الصبور; der Geduldige

Es findet sich kein konkreter Hinweis auf diesen Namen im Quran, er wird aber aus Aussagen des Qurans und der Sunna abgeleitet. Zum Beispiel:

Abu Mousa - Allahs Wohlgefallen auf ihm- berichtete, dass der Prophet (Friede und Segen auf ihm) sagte:

" Keiner ist geduldiger hinsichtlich der Verletzung seines Gehörs als Allah, indem manche ihm einen Sohn zuschreiben, während er sie gesund hält und ihnen weiterhin Lebensunterhalt gibt." (Hadith überliefert bei Buchari)

Die Existenz ALLAHs

Im Folgenden werden logische Argumente für die Existenz des Schöpfers von dem Islamologen Amir Zaidan durch die Anwendung der Methodik der Islamologie aufgelistet. Anschließend wird kurz über zwei Fragen diskutiert, die Atheisten häufig über die Existenz und Allmacht ALLAHs stellen.


Logische Argumente für das Dasein des Schöpfers nach der Methodik der Islamologie

Um den Iman an das Dasein ALLAHs, an SEINE Einheit und SEINE Einzigkeit als Gewissheit verinnerlichen zu können, bedarf es zunächst einer Bestätigung dieser Wahrheiten. Der Beweis für die Richtigkeit des Daseins von ALLAH wird auf zwei Wegen durchgeführt:

Vernunftsbeweis ohne Berücksichtigung des Quran und der Prophetenschaft

Quellenbeweis durch Analyse des Offenbarungsphänomens und der Quellen


1. Vernunftsbeweis des Daseins von Allah

Bei der vernunftgemäßen Beweisführung für das Dasein Allahs gehen wir zunächst von einer Ausgangs-Antithese und den aus ihr abgeleiteten Folge-Thesen aus. Das Ergebnis der Beweisführung dieser Thesen wird zur Bestätigung des Daseins von ALLAH führen.

Anti-These: Allah existiert nicht. Ausgehend von dieser Anti-These ergeben sich als Erklärungsmöglichkeit für die Existenz des Kosmos (d. h. für die Entstehung des Lebens und der Gesamtheit alles Seienden) zwei Folge-Thesen:

  1. Die Existenz des Kosmos hat keinen Beginn.
  2. Die Existenz des Kosmos hat einen Beginn.



These 1: Die Existenz des Kosmos hat keinen Beginn. Vor der Behandlung dieser Erklärungsmöglichkeit für die Existenz des Kosmos müssen zum besseren Verständnis zunächst die Seinsarten eingeführt und definiert werden.

Die Vernunft unterscheidet drei Arten des Seins:

  • Notwendiges Sein
  • Unmögliches Sein
  • Kontingentes Sein


Notwendiges Sein

Darunter wird jedes Sein beschrieben, dessen Nicht-Existenz die Vernunft kategorisch ausschließt. Das notwendige Sein wird nochmals unterteilt in:

a. das unbedingt notwendige Sein, d. h. das aus sich selbst seiende Sein, das keiner Wirkursache für seine Existenz bedarf. Dies ist die Existenz Des Schöpfers.
b. das bedingt notwendige Sein, d. h. das nicht aus sich selbst seiende Sein, das einer äußeren Wirkursache für seine Existenz bedarf, z. B. die Notwendigkeit der Inanspruchnahme eines Raumbereichs für jeden Körper im Daseins-Zustand der Existenz.


Unmögliches Sein

Darunter wird jedes Sein beschrieben, dessen Existenz die Vernunft kategorisch ausschließt, z.B. die Unmöglichkeit der Nicht-Inanspruchnahme eines Raumbereichs für einen Körper im Daseins-Zustand der Existenz.


Kontingentes bzw. Mögliches Sein

Darunter wird jedes Sein beschrieben, dessen Existenz oder Nicht-Existenz die Vernunft annehmen kann, z.B. die Möglichkeit der Existenz oder Nicht-Existenz eines Seienden (Mensch, Tier, ...).


Nach der Definition der Seinsarten fällt der Kosmos in die Kategorie des kontingenten Seins, weil man seine Nicht-Existenz vor und nach seiner gegenwärtigen Existenz annehmen kann, ohne dabei in einen widervernünftigen Widerspruch zu geraten.


Widerlegung der These: Die Zusammengesetztheit und die ständig stattfindenden Veränderungen des Kosmos beweisen seine Zugehörigkeit zur Kategorie der "nicht aus sich selbst Seienden" und schließen damit die Zugehörigkeit zur Kategorie der "aus sich selbst Seienden", bzw. die Kategorisierung als "unbedingt notwendiges Sein" per definitionem implizit aus.

Die These, der Kosmos habe sich vor seinem jetzigen Daseins-Zustand der Existenz niemals im Daseins-Zustand der Nicht-Existenz befunden bzw. es habe niemals eine Veränderung des Daseins-Zustandes gegeben, stellt einen Widerspruch zu den o. a. Definitionen dar,

  • weil nur das "unbedingt notwendige Sein'" aus sich selbst seiend und ohne Beginn bzw. ohne Ende ist und
  • weil der Kosmos nicht zur Kategorie der "aus sich selbst Seienden" gezählt werden kann.


Weiterhin muss die Annahme der Möglichkeit einer unendlichen Zurückverfolgung der Ursache des kontingenten Seienden bzw. das Zurückführen der Existenz von kontingenten bzw. möglichem Sein bis in die Unendlichkeit auf ein jeweils vorhergehendes kontingentes bzw. mögliches Sein ohne Annahme einer ersten Wirkursache als widervernünftig zurückgewiesen werden. Denn diese Annahme impliziert, dass alle angenommenen Vorgänger nicht aus sich selbst seiend sind, d. h. sie sind verursacht durch Verursacher. Nach den Regeln der Logik und der Vernunft können diese Vorgänger als Verursachte nicht den ersten Anfang darstellen. Daraus folgt, dass es axiomatisch ein erstes "Notwendiges Sein" geben muss, welches absolut aus sich selbst seiend ist, d. h. es muss eine erste Wirkursache geben, die eine erste Existenz des Kosmos hervorgebracht hat, welcher erst danach als Verursacher bzw. als erster Vorgänger der folgenden Kontingenten Seienden angenommen werden kann.

Weiterhin muss die Annahme "die Existenz des Kosmos beruhe auf fortlaufenden Veränderungen ohne erste Wirkursache" als widervernünftig zurückgewiesen werden. Denn die Behauptung, die Existenz des Kosmos lasse sich erklären durch Veränderung der Materie und des Raumes (sog. Urknall) und die darauffolgende Ausdehnung der Materie im Raum, setzt a priori die Existenz von Materie und Raum voraus, ohne jedoch deren Herkunft zu erklären. Ebenso fehlt die Erklärung der Ursache für den Urknall und weiterhin fehlt die Erklärung für die Ursache der Dimension Zeit. Diese Art der Beweisführung (Erklärung der Herkunft der Schöpfung bzw. der Materie durch die als existent angenommene Schöpfung bzw. Materie) ist eine versteckte Form des unzulässigen Zirkelbeweises (Circulus vitiosus).



These 2: Die Existenz des Kosmos hat einen Beginn. Die These, der Kosmos habe sich vor seinem jetzigen Daseins-Zustand der Existenz in einem anderen Daseins-Zustand der Nicht-Existenz befunden mit gleichzeitiger Negierung einer äußeren Wirkursache, d. h. mit gleichzeitiger Annahme des Nicht-Daseins eines Schöpfers, widerspricht der Vernunft, weil die Annahme der Möglichkeit der Veränderung eines Daseins-Zustandes ohne äußere Wirkursache vernunftmäßig ausgeschlossen ist. Nach den Regeln der Logik und der Vernunft muss jedes Sein seinen Daseins-Zustand unverändert beibehalten, wenn es nicht durch einen Veränderer verändert wird und durch ihn in einen neuen Daseins-Zustand versetzt wird.

Beispiele:

  1. Eine Waage, die sich im stabilen Gleichgewicht befindet, wird diesen Zustand nach den Regeln der Vernunft (vergleiche physikalische Gesetze) so lange beibehalten, bis eine äußere Wirkursache eine Veränderung herbeiführt.
  2. Ein Körper, der sich im Weltall bewegt, wird die einmal eingeschlagene Richtung und die Anfangsgeschwindigkeit solange konstant beibehalten, bis eine äußere Wirkursache eine Veränderung herbeiführt (vergleiche Massenträgheitsgesetz (1. Newton’sche Gesetz)).

Eine Veränderung ohne äußeren Einfluss, d. h. ohne Wirkursache, ist bei beiden Beispielen undenkbar.



Zusammenfassung der Vernunftsbeweise von ALLAHs Dasein

Die Beweisführung durch Verifizierung bzw. Falsifizierung der aufgestellten Thesen führt mit Gewissheit zu der Feststellung, dass

  • es ohne Wirkursache keine erste Existenz und keine ersten Seienden geben kann,
  • es einen zeitlichen Beginn für den Kosmos geben muss, der Kosmos nicht die Wirkursache seines Selbst, seiner eigenen Existenz, sein kann.


Diese drei durch die Vernunft gewonnenen Erkenntnisse führen uns unweigerlich zu einer weiteren Wahrheit, nämlich, dass die Existenz einer vom Kosmos unabhängigen und verschiedenen Wirkursache angenommen werden muss, die unveränderlich und unbedingt durch sich selbst seiend, auf sich selbst ruhend, sich selbst genügend und keines Seins außer ihrer selbst bedürfend ist. Diese Erkenntnis bestätigt zweifelsfrei das Dasein von ALLAH (ta'ala). Der weitere Vernunftsbeweis für das Dasein von ALLAH (ta'ala) kann durch den teleologischen Beweis erbracht werden.



2. Teleologischer Beweis des Daseins von ALLAH (dem Erhabenen)

Telos (griech.: Ziel, Zweck) bedeutet in etwa Endzweck, höchstes Ziel. Teleologie ist die Lehre von der Zielgerichtetheit jeder Entwicklung. Sie bezeichnet philosophische Lehren, deren Grund-These lautet, dass alle Geschehnisse - sowohl Naturereignisse als auch der Verlauf der Geschichte und menschliches Handeln - auf ein bestimmtes, positiv zu bewertendes Ziel (Telos) gerichtet sind. Dieses Ziel kann als Zweckursache (Causa) verstanden, alle Handlungen, Bewegungen und Entwicklungen in der Welt erklären und ihnen gleichzeitig auch einen Sinn geben, da alles zur Realisierung dieses Ziels beiträgt. Grundlage der teleologischen Beweisführung für die Existenz ALLAHs in der Islamologie ist die vernunftgemäße Erkenntnis der Zielgerichtetheit allen Seins. Wir erkennen,

  • dass eine nicht zu leugnende Zweckmäßigkeit in der Natur besteht, die rein mechanistisch unerklärbar erscheint. Diese der Natur zugrunde liegende Ordnungsstruktur und deren Gesetzmäßigkeit versuchen z. B. die Naturwissenschaften allmählich zu entdecken, ohne jedoch grundlegend weiterzukommen.
  • dass alle Naturerscheinungen, wenn überhaupt, nur kausal zu verstehen sind. Denn wären nicht alle Vorgänge in der Welt verursacht und gesetzmäßig determiniert, wäre es uns nicht möglich, sie zu verstehen, d. h., kausal zu deuten und zu untersuchen (nach dem Denkschema Ursache-Wirkung), da wir nur das verstehen, dessen Ursachen wir kennen.
  • dass der Kosmos bzw. die Materie seine/ihre eigene Zweckursache nicht beabsichtigt haben kann und die kosmische Ordnungsstruktur nicht hervorgebracht haben kann.
  • dass die kosmische Ordnungsstruktur und somit alle Existenzbedingungen nicht durch Zufall entstanden sein können. Nach den mathematischen Gesetzen der Wahrscheinlichkeit ist der Zufall in dieser Größenordnung nur bei den ganz einfachen Strukturen möglich, nicht aber bei den komplexen bzw. sehr komplizierten Strukturen der kosmischen Ordnung.
  • dass der kausale Zusammenhang ein Ziel bzw. eine erste Zweckursache haben muss. Denn ein Zweck als Ziel einer Willenshandlung (als Vorwegnahme einer erstrebten Situation in Gedanken) setzt ein zwecksetzendes Bewusstsein voraus.


Dieses Ziel, das man als Final- bzw. Zweckursache (causa finalis) definiert, muss von einer unbedingt notwendigen, allwissenden und allmächtigen Wesenheit beabsichtigt sein, denn nur durch diese Annahme kann die gesamte Ordnungsstruktur des Kosmos, nach der alles einen bestimmten Sinn hat, logisch erklärt werden.


Die Vernunft führt uns zu der Gewissheit, dass diese Wesenheit ALLAH (dem Erhabenen) sein muss.



3. Quellenbeweis des Daseins von ALLAH (dem Erhabenen)

Durch Analyse des Offenbarungsphänomens und der Quellen

Grundlage dieser Art der Beweisführung für das Dasein ALLAHs ist die vernunftgemäße Erkenntnis der Offenbarung und der vernunftgemäßen Erkenntnis der Korrektheit ihrer Überlieferung. Aufgrund wissenschaftlicher Untersuchungen ist die Tatsache der Offenbarung und ihre unverfälschte Überlieferung durch eindeutige Mutawatir-Überlieferungen bewiesen.


Durch Mutawatir-Überlieferung steht zweifelsfrei fest,

  • dass der gesamte Text des Quran direkt auf Muhammad, Allahs Gnade und Frieden seien mit ihm, zurückzuführen ist,
  • dass der Gesandte Muhammad, ALLAHs Gnade und Frieden seien mit ihm, dessen Integrität nachweislich außer Frage steht, immer wieder betonte, dass der Quran eine Offenbarung Allahs ist, die durch den Engel Dschibril (Erzengel Gabriel), Friede sei mit ihm, übermittelt wurde.
  • dass gravierende Unterschiede bestehen in Bezug auf Sprache, Inhalt und Stil, sowie in Bezug auf Syntax, Rhythmik und Phonetik zwischen den geoffenbarten Quran-Texten und Äußerungen (Hadith) des Gesandten Mohammed, ALLAHs Gnade und Frieden seien mit ihm, in seiner Funktion als Gesandter Allahs und andererseits zwischen Texten und Äußerungen der Privatperson Muhammad, ALLAHs Gnade und Frieden seien mit ihm, d. h. außerhalb des Aufgabenbereichs als Allahs Gesandter.


Weitergehende Detailfragen, ausführliche Erläuterungen und Beispiele zu den genannten Mutawatir-Überlieferungen sind den Standardwerken der Quran-Wissenschaften zu entnehmen.

Nach dieser Beweisführung kommt man zu dem Ergebnis, dass man den Iman an den Inhalt des Quran verinnerlichen muss, sowie den Iman an das Dasein ALLAHs auf die Art und Weise, wie es im Quran immer wieder wiederholt und bestätigt wird" (Zaidan, 1999).

"Kein Zwang gilt im Din[A 9] ! Bereits ist das Richtige dem Irren gegenüber deutlich geworden. Also wer dem Taghut[A 10] gegenüber Kufr (Aberkennung, Lossagung, Verleugnung) betreibt und den Iman an ALLAH verinnerlicht, der hielt sich bereits am sichersten Griff, bei dem es kein Abreißen gibt. Und ALLAH ist allhörend, allwissend. ALLAH ist der Wali[A 11] derjenigen, die den Iman verinnerlicht haben. ER führt sie von den Finsternissen ins Licht. Und diejenigen, die Kufr (hier: Bezeichnung für alles Nicht-Islamische) betrieben haben, ihre Wali sind die Taghut. Sie führen sie vom Licht in die Finsternisse." (Quran: Sura (Abschnitt) Nr. 2, Aya (Vers) Nr. 256-257)



Das Leugnen der Existenz ALLAHs

Nicht wenige Menschen, insbesondere Atheisten, stellen häufig Fragen mit denen sie meinen die Nicht-Existenz ALLAHs bzw. seine Unvollkommenheit beweisen zu können, wie z.B. die folgende Frage:


Kann ALLAH einen Stein erschaffen, der so schwer ist, dass er ihn nicht mehr heben kann?

In dieser Frage ist die Aussage versteckt, dass ALLAH unvollkommen sei. Die korrekte Antwort auf diese Frage ist, dass man darauf hinweist, dass die Frage falsch gestellt ist.

Inwiefern ist diese Frage und falsch gestellt?

Wie schon oben, in der vernunftgemäßen Beweisführung für die Existenz ALLAHs, dargestellt wurde, unterscheidet man zwischen notwendigem, unmöglichem und kontingentem Sein. Das Attribut der Allmacht ALLAHs bezieht sich auf das kontingente Sein und nicht auf das unmögliche Sein. In diesem Sinne ist die Frage falsch gestellt.


Wenn ALLAH alles erschaffen hat, wer erschuf dann IHN???

Auch diese Frage ist falsch gestellt, da ALLAH nämlich zur Kategorie des unbedingt notwendigen Sein gehört und diese das aus sich selbst seiende Sein ist, das keiner Wirkursache für seine Existenz bedarf.

Fazit: Es gibt bis heute keine korrekten wissenschaftlichen Beweisführungen, die die Nicht-Existenz ALLAHs beweisen könnten. Umgekehrt wurde aber, wie oben beschrieben, die Existenz des Schöpfers durch nachvollziehbare Vernunfterkenntnisse und objektiv überprüfbare Sachverhalte bewiesen. Daher ist es falsch zu behaupten „Gott“ könnte nicht wissenschaftlich bewiesen werden.


"Stelle es durch Wissen fest, dass es keinen Gott außer ALLAH gibt, und bitte um Vergebung für deine Verfehlung und für die Mumin (Iman-praktizierenden)-Männer und Mumin-Frauen." (Quran: Suratu-muhammad Nr. 47, Aya Nr. 19)


Abu Hurairah (möge Allah mit ihm zufrieden sein) sagte: der Gesandte Allahs (saws) sagte:

“Die Menschen werden immer weiter fragen bis einer schließlich sagen wird: ‘Allah erschuf das Universum, aber wer erschuf Allah?’ Wer immer dies hört, der soll folgendes sagen: ‘Amantu Billah (Ich bin von der Existenz ALLAHs überzeugt).’”

Der Gesandte Allahs (saws) sagte:

“Der Satan wird zu einem von euch kommen und sagen: ‘Wer erschuf die Himmel? Wer erschuf die Erde?’ Und dann wird dieser antworten: ‘Allah’” – dann erwähnte er etwas Ähnliches zu dem oben genannten Bericht, und fügte hinzu: “Und seine Gesandten.” [d. h. Amantu Billah wa Russulihi (Ich glaube an Allah und Seine Gesandten)].

Der Gesandte Allahs (saws) sagte:

“Der Satan wird zu einem von euch kommen und sagen: ‘Wer erschuf dies und das?’ bis er zu ihm sagt:‘ Wer erschuf deinen Herrn?’ Wenn er diese Stufe erreicht hat, dann lass ihn Zuflucht suchen bei Allah [sag: "A'udhu Billahi min aschschaitan ir-radschiem = Ich suche Zuflucht bei Allah vor dem gesteinigten Satan"] und aufhören, darüber nachzudenken.”

Der Gesandte Allahs (saws) sagte:

“Der Satan wird zu jemandem kommen und sagen: ‘Wer erschuf dies und jenes…’” und er erzählte den gesamten Bericht.
(Muslim, 134)

Zusammenfassung

Tauhid ist die Überzeugung (arab.: Iman )von der Einheit und Einzigkeit ALLAHs, dem Erhabenen.

Der Tauhid besteht aus folgenden drei Aspekten:

1. ALLAH ist einziger und alleiniger Schöpfer aller Dinge und außer IHM existiert kein anderer Schöpfer (Tauhid ar-Rububiyya). Daraus folgt die Anerkennung:

dass ALLAH die uneingeschränkte und alleinige Herrschaft über die gesamte Schöpfung hat;
dass innerhalb und außerhalb der Schöpfung nichts ohne das Wissen und ohne den Willen ALLAHs geschieht;
dass ALLAH der einzige und alleinige wirklich Handelnde innerhalb und außerhalb der Schöpfung ist.

2. Er ist der alleiniger und einzig wahrer Gott, dem Anbetung durch die Verrichtung gottesdienstlicher Handlungen (wie Gebet, Zakat (Sozialabgabe), Fasten, Hadsch (Wallfahrt nach Mekka, usw...) gebührt (Tauhid al-Uluhiyya). Daraus folgt die Verpflichtung zu

Liebe
Aufrichtigkeit (Ikhlas)
Loyalität
und Verantwortlichkeit gegenüber ALLAH.
nur vor ALLAH Ehrfurcht zu haben.
einzig und allein auf ALLAH zu vertrauen
allein ihn um Hilfe anzuflehen (Dua), bei Dingen, die nur ER vollbringen kann (z. B. Heilung, materielle & immaterielle Versorgung) (Dhikr)
sich einzig und allein ALLAH hingeben und zu dienen auf die von IHM gebotene Art und Weise (Ibada)


3. ALLAH ist alleiniger und einziger Besitzer vollkommenster Attribute und erhaben über jegliche Arten von Mangelhaftigkeiten (Tauhid al-Asmaa ua-s–Sifat). Daraus folgt,

dass die Annahme jeglicher Mangelhaftigkeiten und Unvollkommenheiten in Bezug auf ALLAH, SEINE Namen und SEINE Attribute, sowie die Annahme einer Ähnlichkeit, der Herstellung eines Vergleichs oder der Gleichsetzung ALLAHs, SEINER Namen und Attribute mit der Schöpfung, kategorisch ausgeschlossen werden. Das heißt, dass es unzulässig ist ALLAH mit Namen und Attributen zu benennen, die in ihrer Bedeutungsnuancen SEINEN Namen und Attributen widersprechen, z.B.:
- Benennung mit Begriffen, die eine Zuordnung bzw. Beigesellung von Partnern zu ALLAH ausdrücken (Sohn, Vater, …)
- Vorstellung von Inkarnation und Anthropomorphismus (d.h. ALLAH menschliche Eigenschaften zuzusprechen)
- Benennung mit Begriffen, die Unvollkommenheit ausdrücken (leidend, sterblich, müde, etc.)


Der Tauhid wird mit den Worten der Schahada (Islam-Bekenntnis) zum Ausdruck gebracht:

Aschhadu an la ilaha illallah wa aschhadu anna Muhammad ar-rasul-lallah
Ich bezeuge, dass es keine Gottheit außer ALLAH gibt und ich bezeuge, dass Muhammad ALLAHs Gesandter ist!


Quiz

Diese Fragen sollen einen helfen das Wissen über Tauhid zu überprüfen:

  1. Was bedeutet Tauhid?
  2. Erkläre Tauhid ar-Rububia.
  3. Was bedeutet Tauhid al-Uluhia?
  4. Erkläre den Begriff Tauhid al-Asmaa ua-s–Sifat.
  5. Welche 3 Grundsätze bestimmten die Gelehrten, um den Tauhid al-Asmaa ua-s–Sifat richtig verinnerlichen zu können? Durch diese Grundsätze wurden von den Gelehrten 4 Dinge ausgeschlossen, welche dem Tauhid der Attribute und Namen Allahs widersprechen. Welche sind das?
  6. Was weißt du über die Namen Allahs?


Der Weg zu der Liebe zu ALLAH

Folgendes ist eine Zusammenfassung aus dem Vortrag: Die Liebe zu ALLAH von Abdelhay Fadil, data.islamiat.de

1. Schritt: Sich von dem Beharren auf die Sünden entfernen

Beharre nicht auf den Sünden. Nehme dir die Absicht dich immer mehr davon zu trennen und strenge dich an. Denke aber nicht, dass ein Mensch, der ALLAH liebt nie sündigen wird. Jeder Mensch begeht Sünden. Aber versuche immer weniger Sünden zu begehen und nicht auf eine bestimmte Sünde zu beharren. Wenn du trotz deiner Anstrenung wieder gesündigt hast bereue schnell. Denn die Reue hat mit der Liebe zu ALLAH zu tun und ALLAH liebt die Menschen die bereuen.

2. Schritt: Sich von den schlechten Freunden entfernen

Damit sind Menschen gemeint, die einen schlecht beeinflussen und einen dazu verleiten Sünden zu begehen.

3. Schritt: Das Gebet zum richtigen Zeitpunkt verrichten.

Der richtige Zeitpunkt ist die erste halbe Stunde.

4. Schritt: Versuche immer mehr Gebete in der Moschee bzw. in der Gemeinschaft zu verrichten.

Man soll erstmal mit einem Gebet pro Tag anfangen und sich mit der Zeit im Laufe der Wochen und Monate steigern. Man sollte jedoch nicht gleich mit dem Morgengebet (Fadschrgebet) anfangen, sondern mit dem Gebet, das man am leichtesten in der Moschee, oder in der Gemeinschaft verrichten kann und sich langsam steigern. Nach dem man es geschaft hat vier Gebete pro Tag in der Gemeinschaft zu verrichten versucht man das nun auch beim Fadschrgebet.

5. Schritt: Erwähne und gedenke ALLAH viel

Man soll sich am Tag eine bestimmte Zeit nehmen, in der man
  • ALLAH gedenkt und lobpreist (z.B. Dhikr morgens und abends und das Nachdenken über die Schöpfung ALLAHs),
  • Duas (Bittgebete) an ALLAH richtet,
  • den 30. Teil des Qurans auswendiglernt, sowie die Erläuterung dieser Suren studiert. Denn man sollte eine gewisse Anzahl an Suren auswendiggelernt haben um mit diesen Qiyam-ul-Lail (das Gebet mitten in der Nacht) zu verrichten.
  • Regelmäßig Qiyam-ul-Lail (freiwilliges Gebet in der Nacht) verrichten. Man sollte versuchen mindestens einmal die Woche mitten in der Nacht aufzustehen um ALLAH mit einem freiwilligen Gebet von mindestens 2 Rak'at (Gebetseinheiten) zu gedenken. Das kann man z.B. Samstags tun, damit man Sonntag ausschlafen kann. Wärhend des Gebets rezitiert man die gelernten Quransuren.

6. Schritt: Sich mit religiösen Menschen anfreunden

Diese sollen gottesfürchtige Menschen sein, die sich für ALLAH anstrengen. Solche Freunde können einen auf diesen Weg zu ALLAH unterstützen und anspronen. Auch kann man ihnen lernen, besonders dann wenn es Menschen sind die ALLAH lieben und die ALLAH liebt.

7. Schritt: Sich um die eigene Umgebung kümmern (Da'ua)

Nach all diesen Schritten müsste man nun ALLAH so sehr lieben, dass man sich von ganzen Herzen wünscht, dass andere Menschen ALLAH auch erkennen und lieben. Man soll nun die Menschen in seiner Umgebung dazu aufrufen diesen Weg zu der Liebe und Nähe ALLAHs zu gehen, damit ALLAH auch mit diesen Menschen zufrieden wird und sie so ALLAH will das Paradies auf Erden und im Jenseits erlangen.



Anmerkungen

  1. Das Kursi bedeutet "das auf einander Gebaute", "die Stütze", "das Wissen", und wird oft mit Trohnschemel übersetzt
  2. Diese Aussage richtet sich gegen die von den Christen behauptete Dreieinigkeit.
  3. ALLAH preisen mit „subhana Rabbi al-A’la“ („gepriesen ist mein allhöchster Herr“)
  4. Imam Ahmad ibn Hanbal al-Schaibani (geb. 164 – gest. 241 n. H.), war ein Schüler von Imam Asch-Schafi'i. Nach ihm ist die Hanbalitische Fiqh-Schule benannt.
  5. Imam Malik ibn Anas, genannt „Imamul-Madina, der Imam von Al-Madina“, (geb. 93 – gest. 179 n. H.). Nach ihm ist die Malikitische Fiqh-Schule benannt.
  6. Imam Muhammad ibn Idris Asch-Schafi’i, (geb. 150 – gest. 204 n.H.), er lernte u. a. bei Imam Malik ibn Anas. Nach ihm ist die Schafi’itische Fiqh-Schule benannt.
  7. Bei nicht transitiven Verben entfällt dieser letzte Punkt
  8. D.h. der Name wird nicht explizit genannt, sondern z.B. aus Verben abgeleitet.
  9. Din: die sowohl im Religiösen als auch im Profanen von ALLAH (dem Erhabenen) gebotene Lebensweise
  10. Taghut ist eine Bezeichnung für alles Falsche, sei es etwas Angebetetes oder nicht, u. a. Satan, Götzen, etc.
  11. Wali: Je nach Zusammenhang: Verwalter der eigenen Angelegenheiten, Vormund, Beistand, Beschützer, Verteidiger etc.



Quellen

  1. Mourad, Samir (2007): Auszüge aus Erläuterungen zu Riyad as-Salihin von Imam An-Nawawi. Von Dr. Mustafa Said Al-Khin, Dr. Mustafa Al-Yugha, Muhjiddin Mistu, Ali Asch-Schirdschi, Muhammad Amin Lutfi. Aus dem Arabischen übersetzt von Samir Mourad. 2. korrigierte Auflage, Karlsruhe, ISBN 978-3-940871-00-8
  2. Al-Qahtani, Sa'id Ibn Ali Ibn Wahf, Hisnulmuslim, die Festigung des Muslims, Dua´bei Sorgen, Download :http://www.islamicbulletin.com/german/ebooks/die_festigung_des_muslim.pdf
  3. vgl. Al-Uthaimin, Muhammad Ibn Salih, Al-Qawa’id al-Muthla fi Sifati Allahi wa Asma’ihi al-husna, download :http://www.ibnothaimeen.com/all/books/cat_index_290.shtml.
  4. Dr. Al-Aschkar ,Umar Sulaiman Abdullah, Al-Aqida fi Allah, Dar An-Nafa’is, Jordanien 1994
  5. Suleiman, Dr. Samir (2009): Der Islam muss kein Rätsel sein. Ein Beitrag zur Interkulurellen Verständigung. Shaker Media, Aachen, ISBN 978-3-86858-330-4
  6. Eine Aufzählung der Namen mit Erklärung findet sich z.B. bei: Ibn Ahmad Ibn Rassoul, Muhammad, Und Allahs sind die schönsten Namen, Islamische Bibliothek 1998
  7. Aksoy, Nihal et al. (2008): Al-Wadud,http://www.names-of-allah.com
  • Zaidan, Amir M. A. (1999): Al-'Aqida, Einführung in die Iman-Inhalte, ADIB-Verlag, Offenbach, 2. neubearbeitete und erweiterte Auflage
  • Zaidan, Amir M. A. (2000): At-Tafsir. Eine philologisch, islamologisch fundierte Erläuterung des Quran-Textes. , ADIB-Verlag, Offenbach
  • Reidegeld, Ahmad Abdurrahman (2005): Handbuch Islam. Die Glaubens- und Rechtslehre der Muslime, Spohr Verlag, Kandern im Schwarzwald
  • Suleiman, Samir: Der Islam muss kein Rätsel sein, qalam.de


Siehe auch

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