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		<title>islam-pedia.de - Benutzerbeiträge [de]</title>
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		<subtitle>Benutzerbeiträge</subtitle>
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		<id>http://islam-pedia.de/index.php?title=Schlechte_und_zerst%C3%B6rerische_Charaktereigenschaften&amp;diff=2742</id>
		<title>Schlechte und zerstörerische Charaktereigenschaften</title>
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				<updated>2008-12-22T17:09:49Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Ivadmins: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;*[[Hochmut]]&lt;br /&gt;
*[[Ungeduld]]&lt;br /&gt;
*[[Unzufriedenheit]]&lt;br /&gt;
*[[Habsucht]]&lt;br /&gt;
*[[Geiz]]&lt;br /&gt;
*[[Neid]]&lt;br /&gt;
*[[Zorn]]&lt;br /&gt;
*[[Ungerechtigkeit]]&lt;br /&gt;
*[[Härte]]&lt;br /&gt;
*[[Schamlosigkeit]]&lt;br /&gt;
*[[Lügen]]&lt;br /&gt;
*[[Schlechte Behandlung der Eltern]]&lt;br /&gt;
*[[Heuchelei]]&lt;br /&gt;
*[[Aufschieberitis]]&lt;br /&gt;
*[[Übertreiben und Untertreiben]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schlechte und zerstörerische Charaktereigenschaften]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Ivadmins</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>http://islam-pedia.de/index.php?title=Neid&amp;diff=2741</id>
		<title>Neid</title>
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				<updated>2008-12-22T17:09:08Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Ivadmins: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Abu Huraira (ALLAHs Wohlgefallen mit ihm) berichtet, dass der Prophet (ALLAHs Segen und Frieden mit ihm) sagte:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:''“Hütet euch vor dem Feuer der Eifersucht, da es gute Taten so verzehrt, wie Feuer Holz und Stroh (verzehrt).”''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:(Abu Dawud)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Schlechte und zerstörerische Charaktereigenschaften]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Ivadmins</name></author>	</entry>

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		<id>http://islam-pedia.de/index.php?title=Neid&amp;diff=2740</id>
		<title>Neid</title>
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				<updated>2008-12-22T17:08:29Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Ivadmins: Die Seite wurde neu angelegt: Abu Huraira (ALLAHs Wohlgefallen mit ihm) berichtet, dass der Prophet (ALLAHs Segen und Frieden mit ihm) sagte:  :''“Hütet euch vor dem Feuer der Eifersucht, da es g...&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Abu Huraira (ALLAHs Wohlgefallen mit ihm) berichtet, dass der Prophet (ALLAHs Segen und Frieden mit ihm) sagte:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:''“Hütet euch vor dem Feuer der Eifersucht, da es gute Taten so verzehrt, wie Feuer Holz und Stroh (verzehrt).”''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:(Abu Dawud)&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Ivadmins</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>http://islam-pedia.de/index.php?title=Gro%C3%9Fe_S%C3%BCnden&amp;diff=2739</id>
		<title>Große Sünden</title>
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				<updated>2008-12-22T17:07:04Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Ivadmins: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Die großen Sünden (al-Kaba-ir) ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:''„(31) Und ALLAH gehört, was in den Himmeln und was auf Erden ist. '''ER wird denjenigen, die Schlechtes taten, doch das vergelten, was sie taten; und ER wird denjenigen, die Gutes (auf die beste Art und Weise) taten, mit dem Allerbesten vergelten. (32) Es sind diejenigen, die das Schwere an Sünden und die Abscheulichkeiten außer den Kleinigkeiten meiden.''' Gewiss, dein HERR ist von allumfassender Vergebung. ER weiß besser Bescheid über euch, als ER euch von der Erde hervorkommen ließ, und als ihr Embryos in den Bäuchen eurer Mütter wart, so lobt euer Selbst nicht! ER weiß besser Bescheid über denjenigen, der gottesfürchtig handelt.“'' [53:31-32]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einige Beispiele der großen Sünden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
#Schirk (ALLAH etwas oder jemanden gleichstellen bzw. beigesellen)&lt;br /&gt;
#[[Schlechte Behandlung der Eltern|Schlechtes, respektloses, widerspenstiges Benehmen gegenüber den Eltern]]&lt;br /&gt;
#[[Mord]] und Selbstmord&lt;br /&gt;
#Das falsche Zeugnis, Meineid, bzw. Falscheid&lt;br /&gt;
#Magie&lt;br /&gt;
#Vernachlässigung des Pflichtgebets&lt;br /&gt;
#Das Vernachlässigen von Gemeinschaftsgebeten ohne Entschuldigung (gilt für Männer)&lt;br /&gt;
#Das Vernachlässigen des Freitagsgebets (gilt für Männer)&lt;br /&gt;
#Keine Zakat zahlen&lt;br /&gt;
#Am Ramadhan ohne Grund nicht fasten&lt;br /&gt;
#Die Hadsch nicht verrichten, obwohl man es könnte und die Voraussetzungen erfüllt sind bzw. erfüllen kann&lt;br /&gt;
#Vernachlässigung der Verwandten&lt;br /&gt;
#[[Zina]] (außerehelicher Geschlechtsverkehr)&lt;br /&gt;
#Homosexualität und das Nachahmen des anderen Geschlechts (Transvestismus)&lt;br /&gt;
#Prostitution und Zuhälterei&lt;br /&gt;
#[[Finanzen_und_Handel#Zinsen_sind_im_Islam_verboten|Zinsen nehmen und geben]]&lt;br /&gt;
#[[Veruntreuung des Vermögens von Waisen]]&lt;br /&gt;
#Lügen im Namen ALLAHs oder Seines Gesandten&lt;br /&gt;
#[[Hochmut]] und Arroganz&lt;br /&gt;
#[[Alkohol und andere Rauschmittel|Das Trinken von Alkohol und der Konsum von Sucht- und Rauschmittel, wie z.B. Drogen, Zigaretten, etc.]]&lt;br /&gt;
#[[Diebstahl und Raub]]&lt;br /&gt;
#Verzehren von Vermögen, dass man auf verbotene Art und Weise erhalten hat&lt;br /&gt;
#[[Ungerechtigkeit|Ungerechtes Verhalten und das ungerechte Richten]] &lt;br /&gt;
#Erpressung von Schutzgeld&lt;br /&gt;
#[[Lügen|Häufiges Lügen]]&lt;br /&gt;
#[[Bestechung]] (nehmen und geben)&lt;br /&gt;
#Eine Frau heiraten und sich wieder von ihr Scheiden lassen, nur damit sie wieder ihren früheren Exmann heiraten kann (arab.: Muhalil und Muhalalu-lah). &lt;br /&gt;
#Das Nicht-Reinigen der Ausscheidungsorgane nach dem Wasserlassen, bzw. nach der Notdurft&lt;br /&gt;
#Riyaa (kleiner Schirk): Die Zuschaustellung der guten Taten und gottesdienstlichen Handlungen mit der Absicht, nicht in erster Linie ALLAHs Geboten zu folgen, sondern einen guten Eindruck auf die Menschen zu machen.&lt;br /&gt;
#Das Verbergen von Wissen&lt;br /&gt;
#Verrat&lt;br /&gt;
#Vorhaltungen machen&lt;br /&gt;
#Das gegenseitige Bespitzeln und Ausspionieren &lt;br /&gt;
#Verbreiten von Gerede, Klatsch, Tratsch und Gerüchten und viel Sinnloses reden&lt;br /&gt;
#Fluchen&lt;br /&gt;
#Das Nicht-Einhalten geschlossener Verträge&lt;br /&gt;
#Der Glaube an die Aussage der Astrologen (Horoskope) und Wahrsagern&lt;br /&gt;
#Überheblichkeit und Respektlosigkeit gegenüber dem Ehepartner (das gilt für Frauen und Männer)&lt;br /&gt;
#Bildhauerei&lt;br /&gt;
#Übertriebene emotionale Ausbrüche bei Todesfällen (Zerreißen der Kleider, Haare ausreißen, lautes Weinen und Klagen etc.)&lt;br /&gt;
#[[Unterdrückung|Unterdrückung der Schwachen]]&lt;br /&gt;
#Das Belästigen des Nachbarn&lt;br /&gt;
#Das Schädigen und Beschimpfen der Menschen, insbesondere der Muslime&lt;br /&gt;
#Tragen von Seide und Gold für Männer&lt;br /&gt;
#Das Schächten von Vieh unter Anrufung eines anderen Namens anstelle des Namens von ALLAH&lt;br /&gt;
#Das Vortäuschen falscher Abstammung&lt;br /&gt;
#[[Zunge#Zu_viele_Streitfragen_stellen_und_Diskussionen_die_zum_Streit_f.C3.BChren_sind_verboten|Diskutieren, das zum Streit führt]]&lt;br /&gt;
#Das Vorenthalten von Trinkwasser&lt;br /&gt;
#Das Betrügen beim Messen und Wiegen&lt;br /&gt;
#Das Schädigen von Erben durch das Testament&lt;br /&gt;
#[[Betrug]] und [[Habsucht|Habgier]]&lt;br /&gt;
#Das Beschimpfen eines/einer Gefährten/in des Gesandten Muhammad (ALLAHs Segen und Frieden mit ihm)&lt;br /&gt;
#Das Zürnen im Unrecht&lt;br /&gt;
#Der Hass gegenüber anderen Menschen&lt;br /&gt;
#[[Neid]]&lt;br /&gt;
#Heuchelei&lt;br /&gt;
#Das Verachten von Armen und Schwachen und das Achten der Reichen wegen ihres Vermögens&lt;br /&gt;
#Argwohn und [[Zunge#.C3.9Cble_Nachrede_und_Verleumdung|üble Nachrede (arab.: Ghiba)]]&lt;br /&gt;
#Das Horten von Vermögen und Geiz&lt;br /&gt;
#Die Veruntreuung von Geldern und Ähnliches&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Zaidan, Amir M. A. (1999): ''Al-'Aqida, Einführung in die Iman-Inhalte'', ADIB-Verlag, Offenbach, 2. neubearbeitete und erweiterte Auflage &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Verbote im Islam]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Ivadmins</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>http://islam-pedia.de/index.php?title=Vorurteile_und_Missverst%C3%A4ndnisse_%C3%BCber_den_Islam&amp;diff=474</id>
		<title>Vorurteile und Missverständnisse über den Islam</title>
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				<updated>2008-06-25T20:10:21Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Ivadmins: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;:&amp;quot;Der Religionsbegriff des Islam unterscheidet sich wesentlich von dem im Westen gebräuchlichen. Aus islamischem Selbstverständnis erfassen die im abendländisch sozialwissenschaftlichen Bereich allgemein anerkannten Definitionen von Religion nicht die dem Islam immanente Dimension. Die westlichen Definitionen gestehen dem religiösen Normensystem im gesamt-gesellschaftlichen Bereich keinen primär axiomatischen Charakter zu, sondern betrachten Religion eher funktional. Gleichzeitig reduzieren sie den Funktionsbereich der Religion auf lebensdienliche Wirklichkeit, wie z. B. die Stiftung und Erhaltung der sozialen Identität, d. h. ausschließlich auf den Bereich der individuellen Privatsphäre.&lt;br /&gt;
:Problematisch erscheint in diesem Zusammenhang, wenn wie in vielen Veröffentlichungen von diesem eigentümlichen westlichen Religionsverständnis ausgehend über den Islam und dessen Riten und Regeln geschrieben und geurteilt wird, was unweigerlich zu Missverständnissen führen muss. Diese Fehlinterpretationen und Verständnisprobleme ergeben sich, weil das unterschiedliche Religionsverständnis nur selten erkannt bzw. berücksichtigt wird.&amp;quot;&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.halalcontrol.de/&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die häufigsten mit Vorurteilen behaftete Themen des Islam ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Dschihad]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Scharia|Die Schari'a (Gesamtheit der Gebote und Verbote im Islam)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Frau im Islam|Die Frau im Islam]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vorurteil des Jahres! ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://qalam.de/docs_pdfs/Vorurteil_2007.pdf Das &amp;quot;Vorurteil des Jahres 2007&amp;quot; (PDF)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Samir Suleiman, qalam.de &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://qalam.de/docs_pdfs/Vorurteil_2006.pdf Das &amp;quot;Vorurteil des Jahres 2006&amp;quot; - Quin etiam papa errat! (PDF)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Samir Suleiman, qalam.de&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literaturnachweise ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Islam]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:A - Z Islam-Enzyklopädie]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Ivadmins</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>http://islam-pedia.de/index.php?title=Thron&amp;diff=473</id>
		<title>Thron</title>
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				<updated>2008-06-25T20:10:11Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Ivadmins: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Siehe [[Al-Ahrsh|Al-'Ahrsh]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:ALLAH]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:A - Z Islam-Enzyklopädie]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Ivadmins</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>http://islam-pedia.de/index.php?title=Tauhid&amp;diff=472</id>
		<title>Tauhid</title>
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				<updated>2008-06-25T20:09:50Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Ivadmins: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Die Einheit und Einzigkeit ALLAHs ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tauhid ist der [[Iman]] an [[ALLAH]] (ta'ala/dem Erhabenen), an SEINE Einheit und Einzigkeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tauhid schließt somit Dualität, Trinität, Pluralität, Teilbarkeit und jegliches Mysterium in Bezug auf ALLAH (ta'ala) kategorisch aus. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
: ''&amp;quot;Es gibt nichts Seinesgleichen.&amp;quot;''(Quran 42:11) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:''&amp;quot;Sag: 'ER ist ALLAH, einzig. ALLAH ist As-Samad (d.h Der absolut Selbständige, Der niemandem bedarf, alles und jeder aber bedarf Seiner). Nie zeugte ER und nie wurde ER gezeugt, und nie ist Ihm jemand ebenbürtig.'&amp;quot;'' (Quran, Sura Nr. 112)&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:''&amp;quot;ALLAH ist ER, es gibt keine Gottheit außer Ihm, Der Lebendige (ohne Ende), Der Allverantwortliche. Ihm kommt weder Schläfrigkeit noch Schlaf bei. Ihm gehört, was in den Himmeln und was auf Erden ist. Wer ist dieser, der bei Ihm Fürsprache einlegen könnte außer mit Seiner Zustimmung?! ER weiß, was vor ihnen und was hinter ihnen ist, doch sie umfassen nichts von Seinem Wissen außer dem, was ER will. Das Kursi&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anmerkung&amp;quot;&amp;gt;Das Kursi bedeutet &amp;quot;das auf einander Gebaute&amp;quot;, &amp;quot;die Stütze&amp;quot;, &amp;quot;das Wissen&amp;quot;&amp;lt;/ref&amp;gt; von Ihm umfaßt die Himmel und die Erde, und Ihm fällt es nicht schwer, sie zu bewahren. Und ER ist Der Allhöchste, Der Allerhabene.&amp;quot;'' (Quran 2:255)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tauhid stellt das fundamentale Axiom der Gesamtheit der Iman-Inhalte dar und bildet somit die zentrale Aussage des Islam.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
#ALLAH (ta'ala) ist einziger und alleiniger Schöpfer aller Dinge und außer IHM existiert kein anderer Schöpfer. &lt;br /&gt;
#Er ist der alleiniger und einzig wahrer Gott, dem Anbetung durch die Verrichtung gottesdienstlicher Handlungen ('Ibadat: wie Salah (Gebet), Zakat (Sozialabgabe), Siyam (Fasten), Hadsch (Wallfahrt nach Mekka, ...) gebührt.&lt;br /&gt;
#ALLAH (ta'ala) ist alleiniger und einziger Besitzer vollkommenster Attribute und erhaben über jegliche Arten von Mangelhaftigkeiten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daraus ergeben sich für Muslime unter anderem:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Die Anerkennung der uneingeschränkten und alleinigen Herrschaft Allahs&lt;br /&gt;
*Die Anerkennung Allahs als den einzig Anbetungswürdigen&lt;br /&gt;
*Die Anerkennung Allahs als den einzig wirklich Handelnden&lt;br /&gt;
*Die Verpflichtung zu Gehorsam und Liebe gegenüber Allah (t)&lt;br /&gt;
*Die Verpflichtung nur auf Allah zu vertrauen, nur Ihn um Hilfe zu bitten und sich einzig und allein Ihm hinzugeben&lt;br /&gt;
*Der bewusste Gottesbezug jedes (guten) Handelns&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Der absolute Primat des Islam-Artikels von Tauhid als wichtigste zentrale Iman-Grundlage wird mit den Worten der Schahada (Islam-Bekenntnis) zum Ausdruck gebracht:''' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:''Aschhadu an la ilaha illallah wa aschhadu anna Muhammad ar-rasul-lallah''&lt;br /&gt;
:Ich bezeuge, dass es keine Gottheit außer ALLAH gibt und ich bezeuge, dass Muhammad ALLAHs Gesandter ist! &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer dieses Bekenntnis mit aufrichtiger Überzeugung sagt und danach handelt, ist ein Muslim (Gottergebener). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die Aspekte der Einheit und Einzigkeit ALLAHs ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Einheit und Einzigkeit ALLAHs (ta’ala/dem Erhabenen) beinhaltet drei Aspekte: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 1. ALLAH ist einziger und alleiniger Schöpfer, Herr und Erhalter aller Dinge und außer ihm Existiert kein anderer Schöpfer (arab.: Tauhid ar-Rububiyya) ===&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Herrschaft über die gesamte Schöpfung und alles Geschaffene gehört damit einzig und allein ALLAH, dem Erhabenen. Nichts geschieht innerhalb oder außerhalb der Schöpfung ohne SEINEM Wissen und ohne SEINEM Willen. ER ist damit der einzige und alleinige wirklich Handelnde innerhalb und außerhalb der Schöpfung.&lt;br /&gt;
Wer ein anderes Wesen als Herrn und Schöpfer betrachtet, ist ein Nichtmuslim (Kafir) und jemand der ALLAH, dem Allmächtigen, etwas zur Seite stellt, ist ein Polytheist (Muschrik).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:''&amp;quot;IHM alleine gehören die Schöpfung und das Gebieten! Immer allerhaben ist ALLAH, Der Herr aller Schöpfung.&amp;quot;'' (Quran 7:54).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 2. ALLAH ist alleiniger und einzig wahrer Gott, dem Anbetung und Verehrung gebührt (arab.: Tauhid al-Uluhiyya) ===&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
IHM alleine gebührt die Anbetung durch die Verrichtung gottesdienstlicher Handlungen, wie dem Gebet, dem Fasten usw.&lt;br /&gt;
Daher ist man zu Liebe, Aufrichtigkeit (Ikhlas), Loyalität und Verantwortung IHM gegenüber verpflichtet. Nur vor ALLAH, dem Erhabenen, soll man Ehrfurcht haben. Man soll einzig und allein auf IHN vertrauen und man soll nur IHN um Hilfe bei Dingen anflehen, die nur ER vollbringen kann (z.B. Heilung von Krankheit, materielle und immaterielle Versorgung (Rizq)). Einzig und allein ALLAH soll man sich hingeben und auf die von IHM geboten Art und Weise dienen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:''&amp;quot;Und ICH erschuf die Dschinn und die Menschen nur, um MIR zu dienen.&amp;quot;'' (Quran 51:56) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:''&amp;quot;Und WIR entsandten vor dir keinen Gesandten, ohne dass WIR ihm Wahy zuteil werden ließen: 'Es gibt keine Gottheit außer MIR, so dient nur MIR.'&amp;quot;''(21:25) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:''&amp;quot;Sag: 'Mein rituelles Gebet, mein Opfern, mein Leben und mein Tod gehören ALLAH, Dem Herrn aller Schöpfung. ER hat keinen Partner. Und dies wurde mir geboten, und ich bin der erste der Muslime (Gottergebenen)' Sag: 'Soll ich mir etwa einen anderen Herrn außer ALLAH nehmen? – und ER ist der Herr aller Dinge!'&amp;quot;'' (6:162-164) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:''&amp;quot;Und hab vor MIR alleine Ehrfurcht!&amp;quot;'' (16:51)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 3. ALLAH (ta’ala) ist alleiniger und einziger Besitzer vollkommenster Attribute und erhaben über jegliche Arten von Mangelhaftigkeiten (arab.: Tahid al-Asma was-Sifat) ===&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daraus folgt, dass die Annahme jeglicher Mangelhaftigkeiten und Unvollkommenheiten in Bezug auf ALLAH (ta’ala), SEINE Namen und SEINE Attribute, sowie die Annahme einer Ähnlichkeit, der Herstellung eines Vergleichs oder der Gleichsetzung ALLAHs, SEINER Namen und Attribute mit der Schöpfung, kategorisch ausgeschlossen werden. Das heißt, dass es unzulässig ist ALLAH mit Namen und Attributen zu benennen, die in ihrer Bedeutungsnuancen SEINEN Namen und Attributen widersprechen, z.B.:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Benennung mit Begriffen, die eine Zuordnung bzw. Beigesellung von Partnern zu ALLAH ausdrücken (Sohn, Vater, …)&lt;br /&gt;
Vorstellung von Inkarnation und Anthropomorphismus (d.h. ALLAH menschliche Eigenschaften zuzusprechen)&lt;br /&gt;
Benennung mit Begriffen, die Unvollkommenheit ausdrücken (leidend, sterblich, müde, etc.) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was solchen Namen und Attributen betrifft, die sowohl für ALLAH (ta’ala) als auch für die Geschöpfe verwendet werden [z.B. erhaben, mächtig, yadd (wörtl.: Hand)], erklärt es Amir Zaidan in seinem Buch „Al-´Aqida. Einführung in die Iman-Inhalte“ wie folgt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&amp;quot;Es besteht Gemeinsamkeit und Ähnlichkeit ausschließlich im externen sprachlichen Bereich, d.h. in der Schreibweise und Aussprache dieser Worte, jedoch besteht keinerlei Ähnlichkeit in Bezug auf die interne Substanz, d.h. im Bedeutungsinhalt dieser Worte. Imam Ibn Hanbal&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anmerkung&amp;quot;&amp;gt;Imam [[Ahmad Ibn Hanbal]] al-Schaibani (geb. 164 – gest. 241 n. H.), war ein Schüler von Imam Asch-Schafi'i. Nach ihm ist die Hanbalitische [[Fiqh-Schule]] benannt.&amp;lt;/ref&amp;gt; sagte:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
::&amp;quot;ALLAH darf nur mit Attributen beschrieben werden, mit denen ER SICH SELBST oder SEIN Gesandter IHN beschrieb. Dabei darf man nicht über den Quran oder die Sunna hinausgehen.&amp;quot; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Aus den oben genannten Gründen sagten die Gelehrten, unter anderem Imam Malik)&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anmerkung&amp;quot;&amp;gt;Imam Malik ibn Anas, genannt „Imamul-Madina, der Imam von Al-Madina“, (geb. 93 – gest. 179 n. H.). Nach ihm ist die Malikitische Fiqh-Schule benannt.&amp;lt;/ref&amp;gt; in Bezug auf die Interpretationsmöglichkeit eines Quran-Verses:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
::&amp;quot;Die Bedeutung von Istawaa (wörtlich: den Platz einnehmen) ist sprachlich bekannt. Die Art und Weise von Istawaa in diesem Zusammenhang ist jedoch unbekannt. Der Iman daran ist Pflicht und sein Hinterfragen ist eine unerlaubte Erfindung (Bid’a).&amp;quot;&amp;quot; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:All die Attribute ALLAHs werden von den Muslimen so verstanden, wie es ALLAH (ta’ala) gebührt, das heißt ohne Vermenschlichung, Verbildlichung, Verleugnung, Aufhebung, Entstellung, Verdrehung, auch ohne eigenmächtige Bestimmung der Eigenart dieser Attribute.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Imam Asch-Schafi'i&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anmerkung&amp;quot;&amp;gt;Imam Muhammad ibn Idris Asch-Schafi’i, (geb. 150 – gest. 204 n.H.), er lernte u. a. bei Imam Malik ibn Anas. Nach ihm ist die Schafi’itische Fiqh-Schule benannt.&amp;lt;/ref&amp;gt; sagte:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
::&amp;quot;Ich habe den Iman verinnerlicht an ALLAH (ta’ala), und an das, was ALLAH (ta’ala) offenbarte, wie ALLAH (ta’ala) es will.&lt;br /&gt;
Und ich habe den Iman verinnerlicht an den Gesandten ALLAHs (sallal-lahu ´alaihi wa sallam), und an das, was der Gesandte ALLAHs (sallal-lahu ´alaihi wa sallam) verkündete, wie der Gesandte ALLAHs (sallal-lahu ´alaihi wa sallam), es wollte.&amp;quot; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Die Attribute ALLAHs lassen sich in zwei Gruppen darstellen ====&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''A. Die Attribute des Wesens''' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''B. Die Attribute des Handelns''' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''A. Die Attribute des Wesens (arab.: Sifatudh-Dhat''') &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Attribute hängen mit dem Wesen ALLAHs unzertrennlich zusammen, z.B.:&lt;br /&gt;
Das Attribut des Wesens ALLAHs, die Lebendigkeit, die Einzigartigkeit, die Anfangslosigkeit, die endlose Beständigkeit, die Unterschiedlichkeit zum Geschaffenen, die absolute Selbstständigkeit, der grenzenlose Reichtum, die Allgnade, die vollkommene Weisheit, die unvorstellbare Erhabenheit, das Allwissen, der Wille, die Allmacht, das Sprechen, das Allhören, das Allsehen, etc. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Allgemeinen kann man sagen, dass das Dasein ALLAHs sich grundlegend vom Dasein der Schöpfung unterscheidet. &lt;br /&gt;
Der Islam verbietet das Hinterfragen des Wesens ALLAHs, weil die Menschen mit ihren eingeschränkten geistigen Kräften und Fähigkeiten das Wesen ALLAHs nicht erfassen können. Wie soll das auch gehen, wo ALLAH weder zeitlich noch räumlich begrenzt ist und ihn die fünf Sinne des Menschen somit nicht erfassen können? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
: ''&amp;quot;Das Sehvermögen erfasst IHN nicht, aber ER erfasst das Sehvermögen. Und ER ist Der Allgütige, Der Allkundige.&amp;quot;'' (Quran 6:103)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Menschen sind jedoch im Stande, SEIN unbedingt notwendiges Dasein zu erkennen.&lt;br /&gt;
Deshalb fordert der Islam die Menschen auf, statt mit dem Wesen ALLAHs sich intensiv mit der Schöpfung ALLAHs auseinanderzusetzen, weil das im Bereich ihrer eingeschränkten intellektuellen Möglichkeiten liegt und den Iman an ALLAH (ta’ala) vertieft. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''B. Attribute des Handelns (arab.: Sifatul-Fi’l)''' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Attribute hängen mit dem Willen und der Allmacht ALLAHs zusammen, z.B.:&lt;br /&gt;
Die Zufriedenheit, Erweisung von Gnade, das Beleben, etc. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Zusammenhang zwischen dem Willen ALLAHs und den Kontingenten ist vergleichbar mit der „Planung“. Der Wille plant nach dem Allwissen ALLAHs und die Allmacht ALLAHs führt diese Planung aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:''&amp;quot;ALLAH macht gewiss, was ER will.&amp;quot;'' (Quran 22:14)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es stellt sich hier die Frage inwieweit der Mensch über einen wirklich freien Willen verfügt und in welchem Zusammenhang dieser menschliche Wille zum Willen ALLAHs steht.&lt;br /&gt;
Im Allgemeinen kann man sagen, dass der Mensch in zwei Handlungsebenen agiert:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
die Handlungsebene, die nicht seinem Willen unterliegt, d. h. in der er unbewusste Handlungen vollzieht, die nicht von seinem Willen gesteuert oder beeinflusst werden können, z.B. Geburt, Krankheit, Tod, nicht willkürlich steuerbare Körperfunktionen, wie Atmung, Herzschlag, Verdauung, etc. &lt;br /&gt;
die Handlungsebene, die seinem Willen und seiner freien Wahl unterliegt. In dieser Handlungsebene besitzt der Mensch freien Willen, weil ALLAH (ta’ala) ihm durch SEINEN Willen diese Fähigkeit verliehen hat. &lt;br /&gt;
Hier ergeben sich folgende Fragen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie soll man Verhaltensweisen von Menschen verstehen, die nach unserem Verständnis dem Willen ALLAHs nicht entsprechen können, weil sie ganz offensichtlich gegen SEINE Gebote verstoßen? Bzw. &lt;br /&gt;
Ist der Mensch imstande, mit seinem freien Willen gegen den Willen ALLAHs zu vestoßen? &lt;br /&gt;
Die Antwort auf diese Fragen ist, dass ALLAH von Beginn an den Menschen die Möglichkeit des Verstoßes gegen SEINE Gebote zugelassen hat, da ER wollte dass die Menschen einen freien Willen besitzen. Deshalb bewegen sich die Menschen immer im Bereich von ALLAHs Willen, unabhängig davon, welche Entscheidung sie treffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
WIR erschufen sie und verstärken ihre Gelenke. Und wen WIR wollten, hätten WIR sie mit ihresgleichen eingetauscht. Dies ist eine Ermahnung. Also wer will, schlägt einen Weg zu seinem Herrn ein. Und ihr wollt nicht außer, dass ALLAH will. ALLAH ist gewiss immer allwissend, allweise. (Suratul-insan Nr. 76, Nr. 28-30)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es soll jedoch ganz klar zwischen dem Willen (al-irada) und dem Befehl (al-amr) differenziert werden. Im Bezug auf den Willen ALLAHs bedeutet dies, dass alle Handlungen des Menschen dem Willen ALLAHs unterliegen, dass aber nicht alle vom Menschen vollbrachten Handlungen von ALLAH (ta’ala) befohlen sind oder von IHM angenommen werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur &amp;amp; Medien zum Thema ALLAH zum Downloaden ==&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
[[Bild:Tauhid.jpg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''[http://islam-verstehen.de/e-books/Tauhid_der_Eingottglaube_im_Islam_Bilal_Phillips.pdf Tauhid: Der Eingottglaube im Islam (PDF)]'''&lt;br /&gt;
Von Abu Ameenah Bilal Phillips&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Zaidan, Amir M. A. (1999): ''Al-'Aqida, Einführung in die Iman-Inhalte'', ADIB-Verlag, Offenbach, 2. neubearbeitete und erweiterte Auflage &lt;br /&gt;
*Zaidan, Amir M. A. (2000): At-Tafsir. Eine philologisch, islamologisch fundierte Erläuterung des Quran-Textes. (PDF), ADIB-Verlag, Offenbach&lt;br /&gt;
*Reidegeld, Ahmad Abdurrahman (2005): ''Handbuch Islam. Die Glaubens- und Rechtslehre der Muslime'', Spohr Verlag, Kandern im Schwarzwald&lt;br /&gt;
*Suleiman, Samir: ''Der Islam muss kein Rätsel sein'', qalam.de&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anmerkungen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;references group=&amp;quot;Anmerkung&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''[[ALLAH]]'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:ALLAH]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:A - Z Islam-Enzyklopädie]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Ivadmins</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>http://islam-pedia.de/index.php?title=Konvertierte&amp;diff=470</id>
		<title>Konvertierte</title>
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				<updated>2008-06-25T20:09:02Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Ivadmins: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Konvertierte erzählen über ihren Weg zum Islam ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Folgenden finden Sie viele Geschichten von ehemaligen Christen, Juden, Buddhisten und Atheisten, die zum Islam konvertiert sind. Hier erfahren Sie warum sich immer mehr Menschen dazu entscheiden Muslime, d. h. Gottergebene, zu werden, in der Art und Weise wie es der Schöpfer vorgeschrieben hat. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.diewahrereligion.de/konvertiten.swf Video- &amp;amp; Audio-Berichte] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.meinkoran.de/konvertierte.html Weitere Video-Berichte] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.meinkoran.de/konvertierte.html Bücher von konvertiten Frauen und Männern] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.way-to-allah.com/wzi_uw.html Kurzberichte von bekannten Frauen und Männern - Islam unsere Wahl]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''[[Sinn des Lebens]]'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Islam]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Konvertierte]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:A - Z Islam-Enzyklopädie]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Ivadmins</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>http://islam-pedia.de/index.php?title=Islam&amp;diff=469</id>
		<title>Islam</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Ivadmins: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Bild:HaramMakki3.jpg|thumb|right|Betende Muslime in Mekka]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Begriff &amp;quot;'''Islam'''&amp;quot; (arabisch الإسلام‎ al-Islam, &amp;quot;die Gottergebenheit&amp;quot;) ist die Bezeichnung für die bewusste und freiwillige Ergebenheit des [[Mensch|Menschen]] dem [[ALLAH|Schöpfer]] gegenüber - als unmittelbare Folge der [[Schöpferbeweis|Erkenntnis]] Seines Daseins - und IHM auf die Art und Weise zu dienen und zu verherrlichen, die ER den Menschen über den Weg der Offenbarung durch SEINE [[Gesandte und Propheten|Gesandten]] (zuletzt im [[Quran]] und in der [[Sunna]]/Vorbild des letzten Gesandten [[Muhammad]]) übermittelt hat. In diesem Sinne ist Islam die Bezeichnung für die [[Din|Lebensweise]] aller gottergebenen Menschen und aller Propheten Gottes.&lt;br /&gt;
Der erste Mensch und Prophet, [[Adam]] (Friede sei mit ihm), hat diese Lebensweise, die bewusste Ergebenheit unter ALLAH, den Islam, verkündet und praktiziert. Alle anderen Propheten nach ihm (wie z.B. [[Noah]], [[Abraham]], [[Zacharias]], [[Jonas]], [[Ismael]], [[Isaak]], [[Jakob]], [[Joseph]], [[Moses]], [[Aaron]], [[David]], [[Lot]], [[Salomo]], [[Johannes]], [[Jesus]] etc.) und als letzter ihrer Reihe [[Muhammad]] (Friede sei mit ihnen allen) haben ebenfalls den Islam verkündet und praktiziert. Alle Gesandten ALLAHs riefen die Menschen dazu auf, ihren Schöpfer ALLAH (arabische Bezeichnung für &amp;quot;den einen Gott&amp;quot;), ausschließlich in der von IHM gewollten und vorgeschriebenen Art und Weise zu dienen.&amp;lt;ref&amp;gt;Zaidan, Amir M. A. (1999): ''Al-'Aqida, Einführung in die Iman-Inhalte'', ADIB-Verlag, Offenbach, 2. neubearbeitete und erweiterte Auflage&amp;lt;/ref&amp;gt;  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die beiden Hauptquellen des Islam ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
#'''[[Quran|Der Quran (Koran)]]:''' Das letzte [[Offenbarungsschriften|Offenbarungsbuch]] des Schöpfers an die gesamte Menschheit. &lt;br /&gt;
#'''[[Sunna|Die Sunna]]:''' Das Vorbild des letzten Gesandten ALLAHs, Muhammad (ALLAHs Frieden und Segen mit ihm).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Der Islam (die Gottergebenheit) besteht aus drei Bereichen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
#'''[[Aqida|Die 'Aqida]]''': Die im Herzen stattfindende Verinnerlichung der [[Iman]]-Inhalte (&amp;quot;Glaubensinhalte&amp;quot;), die als sechs Säulen des Iman bezeichnet werden: Der Iman (Überzeugung) an 1. ALLAH, 2. die Engel, 3. Offenbarungsbücher (u. a. Thora, Evangelium, Quran), 4. die Propheten und Gesandten (von Adam, über Noah, Abraham, Moses, Jesus etc. bis hin zu Muhammad), 5. den Jüngsten Tag, 6. das Vorauswissen und die Vorherbestimmung ALLAHs. Die 'Aqida wurde durch die gesamte Menschheitsgeschichte von allen Gesandten inhaltlich identisch und gleich bleibend verkündet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
#'''[[Scharia|Die Schari'a]]''': Die Gesamtheit der praxisbezogenen Regeln, Gebote und Verbote, die ALLAH seinen Dienern durch Quran und Sunna bekannt gemacht hat (&amp;quot;Praxislehre&amp;quot;). Diese werden u. a. durch die 5 Säulen definiert: 1. das Islambekenntnis (Schahada), 2. das Gebet, 3. die soziale Pflichtabgabe (arab.: Zakat), 4. das Fasten, 5. die Wallfahrt nach Mekka (arab.: Hadsch), außerdem auch die Ernährungs- und Kleidungsgebote, usw. Die Schari'a-Normen wurden im Laufe der Menscheitsgeschichte von einigen Gesandten unterschiedlich festgelegt, bei einigen Gesandten hingegen waren sie gleich. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
#'''[[Achlaq|Die Achlaq]]''': Die Lehre über die menschlichen Charaktereigenschaften (&amp;quot;islamische Moral und Ethik&amp;quot;). Die Morallehre ist faktisch ein Teilbereich der individuellen Schari'a-Gebote. Wegen ihrer Wichtigkeit und aufgrund ihres Umfangs wird Achlaq in der internationalen islamologischen Fachliteratur als eigenständiger Fachbereich neben der 'Aqida und der Schari'a behandelt.&lt;br /&gt;
Fehlt nur eines dieser Bereiche, kann dann nicht mehr von richtigem Islam die Rede sein, weil alle drei Bereiche sich in ihrer Gesamtheit zum Islam vervollständigen.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ausführliche Definition des Begriffs &amp;quot;Islam&amp;quot;&amp;lt;ref&amp;gt;Zaidan, Amir (2006): Definition des Begriffs &amp;quot;Islam&amp;quot;, MAZ (Muslimische Allgemeine Zeitung), Nr. 01/01, S. 13, verfügbar unter: http://www.maz-online.net/images/maz.jpg (25.06.2008)&amp;lt;/ref&amp;gt;  == &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== '''Fachspezifische Bedeutung von &amp;quot;Islam&amp;quot;''' ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ergebenheit, Gefügigkeit, Unterwerfung und Willfährigkeit, Versöhnung, Frieden-Schließen, Friede, Sich-Fügen, Ergebung, Hingabe&amp;quot;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== '''Fachspezifische Bedeutung von &amp;quot;Islam&amp;quot;''' ===&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1. '''Islam im Bezug auf ALLAH (ta'ala/dem Erhabenen):''' &amp;quot;ALLAH (ta'ala/den Erhabenen) gegenüber freiwillig und bewusst ergeben sein als unmittelbare Folge der Erkenntnis Seines Daseins, sowie ALLAH (ta'ala) dienen auf die Art und Weise, die ER den Menschen über Seine Gesandten übermittelte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem Sinne ist Islam die Bezeichnung für die Lebensweise aller gottergebenen Menschen und Propheten ALLAHs. Der Islam stellt keine neue Lebensweise mit neuen Iman(&amp;quot;Glaubens&amp;quot;)-Inhalten dar, die der Gesandte Muhammad (salla-llahu 'alaihi wa sallam/ALLAHs Segen und Frieden mit ihm) eingeführt hätte, sondern Islam ist die Lebensweise aller vorhergehenden Propheten ALLAHs und ihrer Anhänger. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2. '''Im Kontext der Religion''' bedeutet Islam vor der Sendung des Gesandten Muhammad (salla-llahu 'alaihi wa sallam/ALLAHs Segen und Frieden mit ihm) im Allgemeinen: &amp;quot;die Hingabe ALLAH (ta'ala/dem Erhabenen) gegenüber auf die von ihm gebotene Art und Weise&amp;quot;. Für die Zeit nach seiner Sendung ist dieser Begriff noch konkreter geworden und bedeutet: &amp;quot;die willentliche und wissentliche Hingabe ALLAH (ta'ala) gegenüber nach Quran und Sunnah.&amp;quot; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieser Akt manifestiert sich auf zwei Ebenen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*auf spiritueller Ebene, d.h. in der inneren Überzeugung als Folge der Erkenntnis ALLAHs und bewussten Verinnerlichung derselben. &lt;br /&gt;
*auf profan-praktischer Ebene - in der Lebensweise, d.h. in der Verwirklichung und Reflektion der inneren Überzeugung (arab.: Iman) durch die Handlung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hierbei unterscheidet man folgende drei Hauptelemente des Islam:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
#[[Aqida|'Aqida]]: Die [[Iman]]-Inhalte (&amp;quot;Glaubensinhalte&amp;quot;) &lt;br /&gt;
#[[Scharia|Schari'a]]: Die Gebote, Rechte und Pflichten &lt;br /&gt;
#[[Achlaq]]: Die Moral und Ethik&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alle Menschen, die freiwillig und bewusst die Lebensweise des Islam/der Hingabe und Gottergebenheit praktizieren, bezeichnet man im Allgemeinen als &amp;quot;Muslime/Gottergebene&amp;quot;. Nach der Sendung des Gesandten Muhammad (salla-llahu 'alaihi wa sallam) werden jedoch nur noch die Anhänger seiner Botschaft, also die Gottergebenen nach Quran und Sunna als &amp;quot;Muslime&amp;quot; bezeichnet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Umar ibn al-Khattab]] (ALLAHs Wohlgefallen mit ihm), ein [[Gefährten|Gefährte]] des Gesandten, sagte: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&amp;quot;Während wir eines Tages beim Gesandten (ALLAHs Segen und Frieden auf ihm) saßen, kam auf uns plötzlich ein Mann mit schneeweißen Kleidern und tiefschwarzen Haaren zu - es war kein Anzeichen der Reise an ihm festzustellen und dennoch kannte ihn keiner von uns - bis er sich vor den Gesandten (ALLAHs Segen und Frieden auf ihm)) setzte. So lehnte er seine Knie an dessen Knie und legte seine Hände auf dessen Oberschenkel und sagte: &amp;quot;[[Muhammad]], berichte mir über den Islam!&amp;quot; Der Gesandte (ALLAHs Segen und Frieden auf ihm) sagte: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:''&amp;quot;Der Islam ist, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
#dass du bezeugst, dass es keinen Gott außer [[ALLAH]] gibt, und dass [[Muhammad]] ALLAHs [[Gesandte und Propheten|Gesandter]] ist; und &lt;br /&gt;
#dass du das rituelle [[Gebet]] stets verrichtest, &lt;br /&gt;
#die [[Zakat]] entrichtest, &lt;br /&gt;
#im [[Ramadhan]] fastest und &lt;br /&gt;
#zum Haus pilgerst ([[Hadsch]] vollziehst), wenn du dazu einen Weg findest.&amp;quot;'' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Er (der Fremde) sagte: ''&amp;quot;Du hast die Wahrheit gesprochen!&amp;quot;'' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:(Überliefert von [[Imam Muslim]]). Der Fremde war der [[Engel]] [[Gabriel]], der ihnen in der Gestalt eines Menschen erschienen ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Mit diesen Definitionen werden bereits manche vermeintlichen Widersprüche aufgeklärt.&lt;br /&gt;
So wird klar, dass es durchaus kein Widerspruch ist, wenn der Quran die Propheten und Gesandten Abraham, Jakob, Moses, Jesus und seine [[Jünger]] (Friede sei mit ihnen allen) ausdrücklich als Muslime bezeichnet. Denn diese Menschen haben immer die Hingabe und Ergebenheit, nämlich Islam, dem Schöpfer gegenüber praktiziert. Sie alle haben gebetet, gefastet, Gebote eingehalten und Verbote geachtet, so wie es ihnen der Schöpfer zu ihrer Zeit vorschrieb:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
: '''''&amp;quot;Abraham war weder Jude noch Nazarener; sondern er war Hanif (dem Wahren zugeneigt) , islam-praktizierend, und er war nie von den Polytheisten.&amp;quot;''''' (Quran 3:67) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''''&amp;quot;Erstreben sie etwa eine andere als ALLAHs Lebensweise, und für Ihn praktizieren den Islam alle, die in den Himmeln und auf Erden ist - gehorsam oder wider Willen?! Und zu Ihm werden sie zurückgebracht. Sag: 'Wir haben den Iman (die unerschütterbare Gewissheit) verinnerlicht an ALLAH, an das was uns hinabgesandt wurde, an das was Abraham, Ismael, Isaak, Jakob und den israilitischen Stämmen hinabgesandt wurde und an das, was Moses, Jesus und den Propheten von Ihrem HERRN zuteil wurde. Wir machen keinen Unterschied mit keinem von ihnen und wir sind Ihm gegenüber Muslime' Und wer eine andere Lebensweise außer dem Islam erstrebt, dies wird sicher von ihm nicht angenommen, und er gehört im Jenseits zu den Verlierern.&amp;quot;''''' (Quran 3:83-85)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da nach dem Selbstverständnis des Quran und der Sunna der Gesandte Muhammad (ALLAHs Segen und Frieden mit ihm) der letzte Gesandte und Prophet ALLAHs ist, konkretisierte sich diese bis dato unterschiedlich praktizierte Hingabe nunmehr auf die spezielle Art und Weise, die dieser letzte Gesandte verkündet hat und die in Quran und Sunna enthalten ist.&lt;br /&gt;
Dies bedeutet, dass es mit der Sendung des Gesandten Muhammad (sal-lal-lahu 'alaihi wa sal-lam) zu einer Festlegung und Eingrenzung des bisherigen historischen Verständnisses von Islam kam. Seither finden wir eine Übereinstimmung zwischen dem Islam als der Lebensweise der Ergebenheit (allgemeine globale Definition) und dem Namen seiner verkündeten Botschaft (dem historischen Islam).&lt;br /&gt;
Damit wird auch ersichtlich, welche Bedeutung diese [[Aya]] (Vers) '''''&amp;quot;Gewiss, die (annehmbare) Lebensweise/Religion bei ALLAH ist der Islam&amp;quot;''''' in ihrem eigentlichen exegetischen Sinne hat. Hier ist nicht der historische Islam gemeint, sondern die Lebensweise der Hingabe und der Ergebenheit ALLAH (dem Erhabenen) gegenüber, die sich bei allen früheren Propheten und Gesandten genau so wieder findet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bedeutung von &amp;quot;Islam&amp;quot; im quranischen Kontext ===&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Wissenschaft der sinnverwandten Wörter und nach den Quran-Exegeten wird &amp;quot;Islam&amp;quot; im Quran als Synonym für fünf verschiedene Begriffe verwendet: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1. Islam als Name für die Lebensweise &amp;quot;Islam&amp;quot;'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
: '''''&amp;quot;Gewiss ist die (annembare) Lebensweise bei ALLAH der Islam!&amp;quot;''''' (Quran, 3:19) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
: '''''&amp;quot;ER nannte euch Muslime vorher und in diesem (Quran), damit der Gesandte Zeuge über euch wird und ihr Zeugen über die Menschen werdet.&amp;quot;''''' (Quran, 22:78)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Lebensweise Islam impliziert ALLAHs Erkenntnis und das Dienen ALLAHs auf die von IHM durch SEINE Offenbarungen aufgezeigte Art und Weise. ER übermittelte uns über Muhammad (ALLAHs Segen und Frieden mit ihm) SEINE abschließende Offenbarung und somit die für die Gemeinschaft der Gottergebenen, die Muslime, abschließende und endgültig verbindliche Form der Lebensweise Islam. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2. Islam als Synonym für &amp;quot;Tauhid&amp;quot;'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''''&amp;quot;WIR offenbarten die Thora, darin ist Rechtleitung und Licht enthalten. Danch richteten die Propheten, die nach dem Islam/Tauhid lebten, zwischen den Juden, (und richteten) die Gelehrten und die Rabbiner aufgrund dessen, was ihnen von ALLAHs Schrift anvertraut wurde und (weil) sie deren Zeugen waren.&amp;quot;''''' (Quran 5:44)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3. Islam als Synonym für &amp;quot;aufrichtige Ergebenheit&amp;quot;'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''''&amp;quot;Und (erinnere daran), als sein Herr ihm sagte: 'Sei Muslim/ergib dich&amp;quot;' Er sagte: 'Ich praktiziere den Islam/ergab mich dem Herrn aller Geschöpfe.&amp;quot;''''' (Quran, 2:131) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''''&amp;quot;Und wenn sie mit dir disputieren, dann sag: 'Ich habe den Islam angenommen/mich ALLAH aufrichtig ergeben und (mit dir) alle die mir folgen!' Und sag denjenigen, denen die Schrift zuteil wurde, und den (arabischen) Schirk-Betreibenden: 'Habt ihr den Islam angenommen/euch ALLAH aufrichtig ergeben?' Und wenn sie den Islam annehmen, so sind sie bereits rechtgeleitet!&amp;quot;''''' (Quran, 3:20) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:''''' &amp;quot;Und wer für ALLAH den Islam praktiziert/sich aufrichtig ergibt, während er auf die beste Art und Weise handelt, dieser hielt sich bereits am wahrsten Halt fest. Und zu ALLAH ist das Anschließende aller Angelegenheiten.&amp;quot;'''''  (Quran, 31:22)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4. Islam als Synonym für &amp;quot;Sich-Fügen, Sich-Ergeben und größtmögliche Hingabe&amp;quot;'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:''''' &amp;quot;Bis er (Pharao) kurz vor dem Ertrinken war, da sagte er: 'Ich glaube schon, dass es keinen Gott gibt außer Dem, an Den die Kinder Israils glauben, und ich bin einer der Muslime/Willfährigen.'&amp;quot;'''''  (Quran, 10:90) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:''''' &amp;quot;Sie sagte: 'Mein Herr! Ich beging gegen mich selbst Unrecht. Und ich nahm den Islam an/fügte mich mit Sulaiman ALLAH, Dem Herrn aller Schöpfung.'&amp;quot;'''''  (Quran, 27:44) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:''''' &amp;quot;Erstreben sie etwa einen anderen als ALLAhs Din, während für IHN den Islam praktizierte/sich IHM fügte, was in den Himmeln und auf ERrden ist - gehorsam oder wider Willen?! Und zu IHM werden sie zurückgebracht.&amp;quot;'''''  (Quran, 3:83)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5. Islam als Synonym für &amp;quot;die Anerkennung und die Zustimmung&amp;quot;'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''''&amp;quot;Doch bereits sprachen sie das Kufr-Wort und betrieben Kufr, nachdem sie Muslime geworden sind/den Islam angenommen hatten.&amp;quot;''''' (Quran, 9:74) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''''&amp;quot;Die Wüstenaraber sagten: 'Wir verinnerlichten den Iman!' Sag:'Ihr habt den Iman nicht verinnerlicht! Sondern sagt: 'Wir wurden Muslime (nahmen den Islam an!' Doch der Iman ist noch nicht in eure Herzen eingedrungen.&amp;quot;''''' (Quran, 49:14)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Islam und Salam/Friede ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Beziehungen des Islam zum Salam (Frieden) werden in den folgenden Punkten deutlich:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* As-Salam ist einer der 99 schönsten Namen ALLAHs.&lt;br /&gt;
* As-Salam ist der Gruß des Schöpfers zu Seinen Dienern am Jüngsten Tag&lt;br /&gt;
* As-Salam ist der Gruß im Paradies:&lt;br /&gt;
* Salam ist das Einzige, das die Bewohner des Paradieses hören werden:&lt;br /&gt;
* Salam ist die empfohlene Antwort für die Muslime auf die Provokateure:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''''&amp;quot;Und die Diener Des Gnadenden sind diejenigen, die auf der Erde in Bescheidenheit gehen, und wenn die Unwissenden sie belästigen, sagen sie: &amp;quot;Salam (sei mit euch)!&amp;quot;''''' (Quran 24:63)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''''&amp;quot;Und wenn sie das Sinnlose hören, wenden sie sich davon ab und sagen: &amp;quot;Uns gehören unsere Handlungen und euch gehören eure Handlungen, Salam sei mit euch! WIR möchten keine Unwissenden sein.&amp;quot;''''' (Quran 28:55)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Zusammenfassung ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Islam''' = &amp;quot;die Ergebenheit&amp;quot; bzw. &amp;quot;die bewusste Ergebenheit unter ALLAH (ta'ala/dem Erhabenen)&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Muslim/Muslima''' = &amp;quot;der/die Gottergebene&amp;quot; bzw. &amp;quot;der/die sich bewusst ALLAH Ergebende&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur &amp;amp; Medien über den Islam zum Downloaden ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
=== Bücher ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Was ist islam.jpg]]&lt;br /&gt;
'''[http://islam-verstehen.de/e-books/Was_ist_Islam_dwr.pdf Was ist Islam? (PDF)]'''&lt;br /&gt;
Herausgeber DiewahreReligion.de&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Video ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''[http://diewahrereligion.de/Uni_duisburg_vortrag.wmv Was ist Islam? (Video, WMV)]''' &lt;br /&gt;
Video-Vortrag vom deutschen Muslim Pierre Vogel in der Uni Duisburg, Diewahrereligion.de, 2006&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Zaidan, Amir M. A. (1999): ''Al-'Aqida, Einführung in die Iman-Inhalte'', ADIB-Verlag, Offenbach, 2. neubearbeitete und erweiterte Auflage &lt;br /&gt;
* Suleiman, Samir: ''Der Islam muss kein Rätsel sein'', [http://www.qalam.de qalam.de]&lt;br /&gt;
* Zaidan, Amir (2006): Definition des Begriffs &amp;quot;Islam&amp;quot;, ''MAZ (Muslimische Allgemeine Zeitung)'', Nr. 01/01, S. 13, verfügbar unter: http://www.maz-online.net/images/maz.jpg (25.06.2008)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweis ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''[[Sinn des Lebens]]'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Links ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''[http://www.islam.de/ Islam.de]''' - Islam in Deutschland&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''[http://www.islam.ch/ Islam.ch'''] - Islam in der Schweiz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''[http://www.derislam.at DerIslam.at]''' - Islam in Österreich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''[http://www.qalam.de qalam.de]''' - Die kompakte und wissenschaftliche Art, den Islam kennen zu lernen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''[http://www.diewahrereligion.de Diewahrereligion.de]''' - Sehr informative Audio- und Video-Vorträge über den Islam &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''[http://www.einladungzumparadies.de EinladungzumParadies.de]''' - Einladung zum Paradies (Pierre Volges neue Seite) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''[http://www.didi-info.de Didi-info.de]''' - Deutscher Informationsdienst über den Islam e. V. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''[http://www.way-to-allah.com Way-to-allah.com]''' - Große Bibliothek islamischer eBooks &amp;amp; Artikel, kostenloser Online-Bücherverleih und mehr &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''[http://www.diewahrheitimherzen.de DieWahrheitimHerzen.de]'''&lt;br /&gt;
   &lt;br /&gt;
'''[http://www.meinkoran.de Meinkoran.de]'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''[http://www.thekeytoislam.com/de/ Thekeytoislam.com/de/]''' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Islam]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:A - Z Islam-Enzyklopädie]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Ivadmins</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>http://islam-pedia.de/index.php?title=Al-Ahrsh&amp;diff=468</id>
		<title>Al-Ahrsh</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Ivadmins: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Al-'Ahrsh (Thron) ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Al-'Ahrsh bezeichnet linguistisch &amp;quot;etwas, das überdacht ist&amp;quot;. Der Thron des Königs heißt auch Al-'Ahrsh wegen seiner hohen bzw. erhöhten Stellung. Al-'Ahrsh bezeichnet ebenfalls das tragende Teil einer Sache. Al-'Ahrsh bezogen auf das Haus ist sein Dach. Al-'Ahrsh ist auch eine Bezeichnung für die Herrschaft. Ebenso heißt die Bahre, auf welcher Tote transportiert werden, Al-'Ahrsh. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bezogen auf ALLAH (dem Erhabenen) verstehen die Muslime unter Al-'Ahrsh den Thron ALLAHs, über dem sich ALLAH erhoben hat. Jedoch darf man sich darunter nicht vorstellen, dass ALLAH auf dem Thron sitzen würde. Auch soll man unter dem Thron nichts materielles, oder örtliches verstehen, da ALLAH von Ort oder Zeit unabhängig ist und da Seine Eigenschaften mit denen der Menschen nicht vergleichbar sind. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literaturnachweis ==&lt;br /&gt;
* Zaidan, Amir M. A. (2000): [http://www.islam-verstehen.de/e-books/at-Tafsir_Quran_deutsche_Bedeutung_Amir_Zaidan.pdf ''At-Tafsir. Eine philologisch, islamologisch fundierte Erläuterung des Quran-Textes.'' (PDF)], ADIB-Verlag, Offenbach&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:ALLAH]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wörterbuch]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:A - Z Islam-Enzyklopädie]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Ivadmins</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>http://islam-pedia.de/index.php?title=Adoption&amp;diff=467</id>
		<title>Adoption</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Ivadmins: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Die Adoption wurde von den Arabern in der Zeit der Unwissenheit (arab.: Dschahiliyya) praktiziert. Dabei erhielt das adoptierte Kind den Namen der Person, von der es adoptiert wurde, so als sei es sein / ihr leibliches Kind. Der Islam verbot die Adoption, erlaubte jedoch den Muslimen, Kinder, die nicht ihre eigenen waren, aufzuziehen, zu betreuen und zu unterstützen, jedoch müssen die Kinder nach ihrem leiblichen Vater benannt werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abu Darr, Allahs Wohlgefallen auf ihm, berichtete, daß er den Propheten, Allahs Segen und Friede auf ihm, folgendes sagen hörte:&lt;br /&gt;
&amp;quot;Es gibt keinen Menschen, der seine Zugehörigkeit zu einem anderen außer seinem Vater erklärt und er handelt dabei wissentlich, der nicht dadurch den Glauben an Allah abgelegt hat. Und wer seine Zugehörigkeit zu Leuten erklärt, mit denen er keine verwandtschaftliche Bindung gemeinsam hat, der soll seinen Platz im Höllenfeuer einnehmen.&amp;quot; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sowohl nach dem Quran (33:4f., 37, 40) als auch diesem Hadith ist die Adoption, die weltweit verbreitet und gesetzlich geregelt ist, ausdrücklich  verboten. Vor den verheerenden Folgen der Adoption wird in diesem Zusammenhang deshalb gewarnt, weil diese solche Verhältnisse hervorruft, die im Islam verpönt sind, wie zum Beispiel die Erbschaftsfolge, die das Eigentum unter Ausschluss der echten Erben zu einer völlig fremden Person überträgt. Auch der Personenkreis, in dem die Heirat untereinander ausgeschlossen ist, wird durch Adoption gesprengt, indem die Frau einen fremden Mann als Bruder gewinnt und vor ihm ohne den vorgeschriebenen Kleidungsschutz erscheint, während dieser nach der Saria die Stellung eines Fremden hat.&lt;br /&gt;
Ferner wird die Eheschließung mit dieser Person ausgeschlossen sein, weil die Adoption den Weg dazu versperrt oder umgekehrt, d.h., daß eventuell ein Mann unwissentlich seine leibliche Schwester heiraten kann. Das System der göttlichen Schöpfung muss unbedingt beibehalten und beachtet werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Adoptivsohn ===&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Islam darf ein Mann nicht die geschiedene Frau seines leiblichen Sohnes heiraten. Bevor die Adoption verboten wurde, war es bei den damaligen Arabern ebenfalls verboten, die geschiedene Frau ihres adoptierten Sohnes zu heiraten. Der Islam betonte, daß ein Mann die geschiedene Frau des von ihm aufgezogenen Kindes heiraten kann, so wie es ausdrücklich im Quran erklärt wird. Die Leute wären zu ängstlich gewesen, um diese neue Erlaubnis in die Tat umzusetzen, und hätten es nicht als normal angesehen, hätte es keine wirkliche Anwendung gegeben.&lt;br /&gt;
Allah (der Erhabene/ta'ala) wählte Seinen Propheten, Allahs Segen und Friede auf ihm, um diese Aufgabe zu übernehmen, die selbst für den Propheten schwierig  war. Zaid Ibn Harita wurde vom Propheten adoptiert, noch bevor der Islam die Adoption verboten hatte.&lt;br /&gt;
Bis zu dieser Zeit nannte er ihn Zaid Ibn Muhammad, dann jedoch, als die Adoption verboten wurde, benannte er ihn wieder nach seinem leiblichen Vater. Zaid heiratete Zainab Bint Gahs, die Cousine des Propheten. Später stellten sich dann in der Ehe Probleme ein. Allah (der Erhabene) gab dem Propheten, Allahs Segen und Friede auf ihm, ein, daß sie sich würde scheiden lassen, und er sie heiraten solle. Damit den Leuten gegenüber zu treten, war für ihn schwierig. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wann immer Zaid zum Propheten, Allahs Segen und Friede auf ihm, kam, um sich über seine Ehe zu beklagen, die immer schlechter wurde, riet der Prophet ihm, bei seiner Frau zu bleiben, was einen Aufschub für die dem Propheten bevorstehende Sache bedeutete. Wäre es ein ausdrücklicher Befehl Allahs (der Erhabene), oder gar eine Offenbarung gewesen, so hätte der Prophet nicht versucht, die Angelegenheit zu verschieben. Aber es war nur eine Inspiration in seinem Herzen. Er zögerte niemals, einen Befehl Allahs, gleichwohl worum es sich handelte, auszuführen. Schließlich ließ sich Zaid von Zainab scheiden, und keiner von beiden wusste, was als nächstes geschehen würde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem Zainabs Wartefrist nach der Scheidung verstrichen war, wurde dem Propheten, Allahs Segen und Friede auf ihm, aufgetragen, seine Aufgabe durchzuführen. Er schickte Zaid selbst zu Zainab, um sie zu fragen, ob sie den Propheten, Allahs Segen und Friede auf ihm, heiraten wolle. Sie antwortete, daß sie ohne Offenbarung Allahs (t) einen solchen Schritt nicht machen würde. Sie ging zur Moschee, und der Vers, welcher dem Propheten, Allahs Segen und Friede auf ihm, die Heirat befiehlt, wurde offenbart, und sie heiratete den Propheten, Allahs Segen und Friede auf ihm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Allah (t) sagt im Quran (33:37-40): &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
: '''''&amp;quot;Und da sagtest du zu dem, dem Allah Gnade erwiesen hatte und dem du Gnade erwiesen hattest: 'Behalte deine Frau für dich und fürchte Allah.' Und du verbargst das, was du in dir hegtest, das, was Allah ans Licht bringen wollte, und du fürchtetest die Menschen, während Allah es ist, Den du in Wirklichkeit fürchten sollst. Dann aber, als Zaid seine eheliche Beziehung mit ihr beendet hatte, verbanden Wir sie ehelich mit dir, damit die Überzeugten in Bezug auf die Frauen ihrer angenommenen Söhne nicht in Verlegenheit gebracht würden, wenn sie ihre ehelichen Beziehungen mit ihnen beendet hätten. Und Allahs Befehl muss vollzogen werden. Es bringt den Propheten in keine Verlegenheit, was Allah für ihn angeordnet hat. Das war Allahs Vorgehen gegen jene, die vordem dahingingen, und Allahs Befehl ist ein unabänderlicher Beschluss - jene, die Allahs Botschaften ausrichteten und Ihn fürchteten und niemanden außer Allah fürchteten. Und Allah genügt als Rechner. Muhammad ist nicht der Vater eines eurer Männer, sondern der Gesandte Allahs und der letzte aller Propheten, und Allah besitzt die volle Kenntnis aller Dinge.&amp;quot;'''''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieses Ereignis wurde von den Kafir und den Heuchlern oft benutzt, um den Propheten, Allahs Segen und Friede auf ihm, und den Islam anzugreifen, indem sie sagten, daß der Prophet, Allahs Segen und Friede auf ihm, die geschiedene Frau seines Sohnes geheiratet habe. Selbst heute noch wird dieses Ereignis von vielen Orientalisten benutzt, um die Leute über Muhammad (ALLAHs Segen und Frieden mit ihm) und den Islam falsch zu informieren.&lt;br /&gt;
Viele von ihnen haben niemals einen Quran gesehen, wissen aber genau wo diese Verse stehen. Für sie ist die Adoption immer noch die alte Regel, und deshalb ist es schwer für sie, das neue Gesetz zu akzeptieren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen: ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Rassoul, Abu-r-Rida' Muhammad Ibn Ahmad Ibn (1996): [http://handbuch_der_muslimischen_frau.pdf/ ''Handbuch der muslimischen Frau'' (PDF)] , Islamische Bibliothek,  1. Auflage&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Familie im Islam]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:A - Z Islam-Enzyklopädie]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Ivadmins</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>http://islam-pedia.de/index.php?title=Adoption&amp;diff=466</id>
		<title>Adoption</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Ivadmins: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Die Adoption wurde von den Arabern in der Zeit der Unwissenheit (arab.: Dschahiliyya) praktiziert. Dabei erhielt das adoptierte Kind den Namen der Person, von der es adoptiert wurde, so als sei es sein / ihr leibliches Kind. Der Islam verbot die Adoption, erlaubte jedoch den Muslimen, Kinder, die nicht ihre eigenen waren, aufzuziehen, zu betreuen und zu unterstützen, jedoch müssen die Kinder nach ihrem leiblichen Vater benannt werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abu Darr, Allahs Wohlgefallen auf ihm, berichtete, daß er den Propheten, Allahs Segen und Friede auf ihm, folgendes sagen hörte:&lt;br /&gt;
&amp;quot;Es gibt keinen Menschen, der seine Zugehörigkeit zu einem anderen außer seinem Vater erklärt und er handelt dabei wissentlich, der nicht dadurch den Glauben an Allah abgelegt hat. Und wer seine Zugehörigkeit zu Leuten erklärt, mit denen er keine verwandtschaftliche Bindung gemeinsam hat, der soll seinen Platz im Höllenfeuer einnehmen.&amp;quot; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sowohl nach dem Quran (33:4f., 37, 40) als auch diesem Hadith ist die Adoption, die weltweit verbreitet und gesetzlich geregelt ist, ausdrücklich  verboten. Vor den verheerenden Folgen der Adoption wird in diesem Zusammenhang deshalb gewarnt, weil diese solche Verhältnisse hervorruft, die im Islam verpönt sind, wie zum Beispiel die Erbschaftsfolge, die das Eigentum unter Ausschluss der echten Erben zu einer völlig fremden Person überträgt. Auch der Personenkreis, in dem die Heirat untereinander ausgeschlossen ist, wird durch Adoption gesprengt, indem die Frau einen fremden Mann als Bruder gewinnt und vor ihm ohne den vorgeschriebenen Kleidungsschutz erscheint, während dieser nach der Saria die Stellung eines Fremden hat.&lt;br /&gt;
Ferner wird die Eheschließung mit dieser Person ausgeschlossen sein, weil die Adoption den Weg dazu versperrt oder umgekehrt, d.h., daß eventuell ein Mann unwissentlich seine leibliche Schwester heiraten kann. Das System der göttlichen Schöpfung muss unbedingt beibehalten und beachtet werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Adoptivsohn ===&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Islam darf ein Mann nicht die geschiedene Frau seines leiblichen Sohnes heiraten. Bevor die Adoption verboten wurde, war es bei den damaligen Arabern ebenfalls verboten, die geschiedene Frau ihres adoptierten Sohnes zu heiraten. Der Islam betonte, daß ein Mann die geschiedene Frau des von ihm aufgezogenen Kindes heiraten kann, so wie es ausdrücklich im Quran erklärt wird. Die Leute wären zu ängstlich gewesen, um diese neue Erlaubnis in die Tat umzusetzen, und hätten es nicht als normal angesehen, hätte es keine wirkliche Anwendung gegeben.&lt;br /&gt;
Allah (der Erhabene/ta'ala) wählte Seinen Propheten, Allahs Segen und Friede auf ihm, um diese Aufgabe zu übernehmen, die selbst für den Propheten schwierig  war. Zaid Ibn Harita wurde vom Propheten adoptiert, noch bevor der Islam die Adoption verboten hatte.&lt;br /&gt;
Bis zu dieser Zeit nannte er ihn Zaid Ibn Muhammad, dann jedoch, als die Adoption verboten wurde, benannte er ihn wieder nach seinem leiblichen Vater. Zaid heiratete Zainab Bint Gahs, die Cousine des Propheten. Später stellten sich dann in der Ehe Probleme ein. Allah (der Erhabene) gab dem Propheten, Allahs Segen und Friede auf ihm, ein, daß sie sich würde scheiden lassen, und er sie heiraten solle. Damit den Leuten gegenüber zu treten, war für ihn schwierig. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wann immer Zaid zum Propheten, Allahs Segen und Friede auf ihm, kam, um sich über seine Ehe zu beklagen, die immer schlechter wurde, riet der Prophet ihm, bei seiner Frau zu bleiben, was einen Aufschub für die dem Propheten bevorstehende Sache bedeutete. Wäre es ein ausdrücklicher Befehl Allahs (der Erhabene), oder gar eine Offenbarung gewesen, so hätte der Prophet nicht versucht, die Angelegenheit zu verschieben. Aber es war nur eine Inspiration in seinem Herzen. Er zögerte niemals, einen Befehl Allahs, gleichwohl worum es sich handelte, auszuführen. Schließlich ließ sich Zaid von Zainab scheiden, und keiner von beiden wusste, was als nächstes geschehen würde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem Zainabs Wartefrist nach der Scheidung verstrichen war, wurde dem Propheten, Allahs Segen und Friede auf ihm, aufgetragen, seine Aufgabe durchzuführen. Er schickte Zaid selbst zu Zainab, um sie zu fragen, ob sie den Propheten, Allahs Segen und Friede auf ihm, heiraten wolle. Sie antwortete, daß sie ohne Offenbarung Allahs (t) einen solchen Schritt nicht machen würde. Sie ging zur Moschee, und der Vers, welcher dem Propheten, Allahs Segen und Friede auf ihm, die Heirat befiehlt, wurde offenbart, und sie heiratete den Propheten, Allahs Segen und Friede auf ihm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Allah (t) sagt im Quran (33:37-40): &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
: '''''&amp;quot;Und da sagtest du zu dem, dem Allah Gnade erwiesen hatte und dem du Gnade erwiesen hattest: 'Behalte deine Frau für dich und fürchte Allah.' Und du verbargst das, was du in dir hegtest, das, was Allah ans Licht bringen wollte, und du fürchtetest die Menschen, während Allah es ist, Den du in Wirklichkeit fürchten sollst. Dann aber, als Zaid seine eheliche Beziehung mit ihr beendet hatte, verbanden Wir sie ehelich mit dir, damit die Überzeugten in Bezug auf die Frauen ihrer angenommenen Söhne nicht in Verlegenheit gebracht würden, wenn sie ihre ehelichen Beziehungen mit ihnen beendet hätten. Und Allahs Befehl muss vollzogen werden. Es bringt den Propheten in keine Verlegenheit, was Allah für ihn angeordnet hat. Das war Allahs Vorgehen gegen jene, die vordem dahingingen, und Allahs Befehl ist ein unabänderlicher Beschluss - jene, die Allahs Botschaften ausrichteten und Ihn fürchteten und niemanden außer Allah fürchteten. Und Allah genügt als Rechner. Muhammad ist nicht der Vater eines eurer Männer, sondern der Gesandte Allahs und der letzte aller Propheten, und Allah besitzt die volle Kenntnis aller Dinge.&amp;quot;'''''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieses Ereignis wurde von den Kafir und den Heuchlern oft benutzt, um den Propheten, Allahs Segen und Friede auf ihm, und den Islam anzugreifen, indem sie sagten, daß der Prophet, Allahs Segen und Friede auf ihm, die geschiedene Frau seines Sohnes geheiratet habe. Selbst heute noch wird dieses Ereignis von vielen Orientalisten benutzt, um die Leute über Muhammad (ALLAHs Segen und Frieden mit ihm) und den Islam falsch zu informieren.&lt;br /&gt;
Viele von ihnen haben niemals einen Quran gesehen, wissen aber genau wo diese Verse stehen. Für sie ist die Adoption immer noch die alte Regel, und deshalb ist es schwer für sie, das neue Gesetz zu akzeptieren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen: ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Rassoul, Abu-r-Rida' Muhammad Ibn Ahmad Ibn (1996): [http://handbuch_der_muslimischen_frau.pdf/ ''Handbuch der muslimischen Frau'' (PDF)] , Islamische Bibliothek,  1. Auflage&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Familie im Islam]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Ivadmins</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>http://islam-pedia.de/index.php?title=Achlaq&amp;diff=465</id>
		<title>Achlaq</title>
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				<updated>2008-06-25T20:03:19Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Ivadmins: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Achlaq''' ist die '''islamische Ethik- und Morallehre''' und ist faktisch ein Teilbereich der individuellen Schari'a-Gebote. Wegen ihrer Wichtigkeit und aufgrund ihres Umfangs wird Achlaq in der internationalen islamologischen Fachliteratur als eigenständiger Fachbereich neben Al-'Aqida und Asch-Schari'a behandelt. Achlaq beinhaltet die Gesamtheit der Islamischen Werte; d. h. der anzustrebenden Ideale in Bezug auf Charakter, Verhaltensweisen und Handlungen des einzelnen Muslims und der islamischen Gesellschaft, beispielsweise:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Sexualethik,&lt;br /&gt;
* Sozialethik,&lt;br /&gt;
* Arbeitsethik,&lt;br /&gt;
* Tier- und Umweltschutz,&lt;br /&gt;
* Wirtschafts- und Finanzethik&lt;br /&gt;
* usw. &amp;lt;ref&amp;gt;Zaidan, Amir M. A.; Khan, Karola (1999): ''Islam und Medizin. Muslime in der Klinik'', IRH., Frankfurt am Main, 1. Auflag &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur und Medien ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Audio ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://data.islamiat.de/charakter.html Vorträge über Achlaq und Charaktereigenschaften]&lt;br /&gt;
Von Abdelhay Fadil (WALI e. V.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literaturnachweise ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Achlaq]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Islam]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:A - Z Islam-Enzyklopädie]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Ivadmins</name></author>	</entry>

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		<title>Achira</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Ivadmins: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Al-Akhira''': Die Letzte, der Jüngste Tag, das Jenseits &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literaturnachweis ==&lt;br /&gt;
* Zaidan, Amir M. A. (2000): [http://www.islam-verstehen.de/e-books/at-Tafsir_Quran_deutsche_Bedeutung_Amir_Zaidan.pdf ''At-Tafsir. Eine philologisch, islamologisch fundierte Erläuterung des Quran-Textes.'' (PDF)], ADIB-Verlag, Offenbach&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Aqida]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wörterbuch]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:A - Z Islam-Enzyklopädie]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Ivadmins</name></author>	</entry>

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		<summary type="html">&lt;p&gt;Ivadmins: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Bild:Mekkal.jpg|thumb|right|Die Haram-Moschee und die Ka'ba in Mekka]]Die letzte Pilgerfahrt des Propheten [[Muhammad]], ALLAHs Gnade und Frieden seien mit ihm, (632) während derer er eine eindrucksvolle Predigt hielt und die Männer zur guten Behandlung der Frauen ermahnte. Im Jahre zehn der Higra, also 23 Jahre nach der ersten Offenbarung, zog der Prophet noch einmal mit vielen anderen Muslimen gemeinsam nach Makka, um die Pilgerfahrt zu vollziehen. Er war jetzt schon über sechzig Jahre alt, und die Zahl seiner Anhänger war nicht mehr gering. In diesem Jahr pilgerten weit über hunderttausend Muslime aus allen Teilen Arabiens nach Makka. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie alle kamen, um Allah, dem einzigen Gott zu dienen und Ihn allein anzubeten. Welch eine Veränderung hatte Allah, der Allmächtige, in diesem Land geschehen lassen! Wo früher Götzen angebetet wurden, wo die Menschen einander betrogen und sich gegenseitig umbrachten, herrschte jetzt Frieden; Frieden durch die Ergebung in den Willen Allahs und in Seine Gesetze. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Pilgerfahrt kehrte der Prophet nach AI-Madina, der &amp;quot;Stadt des Propheten&amp;quot;, zurück. Schon kurze Zeit später, im Alter von 63 Jahren, erkrankte er schwer. Er litt unter starken Kopfschmerzen und wurde bald so schwach, daß er nicht mehr ohne Hilfe gehen konnte. In dieser Abschiedspilgerfahrt hielt der Prophet, Allahs Segen und Friede auf ihm, folgende Predigt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die Abschiedspredigt des Propheten Muhammad saws. ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Alles Lob gebührt Allah! So loben wir Ihn, bitten Ihn um Hilfe, flehen Ihn um Vergebung an und wenden uns zu Ihm. Und wir suchen Zuflucht bei Allah vor den Übeln unserer selbst und unserer schlechten Taten. Wen Allah rechtleitet, den kann niemand irreleiten, und wen Allah irregehen läßt, für den gibt es keinen, der ihn rechtleitet. Ich bezeuge, daß kein Gott da ist außer Allah allein, Der keinen Partner hat. Sein ist das Reich, und Ihm gebührt alles Lob, und Er hat Macht über alle Dinge; Er gibt das Leben und Er gibt den Tod, und Er ist aller Dinge Mächtig. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kein Gott ist da außer Allah allein; Er hat Sein Versprechen erfüllt und Seinem Diener Sieg verliehen und die verbündeten Gegner vernichtet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Oh ihr Menschen, hört auf meine Worte; denn ich weiß nicht, ob ich euch jemals wieder nach diesem Jahr, in einer solchen Versammlung, begegnen werde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
0 ihr Menschen, Allah sagt: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
»0 ihr Menschen, Wir haben euch aus Mann und Frau erschaffen und euch zu Völkern und Stämmen gemacht, auf dass ihr einander erkennen möget. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wahrlich, vor Allah ist von euch der Angesehenste, welcher der Gottesfürchtigste ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wahrlich, Allah ist Allwissend, Allkundig.« (Sura 49: 13) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Araber ist nicht vorzüglicher als ein Nichtaraber, noch ein Nichtaraber vorzüglicher als ein Araber; ein Schwarzer ist nicht vorzüglicher als ein Weißer, noch ein Weißer vorzüglicher als ein Schwarzer, außer durch Frömmigkeit. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Menschen stammen von Adam, und Adam ist aus Erde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wahrlich, jedes Privileg, sei es auf Grund von Blut oder Besitz, ist unter diesen meinen Füßen ausgelöscht, außer der Aufsicht über die Al- Ka'ba und dem Tränken der Pilger. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
0 ihr Leute der Quraish, bringt nicht weltliche Güter, für die ihr Verantwortung tragt, während andere Werke für das Jenseits bringen; denn ich kann nichts bei Allah für euch tun. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wahrlich, alle Dinge aus der Al-Jahiliyya sind nun unter meinen Füßen ausgelöscht. Die Blutrache der Al-Jahiliyya ist aufgehoben, und die erste Blutrache, die ich aufhebe, ist das Blut des Rabi'a Ibn AI-Harith, der bei den Banu Sa'd aufgezogen und von den Hudhail getötet worden war. Die Zinsen aus der Al-Jahiliyya sind aufgehoben, und der erste Zins, den ich aufhebe, ist der des Al-'Abbâs Ibn' Abdulmuttalib. All das ist aufgehoben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
O ihr Leute, wahrlich euer Blut, euer Gut und eure Ehre sind unantastbar, bis ihr eurem Herrn gegenübersteht, ebenso wie der heutige Tag und der jetzige Monat und diese eure Stadt heilig sind. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und ihr werdet euch eurem Herrn begegnen und Er wird euch über eure Taten befragen. Dies habe ich euch wahrlich gesagt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
O ihr Leute, ihr habt ein gewisses Recht über eure Frauen, und sie haben ein gewisses Recht über euch. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie haben euch gegenüber die Pflicht, nicht euer Bett entehren zu lassen und keine offenkundige Schändlichkeit zu begehen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn sie das tun, so hat Allah euch erlaubt, sich von ihrem Lager zu trennen und sie zu schlagen, aber nicht heftig; doch wenn sie aufhören erhalten sie ihren Unterhalt und ihre Kleidung wie üblich. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wahrlich, der Frau ist es nicht erlaubt, etwas vom Besitz ihres Mannes wegzugeben ausser wenn er es gestattet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Behandelt die Frauen gütig; denn sie sind eure Schützlinge und können nicht für sich selbst einstehen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fürchtet Allah hinsichtlich der Frauen; denn ihr habt sie genommen im Schutz Allahs und habt durch Allahs Wort legalen Verkehr mit ihnen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
O ihr Menschen, Allah der Erhabene hat jedem, dem es zukommt, seinen Anteil am Erbe angeordnet, und es braucht kein Testament für einen Erben gemacht zu werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Kind bringt ihr ins Bett, und der Ehebrecherin gehört der Stein. Und die Abrechnung dafür liegt bei Allah. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer eine andere Abstammung als seinen Vater angibt oder sich als Klienten eines anderen als seines Schutzherrn ausgibt, auf dem lastet der Fluch Allahs. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schulden müssen bezahlt werden, Geliehenes ist zurückzugeben, Geschenke sind zu erwidern, und der Bürge hat fällige Schulden zu zahlen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wahrlich, ein Verbrecher ist nur für sich verantwortlich. Ein Mensch kann nicht für das Verbrechen seines Vaters verantwortlich gemacht werden, noch der Vater für das seines Kindes. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nichts, was dem Bruder gehört, ist einem erlaubt, es sei denn, er gäbe es gern und freiwillig. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tut euch nicht selbst Unrecht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
O ihr Menschen, jeder Muslim ist der Bruder des anderen, und wahrlich, die Muslime sind Brüder. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und was eure Sklaven angeht, so gebt ihnen zu essen, von dem, was ihr esst, und kleidet sie, wie ihr euch kleidet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kehrt nach mir nicht zum Kufr zurück, so dass ihr euch die Köpfe abschlagt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer ein Pfand hat, soll es dem zurückgeben, der es ihm anvertraut hat. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn euch ein schwarzer Sklave mit abgeschlagener Nase befiehlt und euch durch das Buch Allahs leitet, so hört auf ihn und gehorcht ihm! &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
0 ihr Menschen, es gibt keinen Propheten nach mir und keine neue Umma nach euch. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und ich habe euch etwas hinterlassen, wodurch ihr nach mir nie mehr irregehen werdet, wenn ihr euch daran haltet: das Buch Allahs und die Sunna Seines Propheten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und hütet euch davor, die Grenzen im Din zu überschreiten; denn diejenigen, die vor euch waren, sind durch Überschreiten der Grenzen im Din ins Verderben gestürzt worden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wahrlich, Satan hat die Hoffnung aufgegeben, jemals in diesem euren Lande verehrt zu werden, aber es wird eine Art von Gehorsam ihm gegenüber geben in Dingen, die ihr für gering haltet in euren Werken, und das wird ihn befriedigen, so hütet euch vor ihm in eurer Religion. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wahrlich, dienet eurem Herrn, verrichtet das Gebet und fastet im Ramadan, zahlt die Zakat für eure Güter mit gutem Willen, und vollzieht die Pilgerfahrt zum Hause Allahs und gehorcht den Herrschenden; so werdet ihr ins Paradies eingehen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer anwesend ist, künde dies dem Abwesenden; denn gar viele, denen es mitgeteilt wird, sind aufmerksamer als die, die zuhören. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wenn ihr über mich befragt würdet, was würdet ihr sagen?&amp;quot; Sie antworteten: &amp;quot;Wir bezeugen, dass du die dir anvertraute Aufgabe recht erfüllt hast und die Botschaft mitgeteilt hast und uns guten Rat gegeben hast.&amp;quot; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da sprach der Gesandte Allahs, seinen Zeigefinger gen Himmel hebend, und dann auf die Leute deutend: &amp;quot;0 Allah, bezeuge es, o Allah, bezeuge es!&amp;quot; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als der Prophet seine Rede beendet hatte, stieg er von seiner Kamelstute Al Kaswa ab und blieb, bis er das Mittags- und Nachmittagsgebet gebetet hatte. Dann ritt er auf ihr, bis er As-Sacharat erreichte. Dort rezitierte er den Leuten die Worte des Erhabenen: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:: '''&amp;quot;An diesem Tag habe ICH euch (die Gebote) eures Din vervollständigt, euch Meine Gabe (Rechtleitung) vollendet und euch den Islam als Din zugestimmt.&amp;quot;''' [Quran 5: 3] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Abu Bakr diese Worte hörte, weinte er, da er spürte, daß der Prophet seine Botschaft bereits zum Abschluß gebracht hatte und der Tag, an dem er seinen Herrn treffen würde, nahe war. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Prophet verließ Arafat und verbrachte die Nacht in Al Muzdalifa. Am Morgen brach er auf und lagerte bei Al Maschar Al Haram. Dann ging er nach Mina und warf auf dem Weg dorthin symbolisch Steine gegen den Teufel. Als er sein Zelt erreicht hatte, schlachtete er 63 Kamele, für jedes Jahr seines Lebens eins. Ali schlachtete den Rest der hundert Opfertiere, die der Prophet seit seinem Auszug aus Medina mitgeführt hatte. Dann rasierte der Prophet sein Kopfhaar und brachte seine Wallfahrt zum Abschluß, eine Wallfahrt, die einige die &amp;quot;Abschiedswallfahrt&amp;quot;, andere die &amp;quot;Wallfahrt der Übermittlung&amp;quot; und wieder andere die &amp;quot;Wallfahrt des Islam&amp;quot; nennen. In der Tat war sie alles; denn sie war die Abschiedswallfahrt, während der Muhammad Mekka und die heilige Moschee zum letzten Mal gesehen hatte; und sie war die Wallfahrt des Islam, während der Allah den Menschen ihren Din vollendet und SEINE Gnade an sie erfüllt hatte; und sie war die Wallfahrt der Übermittlung, während der der Prophet seine Mitteilung dessen an die Leute zum Abschluß brachte, was Allah ihm zu überbringen befohlen hatte. Und Muhammad war nur ein Warner und Freudenverkünder für Leute, die den Iman verinnerlichen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Rassoul, Abu-r-Rida' Muhammad Ibn Ahmad Ibn (1998): [http://islam-verstehen.de/e-books/Lexikon_der_Sira.pdf ''Lexikon der Sira'' (PDF)] , Islamische Bibliothek,  1. Auflage&lt;br /&gt;
* Haikal, Prof Dr. M. Hussain (1987): [http://islam-verstehen.de/e-books/Das_Leben_des_Propheten_Muhammad_Haikal.pdf ''Das Leben Muhammad (a.s.s)'' (PDF)] , Siegen Dr. Kermani, Hrsg: Gesellschaft für Deutsch-Iranischen Handel&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Category:Muhammad]] &lt;br /&gt;
[[Category:Hadsch (Wallfahrt nach Mekka)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Islamische Geschichte]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hadith]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sunna]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:A - Z Islam-Enzyklopädie]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Ivadmins</name></author>	</entry>

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		<id>http://islam-pedia.de/index.php?title=Abdullah_Ibn_Abdulmuttalib&amp;diff=462</id>
		<title>Abdullah Ibn Abdulmuttalib</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Ivadmins: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''[[Abdullah]] ibn 'Abdulmuttalib''' (arabisch عبد الله بن عبد المطلب‎) (geb. um 545, gest. um 570) war der Vater des Propheten [[Muhammad]] (ALLAHs Segen und Frieden mit ihm). Abdullah entstammte dem arabischen Stamm der [[Quraisch]] in [[Mekka]]; sein Großvater war [[Haschim]], der Stammvater der Haschimiten, sein Vater war [[Abdulmuttalib]]. Abdullahs Ehefrau war [[Amina bint Wahb]]. Er starb 570 im Alter von 25 Jahren, vier Monate vor dem Ereignis des Elefanten, als seine Frau [[Amina bint Wahb]] mit Muhammad zwei Monate schwanger war, sodass Muhammad von der Mutter und vom Großvater Abdulmuttalib großgezogen wurde. Über das Leben Abdullahs ist nicht viel Näheres bekannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Rassoul, Abu-r-Rida' Muhammad Ibn Ahmad Ibn (1998): [http://islam-verstehen.de/e-books/Lexikon_der_Sira.pdf ''Lexikon der Sira'' (PDF)] , Islamische Bibliothek,  1. Auflage&lt;br /&gt;
* http://de.wikipedia.org/wiki/Abdullah_ibn_Abd_al-Muttalib (24.06.2008)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
[[Category:Alle männliche Personen]] &lt;br /&gt;
[[Category:Familienangehörige des Propheten Muhammad]]&lt;br /&gt;
[[Category:Weitere Personen aus der islamischen Geschichte]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:A - Z Islam-Enzyklopädie]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Ivadmins</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>http://islam-pedia.de/index.php?title=Abdullah&amp;diff=461</id>
		<title>Abdullah</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Ivadmins: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&amp;quot;'''Abdullah'''&amp;quot; (auch Abd-Allah oder Abdallah; arabisch عبد الله‎) ist ein männlicher, arabischer Vorname und bedeutet &amp;quot;Diener Allahs&amp;quot;. Aufgrund dieser Bedeutung ist &amp;quot;Abdullah&amp;quot; unter den Muslimen (Gottergebenen) ein beliebter Personenname. Er ist auch der Name des Vaters des Propheten [[Muhammad]] (ALLAHs Segen und Frieden mit ihm), der vor der Geburt Muhammads (ALLAHs Segen und Frieden mit ihm) starb. Er hieß [[Abdullah Ibn Abdulmuttalib]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Bekannte Personen in der islamischen Geschichte, die diesen Namen trugen:'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Abdullah Ibn Abdulmuttalib]], Vaters des Propheten Muhammad (ALLAHs Segen und Frieden mit ihm), der vor der Geburt des Propheten starb. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Rassoul, Abu-r-Rida' Muhammad Ibn Ahmad Ibn (1998): [http://islam-verstehen.de/e-books/Lexikon_der_Sira.pdf ''Lexikon der Sira''(PDF)] , Islamische Bibliothek,  1. Auflage&lt;br /&gt;
* http://de.wikipedia.org/wiki/Abdallah (24.06.2008)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Category:Wörterbuch]]&lt;br /&gt;
[[Category:Männliche arabische Namen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:A - Z Islam-Enzyklopädie]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Ivadmins</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>http://islam-pedia.de/index.php?title=ALLAH&amp;diff=459</id>
		<title>ALLAH</title>
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				<updated>2008-06-25T20:01:32Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Ivadmins: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Bild:Allah.jpg|thumb|right|Kalligraphie mit dem arabischen Schriftzug &amp;quot;Ya Allah/Oh Allah&amp;quot;]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''ALLAH''' (arabisch اﷲ‎) ist die arabische Bezeichnung für &amp;quot;den einen Gott&amp;quot; und wird von Muslimen statt dem deutschen Wort &amp;quot;Gott&amp;quot; bevorzugt benutzt, da der Begriff &amp;quot;ALLAH&amp;quot; im Gegensatz zu &amp;quot;Gott&amp;quot; weder männlich, weiblich noch sächlich ist, über keine Pluralform verfügt und überdies keine Wortwurzel besitzt, von der es nach den Regeln der arabischen Grammatik abgeleitet werden könnte. Somit beinhaltet der Begriff &amp;quot;ALLAH&amp;quot; bereits einige der wichtigsten Attribute des Schöpfers, nämlich dessen Einzigkeit, dessen Geschlechtslosigkeit und außerdem den Umstand, dass ALLAH als der ungeschaffene Schöpfer allen Seins selbst keine Schöpfung darstellt. Mit diesem Namen wurde Der Schöpfer seit Anbeginn, lange vor dem Gesandten Muhammad (ALLAHs Gnade und Frieden seien mit ihm) benannt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''''&amp;quot;Sag: 'ER ist ALLAH, einzig. ALLAH ist As-Samad (d.h Der absolut Selbständige, Der niemandem bedarf, alles und jeder aber bedarf Seiner). Nie zeugte ER und nie wurde ER gezeugt, und nie ist Ihm jemand ebenbürtig.'&amp;quot;''''' (Quran, Sura Nr. 112)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''[[Tauhid|Tauhid - Der Iman an die Einheit und Einzigkeit ALLAHs]]'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== ALLAH ist kein spezieller Gott der Muslime, oder der Araber ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eines der vielen Vorurteile über den Islam ist, dass Muslime in ALLAH einen besonderen Gott der Muslime, der Araber, etc. sähen. &amp;quot;ALLAH&amp;quot; wird im arabischen Sprachraum von allen Religionen - von arabischen Juden, arabischen Christen und Muslimen - als feststehender Ausdruck für die Realität des Schöpfers benutzt. Zwar ist es richtig, dass sich das „Gottesbild“ im Islam von dem anderer Buchreligionen in gewisser Hinsicht unterscheidet, etwa indem der Islam die Ideen der Dreifaltigkeit oder eines „Gottessohns“ ablehnt. Es handelt sich dabei zumindest aus islamischer Perspektive jedoch bei allen monotheistischen Religionen um ein und denselben Gott, der Seine Botschaften an Propheten wie Abraham, Moses, Jesus oder Muhammad entsandte. Diese Sicht der Dinge resultiert daher, dass der Islam alle Gesandten und Propheten vor Muhammad völlig selbstverständlich anerkennt und ein und derselben gemeinsamen Quelle zuschreibt. An dieser Stelle sei ganz nebenbei darauf hingewiesen, dass Gott auch im Aramäischen &amp;quot;ALLAH&amp;quot; heißt. Dies wiederum führt zu der Annahme, dass selbst Jesus (Friede sei mit ihm) mitunter den Begriff &amp;quot;ALLAH&amp;quot; benutzt haben dürfte, wenn er von Gott sprach. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur &amp;amp; Medien zum Thema ALLAH zum Downloaden ==&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
[[Bild:Tauhid.jpg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''[http://islam-verstehen.de/e-books/Tauhid_der_Eingottglaube_im_Islam_Bilal_Phillips.pdf Tauhid: Der Eingottglaube im Islam (PDF)]'''&lt;br /&gt;
Von Abu Ameenah Bilal Phillips&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
* Zaidan, Amir M. A. (1999): ''Al-'Aqida, Einführung in die Iman-Inhalte'', ADIB-Verlag, Offenbach, 2. neubearbeitete und erweiterte Auflage &lt;br /&gt;
*Samir Suleiman: ''Der Islam muss kein Rätsel sein'', qalam.de&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Islam]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:ALLAH]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:A - Z Islam-Enzyklopädie]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Ivadmins</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>http://islam-pedia.de/index.php?title=Tauhid&amp;diff=458</id>
		<title>Tauhid</title>
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				<updated>2008-06-25T19:53:53Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Ivadmins: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Die Einheit und Einzigkeit ALLAHs ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tauhid ist der [[Iman]] an [[ALLAH]] (ta'ala/dem Erhabenen), an SEINE Einheit und Einzigkeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tauhid schließt somit Dualität, Trinität, Pluralität, Teilbarkeit und jegliches Mysterium in Bezug auf ALLAH (ta'ala) kategorisch aus. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
: ''&amp;quot;Es gibt nichts Seinesgleichen.&amp;quot;''(Quran 42:11) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:''&amp;quot;Sag: 'ER ist ALLAH, einzig. ALLAH ist As-Samad (d.h Der absolut Selbständige, Der niemandem bedarf, alles und jeder aber bedarf Seiner). Nie zeugte ER und nie wurde ER gezeugt, und nie ist Ihm jemand ebenbürtig.'&amp;quot;'' (Quran, Sura Nr. 112)&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:''&amp;quot;ALLAH ist ER, es gibt keine Gottheit außer Ihm, Der Lebendige (ohne Ende), Der Allverantwortliche. Ihm kommt weder Schläfrigkeit noch Schlaf bei. Ihm gehört, was in den Himmeln und was auf Erden ist. Wer ist dieser, der bei Ihm Fürsprache einlegen könnte außer mit Seiner Zustimmung?! ER weiß, was vor ihnen und was hinter ihnen ist, doch sie umfassen nichts von Seinem Wissen außer dem, was ER will. Das Kursi&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anmerkung&amp;quot;&amp;gt;Das Kursi bedeutet &amp;quot;das auf einander Gebaute&amp;quot;, &amp;quot;die Stütze&amp;quot;, &amp;quot;das Wissen&amp;quot;&amp;lt;/ref&amp;gt; von Ihm umfaßt die Himmel und die Erde, und Ihm fällt es nicht schwer, sie zu bewahren. Und ER ist Der Allhöchste, Der Allerhabene.&amp;quot;'' (Quran 2:255)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tauhid stellt das fundamentale Axiom der Gesamtheit der Iman-Inhalte dar und bildet somit die zentrale Aussage des Islam.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
#ALLAH (ta'ala) ist einziger und alleiniger Schöpfer aller Dinge und außer IHM existiert kein anderer Schöpfer. &lt;br /&gt;
#Er ist der alleiniger und einzig wahrer Gott, dem Anbetung durch die Verrichtung gottesdienstlicher Handlungen ('Ibadat: wie Salah (Gebet), Zakat (Sozialabgabe), Siyam (Fasten), Hadsch (Wallfahrt nach Mekka, ...) gebührt.&lt;br /&gt;
#ALLAH (ta'ala) ist alleiniger und einziger Besitzer vollkommenster Attribute und erhaben über jegliche Arten von Mangelhaftigkeiten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daraus ergeben sich für Muslime unter anderem:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Die Anerkennung der uneingeschränkten und alleinigen Herrschaft Allahs&lt;br /&gt;
*Die Anerkennung Allahs als den einzig Anbetungswürdigen&lt;br /&gt;
*Die Anerkennung Allahs als den einzig wirklich Handelnden&lt;br /&gt;
*Die Verpflichtung zu Gehorsam und Liebe gegenüber Allah (t)&lt;br /&gt;
*Die Verpflichtung nur auf Allah zu vertrauen, nur Ihn um Hilfe zu bitten und sich einzig und allein Ihm hinzugeben&lt;br /&gt;
*Der bewusste Gottesbezug jedes (guten) Handelns&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Der absolute Primat des Islam-Artikels von Tauhid als wichtigste zentrale Iman-Grundlage wird mit den Worten der Schahada (Islam-Bekenntnis) zum Ausdruck gebracht:''' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:''Aschhadu an la ilaha illallah wa aschhadu anna Muhammad ar-rasul-lallah''&lt;br /&gt;
:Ich bezeuge, dass es keine Gottheit außer ALLAH gibt und ich bezeuge, dass Muhammad ALLAHs Gesandter ist! &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer dieses Bekenntnis mit aufrichtiger Überzeugung sagt und danach handelt, ist ein Muslim (Gottergebener). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die Aspekte der Einheit und Einzigkeit ALLAHs ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Einheit und Einzigkeit ALLAHs (ta’ala/dem Erhabenen) beinhaltet drei Aspekte: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 1. ALLAH ist einziger und alleiniger Schöpfer, Herr und Erhalter aller Dinge und außer ihm Existiert kein anderer Schöpfer (arab.: Tauhid ar-Rububiyya) ===&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Herrschaft über die gesamte Schöpfung und alles Geschaffene gehört damit einzig und allein ALLAH, dem Erhabenen. Nichts geschieht innerhalb oder außerhalb der Schöpfung ohne SEINEM Wissen und ohne SEINEM Willen. ER ist damit der einzige und alleinige wirklich Handelnde innerhalb und außerhalb der Schöpfung.&lt;br /&gt;
Wer ein anderes Wesen als Herrn und Schöpfer betrachtet, ist ein Nichtmuslim (Kafir) und jemand der ALLAH, dem Allmächtigen, etwas zur Seite stellt, ist ein Polytheist (Muschrik).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:''&amp;quot;IHM alleine gehören die Schöpfung und das Gebieten! Immer allerhaben ist ALLAH, Der Herr aller Schöpfung.&amp;quot;'' (Quran 7:54).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 2. ALLAH ist alleiniger und einzig wahrer Gott, dem Anbetung und Verehrung gebührt (arab.: Tauhid al-Uluhiyya) ===&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
IHM alleine gebührt die Anbetung durch die Verrichtung gottesdienstlicher Handlungen, wie dem Gebet, dem Fasten usw.&lt;br /&gt;
Daher ist man zu Liebe, Aufrichtigkeit (Ikhlas), Loyalität und Verantwortung IHM gegenüber verpflichtet. Nur vor ALLAH, dem Erhabenen, soll man Ehrfurcht haben. Man soll einzig und allein auf IHN vertrauen und man soll nur IHN um Hilfe bei Dingen anflehen, die nur ER vollbringen kann (z.B. Heilung von Krankheit, materielle und immaterielle Versorgung (Rizq)). Einzig und allein ALLAH soll man sich hingeben und auf die von IHM geboten Art und Weise dienen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:''&amp;quot;Und ICH erschuf die Dschinn und die Menschen nur, um MIR zu dienen.&amp;quot;'' (Quran 51:56) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:''&amp;quot;Und WIR entsandten vor dir keinen Gesandten, ohne dass WIR ihm Wahy zuteil werden ließen: 'Es gibt keine Gottheit außer MIR, so dient nur MIR.'&amp;quot;''(21:25) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:''&amp;quot;Sag: 'Mein rituelles Gebet, mein Opfern, mein Leben und mein Tod gehören ALLAH, Dem Herrn aller Schöpfung. ER hat keinen Partner. Und dies wurde mir geboten, und ich bin der erste der Muslime (Gottergebenen)' Sag: 'Soll ich mir etwa einen anderen Herrn außer ALLAH nehmen? – und ER ist der Herr aller Dinge!'&amp;quot;'' (6:162-164) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:''&amp;quot;Und hab vor MIR alleine Ehrfurcht!&amp;quot;'' (16:51)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 3. ALLAH (ta’ala) ist alleiniger und einziger Besitzer vollkommenster Attribute und erhaben über jegliche Arten von Mangelhaftigkeiten (arab.: Tahid al-Asma was-Sifat) ===&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daraus folgt, dass die Annahme jeglicher Mangelhaftigkeiten und Unvollkommenheiten in Bezug auf ALLAH (ta’ala), SEINE Namen und SEINE Attribute, sowie die Annahme einer Ähnlichkeit, der Herstellung eines Vergleichs oder der Gleichsetzung ALLAHs, SEINER Namen und Attribute mit der Schöpfung, kategorisch ausgeschlossen werden. Das heißt, dass es unzulässig ist ALLAH mit Namen und Attributen zu benennen, die in ihrer Bedeutungsnuancen SEINEN Namen und Attributen widersprechen, z.B.:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Benennung mit Begriffen, die eine Zuordnung bzw. Beigesellung von Partnern zu ALLAH ausdrücken (Sohn, Vater, …)&lt;br /&gt;
Vorstellung von Inkarnation und Anthropomorphismus (d.h. ALLAH menschliche Eigenschaften zuzusprechen)&lt;br /&gt;
Benennung mit Begriffen, die Unvollkommenheit ausdrücken (leidend, sterblich, müde, etc.) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was solchen Namen und Attributen betrifft, die sowohl für ALLAH (ta’ala) als auch für die Geschöpfe verwendet werden [z.B. erhaben, mächtig, yadd (wörtl.: Hand)], erklärt es Amir Zaidan in seinem Buch „Al-´Aqida. Einführung in die Iman-Inhalte“ wie folgt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&amp;quot;Es besteht Gemeinsamkeit und Ähnlichkeit ausschließlich im externen sprachlichen Bereich, d.h. in der Schreibweise und Aussprache dieser Worte, jedoch besteht keinerlei Ähnlichkeit in Bezug auf die interne Substanz, d.h. im Bedeutungsinhalt dieser Worte. Imam Ibn Hanbal&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anmerkung&amp;quot;&amp;gt;Imam [[Ahmad Ibn Hanbal]] al-Schaibani (geb. 164 – gest. 241 n. H.), war ein Schüler von Imam Asch-Schafi'i. Nach ihm ist die Hanbalitische [[Fiqh-Schule]] benannt.&amp;lt;/ref&amp;gt; sagte:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
::&amp;quot;ALLAH darf nur mit Attributen beschrieben werden, mit denen ER SICH SELBST oder SEIN Gesandter IHN beschrieb. Dabei darf man nicht über den Quran oder die Sunna hinausgehen.&amp;quot; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Aus den oben genannten Gründen sagten die Gelehrten, unter anderem Imam Malik)&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anmerkung&amp;quot;&amp;gt;Imam Malik ibn Anas, genannt „Imamul-Madina, der Imam von Al-Madina“, (geb. 93 – gest. 179 n. H.). Nach ihm ist die Malikitische Fiqh-Schule benannt.&amp;lt;/ref&amp;gt; in Bezug auf die Interpretationsmöglichkeit eines Quran-Verses:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
::&amp;quot;Die Bedeutung von Istawaa (wörtlich: den Platz einnehmen) ist sprachlich bekannt. Die Art und Weise von Istawaa in diesem Zusammenhang ist jedoch unbekannt. Der Iman daran ist Pflicht und sein Hinterfragen ist eine unerlaubte Erfindung (Bid’a).&amp;quot;&amp;quot; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:All die Attribute ALLAHs werden von den Muslimen so verstanden, wie es ALLAH (ta’ala) gebührt, das heißt ohne Vermenschlichung, Verbildlichung, Verleugnung, Aufhebung, Entstellung, Verdrehung, auch ohne eigenmächtige Bestimmung der Eigenart dieser Attribute.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Imam Asch-Schafi'i&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anmerkung&amp;quot;&amp;gt;Imam Muhammad ibn Idris Asch-Schafi’i, (geb. 150 – gest. 204 n.H.), er lernte u. a. bei Imam Malik ibn Anas. Nach ihm ist die Schafi’itische Fiqh-Schule benannt.&amp;lt;/ref&amp;gt; sagte:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
::&amp;quot;Ich habe den Iman verinnerlicht an ALLAH (ta’ala), und an das, was ALLAH (ta’ala) offenbarte, wie ALLAH (ta’ala) es will.&lt;br /&gt;
Und ich habe den Iman verinnerlicht an den Gesandten ALLAHs (sallal-lahu ´alaihi wa sallam), und an das, was der Gesandte ALLAHs (sallal-lahu ´alaihi wa sallam) verkündete, wie der Gesandte ALLAHs (sallal-lahu ´alaihi wa sallam), es wollte.&amp;quot; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Die Attribute ALLAHs lassen sich in zwei Gruppen darstellen ====&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''A. Die Attribute des Wesens''' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''B. Die Attribute des Handelns''' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''A. Die Attribute des Wesens (arab.: Sifatudh-Dhat''') &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Attribute hängen mit dem Wesen ALLAHs unzertrennlich zusammen, z.B.:&lt;br /&gt;
Das Attribut des Wesens ALLAHs, die Lebendigkeit, die Einzigartigkeit, die Anfangslosigkeit, die endlose Beständigkeit, die Unterschiedlichkeit zum Geschaffenen, die absolute Selbstständigkeit, der grenzenlose Reichtum, die Allgnade, die vollkommene Weisheit, die unvorstellbare Erhabenheit, das Allwissen, der Wille, die Allmacht, das Sprechen, das Allhören, das Allsehen, etc. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Allgemeinen kann man sagen, dass das Dasein ALLAHs sich grundlegend vom Dasein der Schöpfung unterscheidet. &lt;br /&gt;
Der Islam verbietet das Hinterfragen des Wesens ALLAHs, weil die Menschen mit ihren eingeschränkten geistigen Kräften und Fähigkeiten das Wesen ALLAHs nicht erfassen können. Wie soll das auch gehen, wo ALLAH weder zeitlich noch räumlich begrenzt ist und ihn die fünf Sinne des Menschen somit nicht erfassen können? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
: ''&amp;quot;Das Sehvermögen erfasst IHN nicht, aber ER erfasst das Sehvermögen. Und ER ist Der Allgütige, Der Allkundige.&amp;quot;'' (Quran 6:103)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Menschen sind jedoch im Stande, SEIN unbedingt notwendiges Dasein zu erkennen.&lt;br /&gt;
Deshalb fordert der Islam die Menschen auf, statt mit dem Wesen ALLAHs sich intensiv mit der Schöpfung ALLAHs auseinanderzusetzen, weil das im Bereich ihrer eingeschränkten intellektuellen Möglichkeiten liegt und den Iman an ALLAH (ta’ala) vertieft. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''B. Attribute des Handelns (arab.: Sifatul-Fi’l)''' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Attribute hängen mit dem Willen und der Allmacht ALLAHs zusammen, z.B.:&lt;br /&gt;
Die Zufriedenheit, Erweisung von Gnade, das Beleben, etc. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Zusammenhang zwischen dem Willen ALLAHs und den Kontingenten ist vergleichbar mit der „Planung“. Der Wille plant nach dem Allwissen ALLAHs und die Allmacht ALLAHs führt diese Planung aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:''&amp;quot;ALLAH macht gewiss, was ER will.&amp;quot;'' (Quran 22:14)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es stellt sich hier die Frage inwieweit der Mensch über einen wirklich freien Willen verfügt und in welchem Zusammenhang dieser menschliche Wille zum Willen ALLAHs steht.&lt;br /&gt;
Im Allgemeinen kann man sagen, dass der Mensch in zwei Handlungsebenen agiert:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
die Handlungsebene, die nicht seinem Willen unterliegt, d. h. in der er unbewusste Handlungen vollzieht, die nicht von seinem Willen gesteuert oder beeinflusst werden können, z.B. Geburt, Krankheit, Tod, nicht willkürlich steuerbare Körperfunktionen, wie Atmung, Herzschlag, Verdauung, etc. &lt;br /&gt;
die Handlungsebene, die seinem Willen und seiner freien Wahl unterliegt. In dieser Handlungsebene besitzt der Mensch freien Willen, weil ALLAH (ta’ala) ihm durch SEINEN Willen diese Fähigkeit verliehen hat. &lt;br /&gt;
Hier ergeben sich folgende Fragen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie soll man Verhaltensweisen von Menschen verstehen, die nach unserem Verständnis dem Willen ALLAHs nicht entsprechen können, weil sie ganz offensichtlich gegen SEINE Gebote verstoßen? Bzw. &lt;br /&gt;
Ist der Mensch imstande, mit seinem freien Willen gegen den Willen ALLAHs zu vestoßen? &lt;br /&gt;
Die Antwort auf diese Fragen ist, dass ALLAH von Beginn an den Menschen die Möglichkeit des Verstoßes gegen SEINE Gebote zugelassen hat, da ER wollte dass die Menschen einen freien Willen besitzen. Deshalb bewegen sich die Menschen immer im Bereich von ALLAHs Willen, unabhängig davon, welche Entscheidung sie treffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
WIR erschufen sie und verstärken ihre Gelenke. Und wen WIR wollten, hätten WIR sie mit ihresgleichen eingetauscht. Dies ist eine Ermahnung. Also wer will, schlägt einen Weg zu seinem Herrn ein. Und ihr wollt nicht außer, dass ALLAH will. ALLAH ist gewiss immer allwissend, allweise. (Suratul-insan Nr. 76, Nr. 28-30)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es soll jedoch ganz klar zwischen dem Willen (al-irada) und dem Befehl (al-amr) differenziert werden. Im Bezug auf den Willen ALLAHs bedeutet dies, dass alle Handlungen des Menschen dem Willen ALLAHs unterliegen, dass aber nicht alle vom Menschen vollbrachten Handlungen von ALLAH (ta’ala) befohlen sind oder von IHM angenommen werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur &amp;amp; Medien zum Thema ALLAH zum Downloaden ==&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
[[Bild:Tauhid.jpg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''[http://islam-verstehen.de/e-books/Tauhid_der_Eingottglaube_im_Islam_Bilal_Phillips.pdf Tauhid: Der Eingottglaube im Islam (PDF)]'''&lt;br /&gt;
Von Abu Ameenah Bilal Phillips&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Zaidan, Amir M. A. (1999): ''Al-'Aqida, Einführung in die Iman-Inhalte'', ADIB-Verlag, Offenbach, 2. neubearbeitete und erweiterte Auflage &lt;br /&gt;
*Zaidan, Amir M. A. (2000): At-Tafsir. Eine philologisch, islamologisch fundierte Erläuterung des Quran-Textes. (PDF), ADIB-Verlag, Offenbach&lt;br /&gt;
*Reidegeld, Ahmad Abdurrahman (2005): ''Handbuch Islam. Die Glaubens- und Rechtslehre der Muslime'', Spohr Verlag, Kandern im Schwarzwald&lt;br /&gt;
*Suleiman, Samir: ''Der Islam muss kein Rätsel sein'', qalam.de&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anmerkungen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;references group=&amp;quot;Anmerkung&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''[[ALLAH]]'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:ALLAH]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Ivadmins</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>http://islam-pedia.de/index.php?title=ALLAH&amp;diff=457</id>
		<title>ALLAH</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://islam-pedia.de/index.php?title=ALLAH&amp;diff=457"/>
				<updated>2008-06-25T19:52:55Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Ivadmins: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Bild:Allah.jpg|thumb|right|Kalligraphie mit dem arabischen Schriftzug &amp;quot;Ya Allah/Oh Allah&amp;quot;]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''ALLAH''' (arabisch اﷲ‎) ist die arabische Bezeichnung für &amp;quot;den einen Gott&amp;quot; und wird von Muslimen statt dem deutschen Wort &amp;quot;Gott&amp;quot; bevorzugt benutzt, da der Begriff &amp;quot;ALLAH&amp;quot; im Gegensatz zu &amp;quot;Gott&amp;quot; weder männlich, weiblich noch sächlich ist, über keine Pluralform verfügt und überdies keine Wortwurzel besitzt, von der es nach den Regeln der arabischen Grammatik abgeleitet werden könnte. Somit beinhaltet der Begriff &amp;quot;ALLAH&amp;quot; bereits einige der wichtigsten Attribute des Schöpfers, nämlich dessen Einzigkeit, dessen Geschlechtslosigkeit und außerdem den Umstand, dass ALLAH als der ungeschaffene Schöpfer allen Seins selbst keine Schöpfung darstellt. Mit diesem Namen wurde Der Schöpfer seit Anbeginn, lange vor dem Gesandten Muhammad (ALLAHs Gnade und Frieden seien mit ihm) benannt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''''&amp;quot;Sag: 'ER ist ALLAH, einzig. ALLAH ist As-Samad (d.h Der absolut Selbständige, Der niemandem bedarf, alles und jeder aber bedarf Seiner). Nie zeugte ER und nie wurde ER gezeugt, und nie ist Ihm jemand ebenbürtig.'&amp;quot;''''' (Quran, Sura Nr. 112)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''[[Tauhid|Tauhid - Der Iman an die Einheit und Einzigkeit ALLAHs]]'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== ALLAH ist kein spezieller Gott der Muslime, oder der Araber ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eines der vielen Vorurteile über den Islam ist, dass Muslime in ALLAH einen besonderen Gott der Muslime, der Araber, etc. sähen. &amp;quot;ALLAH&amp;quot; wird im arabischen Sprachraum von allen Religionen - von arabischen Juden, arabischen Christen und Muslimen - als feststehender Ausdruck für die Realität des Schöpfers benutzt. Zwar ist es richtig, dass sich das „Gottesbild“ im Islam von dem anderer Buchreligionen in gewisser Hinsicht unterscheidet, etwa indem der Islam die Ideen der Dreifaltigkeit oder eines „Gottessohns“ ablehnt. Es handelt sich dabei zumindest aus islamischer Perspektive jedoch bei allen monotheistischen Religionen um ein und denselben Gott, der Seine Botschaften an Propheten wie Abraham, Moses, Jesus oder Muhammad entsandte. Diese Sicht der Dinge resultiert daher, dass der Islam alle Gesandten und Propheten vor Muhammad völlig selbstverständlich anerkennt und ein und derselben gemeinsamen Quelle zuschreibt. An dieser Stelle sei ganz nebenbei darauf hingewiesen, dass Gott auch im Aramäischen &amp;quot;ALLAH&amp;quot; heißt. Dies wiederum führt zu der Annahme, dass selbst Jesus (Friede sei mit ihm) mitunter den Begriff &amp;quot;ALLAH&amp;quot; benutzt haben dürfte, wenn er von Gott sprach. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur &amp;amp; Medien zum Thema ALLAH zum Downloaden ==&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
[[Bild:Tauhid.jpg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''[http://islam-verstehen.de/e-books/Tauhid_der_Eingottglaube_im_Islam_Bilal_Phillips.pdf Tauhid: Der Eingottglaube im Islam (PDF)]'''&lt;br /&gt;
Von Abu Ameenah Bilal Phillips&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
* Zaidan, Amir M. A. (1999): ''Al-'Aqida, Einführung in die Iman-Inhalte'', ADIB-Verlag, Offenbach, 2. neubearbeitete und erweiterte Auflage &lt;br /&gt;
*Samir Suleiman: ''Der Islam muss kein Rätsel sein'', qalam.de&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Islam]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:ALLAH]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Ivadmins</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>http://islam-pedia.de/index.php?title=ALLAH&amp;diff=456</id>
		<title>ALLAH</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://islam-pedia.de/index.php?title=ALLAH&amp;diff=456"/>
				<updated>2008-06-25T19:51:54Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Ivadmins: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Bild:Allah.jpg|thumb|right|Kalligraphie mit dem arabischen Schriftzug &amp;quot;Ya Allah/Oh Allah&amp;quot;]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''ALLAH''' (arabisch اﷲ‎) ist die arabische Bezeichnung für &amp;quot;den einen Gott&amp;quot; und wird von Muslimen statt dem deutschen Wort &amp;quot;Gott&amp;quot; bevorzugt benutzt, da der Begriff &amp;quot;ALLAH&amp;quot; im Gegensatz zu &amp;quot;Gott&amp;quot; weder männlich, weiblich noch sächlich ist, über keine Pluralform verfügt und überdies keine Wortwurzel besitzt, von der es nach den Regeln der arabischen Grammatik abgeleitet werden könnte. Somit beinhaltet der Begriff &amp;quot;ALLAH&amp;quot; bereits einige der wichtigsten Attribute des Schöpfers, nämlich dessen Einzigkeit, dessen Geschlechtslosigkeit und außerdem den Umstand, dass ALLAH als der ungeschaffene Schöpfer allen Seins selbst keine Schöpfung darstellt. Mit diesem Namen wurde Der Schöpfer seit Anbeginn, lange vor dem Gesandten Muhammad (ALLAHs Gnade und Frieden seien mit ihm) benannt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''''&amp;quot;Sag: 'ER ist ALLAH, einzig. ALLAH ist As-Samad (d.h Der absolut Selbständige, Der niemandem bedarf, alles und jeder aber bedarf Seiner). Nie zeugte ER und nie wurde ER gezeugt, und nie ist Ihm jemand ebenbürtig.'&amp;quot;''''' (Quran, Sura Nr. 112)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== ALLAH ist kein spezieller Gott der Muslime, oder der Araber ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eines der vielen Vorurteile über den Islam ist, dass Muslime in ALLAH einen besonderen Gott der Muslime, der Araber, etc. sähen. &amp;quot;ALLAH&amp;quot; wird im arabischen Sprachraum von allen Religionen - von arabischen Juden, arabischen Christen und Muslimen - als feststehender Ausdruck für die Realität des Schöpfers benutzt. Zwar ist es richtig, dass sich das „Gottesbild“ im Islam von dem anderer Buchreligionen in gewisser Hinsicht unterscheidet, etwa indem der Islam die Ideen der Dreifaltigkeit oder eines „Gottessohns“ ablehnt. Es handelt sich dabei zumindest aus islamischer Perspektive jedoch bei allen monotheistischen Religionen um ein und denselben Gott, der Seine Botschaften an Propheten wie Abraham, Moses, Jesus oder Muhammad entsandte. Diese Sicht der Dinge resultiert daher, dass der Islam alle Gesandten und Propheten vor Muhammad völlig selbstverständlich anerkennt und ein und derselben gemeinsamen Quelle zuschreibt. An dieser Stelle sei ganz nebenbei darauf hingewiesen, dass Gott auch im Aramäischen &amp;quot;ALLAH&amp;quot; heißt. Dies wiederum führt zu der Annahme, dass selbst Jesus (Friede sei mit ihm) mitunter den Begriff &amp;quot;ALLAH&amp;quot; benutzt haben dürfte, wenn er von Gott sprach. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== [[Tauhid|Tauhid - Der Iman an die Einheit und Einzigkeit ALLAHs]] ==&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur &amp;amp; Medien zum Thema ALLAH zum Downloaden ==&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
[[Bild:Tauhid.jpg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''[http://islam-verstehen.de/e-books/Tauhid_der_Eingottglaube_im_Islam_Bilal_Phillips.pdf Tauhid: Der Eingottglaube im Islam (PDF)]'''&lt;br /&gt;
Von Abu Ameenah Bilal Phillips&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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== Quellen ==&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
* Zaidan, Amir M. A. (1999): ''Al-'Aqida, Einführung in die Iman-Inhalte'', ADIB-Verlag, Offenbach, 2. neubearbeitete und erweiterte Auflage &lt;br /&gt;
*Samir Suleiman: ''Der Islam muss kein Rätsel sein'', qalam.de&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Islam]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:ALLAH]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Ivadmins</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>http://islam-pedia.de/index.php?title=Tauhid&amp;diff=455</id>
		<title>Tauhid</title>
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				<updated>2008-06-25T19:50:17Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Ivadmins: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Die Einheit und Einzigkeit ALLAHs ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tauhid ist der [[Iman]] an [[ALLAH]] (ta'ala/dem Erhabenen), an SEINE Einheit und Einzigkeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tauhid schließt somit Dualität, Trinität, Pluralität, Teilbarkeit und jegliches Mysterium in Bezug auf ALLAH (ta'ala) kategorisch aus. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
: ''&amp;quot;Es gibt nichts Seinesgleichen.&amp;quot;''(Quran 42:11) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:''&amp;quot;Sag: 'ER ist ALLAH, einzig. ALLAH ist As-Samad (d.h Der absolut Selbständige, Der niemandem bedarf, alles und jeder aber bedarf Seiner). Nie zeugte ER und nie wurde ER gezeugt, und nie ist Ihm jemand ebenbürtig.'&amp;quot;'' (Quran, Sura Nr. 112)&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:''&amp;quot;ALLAH ist ER, es gibt keine Gottheit außer Ihm, Der Lebendige (ohne Ende), Der Allverantwortliche. Ihm kommt weder Schläfrigkeit noch Schlaf bei. Ihm gehört, was in den Himmeln und was auf Erden ist. Wer ist dieser, der bei Ihm Fürsprache einlegen könnte außer mit Seiner Zustimmung?! ER weiß, was vor ihnen und was hinter ihnen ist, doch sie umfassen nichts von Seinem Wissen außer dem, was ER will. Das Kursi&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anmerkung&amp;quot;&amp;gt;Das Kursi bedeutet &amp;quot;das auf einander Gebaute&amp;quot;, &amp;quot;die Stütze&amp;quot;, &amp;quot;das Wissen&amp;quot;&amp;lt;/ref&amp;gt; von Ihm umfaßt die Himmel und die Erde, und Ihm fällt es nicht schwer, sie zu bewahren. Und ER ist Der Allhöchste, Der Allerhabene.&amp;quot;'' (Quran 2:255)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tauhid stellt das fundamentale Axiom der Gesamtheit der Iman-Inhalte dar und bildet somit die zentrale Aussage des Islam.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
#ALLAH (ta'ala) ist einziger und alleiniger Schöpfer aller Dinge und außer IHM existiert kein anderer Schöpfer. &lt;br /&gt;
#Er ist der alleiniger und einzig wahrer Gott, dem Anbetung durch die Verrichtung gottesdienstlicher Handlungen ('Ibadat: wie Salah (Gebet), Zakat (Sozialabgabe), Siyam (Fasten), Hadsch (Wallfahrt nach Mekka, ...) gebührt.&lt;br /&gt;
#ALLAH (ta'ala) ist alleiniger und einziger Besitzer vollkommenster Attribute und erhaben über jegliche Arten von Mangelhaftigkeiten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daraus ergeben sich für Muslime unter anderem:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Die Anerkennung der uneingeschränkten und alleinigen Herrschaft Allahs&lt;br /&gt;
*Die Anerkennung Allahs als den einzig Anbetungswürdigen&lt;br /&gt;
*Die Anerkennung Allahs als den einzig wirklich Handelnden&lt;br /&gt;
*Die Verpflichtung zu Gehorsam und Liebe gegenüber Allah (t)&lt;br /&gt;
*Die Verpflichtung nur auf Allah zu vertrauen, nur Ihn um Hilfe zu bitten und sich einzig und allein Ihm hinzugeben&lt;br /&gt;
*Der bewusste Gottesbezug jedes (guten) Handelns&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Der absolute Primat des Islam-Artikels von Tauhid als wichtigste zentrale Iman-Grundlage wird mit den Worten der Schahada (Islam-Bekenntnis) zum Ausdruck gebracht:''' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:''Aschhadu an la ilaha illallah wa aschhadu anna Muhammad ar-rasul-lallah''&lt;br /&gt;
:Ich bezeuge, dass es keine Gottheit außer ALLAH gibt und ich bezeuge, dass Muhammad ALLAHs Gesandter ist! &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer dieses Bekenntnis mit aufrichtiger Überzeugung sagt und danach handelt, ist ein Muslim (Gottergebener). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die Aspekte der Einheit und Einzigkeit ALLAHs ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Einheit und Einzigkeit ALLAHs (ta’ala/dem Erhabenen) beinhaltet drei Aspekte: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 1. ALLAH ist einziger und alleiniger Schöpfer, Herr und Erhalter aller Dinge und außer ihm Existiert kein anderer Schöpfer (arab.: Tauhid ar-Rububiyya) ===&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Herrschaft über die gesamte Schöpfung und alles Geschaffene gehört damit einzig und allein ALLAH, dem Erhabenen. Nichts geschieht innerhalb oder außerhalb der Schöpfung ohne SEINEM Wissen und ohne SEINEM Willen. ER ist damit der einzige und alleinige wirklich Handelnde innerhalb und außerhalb der Schöpfung.&lt;br /&gt;
Wer ein anderes Wesen als Herrn und Schöpfer betrachtet, ist ein Nichtmuslim (Kafir) und jemand der ALLAH, dem Allmächtigen, etwas zur Seite stellt, ist ein Polytheist (Muschrik).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:''&amp;quot;IHM alleine gehören die Schöpfung und das Gebieten! Immer allerhaben ist ALLAH, Der Herr aller Schöpfung.&amp;quot;'' (Quran 7:54).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 2. ALLAH ist alleiniger und einzig wahrer Gott, dem Anbetung und Verehrung gebührt (arab.: Tauhid al-Uluhiyya) ===&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
IHM alleine gebührt die Anbetung durch die Verrichtung gottesdienstlicher Handlungen, wie dem Gebet, dem Fasten usw.&lt;br /&gt;
Daher ist man zu Liebe, Aufrichtigkeit (Ikhlas), Loyalität und Verantwortung IHM gegenüber verpflichtet. Nur vor ALLAH, dem Erhabenen, soll man Ehrfurcht haben. Man soll einzig und allein auf IHN vertrauen und man soll nur IHN um Hilfe bei Dingen anflehen, die nur ER vollbringen kann (z.B. Heilung von Krankheit, materielle und immaterielle Versorgung (Rizq)). Einzig und allein ALLAH soll man sich hingeben und auf die von IHM geboten Art und Weise dienen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:''&amp;quot;Und ICH erschuf die Dschinn und die Menschen nur, um MIR zu dienen.&amp;quot;'' (Quran 51:56) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:''&amp;quot;Und WIR entsandten vor dir keinen Gesandten, ohne dass WIR ihm Wahy zuteil werden ließen: 'Es gibt keine Gottheit außer MIR, so dient nur MIR.'&amp;quot;''(21:25) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:''&amp;quot;Sag: 'Mein rituelles Gebet, mein Opfern, mein Leben und mein Tod gehören ALLAH, Dem Herrn aller Schöpfung. ER hat keinen Partner. Und dies wurde mir geboten, und ich bin der erste der Muslime (Gottergebenen)' Sag: 'Soll ich mir etwa einen anderen Herrn außer ALLAH nehmen? – und ER ist der Herr aller Dinge!'&amp;quot;'' (6:162-164) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:''&amp;quot;Und hab vor MIR alleine Ehrfurcht!&amp;quot;'' (16:51)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 3. ALLAH (ta’ala) ist alleiniger und einziger Besitzer vollkommenster Attribute und erhaben über jegliche Arten von Mangelhaftigkeiten (arab.: Tahid al-Asma was-Sifat) ===&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daraus folgt, dass die Annahme jeglicher Mangelhaftigkeiten und Unvollkommenheiten in Bezug auf ALLAH (ta’ala), SEINE Namen und SEINE Attribute, sowie die Annahme einer Ähnlichkeit, der Herstellung eines Vergleichs oder der Gleichsetzung ALLAHs, SEINER Namen und Attribute mit der Schöpfung, kategorisch ausgeschlossen werden. Das heißt, dass es unzulässig ist ALLAH mit Namen und Attributen zu benennen, die in ihrer Bedeutungsnuancen SEINEN Namen und Attributen widersprechen, z.B.:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Benennung mit Begriffen, die eine Zuordnung bzw. Beigesellung von Partnern zu ALLAH ausdrücken (Sohn, Vater, …)&lt;br /&gt;
Vorstellung von Inkarnation und Anthropomorphismus (d.h. ALLAH menschliche Eigenschaften zuzusprechen)&lt;br /&gt;
Benennung mit Begriffen, die Unvollkommenheit ausdrücken (leidend, sterblich, müde, etc.) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was solchen Namen und Attributen betrifft, die sowohl für ALLAH (ta’ala) als auch für die Geschöpfe verwendet werden [z.B. erhaben, mächtig, yadd (wörtl.: Hand)], erklärt es Amir Zaidan in seinem Buch „Al-´Aqida. Einführung in die Iman-Inhalte“ wie folgt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&amp;quot;Es besteht Gemeinsamkeit und Ähnlichkeit ausschließlich im externen sprachlichen Bereich, d.h. in der Schreibweise und Aussprache dieser Worte, jedoch besteht keinerlei Ähnlichkeit in Bezug auf die interne Substanz, d.h. im Bedeutungsinhalt dieser Worte. Imam Ibn Hanbal&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anmerkung&amp;quot;&amp;gt;Imam [[Ahmad Ibn Hanbal]] al-Schaibani (geb. 164 – gest. 241 n. H.), war ein Schüler von Imam Asch-Schafi'i. Nach ihm ist die Hanbalitische [[Fiqh-Schule]] benannt.&amp;lt;/ref&amp;gt; sagte:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
::&amp;quot;ALLAH darf nur mit Attributen beschrieben werden, mit denen ER SICH SELBST oder SEIN Gesandter IHN beschrieb. Dabei darf man nicht über den Quran oder die Sunna hinausgehen.&amp;quot; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Aus den oben genannten Gründen sagten die Gelehrten, unter anderem Imam Malik)&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anmerkung&amp;quot;&amp;gt;Imam Malik ibn Anas, genannt „Imamul-Madina, der Imam von Al-Madina“, (geb. 93 – gest. 179 n. H.). Nach ihm ist die Malikitische Fiqh-Schule benannt.&amp;lt;/ref&amp;gt; in Bezug auf die Interpretationsmöglichkeit eines Quran-Verses:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
::&amp;quot;Die Bedeutung von Istawaa (wörtlich: den Platz einnehmen) ist sprachlich bekannt. Die Art und Weise von Istawaa in diesem Zusammenhang ist jedoch unbekannt. Der Iman daran ist Pflicht und sein Hinterfragen ist eine unerlaubte Erfindung (Bid’a).&amp;quot;&amp;quot; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:All die Attribute ALLAHs werden von den Muslimen so verstanden, wie es ALLAH (ta’ala) gebührt, das heißt ohne Vermenschlichung, Verbildlichung, Verleugnung, Aufhebung, Entstellung, Verdrehung, auch ohne eigenmächtige Bestimmung der Eigenart dieser Attribute.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Imam Asch-Schafi'i&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anmerkung&amp;quot;&amp;gt;Imam Muhammad ibn Idris Asch-Schafi’i, (geb. 150 – gest. 204 n.H.), er lernte u. a. bei Imam Malik ibn Anas. Nach ihm ist die Schafi’itische Fiqh-Schule benannt.&amp;lt;/ref&amp;gt; sagte:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
::&amp;quot;Ich habe den Iman verinnerlicht an ALLAH (ta’ala), und an das, was ALLAH (ta’ala) offenbarte, wie ALLAH (ta’ala) es will.&lt;br /&gt;
Und ich habe den Iman verinnerlicht an den Gesandten ALLAHs (sallal-lahu ´alaihi wa sallam), und an das, was der Gesandte ALLAHs (sallal-lahu ´alaihi wa sallam) verkündete, wie der Gesandte ALLAHs (sallal-lahu ´alaihi wa sallam), es wollte.&amp;quot; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Die Attribute ALLAHs lassen sich in zwei Gruppen darstellen: ====&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''A. Die Attribute des Wesens''' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''B. Die Attribute des Handelns''' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''A. Die Attribute des Wesens (arab.: Sifatudh-Dhat''') &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Attribute hängen mit dem Wesen ALLAHs unzertrennlich zusammen, z.B.:&lt;br /&gt;
Das Attribut des Wesens ALLAHs, die Lebendigkeit, die Einzigartigkeit, die Anfangslosigkeit, die endlose Beständigkeit, die Unterschiedlichkeit zum Geschaffenen, die absolute Selbstständigkeit, der grenzenlose Reichtum, die Allgnade, die vollkommene Weisheit, die unvorstellbare Erhabenheit, das Allwissen, der Wille, die Allmacht, das Sprechen, das Allhören, das Allsehen, etc. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Allgemeinen kann man sagen, dass das Dasein ALLAHs sich grundlegend vom Dasein der Schöpfung unterscheidet. &lt;br /&gt;
Der Islam verbietet das Hinterfragen des Wesens ALLAHs, weil die Menschen mit ihren eingeschränkten geistigen Kräften und Fähigkeiten das Wesen ALLAHs nicht erfassen können. Wie soll das auch gehen, wo ALLAH weder zeitlich noch räumlich begrenzt ist und ihn die fünf Sinne des Menschen somit nicht erfassen können? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
: ''&amp;quot;Das Sehvermögen erfasst IHN nicht, aber ER erfasst das Sehvermögen. Und ER ist Der Allgütige, Der Allkundige.&amp;quot;'' (Quran 6:103)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Menschen sind jedoch im Stande, SEIN unbedingt notwendiges Dasein zu erkennen.&lt;br /&gt;
Deshalb fordert der Islam die Menschen auf, statt mit dem Wesen ALLAHs sich intensiv mit der Schöpfung ALLAHs auseinanderzusetzen, weil das im Bereich ihrer eingeschränkten intellektuellen Möglichkeiten liegt und den Iman an ALLAH (ta’ala) vertieft. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''B. Attribute des Handelns (arab.: Sifatul-Fi’l)''' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Attribute hängen mit dem Willen und der Allmacht ALLAHs zusammen, z.B.:&lt;br /&gt;
Die Zufriedenheit, Erweisung von Gnade, das Beleben, etc. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Zusammenhang zwischen dem Willen ALLAHs und den Kontingenten ist vergleichbar mit der „Planung“. Der Wille plant nach dem Allwissen ALLAHs und die Allmacht ALLAHs führt diese Planung aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:''&amp;quot;ALLAH macht gewiss, was ER will.&amp;quot;'' (Quran 22:14)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es stellt sich hier die Frage inwieweit der Mensch über einen wirklich freien Willen verfügt und in welchem Zusammenhang dieser menschliche Wille zum Willen ALLAHs steht.&lt;br /&gt;
Im Allgemeinen kann man sagen, dass der Mensch in zwei Handlungsebenen agiert:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
die Handlungsebene, die nicht seinem Willen unterliegt, d. h. in der er unbewusste Handlungen vollzieht, die nicht von seinem Willen gesteuert oder beeinflusst werden können, z.B. Geburt, Krankheit, Tod, nicht willkürlich steuerbare Körperfunktionen, wie Atmung, Herzschlag, Verdauung, etc. &lt;br /&gt;
die Handlungsebene, die seinem Willen und seiner freien Wahl unterliegt. In dieser Handlungsebene besitzt der Mensch freien Willen, weil ALLAH (ta’ala) ihm durch SEINEN Willen diese Fähigkeit verliehen hat. &lt;br /&gt;
Hier ergeben sich folgende Fragen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie soll man Verhaltensweisen von Menschen verstehen, die nach unserem Verständnis dem Willen ALLAHs nicht entsprechen können, weil sie ganz offensichtlich gegen SEINE Gebote verstoßen? Bzw. &lt;br /&gt;
Ist der Mensch imstande, mit seinem freien Willen gegen den Willen ALLAHs zu vestoßen? &lt;br /&gt;
Die Antwort auf diese Fragen ist, dass ALLAH von Beginn an den Menschen die Möglichkeit des Verstoßes gegen SEINE Gebote zugelassen hat, da ER wollte dass die Menschen einen freien Willen besitzen. Deshalb bewegen sich die Menschen immer im Bereich von ALLAHs Willen, unabhängig davon, welche Entscheidung sie treffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
WIR erschufen sie und verstärken ihre Gelenke. Und wen WIR wollten, hätten WIR sie mit ihresgleichen eingetauscht. Dies ist eine Ermahnung. Also wer will, schlägt einen Weg zu seinem Herrn ein. Und ihr wollt nicht außer, dass ALLAH will. ALLAH ist gewiss immer allwissend, allweise. (Suratul-insan Nr. 76, Nr. 28-30)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es soll jedoch ganz klar zwischen dem Willen (al-irada) und dem Befehl (al-amr) differenziert werden. Im Bezug auf den Willen ALLAHs bedeutet dies, dass alle Handlungen des Menschen dem Willen ALLAHs unterliegen, dass aber nicht alle vom Menschen vollbrachten Handlungen von ALLAH (ta’ala) befohlen sind oder von IHM angenommen werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen: ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Zaidan, Amir M. A. (1999): ''Al-'Aqida, Einführung in die Iman-Inhalte'', ADIB-Verlag, Offenbach, 2. neubearbeitete und erweiterte Auflage &lt;br /&gt;
*Zaidan, Amir M. A. (2000): At-Tafsir. Eine philologisch, islamologisch fundierte Erläuterung des Quran-Textes. (PDF), ADIB-Verlag, Offenbach&lt;br /&gt;
*Reidegeld, Ahmad Abdurrahman (2005): ''Handbuch Islam. Die Glaubens- und Rechtslehre der Muslime'', Spohr Verlag, Kandern im Schwarzwald&lt;br /&gt;
*Suleiman, Samir: ''Der Islam muss kein Rätsel sein'', qalam.de&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anmerkungen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;references group=&amp;quot;Anmerkung&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''[[ALLAH]]'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:ALLAH]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Ivadmins</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>http://islam-pedia.de/index.php?title=Tauhid&amp;diff=454</id>
		<title>Tauhid</title>
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				<updated>2008-06-25T19:49:04Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Ivadmins: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Die Einheit und Einzigkeit ALLAHs ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tauhid ist der [[Iman]] an [[ALLAH]] (ta'ala/dem Erhabenen), an SEINE Einheit und Einzigkeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tauhid schließt somit Dualität, Trinität, Pluralität, Teilbarkeit und jegliches Mysterium in Bezug auf ALLAH (ta'ala) kategorisch aus. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
: ''&amp;quot;Es gibt nichts Seinesgleichen.&amp;quot;''(Quran 42:11) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''''&amp;quot;Sag: 'ER ist ALLAH, einzig. ALLAH ist As-Samad (d.h Der absolut Selbständige, Der niemandem bedarf, alles und jeder aber bedarf Seiner). Nie zeugte ER und nie wurde ER gezeugt, und nie ist Ihm jemand ebenbürtig.'&amp;quot;''''' (Quran, Sura Nr. 112)&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''''&amp;quot;ALLAH ist ER, es gibt keine Gottheit außer Ihm, Der Lebendige (ohne Ende), Der Allverantwortliche. Ihm kommt weder Schläfrigkeit noch Schlaf bei. Ihm gehört, was in den Himmeln und was auf Erden ist. Wer ist dieser, der bei Ihm Fürsprache einlegen könnte außer mit Seiner Zustimmung?! ER weiß, was vor ihnen und was hinter ihnen ist, doch sie umfassen nichts von Seinem Wissen außer dem, was ER will. Das Kursi&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anmerkung&amp;quot;&amp;gt;Das Kursi bedeutet &amp;quot;das auf einander Gebaute&amp;quot;, &amp;quot;die Stütze&amp;quot;, &amp;quot;das Wissen&amp;quot;&amp;lt;/ref&amp;gt; von Ihm umfaßt die Himmel und die Erde, und Ihm fällt es nicht schwer, sie zu bewahren. Und ER ist Der Allhöchste, Der Allerhabene.&amp;quot;''''' (Quran 2:255)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tauhid stellt das fundamentale Axiom der Gesamtheit der Iman-Inhalte dar und bildet somit die zentrale Aussage des Islam.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
#ALLAH (ta'ala) ist einziger und alleiniger Schöpfer aller Dinge und außer IHM existiert kein anderer Schöpfer. &lt;br /&gt;
#Er ist der alleiniger und einzig wahrer Gott, dem Anbetung durch die Verrichtung gottesdienstlicher Handlungen ('Ibadat: wie Salah (Gebet), Zakat (Sozialabgabe), Siyam (Fasten), Hadsch (Wallfahrt nach Mekka, ...) gebührt.&lt;br /&gt;
#ALLAH (ta'ala) ist alleiniger und einziger Besitzer vollkommenster Attribute und erhaben über jegliche Arten von Mangelhaftigkeiten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daraus ergeben sich für Muslime unter anderem:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Die Anerkennung der uneingeschränkten und alleinigen Herrschaft Allahs&lt;br /&gt;
*Die Anerkennung Allahs als den einzig Anbetungswürdigen&lt;br /&gt;
*Die Anerkennung Allahs als den einzig wirklich Handelnden&lt;br /&gt;
*Die Verpflichtung zu Gehorsam und Liebe gegenüber Allah (t)&lt;br /&gt;
*Die Verpflichtung nur auf Allah zu vertrauen, nur Ihn um Hilfe zu bitten und sich einzig und allein Ihm hinzugeben&lt;br /&gt;
*Der bewusste Gottesbezug jedes (guten) Handelns&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Der absolute Primat des Islam-Artikels von Tauhid als wichtigste zentrale Iman-Grundlage wird mit den Worten der Schahada (Islam-Bekenntnis) zum Ausdruck gebracht:''' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''''Aschhadu an la ilaha illallah wa aschhadu anna Muhammad ar-rasul-lallah'''''&lt;br /&gt;
:Ich bezeuge, dass es keine Gottheit außer ALLAH gibt und ich bezeuge, dass Muhammad ALLAHs Gesandter ist! &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer dieses Bekenntnis mit aufrichtiger Überzeugung sagt und danach handelt, ist ein Muslim (Gottergebener). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die Aspekte der Einheit und Einzigkeit ALLAHs ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Einheit und Einzigkeit ALLAHs (ta’ala/dem Erhabenen) beinhaltet drei Aspekte: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 1. ALLAH ist einziger und alleiniger Schöpfer, Herr und Erhalter aller Dinge und außer ihm Existiert kein anderer Schöpfer (arab.: Tauhid ar-Rububiyya) ===&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Herrschaft über die gesamte Schöpfung und alles Geschaffene gehört damit einzig und allein ALLAH, dem Erhabenen. Nichts geschieht innerhalb oder außerhalb der Schöpfung ohne SEINEM Wissen und ohne SEINEM Willen. ER ist damit der einzige und alleinige wirklich Handelnde innerhalb und außerhalb der Schöpfung.&lt;br /&gt;
Wer ein anderes Wesen als Herrn und Schöpfer betrachtet, ist ein Nichtmuslim (Kafir) und jemand der ALLAH, dem Allmächtigen, etwas zur Seite stellt, ist ein Polytheist (Muschrik).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''''&amp;quot;IHM alleine gehören die Schöpfung und das Gebieten! Immer allerhaben ist ALLAH, Der Herr aller Schöpfung.&amp;quot;''''' (Quran 7:54).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 2. ALLAH ist alleiniger und einzig wahrer Gott, dem Anbetung und Verehrung gebührt (arab.: Tauhid al-Uluhiyya) ===&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
IHM alleine gebührt die Anbetung durch die Verrichtung gottesdienstlicher Handlungen, wie dem Gebet, dem Fasten usw.&lt;br /&gt;
Daher ist man zu Liebe, Aufrichtigkeit (Ikhlas), Loyalität und Verantwortung IHM gegenüber verpflichtet. Nur vor ALLAH, dem Erhabenen, soll man Ehrfurcht haben. Man soll einzig und allein auf IHN vertrauen und man soll nur IHN um Hilfe bei Dingen anflehen, die nur ER vollbringen kann (z.B. Heilung von Krankheit, materielle und immaterielle Versorgung (Rizq)). Einzig und allein ALLAH soll man sich hingeben und auf die von IHM geboten Art und Weise dienen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''''&amp;quot;Und ICH erschuf die Dschinn und die Menschen nur, um MIR zu dienen.&amp;quot;''''' (Quran 51:56) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''''&amp;quot;Und WIR entsandten vor dir keinen Gesandten, ohne dass WIR ihm Wahy zuteil werden ließen: 'Es gibt keine Gottheit außer MIR, so dient nur MIR.'&amp;quot;'''''(21:25) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''''&amp;quot;Sag: 'Mein rituelles Gebet, mein Opfern, mein Leben und mein Tod gehören ALLAH, Dem Herrn aller Schöpfung. ER hat keinen Partner. Und dies wurde mir geboten, und ich bin der erste der Muslime (Gottergebenen)' Sag: 'Soll ich mir etwa einen anderen Herrn außer ALLAH nehmen? – und ER ist der Herr aller Dinge!'&amp;quot;''''' (6:162-164) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''''&amp;quot;Und hab vor MIR alleine Ehrfurcht!&amp;quot;''''' (16:51)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 3. ALLAH (ta’ala) ist alleiniger und einziger Besitzer vollkommenster Attribute und erhaben über jegliche Arten von Mangelhaftigkeiten (arab.: Tahid al-Asma was-Sifat) ===&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daraus folgt, dass die Annahme jeglicher Mangelhaftigkeiten und Unvollkommenheiten in Bezug auf ALLAH (ta’ala), SEINE Namen und SEINE Attribute, sowie die Annahme einer Ähnlichkeit, der Herstellung eines Vergleichs oder der Gleichsetzung ALLAHs, SEINER Namen und Attribute mit der Schöpfung, kategorisch ausgeschlossen werden. Das heißt, dass es unzulässig ist ALLAH mit Namen und Attributen zu benennen, die in ihrer Bedeutungsnuancen SEINEN Namen und Attributen widersprechen, z.B.:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Benennung mit Begriffen, die eine Zuordnung bzw. Beigesellung von Partnern zu ALLAH ausdrücken (Sohn, Vater, …)&lt;br /&gt;
Vorstellung von Inkarnation und Anthropomorphismus (d.h. ALLAH menschliche Eigenschaften zuzusprechen)&lt;br /&gt;
Benennung mit Begriffen, die Unvollkommenheit ausdrücken (leidend, sterblich, müde, etc.) &lt;br /&gt;
Was solchen Namen und Attributen betrifft, die sowohl für ALLAH (ta’ala) als auch für die Geschöpfe verwendet werden [z.B. erhaben, mächtig, yadd (wörtl.: Hand)], erklärt es Amir Zaidan in seinem Buch „Al-´Aqida. Einführung in die Iman-Inhalte“ wie folgt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&amp;quot;Es besteht Gemeinsamkeit und Ähnlichkeit ausschließlich im externen sprachlichen Bereich, d.h. in der Schreibweise und Aussprache dieser Worte, jedoch besteht keinerlei Ähnlichkeit in Bezug auf die interne Substanz, d.h. im Bedeutungsinhalt dieser Worte. Imam Ibn Hanbal&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anmerkung&amp;quot;&amp;gt;Imam [[Ahmad Ibn Hanbal]] al-Schaibani (geb. 164 – gest. 241 n. H.), war ein Schüler von Imam Asch-Schafi'i. Nach ihm ist die Hanbalitische [[Fiqh-Schule]] benannt.&amp;lt;/ref&amp;gt; sagte:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
::&amp;quot;ALLAH darf nur mit Attributen beschrieben werden, mit denen ER SICH SELBST oder SEIN Gesandter IHN beschrieb. Dabei darf man nicht über den Quran oder die Sunna hinausgehen.&amp;quot; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Aus den oben genannten Gründen sagten die Gelehrten, unter anderem Imam Malik)&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anmerkung&amp;quot;&amp;gt;Imam Malik ibn Anas, genannt „Imamul-Madina, der Imam von Al-Madina“, (geb. 93 – gest. 179 n. H.). Nach ihm ist die Malikitische Fiqh-Schule benannt.&amp;lt;/ref&amp;gt; in Bezug auf die Interpretationsmöglichkeit eines Quran-Verses:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
::&amp;quot;Die Bedeutung von Istawaa (wörtlich: den Platz einnehmen) ist sprachlich bekannt. Die Art und Weise von Istawaa in diesem Zusammenhang ist jedoch unbekannt. Der Iman daran ist Pflicht und sein Hinterfragen ist eine unerlaubte Erfindung (Bid’a).&amp;quot;&amp;quot; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:All die Attribute ALLAHs werden von den Muslimen so verstanden, wie es ALLAH (ta’ala) gebührt, das heißt ohne Vermenschlichung, Verbildlichung, Verleugnung, Aufhebung, Entstellung, Verdrehung, auch ohne eigenmächtige Bestimmung der Eigenart dieser Attribute.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Imam Asch-Schafi'i&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anmerkung&amp;quot;&amp;gt;Imam Muhammad ibn Idris Asch-Schafi’i, (geb. 150 – gest. 204 n.H.), er lernte u. a. bei Imam Malik ibn Anas. Nach ihm ist die Schafi’itische Fiqh-Schule benannt.&amp;lt;/ref&amp;gt; sagte:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
::&amp;quot;Ich habe den Iman verinnerlicht an ALLAH (ta’ala), und an das, was ALLAH (ta’ala) offenbarte, wie ALLAH (ta’ala) es will.&lt;br /&gt;
Und ich habe den Iman verinnerlicht an den Gesandten ALLAHs (sallal-lahu ´alaihi wa sallam), und an das, was der Gesandte ALLAHs (sallal-lahu ´alaihi wa sallam) verkündete, wie der Gesandte ALLAHs (sallal-lahu ´alaihi wa sallam), es wollte.&amp;quot; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Die Attribute ALLAHs lassen sich in zwei Gruppen darstellen: ====&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''A. Die Attribute des Wesens''' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''B. Die Attribute des Handelns''' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''A. Die Attribute des Wesens (arab.: Sifatudh-Dhat''') &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Attribute hängen mit dem Wesen ALLAHs unzertrennlich zusammen, z.B.:&lt;br /&gt;
Das Attribut des Wesens ALLAHs, die Lebendigkeit, die Einzigartigkeit, die Anfangslosigkeit, die endlose Beständigkeit, die Unterschiedlichkeit zum Geschaffenen, die absolute Selbstständigkeit, der grenzenlose Reichtum, die Allgnade, die vollkommene Weisheit, die unvorstellbare Erhabenheit, das Allwissen, der Wille, die Allmacht, das Sprechen, das Allhören, das Allsehen, etc. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Allgemeinen kann man sagen, dass das Dasein ALLAHs sich grundlegend vom Dasein der Schöpfung unterscheidet. &lt;br /&gt;
Der Islam verbietet das Hinterfragen des Wesens ALLAHs, weil die Menschen mit ihren eingeschränkten geistigen Kräften und Fähigkeiten das Wesen ALLAHs nicht erfassen können. Wie soll das auch gehen, wo ALLAH weder zeitlich noch räumlich begrenzt ist und ihn die fünf Sinne des Menschen somit nicht erfassen können? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
: '''''&amp;quot;Das Sehvermögen erfasst IHN nicht, aber ER erfasst das Sehvermögen. Und ER ist Der Allgütige, Der Allkundige.&amp;quot;''''' (Quran 6:103)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Menschen sind jedoch im Stande, SEIN unbedingt notwendiges Dasein zu erkennen.&lt;br /&gt;
Deshalb fordert der Islam die Menschen auf, statt mit dem Wesen ALLAHs sich intensiv mit der Schöpfung ALLAHs auseinanderzusetzen, weil das im Bereich ihrer eingeschränkten intellektuellen Möglichkeiten liegt und den Iman an ALLAH (ta’ala) vertieft. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''B. Attribute des Handelns (arab.: Sifatul-Fi’l)''' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Attribute hängen mit dem Willen und der Allmacht ALLAHs zusammen, z.B.:&lt;br /&gt;
Die Zufriedenheit, Erweisung von Gnade, das Beleben, etc. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Zusammenhang zwischen dem Willen ALLAHs und den Kontingenten ist vergleichbar mit der „Planung“. Der Wille plant nach dem Allwissen ALLAHs und die Allmacht ALLAHs führt diese Planung aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''''&amp;quot;ALLAH macht gewiss, was ER will.&amp;quot;''''' (Quran 22:14)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es stellt sich hier die Frage inwieweit der Mensch über einen wirklich freien Willen verfügt und in welchem Zusammenhang dieser menschliche Wille zum Willen ALLAHs steht.&lt;br /&gt;
Im Allgemeinen kann man sagen, dass der Mensch in zwei Handlungsebenen agiert:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
die Handlungsebene, die nicht seinem Willen unterliegt, d. h. in der er unbewusste Handlungen vollzieht, die nicht von seinem Willen gesteuert oder beeinflusst werden können, z.B. Geburt, Krankheit, Tod, nicht willkürlich steuerbare Körperfunktionen, wie Atmung, Herzschlag, Verdauung, etc. &lt;br /&gt;
die Handlungsebene, die seinem Willen und seiner freien Wahl unterliegt. In dieser Handlungsebene besitzt der Mensch freien Willen, weil ALLAH (ta’ala) ihm durch SEINEN Willen diese Fähigkeit verliehen hat. &lt;br /&gt;
Hier ergeben sich folgende Fragen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie soll man Verhaltensweisen von Menschen verstehen, die nach unserem Verständnis dem Willen ALLAHs nicht entsprechen können, weil sie ganz offensichtlich gegen SEINE Gebote verstoßen? Bzw. &lt;br /&gt;
Ist der Mensch imstande, mit seinem freien Willen gegen den Willen ALLAHs zu vestoßen? &lt;br /&gt;
Die Antwort auf diese Fragen ist, dass ALLAH von Beginn an den Menschen die Möglichkeit des Verstoßes gegen SEINE Gebote zugelassen hat, da ER wollte dass die Menschen einen freien Willen besitzen. Deshalb bewegen sich die Menschen immer im Bereich von ALLAHs Willen, unabhängig davon, welche Entscheidung sie treffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
WIR erschufen sie und verstärken ihre Gelenke. Und wen WIR wollten, hätten WIR sie mit ihresgleichen eingetauscht. Dies ist eine Ermahnung. Also wer will, schlägt einen Weg zu seinem Herrn ein. Und ihr wollt nicht außer, dass ALLAH will. ALLAH ist gewiss immer allwissend, allweise. (Suratul-insan Nr. 76, Nr. 28-30)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es soll jedoch ganz klar zwischen dem Willen (al-irada) und dem Befehl (al-amr) differenziert werden. Im Bezug auf den Willen ALLAHs bedeutet dies, dass alle Handlungen des Menschen dem Willen ALLAHs unterliegen, dass aber nicht alle vom Menschen vollbrachten Handlungen von ALLAH (ta’ala) befohlen sind oder von IHM angenommen werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen: ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Zaidan, Amir M. A. (1999): ''Al-'Aqida, Einführung in die Iman-Inhalte'', ADIB-Verlag, Offenbach, 2. neubearbeitete und erweiterte Auflage &lt;br /&gt;
*Zaidan, Amir M. A. (2000): At-Tafsir. Eine philologisch, islamologisch fundierte Erläuterung des Quran-Textes. (PDF), ADIB-Verlag, Offenbach&lt;br /&gt;
*Reidegeld, Ahmad Abdurrahman (2005): ''Handbuch Islam. Die Glaubens- und Rechtslehre der Muslime'', Spohr Verlag, Kandern im Schwarzwald&lt;br /&gt;
*Suleiman, Samir: ''Der Islam muss kein Rätsel sein'', qalam.de&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anmerkungen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;references group=&amp;quot;Anmerkung&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''[[ALLAH]]'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:ALLAH]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Ivadmins</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>http://islam-pedia.de/index.php?title=Tauhid&amp;diff=453</id>
		<title>Tauhid</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://islam-pedia.de/index.php?title=Tauhid&amp;diff=453"/>
				<updated>2008-06-25T19:47:14Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Ivadmins: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Die Einheit und Einzigkeit ALLAHs ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tauhid ist der [[Iman]] an [[ALLAH]] (ta'ala/dem Erhabenen), an SEINE Einheit und Einzigkeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tauhid schließt somit Dualität, Trinität, Pluralität, Teilbarkeit und jegliches Mysterium in Bezug auf ALLAH (ta'ala) kategorisch aus. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
: '''''&amp;quot;Es gibt nichts Seinesgleichen.&amp;quot;'''''(Quran 42:11) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''''&amp;quot;Sag: 'ER ist ALLAH, einzig. ALLAH ist As-Samad (d.h Der absolut Selbständige, Der niemandem bedarf, alles und jeder aber bedarf Seiner). Nie zeugte ER und nie wurde ER gezeugt, und nie ist Ihm jemand ebenbürtig.'&amp;quot;''''' (Quran, Sura Nr. 112)&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''''&amp;quot;ALLAH ist ER, es gibt keine Gottheit außer Ihm, Der Lebendige (ohne Ende), Der Allverantwortliche. Ihm kommt weder Schläfrigkeit noch Schlaf bei. Ihm gehört, was in den Himmeln und was auf Erden ist. Wer ist dieser, der bei Ihm Fürsprache einlegen könnte außer mit Seiner Zustimmung?! ER weiß, was vor ihnen und was hinter ihnen ist, doch sie umfassen nichts von Seinem Wissen außer dem, was ER will. Das Kursi&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anmerkung&amp;quot;&amp;gt;Das Kursi bedeutet &amp;quot;das auf einander Gebaute&amp;quot;, &amp;quot;die Stütze&amp;quot;, &amp;quot;das Wissen&amp;quot;&amp;lt;/ref&amp;gt; von Ihm umfaßt die Himmel und die Erde, und Ihm fällt es nicht schwer, sie zu bewahren. Und ER ist Der Allhöchste, Der Allerhabene.&amp;quot;''''' (Quran 2:255)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tauhid stellt das fundamentale Axiom der Gesamtheit der Iman-Inhalte dar und bildet somit die zentrale Aussage des Islam.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
#ALLAH (ta'ala) ist einziger und alleiniger Schöpfer aller Dinge und außer IHM existiert kein anderer Schöpfer. &lt;br /&gt;
#Er ist der alleiniger und einzig wahrer Gott, dem Anbetung durch die Verrichtung gottesdienstlicher Handlungen ('Ibadat: wie Salah (Gebet), Zakat (Sozialabgabe), Siyam (Fasten), Hadsch (Wallfahrt nach Mekka, ...) gebührt.&lt;br /&gt;
#ALLAH (ta'ala) ist alleiniger und einziger Besitzer vollkommenster Attribute und erhaben über jegliche Arten von Mangelhaftigkeiten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daraus ergeben sich für Muslime unter anderem:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Die Anerkennung der uneingeschränkten und alleinigen Herrschaft Allahs&lt;br /&gt;
*Die Anerkennung Allahs als den einzig Anbetungswürdigen&lt;br /&gt;
*Die Anerkennung Allahs als den einzig wirklich Handelnden&lt;br /&gt;
*Die Verpflichtung zu Gehorsam und Liebe gegenüber Allah (t)&lt;br /&gt;
*Die Verpflichtung nur auf Allah zu vertrauen, nur Ihn um Hilfe zu bitten und sich einzig und allein Ihm hinzugeben&lt;br /&gt;
*Der bewusste Gottesbezug jedes (guten) Handelns&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Der absolute Primat des Islam-Artikels von Tauhid als wichtigste zentrale Iman-Grundlage wird mit den Worten der Schahada (Islam-Bekenntnis) zum Ausdruck gebracht:''' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''''Aschhadu an la ilaha illallah wa aschhadu anna Muhammad ar-rasul-lallah'''''&lt;br /&gt;
:Ich bezeuge, dass es keine Gottheit außer ALLAH gibt und ich bezeuge, dass Muhammad ALLAHs Gesandter ist! &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer dieses Bekenntnis mit aufrichtiger Überzeugung sagt und danach handelt, ist ein Muslim (Gottergebener). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die Aspekte der Einheit und Einzigkeit ALLAHs ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Einheit und Einzigkeit ALLAHs (ta’ala/dem Erhabenen) beinhaltet drei Aspekte: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 1. ALLAH ist einziger und alleiniger Schöpfer, Herr und Erhalter aller Dinge und außer ihm Existiert kein anderer Schöpfer (arab.: Tauhid ar-Rububiyya) ===&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Herrschaft über die gesamte Schöpfung und alles Geschaffene gehört damit einzig und allein ALLAH, dem Erhabenen. Nichts geschieht innerhalb oder außerhalb der Schöpfung ohne SEINEM Wissen und ohne SEINEM Willen. ER ist damit der einzige und alleinige wirklich Handelnde innerhalb und außerhalb der Schöpfung.&lt;br /&gt;
Wer ein anderes Wesen als Herrn und Schöpfer betrachtet, ist ein Nichtmuslim (Kafir) und jemand der ALLAH, dem Allmächtigen, etwas zur Seite stellt, ist ein Polytheist (Muschrik).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''''&amp;quot;IHM alleine gehören die Schöpfung und das Gebieten! Immer allerhaben ist ALLAH, Der Herr aller Schöpfung.&amp;quot;''''' (Quran 7:54).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 2. ALLAH ist alleiniger und einzig wahrer Gott, dem Anbetung und Verehrung gebührt (arab.: Tauhid al-Uluhiyya) ===&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
IHM alleine gebührt die Anbetung durch die Verrichtung gottesdienstlicher Handlungen, wie dem Gebet, dem Fasten usw.&lt;br /&gt;
Daher ist man zu Liebe, Aufrichtigkeit (Ikhlas), Loyalität und Verantwortung IHM gegenüber verpflichtet. Nur vor ALLAH, dem Erhabenen, soll man Ehrfurcht haben. Man soll einzig und allein auf IHN vertrauen und man soll nur IHN um Hilfe bei Dingen anflehen, die nur ER vollbringen kann (z.B. Heilung von Krankheit, materielle und immaterielle Versorgung (Rizq)). Einzig und allein ALLAH soll man sich hingeben und auf die von IHM geboten Art und Weise dienen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''''&amp;quot;Und ICH erschuf die Dschinn und die Menschen nur, um MIR zu dienen.&amp;quot;''''' (Quran 51:56) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''''&amp;quot;Und WIR entsandten vor dir keinen Gesandten, ohne dass WIR ihm Wahy zuteil werden ließen: 'Es gibt keine Gottheit außer MIR, so dient nur MIR.'&amp;quot;'''''(21:25) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''''&amp;quot;Sag: 'Mein rituelles Gebet, mein Opfern, mein Leben und mein Tod gehören ALLAH, Dem Herrn aller Schöpfung. ER hat keinen Partner. Und dies wurde mir geboten, und ich bin der erste der Muslime (Gottergebenen)' Sag: 'Soll ich mir etwa einen anderen Herrn außer ALLAH nehmen? – und ER ist der Herr aller Dinge!'&amp;quot;''''' (6:162-164) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''''&amp;quot;Und hab vor MIR alleine Ehrfurcht!&amp;quot;''''' (16:51)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 3. ALLAH (ta’ala) ist alleiniger und einziger Besitzer vollkommenster Attribute und erhaben über jegliche Arten von Mangelhaftigkeiten (arab.: Tahid al-Asma was-Sifat) ===&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daraus folgt, dass die Annahme jeglicher Mangelhaftigkeiten und Unvollkommenheiten in Bezug auf ALLAH (ta’ala), SEINE Namen und SEINE Attribute, sowie die Annahme einer Ähnlichkeit, der Herstellung eines Vergleichs oder der Gleichsetzung ALLAHs, SEINER Namen und Attribute mit der Schöpfung, kategorisch ausgeschlossen werden. Das heißt, dass es unzulässig ist ALLAH mit Namen und Attributen zu benennen, die in ihrer Bedeutungsnuancen SEINEN Namen und Attributen widersprechen, z.B.:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Benennung mit Begriffen, die eine Zuordnung bzw. Beigesellung von Partnern zu ALLAH ausdrücken (Sohn, Vater, …)&lt;br /&gt;
Vorstellung von Inkarnation und Anthropomorphismus (d.h. ALLAH menschliche Eigenschaften zuzusprechen)&lt;br /&gt;
Benennung mit Begriffen, die Unvollkommenheit ausdrücken (leidend, sterblich, müde, etc.) &lt;br /&gt;
Was solchen Namen und Attributen betrifft, die sowohl für ALLAH (ta’ala) als auch für die Geschöpfe verwendet werden [z.B. erhaben, mächtig, yadd (wörtl.: Hand)], erklärt es Amir Zaidan in seinem Buch „Al-´Aqida. Einführung in die Iman-Inhalte“ wie folgt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&amp;quot;Es besteht Gemeinsamkeit und Ähnlichkeit ausschließlich im externen sprachlichen Bereich, d.h. in der Schreibweise und Aussprache dieser Worte, jedoch besteht keinerlei Ähnlichkeit in Bezug auf die interne Substanz, d.h. im Bedeutungsinhalt dieser Worte. Imam Ibnu-Hanbal&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anmerkung&amp;quot;&amp;gt;Imam [[Ahmad Ibn Hanbal]] al-Schaibani (geb. 164 – gest. 241 n. H.), war ein Schüler von Imam Asch-Schafi'i. Nach ihm ist die Hanbalitische [[Fiqh-Schule]] benannt.&amp;lt;/ref&amp;gt; sagte:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
::&amp;quot;ALLAH darf nur mit Attributen beschrieben werden, mit denen ER SICH SELBST oder SEIN Gesandter IHN beschrieb. Dabei darf man nicht über den Quran oder die Sunna hinausgehen.&amp;quot; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Aus den oben genannten Gründen sagten die Gelehrten, unter anderem Imam Malik)&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anmerkung&amp;quot;&amp;gt;Imam Malik Bnu-Anas, genannt „Imamul-Madina, der Imam von Al-Madina“, (geb. 93 – gest. 179 n. H.). Nach ihm ist die Malikitische Fiqh-Schule benannt.&amp;lt;/ref&amp;gt; in Bezug auf die Interpretationsmöglichkeit eines Quran-Verses:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
::&amp;quot;Die Bedeutung von Istawaa (wörtlich: den Platz einnehmen) ist sprachlich bekannt. Die Art und Weise von Istawaa in diesem Zusammenhang ist jedoch unbekannt. Der Iman daran ist Pflicht und sein Hinterfragen ist eine unerlaubte Erfindung (Bid’a).&amp;quot;&amp;quot; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:All die Attribute ALLAHs werden von den Muslimen so verstanden, wie es ALLAH (ta’ala) gebührt, das heißt ohne Vermenschlichung, Verbildlichung, Verleugnung, Aufhebung, Entstellung, Verdrehung, auch ohne eigenmächtige Bestimmung der Eigenart dieser Attribute.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Imam Asch-Schafi'i&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anmerkung&amp;quot;&amp;gt;Imam Muhammad Ibnu-Idris Asch-Schafi’i, (geb. 150 – gest. 204 n.H.), er lernte u. a. bei Imam Malik Ibnu-Anas. Nach ihm ist die Schafi’itische Fiqh-Schule benannt.&amp;lt;/ref&amp;gt; sagte:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
::&amp;quot;Ich habe den Iman verinnerlicht an ALLAH (ta’ala), und an das, was ALLAH (ta’ala) offenbarte, wie ALLAH (ta’ala) es will.&lt;br /&gt;
Und ich habe den Iman verinnerlicht an den Gesandten ALLAHs (sallal-lahu ´alaihi wa sallam), und an das, was der Gesandte ALLAHs (sallal-lahu ´alaihi wa sallam) verkündete, wie der Gesandte ALLAHs (sallal-lahu ´alaihi wa sallam), es wollte.&amp;quot; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Die Attribute ALLAHs lassen sich in zwei Gruppen darstellen: ====&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''A. Die Attribute des Wesens''' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''B. Die Attribute des Handelns''' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''A. Die Attribute des Wesens (arab.: Sifatudh-Dhat''') &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Attribute hängen mit dem Wesen ALLAHs unzertrennlich zusammen, z.B.:&lt;br /&gt;
Das Attribut des Wesens ALLAHs, die Lebendigkeit, die Einzigartigkeit, die Anfangslosigkeit, die endlose Beständigkeit, die Unterschiedlichkeit zum Geschaffenen, die absolute Selbstständigkeit, der grenzenlose Reichtum, die Allgnade, die vollkommene Weisheit, die unvorstellbare Erhabenheit, das Allwissen, der Wille, die Allmacht, das Sprechen, das Allhören, das Allsehen, etc. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Allgemeinen kann man sagen, dass das Dasein ALLAHs sich grundlegend vom Dasein der Schöpfung unterscheidet. &lt;br /&gt;
Der Islam verbietet das Hinterfragen des Wesens ALLAHs, weil die Menschen mit ihren eingeschränkten geistigen Kräften und Fähigkeiten das Wesen ALLAHs nicht erfassen können. Wie soll das auch gehen, wo ALLAH weder zeitlich noch räumlich begrenzt ist und ihn die fünf Sinne des Menschen somit nicht erfassen können? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
: '''''&amp;quot;Das Sehvermögen erfasst IHN nicht, aber ER erfasst das Sehvermögen. Und ER ist Der Allgütige, Der Allkundige.&amp;quot;''''' (Quran 6:103)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Menschen sind jedoch im Stande, SEIN unbedingt notwendiges Dasein zu erkennen.&lt;br /&gt;
Deshalb fordert der Islam die Menschen auf, statt mit dem Wesen ALLAHs sich intensiv mit der Schöpfung ALLAHs auseinanderzusetzen, weil das im Bereich ihrer eingeschränkten intellektuellen Möglichkeiten liegt und den Iman an ALLAH (ta’ala) vertieft. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''B. Attribute des Handelns (arab.: Sifatul-Fi’l)''' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Attribute hängen mit dem Willen und der Allmacht ALLAHs zusammen, z.B.:&lt;br /&gt;
Die Zufriedenheit, Erweisung von Gnade, das Beleben, etc. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Zusammenhang zwischen dem Willen ALLAHs und den Kontingenten ist vergleichbar mit der „Planung“. Der Wille plant nach dem Allwissen ALLAHs und die Allmacht ALLAHs führt diese Planung aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''''&amp;quot;ALLAH macht gewiss, was ER will.&amp;quot;''''' (Quran 22:14)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es stellt sich hier die Frage inwieweit der Mensch über einen wirklich freien Willen verfügt und in welchem Zusammenhang dieser menschliche Wille zum Willen ALLAHs steht.&lt;br /&gt;
Im Allgemeinen kann man sagen, dass der Mensch in zwei Handlungsebenen agiert:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
die Handlungsebene, die nicht seinem Willen unterliegt, d. h. in der er unbewusste Handlungen vollzieht, die nicht von seinem Willen gesteuert oder beeinflusst werden können, z.B. Geburt, Krankheit, Tod, nicht willkürlich steuerbare Körperfunktionen, wie Atmung, Herzschlag, Verdauung, etc. &lt;br /&gt;
die Handlungsebene, die seinem Willen und seiner freien Wahl unterliegt. In dieser Handlungsebene besitzt der Mensch freien Willen, weil ALLAH (ta’ala) ihm durch SEINEN Willen diese Fähigkeit verliehen hat. &lt;br /&gt;
Hier ergeben sich folgende Fragen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie soll man Verhaltensweisen von Menschen verstehen, die nach unserem Verständnis dem Willen ALLAHs nicht entsprechen können, weil sie ganz offensichtlich gegen SEINE Gebote verstoßen? Bzw. &lt;br /&gt;
Ist der Mensch imstande, mit seinem freien Willen gegen den Willen ALLAHs zu vestoßen? &lt;br /&gt;
Die Antwort auf diese Fragen ist, dass ALLAH von Beginn an den Menschen die Möglichkeit des Verstoßes gegen SEINE Gebote zugelassen hat, da ER wollte dass die Menschen einen freien Willen besitzen. Deshalb bewegen sich die Menschen immer im Bereich von ALLAHs Willen, unabhängig davon, welche Entscheidung sie treffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
WIR erschufen sie und verstärken ihre Gelenke. Und wen WIR wollten, hätten WIR sie mit ihresgleichen eingetauscht. Dies ist eine Ermahnung. Also wer will, schlägt einen Weg zu seinem Herrn ein. Und ihr wollt nicht außer, dass ALLAH will. ALLAH ist gewiss immer allwissend, allweise. (Suratul-insan Nr. 76, Nr. 28-30)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es soll jedoch ganz klar zwischen dem Willen (al-irada) und dem Befehl (al-amr) differenziert werden. Im Bezug auf den Willen ALLAHs bedeutet dies, dass alle Handlungen des Menschen dem Willen ALLAHs unterliegen, dass aber nicht alle vom Menschen vollbrachten Handlungen von ALLAH (ta’ala) befohlen sind oder von IHM angenommen werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen: ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Zaidan, Amir M. A. (1999): ''Al-'Aqida, Einführung in die Iman-Inhalte'', ADIB-Verlag, Offenbach, 2. neubearbeitete und erweiterte Auflage &lt;br /&gt;
*Zaidan, Amir M. A. (2000): At-Tafsir. Eine philologisch, islamologisch fundierte Erläuterung des Quran-Textes. (PDF), ADIB-Verlag, Offenbach&lt;br /&gt;
*Reidegeld, Ahmad Abdurrahman (2005): ''Handbuch Islam. Die Glaubens- und Rechtslehre der Muslime'', Spohr Verlag, Kandern im Schwarzwald&lt;br /&gt;
*Suleiman, Samir: ''Der Islam muss kein Rätsel sein'', qalam.de&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anmerkungen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;references group=&amp;quot;Anmerkung&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''[[ALLAH]]'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:ALLAH]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Ivadmins</name></author>	</entry>

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		<id>http://islam-pedia.de/index.php?title=Tauhid&amp;diff=452</id>
		<title>Tauhid</title>
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				<updated>2008-06-25T19:42:51Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Ivadmins: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Die Einheit und Einzigkeit ALLAHs ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tauhid ist der [[Iman]] an [[ALLAH]] (ta'ala/dem Erhabenen), an SEINE Einheit und Einzigkeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tauhid schließt somit Dualität, Trinität, Pluralität, Teilbarkeit und jegliches Mysterium in Bezug auf ALLAH (ta'ala) kategorisch aus. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
: '''''&amp;quot;Es gibt nichts Seinesgleichen.&amp;quot;'''''(Quran 42:11) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''''&amp;quot;Sag: 'ER ist ALLAH, einzig. ALLAH ist As-Samad (d.h Der absolut Selbständige, Der niemandem bedarf, alles und jeder aber bedarf Seiner). Nie zeugte ER und nie wurde ER gezeugt, und nie ist Ihm jemand ebenbürtig.'&amp;quot;''''' (Quran, Sura Nr. 112)&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''''&amp;quot;ALLAH ist ER, es gibt keine Gottheit außer Ihm, Der Lebendige (ohne Ende), Der Allverantwortliche. Ihm kommt weder Schläfrigkeit noch Schlaf bei. Ihm gehört, was in den Himmeln und was auf Erden ist. Wer ist dieser, der bei Ihm Fürsprache einlegen könnte außer mit Seiner Zustimmung?! ER weiß, was vor ihnen und was hinter ihnen ist, doch sie umfassen nichts von Seinem Wissen außer dem, was ER will. Das Kursi&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anmerkung&amp;quot;&amp;gt;Das Kursi bedeutet &amp;quot;das auf einander Gebaute&amp;quot;, &amp;quot;die Stütze&amp;quot;, &amp;quot;das Wissen&amp;quot;&amp;lt;/ref&amp;gt; von Ihm umfaßt die Himmel und die Erde, und Ihm fällt es nicht schwer, sie zu bewahren. Und ER ist Der Allhöchste, Der Allerhabene.&amp;quot;''''' (Quran 2:255)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tauhid stellt das fundamentale Axiom der Gesamtheit der Iman-Inhalte dar und bildet somit die zentrale Aussage des Islam.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
#ALLAH (ta'ala) ist einziger und alleiniger Schöpfer aller Dinge und außer IHM existiert kein anderer Schöpfer. &lt;br /&gt;
#Er ist der alleiniger und einzig wahrer Gott, dem Anbetung durch die Verrichtung gottesdienstlicher Handlungen ('Ibadat: wie Salah (Gebet), Zakat (Sozialabgabe), Siyam (Fasten), Hadsch (Wallfahrt nach Mekka, ...) gebührt.&lt;br /&gt;
#ALLAH (ta'ala) ist alleiniger und einziger Besitzer vollkommenster Attribute und erhaben über jegliche Arten von Mangelhaftigkeiten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daraus ergeben sich für Muslime unter anderem:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Die Anerkennung der uneingeschränkten und alleinigen Herrschaft Allahs&lt;br /&gt;
*Die Anerkennung Allahs als den einzig Anbetungswürdigen&lt;br /&gt;
*Die Anerkennung Allahs als den einzig wirklich Handelnden&lt;br /&gt;
*Die Verpflichtung zu Gehorsam und Liebe gegenüber Allah (t)&lt;br /&gt;
*Die Verpflichtung nur auf Allah zu vertrauen, nur Ihn um Hilfe zu bitten und sich einzig und allein Ihm hinzugeben&lt;br /&gt;
*Der bewusste Gottesbezug jedes (guten) Handelns&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Der absolute Primat des Islam-Artikels von Tauhid als wichtigste zentrale Iman-Grundlage wird mit den Worten der Schahada (Islam-Bekenntnis) zum Ausdruck gebracht:''' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''''Aschhadu an la ilaha illallah wa aschhadu anna Muhammad ar-rasul-lallah'''''&lt;br /&gt;
:Ich bezeuge, dass es keine Gottheit außer ALLAH gibt und ich bezeuge, dass Muhammad ALLAHs Gesandter ist! &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer dieses Bekenntnis mit aufrichtiger Überzeugung sagt und danach handelt, ist ein Muslim (Gottergebener). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die Aspekte der Einheit und Einzigkeit ALLAHs ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Einheit und Einzigkeit ALLAHs (ta’ala/dem Erhabenen) beinhaltet drei Aspekte: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 1. ALLAH ist einziger und alleiniger Schöpfer, Herr und Erhalter aller Dinge und außer ihm Existiert kein anderer Schöpfer (arab.: Tauhid ar-Rububiyya) ===&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Herrschaft über die gesamte Schöpfung und alles Geschaffene gehört damit einzig und allein ALLAH, dem Erhabenen. Nichts geschieht innerhalb oder außerhalb der Schöpfung ohne SEINEM Wissen und ohne SEINEM Willen. ER ist damit der einzige und alleinige wirklich Handelnde innerhalb und außerhalb der Schöpfung.&lt;br /&gt;
Wer ein anderes Wesen als Herrn und Schöpfer betrachtet, ist ein Nichtmuslim (Kafir) und jemand der ALLAH, dem Allmächtigen, etwas zur Seite stellt, ist ein Polytheist (Muschrik).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;IHM alleine gehören die Schöpfung und das Gebieten! Immer allerhaben ist ALLAH, Der Herr aller Schöpfung.&amp;quot; (Suratul-a’raf Nr. 7, Aya Nr. 54).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 2. ALLAH ist alleiniger und einzig wahrer Gott, dem Anbetung und Verehrung gebührt (arab.: Tauhid al-Uluhiyya) ===&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
IHM alleine gebührt die Anbetung durch die Verrichtung gottesdienstlicher Handlungen, wie dem Gebet, dem Fasten usw.&lt;br /&gt;
Daher ist man zu Liebe, Aufrichtigkeit (Ikhlas), Loyalität und Verantwortung IHM gegenüber verpflichtet. Nur vor ALLAH, dem Erhabenen, soll man Ehrfurcht haben. Man soll einzig und allein auf IHN vertrauen und man soll nur IHN um Hilfe bei Dingen anflehen, die nur ER vollbringen kann (z.B. Heilung von Krankheit, materielle und immaterielle Versorgung (Rizq)). Einzig und allein ALLAH soll man sich hingeben und auf die von IHM geboten Art und Weise dienen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Und ICH erschuf die Dschinn und die Menschen nur, um MIR zu dienen.&amp;quot; (Suratudh-dhariyat Nr. 51, Aya Nr. 56) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Und WIR entsandten vor dir keinen Gesandten, ohne dass WIR ihm Wahy zuteil werden ließen: 'Es gibt keine Gottheit außer MIR, so dient nur MIR.'&amp;quot;&lt;br /&gt;
(Suratul-anbiyaa Nr. 21, Aya Nr. 25) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Sag: 'Mein rituelles Gebet, mein Opfern, mein Leben und mein Tod gehören ALLAH, Dem Herrn aller Schöpfung. ER hat keinen Partner. Und dies wurde mir geboten, und ich bin der erste der Muslime (Gottergebenen)' Sag: 'Soll ich mir etwa einen anderen Herrn außer ALLAH nehmen? – und ER ist der Herr aller Dinge!'&amp;quot; (Suratul-an’am Nr. 6, Ayat 162-164) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Und hab vor MIR alleine Ehrfurcht!&amp;quot; (Suratun-nahl Nr. 16, Aya Nr. 51)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 3. ALLAH (ta’ala) ist alleiniger und einziger Besitzer vollkommenster Attribute und erhaben über jegliche Arten von Mangelhaftigkeiten (arab.: Tahid al-Asma was-Sifat) ===&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daraus folgt, dass die Annahme jeglicher Mangelhaftigkeiten und Unvollkommenheiten in Bezug auf ALLAH (ta’ala), SEINE Namen und SEINE Attribute, sowie die Annahme einer Ähnlichkeit, der Herstellung eines Vergleichs oder der Gleichsetzung ALLAHs, SEINER Namen und Attribute mit der Schöpfung, kategorisch ausgeschlossen werden. Das heißt, dass es unzulässig ist ALLAH mit Namen und Attributen zu benennen, die in ihrer Bedeutungsnuancen SEINEN Namen und Attributen widersprechen, z.B.:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Benennung mit Begriffen, die eine Zuordnung bzw. Beigesellung von Partnern zu ALLAH ausdrücken (Sohn, Vater, …)&lt;br /&gt;
Vorstellung von Inkarnation und Anthropomorphismus (d.h. ALLAH menschliche Eigenschaften zuzusprechen)&lt;br /&gt;
Benennung mit Begriffen, die Unvollkommenheit ausdrücken (leidend, sterblich, müde, etc.) &lt;br /&gt;
Was solchen Namen und Attributen betrifft, die sowohl für ALLAH (ta’ala) als auch für die Geschöpfe verwendet werden [z.B. erhaben, mächtig, yadd (wörtl.: Hand)], erklärt es Amir Zaidan in seinem Buch „Al-´Aqida. Einführung in die Iman-Inhalte“ wie folgt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&amp;quot;Es besteht Gemeinsamkeit und Ähnlichkeit ausschließlich im externen sprachlichen Bereich, d.h. in der Schreibweise und Aussprache dieser Worte, jedoch besteht keinerlei Ähnlichkeit in Bezug auf die interne Substanz, d.h. im Bedeutungsinhalt dieser Worte. Imam Ibnu-Hanbal&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anmerkung&amp;quot;&amp;gt;Imam Ahmad Ibnu-Hanbal Al-Schaibani (geb. 164 – gest. 241 n. H.), war ein Schüler von Imam Asch-Schafi’i. Nach ihm ist die Hanbalitische Fiqh-Schule benannt.&amp;lt;/ref&amp;gt; sagte:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
::&amp;quot;ALLAH darf nur mit Attributen beschrieben werden, mit denen ER SICH SELBST oder SEIN Gesandter IHN beschrieb. Dabei darf man nicht über den Quran oder die Sunna hinausgehen.&amp;quot; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Aus den oben genannten Gründen sagten die Gelehrten, unter anderem Imam Malik)&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anmerkung&amp;quot;&amp;gt;Imam Malik Bnu-Anas, genannt „Imamul-Madina, der Imam von Al-Madina“, (geb. 93 – gest. 179 n. H.). Nach ihm ist die Malikitische Fiqh-Schule benannt.&amp;lt;/ref&amp;gt; in Bezug auf die Interpretationsmöglichkeit eines Quran-Verses:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
::&amp;quot;Die Bedeutung von Istawaa (wörtlich: den Platz einnehmen) ist sprachlich bekannt. Die Art und Weise von Istawaa in diesem Zusammenhang ist jedoch unbekannt. Der Iman daran ist Pflicht und sein Hinterfragen ist eine unerlaubte Erfindung (Bid’a).&amp;quot;&amp;quot; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:All die Attribute ALLAHs werden von den Muslimen so verstanden, wie es ALLAH (ta’ala) gebührt, das heißt ohne Vermenschlichung, Verbildlichung, Verleugnung, Aufhebung, Entstellung, Verdrehung, auch ohne eigenmächtige Bestimmung der Eigenart dieser Attribute.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Imam Asch-Schafi’i&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anmerkung&amp;quot;&amp;gt;Imam Muhammad Ibnu-Idris Asch-Schafi’i, (geb. 150 – gest. 204 n.H.), er lernte u. a. bei Imam Malik Ibnu-Anas. Nach ihm ist die Schafi’itische Fiqh-Schule benannt.&amp;lt;/ref&amp;gt; sagte:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
::&amp;quot;Ich habe den Iman verinnerlicht an ALLAH (ta’ala), und an das, was ALLAH (ta’ala) offenbarte, wie ALLAH (ta’ala) es will.&lt;br /&gt;
Und ich habe den Iman verinnerlicht an den Gesandten ALLAHs (sallal-lahu ´alaihi wa sallam), und an das, was der Gesandte ALLAHs (sallal-lahu ´alaihi wa sallam) verkündete, wie der Gesandte ALLAHs (sallal-lahu ´alaihi wa sallam), es wollte.&amp;quot; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Die Attribute ALLAHs lassen sich in zwei Gruppen darstellen: ====&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''A. Die Attribute des Wesens''' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''B. Die Attribute des Handelns''' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''A. Die Attribute des Wesens (arab.: Sifatudh-Dhat''') &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Attribute hängen mit dem Wesen ALLAHs unzertrennlich zusammen, z.B.:&lt;br /&gt;
Das Attribut des Wesens ALLAHs, die Lebendigkeit, die Einzigartigkeit, die Anfangslosigkeit, die endlose Beständigkeit, die Unterschiedlichkeit zum Geschaffenen, die absolute Selbstständigkeit, der grenzenlose Reichtum, die Allgnade, die vollkommene Weisheit, die unvorstellbare Erhabenheit, das Allwissen, der Wille, die Allmacht, das Sprechen, das Allhören, das Allsehen, etc. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Allgemeinen kann man sagen, dass das Dasein ALLAHs sich grundlegend vom Dasein der Schöpfung unterscheidet. &lt;br /&gt;
Der Islam verbietet das Hinterfragen des Wesens ALLAHs, weil die Menschen mit ihren eingeschränkten geistigen Kräften und Fähigkeiten das Wesen ALLAHs nicht erfassen können. Wie soll das auch gehen, wo ALLAH weder zeitlich noch räumlich begrenzt ist und ihn die fünf Sinne des Menschen somit nicht erfassen können? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
: ''&amp;quot;Das Sehvermögen erfasst IHN nicht, aber ER erfasst das Sehvermögen. Und ER ist Der Allgütige, Der Allkundige.&amp;quot;'' (Quran 6:103)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Menschen sind jedoch im Stande, SEIN unbedingt notwendiges Dasein zu erkennen.&lt;br /&gt;
Deshalb fordert der Islam die Menschen auf, statt mit dem Wesen ALLAHs sich intensiv mit der Schöpfung ALLAHs auseinanderzusetzen, weil das im Bereich ihrer eingeschränkten intellektuellen Möglichkeiten liegt und den Iman an ALLAH (ta’ala) vertieft. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''B. Attribute des Handelns (arab.: Sifatul-Fi’l)''' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Attribute hängen mit dem Willen und der Allmacht ALLAHs zusammen, z.B.:&lt;br /&gt;
Die Zufriedenheit, Erweisung von Gnade, das Beleben, etc. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Zusammenhang zwischen dem Willen ALLAHs und den Kontingenten ist vergleichbar mit der „Planung“. Der Wille plant nach dem Allwissen ALLAHs und die Allmacht ALLAHs führt diese Planung aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:''&amp;quot;ALLAH macht gewiss, was ER will.&amp;quot;'' (Quran 22:14)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es stellt sich hier die Frage inwieweit der Mensch über einen wirklich freien Willen verfügt und in welchem Zusammenhang dieser menschliche Wille zum Willen ALLAHs steht.&lt;br /&gt;
Im Allgemeinen kann man sagen, dass der Mensch in zwei Handlungsebenen agiert:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
die Handlungsebene, die nicht seinem Willen unterliegt, d. h. in der er unbewusste Handlungen vollzieht, die nicht von seinem Willen gesteuert oder beeinflusst werden können, z.B. Geburt, Krankheit, Tod, nicht willkürlich steuerbare Körperfunktionen, wie Atmung, Herzschlag, Verdauung, etc. &lt;br /&gt;
die Handlungsebene, die seinem Willen und seiner freien Wahl unterliegt. In dieser Handlungsebene besitzt der Mensch freien Willen, weil ALLAH (ta’ala) ihm durch SEINEN Willen diese Fähigkeit verliehen hat. &lt;br /&gt;
Hier ergeben sich folgende Fragen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie soll man Verhaltensweisen von Menschen verstehen, die nach unserem Verständnis dem Willen ALLAHs nicht entsprechen können, weil sie ganz offensichtlich gegen SEINE Gebote verstoßen? Bzw. &lt;br /&gt;
Ist der Mensch imstande, mit seinem freien Willen gegen den Willen ALLAHs zu vestoßen? &lt;br /&gt;
Die Antwort auf diese Fragen ist, dass ALLAH von Beginn an den Menschen die Möglichkeit des Verstoßes gegen SEINE Gebote zugelassen hat, da ER wollte dass die Menschen einen freien Willen besitzen. Deshalb bewegen sich die Menschen immer im Bereich von ALLAHs Willen, unabhängig davon, welche Entscheidung sie treffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
WIR erschufen sie und verstärken ihre Gelenke. Und wen WIR wollten, hätten WIR sie mit ihresgleichen eingetauscht. Dies ist eine Ermahnung. Also wer will, schlägt einen Weg zu seinem Herrn ein. Und ihr wollt nicht außer, dass ALLAH will. ALLAH ist gewiss immer allwissend, allweise. (Suratul-insan Nr. 76, Nr. 28-30)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es soll jedoch ganz klar zwischen dem Willen (al-irada) und dem Befehl (al-amr) differenziert werden. Im Bezug auf den Willen ALLAHs bedeutet dies, dass alle Handlungen des Menschen dem Willen ALLAHs unterliegen, dass aber nicht alle vom Menschen vollbrachten Handlungen von ALLAH (ta’ala) befohlen sind oder von IHM angenommen werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen: ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Zaidan, Amir M. A. (1999): ''Al-'Aqida, Einführung in die Iman-Inhalte'', ADIB-Verlag, Offenbach, 2. neubearbeitete und erweiterte Auflage &lt;br /&gt;
*Zaidan, Amir M. A. (2000): At-Tafsir. Eine philologisch, islamologisch fundierte Erläuterung des Quran-Textes. (PDF), ADIB-Verlag, Offenbach&lt;br /&gt;
*Reidegeld, Ahmad Abdurrahman (2005): ''Handbuch Islam. Die Glaubens- und Rechtslehre der Muslime'', Spohr Verlag, Kandern im Schwarzwald&lt;br /&gt;
*Suleiman, Samir: ''Der Islam muss kein Rätsel sein'', qalam.de&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anmerkungen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;references group=&amp;quot;Anmerkung&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''[[ALLAH]]'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:ALLAH]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Ivadmins</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>http://islam-pedia.de/index.php?title=Tauhid&amp;diff=451</id>
		<title>Tauhid</title>
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				<updated>2008-06-25T19:42:06Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Ivadmins: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Die Einheit und Einzigkeit ALLAHs ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tauhid ist der Iman an ALLAH (ta'ala/dem Erhabenen), an SEINE Einheit und Einzigkeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tauhid schließt somit Dualität, Trinität, Pluralität, Teilbarkeit und jegliches Mysterium in Bezug auf ALLAH (ta'ala) kategorisch aus. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
: '''''&amp;quot;Es gibt nichts Seinesgleichen.&amp;quot;'''''(Quran 42:11) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''''&amp;quot;Sag: 'ER ist ALLAH, einzig. ALLAH ist As-Samad (d.h Der absolut Selbständige, Der niemandem bedarf, alles und jeder aber bedarf Seiner). Nie zeugte ER und nie wurde ER gezeugt, und nie ist Ihm jemand ebenbürtig.'&amp;quot;''''' (Quran, Sura Nr. 112)&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''''&amp;quot;ALLAH ist ER, es gibt keine Gottheit außer Ihm, Der Lebendige (ohne Ende), Der Allverantwortliche. Ihm kommt weder Schläfrigkeit noch Schlaf bei. Ihm gehört, was in den Himmeln und was auf Erden ist. Wer ist dieser, der bei Ihm Fürsprache einlegen könnte außer mit Seiner Zustimmung?! ER weiß, was vor ihnen und was hinter ihnen ist, doch sie umfassen nichts von Seinem Wissen außer dem, was ER will. Das Kursi&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anmerkung&amp;quot;&amp;gt;Das Kursi bedeutet &amp;quot;das auf einander Gebaute&amp;quot;, &amp;quot;die Stütze&amp;quot;, &amp;quot;das Wissen&amp;quot;&amp;lt;/ref&amp;gt; von Ihm umfaßt die Himmel und die Erde, und Ihm fällt es nicht schwer, sie zu bewahren. Und ER ist Der Allhöchste, Der Allerhabene.&amp;quot;''''' (Quran 2:255)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tauhid stellt das fundamentale Axiom der Gesamtheit der Iman-Inhalte dar und bildet somit die zentrale Aussage des Islam.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
#ALLAH (ta'ala) ist einziger und alleiniger Schöpfer aller Dinge und außer IHM existiert kein anderer Schöpfer. &lt;br /&gt;
#Er ist der alleiniger und einzig wahrer Gott, dem Anbetung durch die Verrichtung gottesdienstlicher Handlungen ('Ibadat: wie Salah (Gebet), Zakat (Sozialabgabe), Siyam (Fasten), Hadsch (Wallfahrt nach Mekka, ...) gebührt.&lt;br /&gt;
#ALLAH (ta'ala) ist alleiniger und einziger Besitzer vollkommenster Attribute und erhaben über jegliche Arten von Mangelhaftigkeiten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daraus ergeben sich für Muslime unter anderem:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Die Anerkennung der uneingeschränkten und alleinigen Herrschaft Allahs&lt;br /&gt;
*Die Anerkennung Allahs als den einzig Anbetungswürdigen&lt;br /&gt;
*Die Anerkennung Allahs als den einzig wirklich Handelnden&lt;br /&gt;
*Die Verpflichtung zu Gehorsam und Liebe gegenüber Allah (t)&lt;br /&gt;
*Die Verpflichtung nur auf Allah zu vertrauen, nur Ihn um Hilfe zu bitten und sich einzig und allein Ihm hinzugeben&lt;br /&gt;
*Der bewusste Gottesbezug jedes (guten) Handelns&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Der absolute Primat des Islam-Artikels von Tauhid als wichtigste zentrale Iman-Grundlage wird mit den Worten der Schahada (Islam-Bekenntnis) zum Ausdruck gebracht:''' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''''Aschhadu an la ilaha illallah wa aschhadu anna Muhammad ar-rasul-lallah'''''&lt;br /&gt;
:Ich bezeuge, dass es keine Gottheit außer ALLAH gibt und ich bezeuge, dass Muhammad ALLAHs Gesandter ist! &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer dieses Bekenntnis mit aufrichtiger Überzeugung sagt und danach handelt, ist ein Muslim (Gottergebener). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die Aspekte der Einheit und Einzigkeit ALLAHs ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Einheit und Einzigkeit ALLAHs (ta’ala/dem Erhabenen) beinhaltet drei Aspekte: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 1. ALLAH ist einziger und alleiniger Schöpfer, Herr und Erhalter aller Dinge und außer ihm Existiert kein anderer Schöpfer (arab.: Tauhid ar-Rububiyya) ===&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Herrschaft über die gesamte Schöpfung und alles Geschaffene gehört damit einzig und allein ALLAH, dem Erhabenen. Nichts geschieht innerhalb oder außerhalb der Schöpfung ohne SEINEM Wissen und ohne SEINEM Willen. ER ist damit der einzige und alleinige wirklich Handelnde innerhalb und außerhalb der Schöpfung.&lt;br /&gt;
Wer ein anderes Wesen als Herrn und Schöpfer betrachtet, ist ein Nichtmuslim (Kafir) und jemand der ALLAH, dem Allmächtigen, etwas zur Seite stellt, ist ein Polytheist (Muschrik).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;IHM alleine gehören die Schöpfung und das Gebieten! Immer allerhaben ist ALLAH, Der Herr aller Schöpfung.&amp;quot; (Suratul-a’raf Nr. 7, Aya Nr. 54).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 2. ALLAH ist alleiniger und einzig wahrer Gott, dem Anbetung und Verehrung gebührt (arab.: Tauhid al-Uluhiyya) ===&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
IHM alleine gebührt die Anbetung durch die Verrichtung gottesdienstlicher Handlungen, wie dem Gebet, dem Fasten usw.&lt;br /&gt;
Daher ist man zu Liebe, Aufrichtigkeit (Ikhlas), Loyalität und Verantwortung IHM gegenüber verpflichtet. Nur vor ALLAH, dem Erhabenen, soll man Ehrfurcht haben. Man soll einzig und allein auf IHN vertrauen und man soll nur IHN um Hilfe bei Dingen anflehen, die nur ER vollbringen kann (z.B. Heilung von Krankheit, materielle und immaterielle Versorgung (Rizq)). Einzig und allein ALLAH soll man sich hingeben und auf die von IHM geboten Art und Weise dienen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Und ICH erschuf die Dschinn und die Menschen nur, um MIR zu dienen.&amp;quot; (Suratudh-dhariyat Nr. 51, Aya Nr. 56) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Und WIR entsandten vor dir keinen Gesandten, ohne dass WIR ihm Wahy zuteil werden ließen: 'Es gibt keine Gottheit außer MIR, so dient nur MIR.'&amp;quot;&lt;br /&gt;
(Suratul-anbiyaa Nr. 21, Aya Nr. 25) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Sag: 'Mein rituelles Gebet, mein Opfern, mein Leben und mein Tod gehören ALLAH, Dem Herrn aller Schöpfung. ER hat keinen Partner. Und dies wurde mir geboten, und ich bin der erste der Muslime (Gottergebenen)' Sag: 'Soll ich mir etwa einen anderen Herrn außer ALLAH nehmen? – und ER ist der Herr aller Dinge!'&amp;quot; (Suratul-an’am Nr. 6, Ayat 162-164) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Und hab vor MIR alleine Ehrfurcht!&amp;quot; (Suratun-nahl Nr. 16, Aya Nr. 51)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 3. ALLAH (ta’ala) ist alleiniger und einziger Besitzer vollkommenster Attribute und erhaben über jegliche Arten von Mangelhaftigkeiten (arab.: Tahid al-Asma was-Sifat) ===&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daraus folgt, dass die Annahme jeglicher Mangelhaftigkeiten und Unvollkommenheiten in Bezug auf ALLAH (ta’ala), SEINE Namen und SEINE Attribute, sowie die Annahme einer Ähnlichkeit, der Herstellung eines Vergleichs oder der Gleichsetzung ALLAHs, SEINER Namen und Attribute mit der Schöpfung, kategorisch ausgeschlossen werden. Das heißt, dass es unzulässig ist ALLAH mit Namen und Attributen zu benennen, die in ihrer Bedeutungsnuancen SEINEN Namen und Attributen widersprechen, z.B.:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Benennung mit Begriffen, die eine Zuordnung bzw. Beigesellung von Partnern zu ALLAH ausdrücken (Sohn, Vater, …)&lt;br /&gt;
Vorstellung von Inkarnation und Anthropomorphismus (d.h. ALLAH menschliche Eigenschaften zuzusprechen)&lt;br /&gt;
Benennung mit Begriffen, die Unvollkommenheit ausdrücken (leidend, sterblich, müde, etc.) &lt;br /&gt;
Was solchen Namen und Attributen betrifft, die sowohl für ALLAH (ta’ala) als auch für die Geschöpfe verwendet werden [z.B. erhaben, mächtig, yadd (wörtl.: Hand)], erklärt es Amir Zaidan in seinem Buch „Al-´Aqida. Einführung in die Iman-Inhalte“ wie folgt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&amp;quot;Es besteht Gemeinsamkeit und Ähnlichkeit ausschließlich im externen sprachlichen Bereich, d.h. in der Schreibweise und Aussprache dieser Worte, jedoch besteht keinerlei Ähnlichkeit in Bezug auf die interne Substanz, d.h. im Bedeutungsinhalt dieser Worte. Imam Ibnu-Hanbal&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anmerkung&amp;quot;&amp;gt;Imam Ahmad Ibnu-Hanbal Al-Schaibani (geb. 164 – gest. 241 n. H.), war ein Schüler von Imam Asch-Schafi’i. Nach ihm ist die Hanbalitische Fiqh-Schule benannt.&amp;lt;/ref&amp;gt; sagte:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
::&amp;quot;ALLAH darf nur mit Attributen beschrieben werden, mit denen ER SICH SELBST oder SEIN Gesandter IHN beschrieb. Dabei darf man nicht über den Quran oder die Sunna hinausgehen.&amp;quot; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Aus den oben genannten Gründen sagten die Gelehrten, unter anderem Imam Malik)&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anmerkung&amp;quot;&amp;gt;Imam Malik Bnu-Anas, genannt „Imamul-Madina, der Imam von Al-Madina“, (geb. 93 – gest. 179 n. H.). Nach ihm ist die Malikitische Fiqh-Schule benannt.&amp;lt;/ref&amp;gt; in Bezug auf die Interpretationsmöglichkeit eines Quran-Verses:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
::&amp;quot;Die Bedeutung von Istawaa (wörtlich: den Platz einnehmen) ist sprachlich bekannt. Die Art und Weise von Istawaa in diesem Zusammenhang ist jedoch unbekannt. Der Iman daran ist Pflicht und sein Hinterfragen ist eine unerlaubte Erfindung (Bid’a).&amp;quot;&amp;quot; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:All die Attribute ALLAHs werden von den Muslimen so verstanden, wie es ALLAH (ta’ala) gebührt, das heißt ohne Vermenschlichung, Verbildlichung, Verleugnung, Aufhebung, Entstellung, Verdrehung, auch ohne eigenmächtige Bestimmung der Eigenart dieser Attribute.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Imam Asch-Schafi’i&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anmerkung&amp;quot;&amp;gt;Imam Muhammad Ibnu-Idris Asch-Schafi’i, (geb. 150 – gest. 204 n.H.), er lernte u. a. bei Imam Malik Ibnu-Anas. Nach ihm ist die Schafi’itische Fiqh-Schule benannt.&amp;lt;/ref&amp;gt; sagte:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
::&amp;quot;Ich habe den Iman verinnerlicht an ALLAH (ta’ala), und an das, was ALLAH (ta’ala) offenbarte, wie ALLAH (ta’ala) es will.&lt;br /&gt;
Und ich habe den Iman verinnerlicht an den Gesandten ALLAHs (sallal-lahu ´alaihi wa sallam), und an das, was der Gesandte ALLAHs (sallal-lahu ´alaihi wa sallam) verkündete, wie der Gesandte ALLAHs (sallal-lahu ´alaihi wa sallam), es wollte.&amp;quot; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Die Attribute ALLAHs lassen sich in zwei Gruppen darstellen: ====&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''A. Die Attribute des Wesens''' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''B. Die Attribute des Handelns''' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''A. Die Attribute des Wesens (arab.: Sifatudh-Dhat''') &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Attribute hängen mit dem Wesen ALLAHs unzertrennlich zusammen, z.B.:&lt;br /&gt;
Das Attribut des Wesens ALLAHs, die Lebendigkeit, die Einzigartigkeit, die Anfangslosigkeit, die endlose Beständigkeit, die Unterschiedlichkeit zum Geschaffenen, die absolute Selbstständigkeit, der grenzenlose Reichtum, die Allgnade, die vollkommene Weisheit, die unvorstellbare Erhabenheit, das Allwissen, der Wille, die Allmacht, das Sprechen, das Allhören, das Allsehen, etc. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Allgemeinen kann man sagen, dass das Dasein ALLAHs sich grundlegend vom Dasein der Schöpfung unterscheidet. &lt;br /&gt;
Der Islam verbietet das Hinterfragen des Wesens ALLAHs, weil die Menschen mit ihren eingeschränkten geistigen Kräften und Fähigkeiten das Wesen ALLAHs nicht erfassen können. Wie soll das auch gehen, wo ALLAH weder zeitlich noch räumlich begrenzt ist und ihn die fünf Sinne des Menschen somit nicht erfassen können? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
: ''&amp;quot;Das Sehvermögen erfasst IHN nicht, aber ER erfasst das Sehvermögen. Und ER ist Der Allgütige, Der Allkundige.&amp;quot;'' (Quran 6:103)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Menschen sind jedoch im Stande, SEIN unbedingt notwendiges Dasein zu erkennen.&lt;br /&gt;
Deshalb fordert der Islam die Menschen auf, statt mit dem Wesen ALLAHs sich intensiv mit der Schöpfung ALLAHs auseinanderzusetzen, weil das im Bereich ihrer eingeschränkten intellektuellen Möglichkeiten liegt und den Iman an ALLAH (ta’ala) vertieft. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''B. Attribute des Handelns (arab.: Sifatul-Fi’l)''' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Attribute hängen mit dem Willen und der Allmacht ALLAHs zusammen, z.B.:&lt;br /&gt;
Die Zufriedenheit, Erweisung von Gnade, das Beleben, etc. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Zusammenhang zwischen dem Willen ALLAHs und den Kontingenten ist vergleichbar mit der „Planung“. Der Wille plant nach dem Allwissen ALLAHs und die Allmacht ALLAHs führt diese Planung aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:''&amp;quot;ALLAH macht gewiss, was ER will.&amp;quot;'' (Quran 22:14)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es stellt sich hier die Frage inwieweit der Mensch über einen wirklich freien Willen verfügt und in welchem Zusammenhang dieser menschliche Wille zum Willen ALLAHs steht.&lt;br /&gt;
Im Allgemeinen kann man sagen, dass der Mensch in zwei Handlungsebenen agiert:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
die Handlungsebene, die nicht seinem Willen unterliegt, d. h. in der er unbewusste Handlungen vollzieht, die nicht von seinem Willen gesteuert oder beeinflusst werden können, z.B. Geburt, Krankheit, Tod, nicht willkürlich steuerbare Körperfunktionen, wie Atmung, Herzschlag, Verdauung, etc. &lt;br /&gt;
die Handlungsebene, die seinem Willen und seiner freien Wahl unterliegt. In dieser Handlungsebene besitzt der Mensch freien Willen, weil ALLAH (ta’ala) ihm durch SEINEN Willen diese Fähigkeit verliehen hat. &lt;br /&gt;
Hier ergeben sich folgende Fragen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie soll man Verhaltensweisen von Menschen verstehen, die nach unserem Verständnis dem Willen ALLAHs nicht entsprechen können, weil sie ganz offensichtlich gegen SEINE Gebote verstoßen? Bzw. &lt;br /&gt;
Ist der Mensch imstande, mit seinem freien Willen gegen den Willen ALLAHs zu vestoßen? &lt;br /&gt;
Die Antwort auf diese Fragen ist, dass ALLAH von Beginn an den Menschen die Möglichkeit des Verstoßes gegen SEINE Gebote zugelassen hat, da ER wollte dass die Menschen einen freien Willen besitzen. Deshalb bewegen sich die Menschen immer im Bereich von ALLAHs Willen, unabhängig davon, welche Entscheidung sie treffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
WIR erschufen sie und verstärken ihre Gelenke. Und wen WIR wollten, hätten WIR sie mit ihresgleichen eingetauscht. Dies ist eine Ermahnung. Also wer will, schlägt einen Weg zu seinem Herrn ein. Und ihr wollt nicht außer, dass ALLAH will. ALLAH ist gewiss immer allwissend, allweise. (Suratul-insan Nr. 76, Nr. 28-30)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es soll jedoch ganz klar zwischen dem Willen (al-irada) und dem Befehl (al-amr) differenziert werden. Im Bezug auf den Willen ALLAHs bedeutet dies, dass alle Handlungen des Menschen dem Willen ALLAHs unterliegen, dass aber nicht alle vom Menschen vollbrachten Handlungen von ALLAH (ta’ala) befohlen sind oder von IHM angenommen werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen: ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Zaidan, Amir M. A. (1999): ''Al-'Aqida, Einführung in die Iman-Inhalte'', ADIB-Verlag, Offenbach, 2. neubearbeitete und erweiterte Auflage &lt;br /&gt;
*Zaidan, Amir M. A. (2000): At-Tafsir. Eine philologisch, islamologisch fundierte Erläuterung des Quran-Textes. (PDF), ADIB-Verlag, Offenbach&lt;br /&gt;
*Reidegeld, Ahmad Abdurrahman (2005): ''Handbuch Islam. Die Glaubens- und Rechtslehre der Muslime'', Spohr Verlag, Kandern im Schwarzwald&lt;br /&gt;
*Suleiman, Samir: ''Der Islam muss kein Rätsel sein'', qalam.de&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anmerkungen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;references group=&amp;quot;Anmerkung&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''[[ALLAH]]'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:ALLAH]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Ivadmins</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>http://islam-pedia.de/index.php?title=Tauhid&amp;diff=450</id>
		<title>Tauhid</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://islam-pedia.de/index.php?title=Tauhid&amp;diff=450"/>
				<updated>2008-06-25T19:38:49Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Ivadmins: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Die Einheit und Einzigkeit ALLAHs ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Tauhid''' ist der '''Iman an ALLAH (ta'ala/dem Erhabenen), an SEINE Einheit und Einzigkeit'''.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tauhid schließt somit Dualität, Trinität, Pluralität, Teilbarkeit und jegliches Mysterium in Bezug auf ALLAH (ta'ala) kategorisch aus. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
: '''''&amp;quot;Es gibt nichts Seinesgleichen.&amp;quot;'''''(Quran 42:11) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''''&amp;quot;Sag: 'ER ist ALLAH, einzig. ALLAH ist As-Samad (d.h Der absolut Selbständige, Der niemandem bedarf, alles und jeder aber bedarf Seiner). Nie zeugte ER und nie wurde ER gezeugt, und nie ist Ihm jemand ebenbürtig.'&amp;quot;''''' (Quran, Sura Nr. 112)&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''''&amp;quot;ALLAH ist ER, es gibt keine Gottheit außer Ihm, Der Lebendige (ohne Ende), Der Allverantwortliche. Ihm kommt weder Schläfrigkeit noch Schlaf bei. Ihm gehört, was in den Himmeln und was auf Erden ist. Wer ist dieser, der bei Ihm Fürsprache einlegen könnte außer mit Seiner Zustimmung?! ER weiß, was vor ihnen und was hinter ihnen ist, doch sie umfassen nichts von Seinem Wissen außer dem, was ER will. Das Kursi&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anmerkung&amp;quot;&amp;gt;Das Kursi bedeutet &amp;quot;das auf einander Gebaute&amp;quot;, &amp;quot;die Stütze&amp;quot;, &amp;quot;das Wissen&amp;quot;&amp;lt;/ref&amp;gt; von Ihm umfaßt die Himmel und die Erde, und Ihm fällt es nicht schwer, sie zu bewahren. Und ER ist Der Allhöchste, Der Allerhabene.&amp;quot;''''' (Quran 2:255)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tauhid stellt das fundamentale Axiom der Gesamtheit der Iman-Inhalte dar und bildet somit die zentrale Aussage des Islam.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
#ALLAH (ta'ala) ist einziger und alleiniger Schöpfer aller Dinge und außer IHM existiert kein anderer Schöpfer. &lt;br /&gt;
#Er ist der alleiniger und einzig wahrer Gott, dem Anbetung durch die Verrichtung gottesdienstlicher Handlungen ('Ibadat: wie Salah (Gebet), Zakat (Sozialabgabe), Siyam (Fasten), Hadsch (Wallfahrt nach Mekka, ...) gebührt.&lt;br /&gt;
#ALLAH (ta'ala) ist alleiniger und einziger Besitzer vollkommenster Attribute und erhaben über jegliche Arten von Mangelhaftigkeiten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daraus ergeben sich für Muslime unter anderem:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Die Anerkennung der uneingeschränkten und alleinigen Herrschaft Allahs&lt;br /&gt;
*Die Anerkennung Allahs als den einzig Anbetungswürdigen&lt;br /&gt;
*Die Anerkennung Allahs als den einzig wirklich Handelnden&lt;br /&gt;
*Die Verpflichtung zu Gehorsam und Liebe gegenüber Allah (t)&lt;br /&gt;
*Die Verpflichtung nur auf Allah zu vertrauen, nur Ihn um Hilfe zu bitten und sich einzig und allein Ihm hinzugeben&lt;br /&gt;
*Der bewusste Gottesbezug jedes (guten) Handelns&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der absolute Primat des Islam-Artikels von Tauhid als wichtigste zentrale Iman-Grundlage wird mit den Worten der Schahada (Islam-Bekenntnis) zum Ausdruck gebracht: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''''Aschhadu an la ilaha illallah wa aschhadu anna Muhammad ar-rasul-lallah'''''&lt;br /&gt;
:Ich bezeuge, dass es keine Gottheit außer ALLAH gibt und ich bezeuge, dass Muhammad ALLAHs Gesandter ist! &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer dieses Bekenntnis mit aufrichtiger Überzeugung sagt und danach handelt, ist ein Muslim (Gottergebener). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die Aspekte der Einheit und Einzigkeit ALLAHs ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Einheit und Einzigkeit ALLAHs (ta’ala/dem Erhabenen) beinhaltet drei Aspekte: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 1. ALLAH ist einziger und alleiniger Schöpfer, Herr und Erhalter aller Dinge und außer ihm Existiert kein anderer Schöpfer (arab.: Tauhid ar-Rububiyya) ===&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Herrschaft über die gesamte Schöpfung und alles Geschaffene gehört damit einzig und allein ALLAH, dem Erhabenen. Nichts geschieht innerhalb oder außerhalb der Schöpfung ohne SEINEM Wissen und ohne SEINEM Willen. ER ist damit der einzige und alleinige wirklich Handelnde innerhalb und außerhalb der Schöpfung.&lt;br /&gt;
Wer ein anderes Wesen als Herrn und Schöpfer betrachtet, ist ein Nichtmuslim (Kafir) und jemand der ALLAH, dem Allmächtigen, etwas zur Seite stellt, ist ein Polytheist (Muschrik).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;IHM alleine gehören die Schöpfung und das Gebieten! Immer allerhaben ist ALLAH, Der Herr aller Schöpfung.&amp;quot; (Suratul-a’raf Nr. 7, Aya Nr. 54).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 2. ALLAH ist alleiniger und einzig wahrer Gott, dem Anbetung und Verehrung gebührt (arab.: Tauhid al-Uluhiyya) ===&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
IHM alleine gebührt die Anbetung durch die Verrichtung gottesdienstlicher Handlungen, wie dem Gebet, dem Fasten usw.&lt;br /&gt;
Daher ist man zu Liebe, Aufrichtigkeit (Ikhlas), Loyalität und Verantwortung IHM gegenüber verpflichtet. Nur vor ALLAH, dem Erhabenen, soll man Ehrfurcht haben. Man soll einzig und allein auf IHN vertrauen und man soll nur IHN um Hilfe bei Dingen anflehen, die nur ER vollbringen kann (z.B. Heilung von Krankheit, materielle und immaterielle Versorgung (Rizq)). Einzig und allein ALLAH soll man sich hingeben und auf die von IHM geboten Art und Weise dienen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Und ICH erschuf die Dschinn und die Menschen nur, um MIR zu dienen.&amp;quot; (Suratudh-dhariyat Nr. 51, Aya Nr. 56) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Und WIR entsandten vor dir keinen Gesandten, ohne dass WIR ihm Wahy zuteil werden ließen: 'Es gibt keine Gottheit außer MIR, so dient nur MIR.'&amp;quot;&lt;br /&gt;
(Suratul-anbiyaa Nr. 21, Aya Nr. 25) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Sag: 'Mein rituelles Gebet, mein Opfern, mein Leben und mein Tod gehören ALLAH, Dem Herrn aller Schöpfung. ER hat keinen Partner. Und dies wurde mir geboten, und ich bin der erste der Muslime (Gottergebenen)' Sag: 'Soll ich mir etwa einen anderen Herrn außer ALLAH nehmen? – und ER ist der Herr aller Dinge!'&amp;quot; (Suratul-an’am Nr. 6, Ayat 162-164) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Und hab vor MIR alleine Ehrfurcht!&amp;quot; (Suratun-nahl Nr. 16, Aya Nr. 51)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 3. ALLAH (ta’ala) ist alleiniger und einziger Besitzer vollkommenster Attribute und erhaben über jegliche Arten von Mangelhaftigkeiten (arab.: Tahid al-Asma was-Sifat) ===&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daraus folgt, dass die Annahme jeglicher Mangelhaftigkeiten und Unvollkommenheiten in Bezug auf ALLAH (ta’ala), SEINE Namen und SEINE Attribute, sowie die Annahme einer Ähnlichkeit, der Herstellung eines Vergleichs oder der Gleichsetzung ALLAHs, SEINER Namen und Attribute mit der Schöpfung, kategorisch ausgeschlossen werden. Das heißt, dass es unzulässig ist ALLAH mit Namen und Attributen zu benennen, die in ihrer Bedeutungsnuancen SEINEN Namen und Attributen widersprechen, z.B.:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Benennung mit Begriffen, die eine Zuordnung bzw. Beigesellung von Partnern zu ALLAH ausdrücken (Sohn, Vater, …)&lt;br /&gt;
Vorstellung von Inkarnation und Anthropomorphismus (d.h. ALLAH menschliche Eigenschaften zuzusprechen)&lt;br /&gt;
Benennung mit Begriffen, die Unvollkommenheit ausdrücken (leidend, sterblich, müde, etc.) &lt;br /&gt;
Was solchen Namen und Attributen betrifft, die sowohl für ALLAH (ta’ala) als auch für die Geschöpfe verwendet werden [z.B. erhaben, mächtig, yadd (wörtl.: Hand)], erklärt es Amir Zaidan in seinem Buch „Al-´Aqida. Einführung in die Iman-Inhalte“ wie folgt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&amp;quot;Es besteht Gemeinsamkeit und Ähnlichkeit ausschließlich im externen sprachlichen Bereich, d.h. in der Schreibweise und Aussprache dieser Worte, jedoch besteht keinerlei Ähnlichkeit in Bezug auf die interne Substanz, d.h. im Bedeutungsinhalt dieser Worte. Imam Ibnu-Hanbal&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anmerkung&amp;quot;&amp;gt;Imam Ahmad Ibnu-Hanbal Al-Schaibani (geb. 164 – gest. 241 n. H.), war ein Schüler von Imam Asch-Schafi’i. Nach ihm ist die Hanbalitische Fiqh-Schule benannt.&amp;lt;/ref&amp;gt; sagte:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
::&amp;quot;ALLAH darf nur mit Attributen beschrieben werden, mit denen ER SICH SELBST oder SEIN Gesandter IHN beschrieb. Dabei darf man nicht über den Quran oder die Sunna hinausgehen.&amp;quot; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Aus den oben genannten Gründen sagten die Gelehrten, unter anderem Imam Malik)&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anmerkung&amp;quot;&amp;gt;Imam Malik Bnu-Anas, genannt „Imamul-Madina, der Imam von Al-Madina“, (geb. 93 – gest. 179 n. H.). Nach ihm ist die Malikitische Fiqh-Schule benannt.&amp;lt;/ref&amp;gt; in Bezug auf die Interpretationsmöglichkeit eines Quran-Verses:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
::&amp;quot;Die Bedeutung von Istawaa (wörtlich: den Platz einnehmen) ist sprachlich bekannt. Die Art und Weise von Istawaa in diesem Zusammenhang ist jedoch unbekannt. Der Iman daran ist Pflicht und sein Hinterfragen ist eine unerlaubte Erfindung (Bid’a).&amp;quot;&amp;quot; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:All die Attribute ALLAHs werden von den Muslimen so verstanden, wie es ALLAH (ta’ala) gebührt, das heißt ohne Vermenschlichung, Verbildlichung, Verleugnung, Aufhebung, Entstellung, Verdrehung, auch ohne eigenmächtige Bestimmung der Eigenart dieser Attribute.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Imam Asch-Schafi’i&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anmerkung&amp;quot;&amp;gt;Imam Muhammad Ibnu-Idris Asch-Schafi’i, (geb. 150 – gest. 204 n.H.), er lernte u. a. bei Imam Malik Ibnu-Anas. Nach ihm ist die Schafi’itische Fiqh-Schule benannt.&amp;lt;/ref&amp;gt; sagte:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
::&amp;quot;Ich habe den Iman verinnerlicht an ALLAH (ta’ala), und an das, was ALLAH (ta’ala) offenbarte, wie ALLAH (ta’ala) es will.&lt;br /&gt;
Und ich habe den Iman verinnerlicht an den Gesandten ALLAHs (sallal-lahu ´alaihi wa sallam), und an das, was der Gesandte ALLAHs (sallal-lahu ´alaihi wa sallam) verkündete, wie der Gesandte ALLAHs (sallal-lahu ´alaihi wa sallam), es wollte.&amp;quot; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Die Attribute ALLAHs lassen sich in zwei Gruppen darstellen: ====&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''A. Die Attribute des Wesens''' &lt;br /&gt;
'''B. Die Attribute des Handelns''' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''A. Die Attribute des Wesens (arab.: Sifatudh-Dhat''') &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Attribute hängen mit dem Wesen ALLAHs unzertrennlich zusammen, z.B.:&lt;br /&gt;
Das Attribut des Wesens ALLAHs, die Lebendigkeit, die Einzigartigkeit, die Anfangslosigkeit, die endlose Beständigkeit, die Unterschiedlichkeit zum Geschaffenen, die absolute Selbstständigkeit, der grenzenlose Reichtum, die Allgnade, die vollkommene Weisheit, die unvorstellbare Erhabenheit, das Allwissen, der Wille, die Allmacht, das Sprechen, das Allhören, das Allsehen, etc. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Allgemeinen kann man sagen, dass das Dasein ALLAHs sich grundlegend vom Dasein der Schöpfung unterscheidet. &lt;br /&gt;
Der Islam verbietet das Hinterfragen des Wesens ALLAHs, weil die Menschen mit ihren eingeschränkten geistigen Kräften und Fähigkeiten das Wesen ALLAHs nicht erfassen können. Wie soll das auch gehen, wo ALLAH weder zeitlich noch räumlich begrenzt ist und ihn die fünf Sinne des Menschen somit nicht erfassen können? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Das Sehvermögen erfasst IHN nicht, aber ER erfasst das Sehvermögen. Und ER ist Der Allgütige, Der Allkundige.&amp;quot; (Suratul-an’am Nr. 6, Aya Nr. 103)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Menschen sind jedoch im Stande, SEIN unbedingt notwendiges Dasein zu erkennen.&lt;br /&gt;
Deshalb fordert der Islam die Menschen auf, statt mit dem Wesen ALLAHs sich intensiv mit der Schöpfung ALLAHs auseinanderzusetzen, weil das im Bereich ihrer eingeschränkten intellektuellen Möglichkeiten liegt und den Iman an ALLAH (ta’ala) vertieft. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
B. Attribute des Handelns (arab.: Sifatul-Fi’l) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Attribute hängen mit dem Willen und der Allmacht ALLAHs zusammen, z.B.:&lt;br /&gt;
Die Zufriedenheit, Erweisung von Gnade, das Beleben, etc. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Zusammenhang zwischen dem Willen ALLAHs und den Kontingenten ist vergleichbar mit der „Planung“. Der Wille plant nach dem Allwissen ALLAHs und die Allmacht ALLAHs führt diese Planung aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ALLAH macht gewiss, was ER will. (Suratul-hadsch Nr. 22, Aya Nr. 14)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es stellt sich hier die Frage inwieweit der Mensch über einen wirklich freien Willen verfügt und in welchem Zusammenhang dieser menschliche Wille zum Willen ALLAHs steht.&lt;br /&gt;
Im Allgemeinen kann man sagen, dass der Mensch in zwei Handlungsebenen agiert:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
die Handlungsebene, die nicht seinem Willen unterliegt, d. h. in der er unbewusste Handlungen vollzieht, die nicht von seinem Willen gesteuert oder beeinflusst werden können, z.B. Geburt, Krankheit, Tod, nicht willkürlich steuerbare Körperfunktionen, wie Atmung, Herzschlag, Verdauung, etc. &lt;br /&gt;
die Handlungsebene, die seinem Willen und seiner freien Wahl unterliegt. In dieser Handlungsebene besitzt der Mensch freien Willen, weil ALLAH (ta’ala) ihm durch SEINEN Willen diese Fähigkeit verliehen hat. &lt;br /&gt;
Hier ergeben sich folgende Fragen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie soll man Verhaltensweisen von Menschen verstehen, die nach unserem Verständnis dem Willen ALLAHs nicht entsprechen können, weil sie ganz offensichtlich gegen SEINE Gebote verstoßen? Bzw. &lt;br /&gt;
Ist der Mensch imstande, mit seinem freien Willen gegen den Willen ALLAHs zu vestoßen? &lt;br /&gt;
Die Antwort auf diese Fragen ist, dass ALLAH von Beginn an den Menschen die Möglichkeit des Verstoßes gegen SEINE Gebote zugelassen hat, da ER wollte dass die Menschen einen freien Willen besitzen. Deshalb bewegen sich die Menschen immer im Bereich von ALLAHs Willen, unabhängig davon, welche Entscheidung sie treffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
WIR erschufen sie und verstärken ihre Gelenke. Und wen WIR wollten, hätten WIR sie mit ihresgleichen eingetauscht. Dies ist eine Ermahnung. Also wer will, schlägt einen Weg zu seinem Herrn ein. Und ihr wollt nicht außer, dass ALLAH will. ALLAH ist gewiss immer allwissend, allweise. (Suratul-insan Nr. 76, Nr. 28-30)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es soll jedoch ganz klar zwischen dem Willen (al-irada) und dem Befehl (al-amr) differenziert werden. Im Bezug auf den Willen ALLAHs bedeutet dies, dass alle Handlungen des Menschen dem Willen ALLAHs unterliegen, dass aber nicht alle vom Menschen vollbrachten Handlungen von ALLAH (ta’ala) befohlen sind oder von IHM angenommen werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen: ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Zaidan, Amir M. A. (1999): ''Al-'Aqida, Einführung in die Iman-Inhalte'', ADIB-Verlag, Offenbach, 2. neubearbeitete und erweiterte Auflage &lt;br /&gt;
*Zaidan, Amir M. A. (2000): At-Tafsir. Eine philologisch, islamologisch fundierte Erläuterung des Quran-Textes. (PDF), ADIB-Verlag, Offenbach&lt;br /&gt;
*Reidegeld, Ahmad Abdurrahman (2005): ''Handbuch Islam. Die Glaubens- und Rechtslehre der Muslime'', Spohr Verlag, Kandern im Schwarzwald&lt;br /&gt;
*Suleiman, Samir: ''Der Islam muss kein Rätsel sein'', qalam.de&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anmerkungen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;references group=&amp;quot;Anmerkung&amp;quot; /&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Ivadmins</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>http://islam-pedia.de/index.php?title=Tauhid&amp;diff=449</id>
		<title>Tauhid</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://islam-pedia.de/index.php?title=Tauhid&amp;diff=449"/>
				<updated>2008-06-25T19:34:57Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Ivadmins: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Die Einheit und Einzigkeit ALLAHs ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Tauhid''' ist der '''Iman an ALLAH (ta'ala/dem Erhabenen), an SEINE Einheit und Einzigkeit'''.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tauhid schließt somit Dualität, Trinität, Pluralität, Teilbarkeit und jegliches Mysterium in Bezug auf ALLAH (ta'ala) kategorisch aus. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
: '''''&amp;quot;Es gibt nichts Seinesgleichen.&amp;quot;'''''(Quran 42:11) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''''&amp;quot;Sag: 'ER ist ALLAH, einzig. ALLAH ist As-Samad (d.h Der absolut Selbständige, Der niemandem bedarf, alles und jeder aber bedarf Seiner). Nie zeugte ER und nie wurde ER gezeugt, und nie ist Ihm jemand ebenbürtig.'&amp;quot;''''' (Quran, Sura Nr. 112)&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''''&amp;quot;ALLAH ist ER, es gibt keine Gottheit außer Ihm, Der Lebendige (ohne Ende), Der Allverantwortliche. Ihm kommt weder Schläfrigkeit noch Schlaf bei. Ihm gehört, was in den Himmeln und was auf Erden ist. Wer ist dieser, der bei Ihm Fürsprache einlegen könnte außer mit Seiner Zustimmung?! ER weiß, was vor ihnen und was hinter ihnen ist, doch sie umfassen nichts von Seinem Wissen außer dem, was ER will. Das Kursi&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anmerkung&amp;quot;&amp;gt;Das Kursi bedeutet &amp;quot;das auf einander Gebaute&amp;quot;, &amp;quot;die Stütze&amp;quot;, &amp;quot;das Wissen&amp;quot;&amp;lt;/ref&amp;gt; von Ihm umfaßt die Himmel und die Erde, und Ihm fällt es nicht schwer, sie zu bewahren. Und ER ist Der Allhöchste, Der Allerhabene.&amp;quot;''''' (Quran 2:255)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tauhid stellt das fundamentale Axiom der Gesamtheit der Iman-Inhalte dar und bildet somit die zentrale Aussage des Islam.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
#ALLAH (ta'ala) ist einziger und alleiniger Schöpfer aller Dinge und außer IHM existiert kein anderer Schöpfer. &lt;br /&gt;
#Er ist der alleiniger und einzig wahrer Gott, dem Anbetung durch die Verrichtung gottesdienstlicher Handlungen ('Ibadat: wie Salah (Gebet), Zakat (Sozialabgabe), Siyam (Fasten), Hadsch (Wallfahrt nach Mekka, ...) gebührt.&lt;br /&gt;
#ALLAH (ta'ala) ist alleiniger und einziger Besitzer vollkommenster Attribute und erhaben über jegliche Arten von Mangelhaftigkeiten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daraus ergeben sich für Muslime unter anderem:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Die Anerkennung der uneingeschränkten und alleinigen Herrschaft Allahs&lt;br /&gt;
*Die Anerkennung Allahs als den einzig Anbetungswürdigen&lt;br /&gt;
*Die Anerkennung Allahs als den einzig wirklich Handelnden&lt;br /&gt;
*Die Verpflichtung zu Gehorsam und Liebe gegenüber Allah (t)&lt;br /&gt;
*Die Verpflichtung nur auf Allah zu vertrauen, nur Ihn um Hilfe zu bitten und sich einzig und allein Ihm hinzugeben&lt;br /&gt;
*Der bewusste Gottesbezug jedes (guten) Handelns&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der absolute Primat des Islam-Artikels von Tauhid als wichtigste zentrale Iman-Grundlage wird mit den Worten der Schahada (Islam-Bekenntnis) zum Ausdruck gebracht: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''''Aschhadu an la ilaha illallah wa aschhadu anna Muhammad ar-rasul-lallah'''''&lt;br /&gt;
:Ich bezeuge, dass es keine Gottheit außer ALLAH gibt und ich bezeuge, dass Muhammad ALLAHs Gesandter ist! &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer dieses Bekenntnis mit aufrichtiger Überzeugung sagt und danach handelt, ist ein Muslim (Gottergebener). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die Aspekte der Einheit und Einzigkeit ALLAHs ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Einheit und Einzigkeit ALLAHs (ta’ala/dem Erhabenen) beinhaltet drei Aspekte: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 1. ALLAH ist einziger und alleiniger Schöpfer, Herr und Erhalter aller Dinge und außer ihm Existiert kein anderer Schöpfer (arab.: Tauhid ar-Rububiyya) ===&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Herrschaft über die gesamte Schöpfung und alles Geschaffene gehört damit einzig und allein ALLAH, dem Erhabenen. Nichts geschieht innerhalb oder außerhalb der Schöpfung ohne SEINEM Wissen und ohne SEINEM Willen. ER ist damit der einzige und alleinige wirklich Handelnde innerhalb und außerhalb der Schöpfung.&lt;br /&gt;
Wer ein anderes Wesen als Herrn und Schöpfer betrachtet, ist ein Nichtmuslim (Kafir) und jemand der ALLAH, dem Allmächtigen, etwas zur Seite stellt, ist ein Polytheist (Muschrik).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;IHM alleine gehören die Schöpfung und das Gebieten! Immer allerhaben ist ALLAH, Der Herr aller Schöpfung.&amp;quot; (Suratul-a’raf Nr. 7, Aya Nr. 54).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2. ALLAH ist alleiniger und einzig wahrer Gott, dem Anbetung und Verehrung gebührt (arab.: Tauhid al-Uluhiyya) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
IHM alleine gebührt die Anbetung durch die Verrichtung gottesdienstlicher Handlungen, wie dem Gebet, dem Fasten usw.&lt;br /&gt;
Daher ist man zu Liebe, Aufrichtigkeit (Ikhlas), Loyalität und Verantwortung IHM gegenüber verpflichtet. Nur vor ALLAH, dem Erhabenen, soll man Ehrfurcht haben. Man soll einzig und allein auf IHN vertrauen und man soll nur IHN um Hilfe bei Dingen anflehen, die nur ER vollbringen kann (z.B. Heilung von Krankheit, materielle und immaterielle Versorgung (Rizq)). Einzig und allein ALLAH soll man sich hingeben und auf die von IHM geboten Art und Weise dienen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Und ICH erschuf die Dschinn und die Menschen nur, um MIR zu dienen.&amp;quot; (Suratudh-dhariyat Nr. 51, Aya Nr. 56) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Und WIR entsandten vor dir keinen Gesandten, ohne dass WIR ihm Wahy zuteil werden ließen: 'Es gibt keine Gottheit außer MIR, so dient nur MIR.'&amp;quot;&lt;br /&gt;
(Suratul-anbiyaa Nr. 21, Aya Nr. 25) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Sag: 'Mein rituelles Gebet, mein Opfern, mein Leben und mein Tod gehören ALLAH, Dem Herrn aller Schöpfung. ER hat keinen Partner. Und dies wurde mir geboten, und ich bin der erste der Muslime (Gottergebenen)' Sag: 'Soll ich mir etwa einen anderen Herrn außer ALLAH nehmen? – und ER ist der Herr aller Dinge!'&amp;quot; (Suratul-an’am Nr. 6, Ayat 162-164) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Und hab vor MIR alleine Ehrfurcht!&amp;quot; (Suratun-nahl Nr. 16, Aya Nr. 51)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3. ALLAH (ta’ala) ist alleiniger und einziger Besitzer vollkommenster Attribute und erhaben über jegliche Arten von Mangelhaftigkeiten (arab.: Tahid al-Asma was-Sifat) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daraus folgt, dass die Annahme jeglicher Mangelhaftigkeiten und Unvollkommenheiten in Bezug auf ALLAH (ta’ala), SEINE Namen und SEINE Attribute, sowie die Annahme einer Ähnlichkeit, der Herstellung eines Vergleichs oder der Gleichsetzung ALLAHs, SEINER Namen und Attribute mit der Schöpfung, kategorisch ausgeschlossen werden. Das heißt, dass es unzulässig ist ALLAH mit Namen und Attributen zu benennen, die in ihrer Bedeutungsnuancen SEINEN Namen und Attributen widersprechen, z.B.:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Benennung mit Begriffen, die eine Zuordnung bzw. Beigesellung von Partnern zu ALLAH ausdrücken (Sohn, Vater, …)&lt;br /&gt;
Vorstellung von Inkarnation und Anthropomorphismus (d.h. ALLAH menschliche Eigenschaften zuzusprechen)&lt;br /&gt;
Benennung mit Begriffen, die Unvollkommenheit ausdrücken (leidend, sterblich, müde, etc.) &lt;br /&gt;
Was solchen Namen und Attributen betrifft, die sowohl für ALLAH (ta’ala) als auch für die Geschöpfe verwendet werden [z.B. erhaben, mächtig, yadd (wörtl.: Hand)], erklärt es Amir Zaidan in seinem Buch „Al-´Aqida. Einführung in die Iman-Inhalte“ wie folgt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Es besteht Gemeinsamkeit und Ähnlichkeit ausschließlich im externen sprachlichen Bereich, d.h. in der Schreibweise und Aussprache dieser Worte, jedoch besteht keinerlei Ähnlichkeit in Bezug auf die interne Substanz, d.h. im Bedeutungsinhalt dieser Worte. Imam Ibnu-Hanbal(1) sagte:&lt;br /&gt;
&amp;quot;ALLAH darf nur mit Attributen beschrieben werden, mit denen ER SICH SELBST oder SEIN Gesandter IHN beschrieb. Dabei darf man nicht über den Quran oder die Sunna hinausgehen.&amp;quot; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(1) Imam Ahmad Ibnu-Hanbal Al-Schaibani (geb. 164 – gest. 241 n. H.), war ein Schüler von Imam Asch-Schafi’i. Nach ihm ist die Hanbalitische Fiqh-Schule benannt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus den oben genannten Gründen sagten die Gelehrten, unter anderem Imam Malik(2) in Bezug auf die Interpretationsmöglichkeit eines Quran-Verses:&lt;br /&gt;
&amp;quot; Die Bedeutung von Istawaa (wörtlich: den Platz einnehmen) ist sprachlich bekannt. Die Art und Weise von Istawaa in diesem Zusammenhang ist jedoch unbekannt. Der Iman daran ist Pflicht und sein Hinterfragen ist eine unerlaubte Erfindung (Bid’a).&amp;quot;&amp;quot; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(2) Imam Malik Bnu-Anas, genannt „Imamul-Madina, der Imam von Al-Madina“, (geb. 93 – gest. 179 n. H.). Nach ihm ist die Malikitische Fiqh-Schule benannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
All die Attribute ALLAHs werden von den Muslimen so verstanden, wie es ALLAH (ta’ala) gebührt, das heißt ohne Vermenschlichung, Verbildlichung, Verleugnung, Aufhebung, Entstellung, Verdrehung, auch ohne eigenmächtige Bestimmung der Eigenart dieser Attribute.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Imam Asch-Schafi’i(3) sagte:&lt;br /&gt;
„Ich habe den Iman verinnerlicht an ALLAH (ta’ala), und an das, was ALLAH (ta’ala) offenbarte, wie ALLAH (ta’ala) es will.&lt;br /&gt;
Und ich habe den Iman verinnerlicht an den Gesandten ALLAHs (sallal-lahu ´alaihi wa sallam), und an das, was der Gesandte ALLAHs (sallal-lahu ´alaihi wa sallam) verkündete, wie der Gesandte ALLAHs (sallal-lahu ´alaihi wa sallam), es wollte.“ &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(3) Imam Muhammad Ibnu-Idris Asch-Schafi’i, (geb. 150 – gest. 204 n.H.), er lernte u. a. bei Imam Malik Ibnu-Anas. Nach ihm ist die Schafi’itische Fiqh-Schule benannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Attribute ALLAHs lassen sich in zwei Gruppen darstellen: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
A. Die Attribute des Wesens &lt;br /&gt;
B. Die Attribute des Handelns &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
A. Die Attribute des Wesens (arab.: Sifatudh-Dhat) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Attribute hängen mit dem Wesen ALLAHs unzertrennlich zusammen, z.B.:&lt;br /&gt;
Das Attribut des Wesens ALLAHs, die Lebendigkeit, die Einzigartigkeit, die Anfangslosigkeit, die endlose Beständigkeit, die Unterschiedlichkeit zum Geschaffenen, die absolute Selbstständigkeit, der grenzenlose Reichtum, die Allgnade, die vollkommene Weisheit, die unvorstellbare Erhabenheit, das Allwissen, der Wille, die Allmacht, das Sprechen, das Allhören, das Allsehen, etc. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Allgemeinen kann man sagen, dass das Dasein ALLAHs sich grundlegend vom Dasein der Schöpfung unterscheidet. &lt;br /&gt;
Der Islam verbietet das Hinterfragen des Wesens ALLAHs, weil die Menschen mit ihren eingeschränkten geistigen Kräften und Fähigkeiten das Wesen ALLAHs nicht erfassen können. Wie soll das auch gehen, wo ALLAH weder zeitlich noch räumlich begrenzt ist und ihn die fünf Sinne des Menschen somit nicht erfassen können? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Das Sehvermögen erfasst IHN nicht, aber ER erfasst das Sehvermögen. Und ER ist Der Allgütige, Der Allkundige.&amp;quot; (Suratul-an’am Nr. 6, Aya Nr. 103)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Menschen sind jedoch im Stande, SEIN unbedingt notwendiges Dasein zu erkennen.&lt;br /&gt;
Deshalb fordert der Islam die Menschen auf, statt mit dem Wesen ALLAHs sich intensiv mit der Schöpfung ALLAHs auseinanderzusetzen, weil das im Bereich ihrer eingeschränkten intellektuellen Möglichkeiten liegt und den Iman an ALLAH (ta’ala) vertieft. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
B. Attribute des Handelns (arab.: Sifatul-Fi’l) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Attribute hängen mit dem Willen und der Allmacht ALLAHs zusammen, z.B.:&lt;br /&gt;
Die Zufriedenheit, Erweisung von Gnade, das Beleben, etc. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Zusammenhang zwischen dem Willen ALLAHs und den Kontingenten ist vergleichbar mit der „Planung“. Der Wille plant nach dem Allwissen ALLAHs und die Allmacht ALLAHs führt diese Planung aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ALLAH macht gewiss, was ER will. (Suratul-hadsch Nr. 22, Aya Nr. 14)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es stellt sich hier die Frage inwieweit der Mensch über einen wirklich freien Willen verfügt und in welchem Zusammenhang dieser menschliche Wille zum Willen ALLAHs steht.&lt;br /&gt;
Im Allgemeinen kann man sagen, dass der Mensch in zwei Handlungsebenen agiert:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
die Handlungsebene, die nicht seinem Willen unterliegt, d. h. in der er unbewusste Handlungen vollzieht, die nicht von seinem Willen gesteuert oder beeinflusst werden können, z.B. Geburt, Krankheit, Tod, nicht willkürlich steuerbare Körperfunktionen, wie Atmung, Herzschlag, Verdauung, etc. &lt;br /&gt;
die Handlungsebene, die seinem Willen und seiner freien Wahl unterliegt. In dieser Handlungsebene besitzt der Mensch freien Willen, weil ALLAH (ta’ala) ihm durch SEINEN Willen diese Fähigkeit verliehen hat. &lt;br /&gt;
Hier ergeben sich folgende Fragen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie soll man Verhaltensweisen von Menschen verstehen, die nach unserem Verständnis dem Willen ALLAHs nicht entsprechen können, weil sie ganz offensichtlich gegen SEINE Gebote verstoßen? Bzw. &lt;br /&gt;
Ist der Mensch imstande, mit seinem freien Willen gegen den Willen ALLAHs zu vestoßen? &lt;br /&gt;
Die Antwort auf diese Fragen ist, dass ALLAH von Beginn an den Menschen die Möglichkeit des Verstoßes gegen SEINE Gebote zugelassen hat, da ER wollte dass die Menschen einen freien Willen besitzen. Deshalb bewegen sich die Menschen immer im Bereich von ALLAHs Willen, unabhängig davon, welche Entscheidung sie treffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
WIR erschufen sie und verstärken ihre Gelenke. Und wen WIR wollten, hätten WIR sie mit ihresgleichen eingetauscht. Dies ist eine Ermahnung. Also wer will, schlägt einen Weg zu seinem Herrn ein. Und ihr wollt nicht außer, dass ALLAH will. ALLAH ist gewiss immer allwissend, allweise. (Suratul-insan Nr. 76, Nr. 28-30)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es soll jedoch ganz klar zwischen dem Willen (al-irada) und dem Befehl (al-amr) differenziert werden. Im Bezug auf den Willen ALLAHs bedeutet dies, dass alle Handlungen des Menschen dem Willen ALLAHs unterliegen, dass aber nicht alle vom Menschen vollbrachten Handlungen von ALLAH (ta’ala) befohlen sind oder von IHM angenommen werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen: ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Zaidan, Amir M. A. (1999): ''Al-'Aqida, Einführung in die Iman-Inhalte'', ADIB-Verlag, Offenbach, 2. neubearbeitete und erweiterte Auflage &lt;br /&gt;
*Zaidan, Amir M. A. (2000): At-Tafsir. Eine philologisch, islamologisch fundierte Erläuterung des Quran-Textes. (PDF), ADIB-Verlag, Offenbach&lt;br /&gt;
*Reidegeld, Ahmad Abdurrahman (2005): ''Handbuch Islam. Die Glaubens- und Rechtslehre der Muslime'', Spohr Verlag, Kandern im Schwarzwald&lt;br /&gt;
*Suleiman, Samir: ''Der Islam muss kein Rätsel sein'', qalam.de&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anmerkungen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;references group=&amp;quot;Anmerkung&amp;quot; /&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Ivadmins</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>http://islam-pedia.de/index.php?title=Tauhid&amp;diff=448</id>
		<title>Tauhid</title>
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				<updated>2008-06-25T19:34:04Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Ivadmins: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Die Einheit und Einzigkeit ALLAHs ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Tauhid''' ist der '''Iman an ALLAH (ta'ala/dem Erhabenen), an SEINE Einheit und Einzigkeit'''.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tauhid schließt somit Dualität, Trinität, Pluralität, Teilbarkeit und jegliches Mysterium in Bezug auf ALLAH (ta'ala) kategorisch aus. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
: '''''&amp;quot;Es gibt nichts Seinesgleichen.&amp;quot;'''''(Quran 42:11) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''''&amp;quot;Sag: 'ER ist ALLAH, einzig. ALLAH ist As-Samad (d.h Der absolut Selbständige, Der niemandem bedarf, alles und jeder aber bedarf Seiner). Nie zeugte ER und nie wurde ER gezeugt, und nie ist Ihm jemand ebenbürtig.'&amp;quot;''''' (Quran, Sura Nr. 112)&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''''&amp;quot;ALLAH ist ER, es gibt keine Gottheit außer Ihm, Der Lebendige (ohne Ende), Der Allverantwortliche. Ihm kommt weder Schläfrigkeit noch Schlaf bei. Ihm gehört, was in den Himmeln und was auf Erden ist. Wer ist dieser, der bei Ihm Fürsprache einlegen könnte außer mit Seiner Zustimmung?! ER weiß, was vor ihnen und was hinter ihnen ist, doch sie umfassen nichts von Seinem Wissen außer dem, was ER will. Das Kursi&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anmerkung&amp;quot;&amp;gt;Das Kursi bedeutet &amp;quot;das auf einander Gebaute&amp;quot;, &amp;quot;die Stütze&amp;quot;, &amp;quot;das Wissen&amp;quot;&amp;lt;/ref&amp;gt; von Ihm umfaßt die Himmel und die Erde, und Ihm fällt es nicht schwer, sie zu bewahren. Und ER ist Der Allhöchste, Der Allerhabene.&amp;quot;''''' (Quran 2:255)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tauhid stellt das fundamentale Axiom der Gesamtheit der Iman-Inhalte dar und bildet somit die zentrale Aussage des Islam.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
#ALLAH (ta'ala) ist einziger und alleiniger Schöpfer aller Dinge und außer IHM existiert kein anderer Schöpfer. &lt;br /&gt;
#Er ist der alleiniger und einzig wahrer Gott, dem Anbetung durch die Verrichtung gottesdienstlicher Handlungen ('Ibadat: wie Salah (Gebet), Zakat (Sozialabgabe), Siyam (Fasten), Hadsch (Wallfahrt nach Mekka, ...) gebührt.&lt;br /&gt;
#ALLAH (ta'ala) ist alleiniger und einziger Besitzer vollkommenster Attribute und erhaben über jegliche Arten von Mangelhaftigkeiten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daraus ergeben sich für Muslime unter anderem:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Die Anerkennung der uneingeschränkten und alleinigen Herrschaft Allahs&lt;br /&gt;
*Die Anerkennung Allahs als den einzig Anbetungswürdigen&lt;br /&gt;
*Die Anerkennung Allahs als den einzig wirklich Handelnden&lt;br /&gt;
*Die Verpflichtung zu Gehorsam und Liebe gegenüber Allah (t)&lt;br /&gt;
*Die Verpflichtung nur auf Allah zu vertrauen, nur Ihn um Hilfe zu bitten und sich einzig und allein Ihm hinzugeben&lt;br /&gt;
*Der bewusste Gottesbezug jedes (guten) Handelns&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der absolute Primat des Islam-Artikels von Tauhid als wichtigste zentrale Iman-Grundlage wird mit den Worten der Schahada (Islam-Bekenntnis) zum Ausdruck gebracht: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''''Aschhadu an la ilaha illallah wa aschhadu anna Muhammad ar-rasul-lallah'''''&lt;br /&gt;
:Ich bezeuge, dass es keine Gottheit außer ALLAH gibt und ich bezeuge, dass Muhammad ALLAHs Gesandter ist! &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer dieses Bekenntnis mit aufrichtiger Überzeugung sagt und danach handelt, ist ein Muslim (Gottergebener). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die Aspekte der Einheit und Einzigkeit ALLAHs ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Einheit und Einzigkeit ALLAHs (ta’ala/dem Erhabenen) beinhaltet drei Aspekte: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1. ALLAH ist einziger und alleiniger Schöpfer, Herr und Erhalter aller Dinge und außer ihm Existiert kein anderer Schöpfer (arab.: Tauhid ar-Rububiyya) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Herrschaft über die gesamte Schöpfung und alles Geschaffene gehört damit einzig und allein ALLAH, dem Erhabenen. Nichts geschieht innerhalb oder außerhalb der Schöpfung ohne SEINEM Wissen und ohne SEINEM Willen. ER ist damit der einzige und alleinige wirklich Handelnde innerhalb und außerhalb der Schöpfung.&lt;br /&gt;
Wer ein anderes Wesen als Herrn und Schöpfer betrachtet, ist ein Nichtmuslim (Kafir) und jemand der ALLAH, dem Allmächtigen, etwas zur Seite stellt, ist ein Polytheist (Muschrik).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;IHM alleine gehören die Schöpfung und das Gebieten! Immer allerhaben ist ALLAH, Der Herr aller Schöpfung.&amp;quot; (Suratul-a’raf Nr. 7, Aya Nr. 54).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2. ALLAH ist alleiniger und einzig wahrer Gott, dem Anbetung und Verehrung gebührt (arab.: Tauhid al-Uluhiyya) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
IHM alleine gebührt die Anbetung durch die Verrichtung gottesdienstlicher Handlungen, wie dem Gebet, dem Fasten usw.&lt;br /&gt;
Daher ist man zu Liebe, Aufrichtigkeit (Ikhlas), Loyalität und Verantwortung IHM gegenüber verpflichtet. Nur vor ALLAH, dem Erhabenen, soll man Ehrfurcht haben. Man soll einzig und allein auf IHN vertrauen und man soll nur IHN um Hilfe bei Dingen anflehen, die nur ER vollbringen kann (z.B. Heilung von Krankheit, materielle und immaterielle Versorgung (Rizq)). Einzig und allein ALLAH soll man sich hingeben und auf die von IHM geboten Art und Weise dienen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Und ICH erschuf die Dschinn und die Menschen nur, um MIR zu dienen.&amp;quot; (Suratudh-dhariyat Nr. 51, Aya Nr. 56) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Und WIR entsandten vor dir keinen Gesandten, ohne dass WIR ihm Wahy zuteil werden ließen: 'Es gibt keine Gottheit außer MIR, so dient nur MIR.'&amp;quot;&lt;br /&gt;
(Suratul-anbiyaa Nr. 21, Aya Nr. 25) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Sag: 'Mein rituelles Gebet, mein Opfern, mein Leben und mein Tod gehören ALLAH, Dem Herrn aller Schöpfung. ER hat keinen Partner. Und dies wurde mir geboten, und ich bin der erste der Muslime (Gottergebenen)' Sag: 'Soll ich mir etwa einen anderen Herrn außer ALLAH nehmen? – und ER ist der Herr aller Dinge!'&amp;quot; (Suratul-an’am Nr. 6, Ayat 162-164) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Und hab vor MIR alleine Ehrfurcht!&amp;quot; (Suratun-nahl Nr. 16, Aya Nr. 51)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3. ALLAH (ta’ala) ist alleiniger und einziger Besitzer vollkommenster Attribute und erhaben über jegliche Arten von Mangelhaftigkeiten (arab.: Tahid al-Asma was-Sifat) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daraus folgt, dass die Annahme jeglicher Mangelhaftigkeiten und Unvollkommenheiten in Bezug auf ALLAH (ta’ala), SEINE Namen und SEINE Attribute, sowie die Annahme einer Ähnlichkeit, der Herstellung eines Vergleichs oder der Gleichsetzung ALLAHs, SEINER Namen und Attribute mit der Schöpfung, kategorisch ausgeschlossen werden. Das heißt, dass es unzulässig ist ALLAH mit Namen und Attributen zu benennen, die in ihrer Bedeutungsnuancen SEINEN Namen und Attributen widersprechen, z.B.:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Benennung mit Begriffen, die eine Zuordnung bzw. Beigesellung von Partnern zu ALLAH ausdrücken (Sohn, Vater, …)&lt;br /&gt;
Vorstellung von Inkarnation und Anthropomorphismus (d.h. ALLAH menschliche Eigenschaften zuzusprechen)&lt;br /&gt;
Benennung mit Begriffen, die Unvollkommenheit ausdrücken (leidend, sterblich, müde, etc.) &lt;br /&gt;
Was solchen Namen und Attributen betrifft, die sowohl für ALLAH (ta’ala) als auch für die Geschöpfe verwendet werden [z.B. erhaben, mächtig, yadd (wörtl.: Hand)], erklärt es Amir Zaidan in seinem Buch „Al-´Aqida. Einführung in die Iman-Inhalte“ wie folgt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Es besteht Gemeinsamkeit und Ähnlichkeit ausschließlich im externen sprachlichen Bereich, d.h. in der Schreibweise und Aussprache dieser Worte, jedoch besteht keinerlei Ähnlichkeit in Bezug auf die interne Substanz, d.h. im Bedeutungsinhalt dieser Worte. Imam Ibnu-Hanbal(1) sagte:&lt;br /&gt;
&amp;quot;ALLAH darf nur mit Attributen beschrieben werden, mit denen ER SICH SELBST oder SEIN Gesandter IHN beschrieb. Dabei darf man nicht über den Quran oder die Sunna hinausgehen.&amp;quot; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(1) Imam Ahmad Ibnu-Hanbal Al-Schaibani (geb. 164 – gest. 241 n. H.), war ein Schüler von Imam Asch-Schafi’i. Nach ihm ist die Hanbalitische Fiqh-Schule benannt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus den oben genannten Gründen sagten die Gelehrten, unter anderem Imam Malik(2) in Bezug auf die Interpretationsmöglichkeit eines Quran-Verses:&lt;br /&gt;
&amp;quot; Die Bedeutung von Istawaa (wörtlich: den Platz einnehmen) ist sprachlich bekannt. Die Art und Weise von Istawaa in diesem Zusammenhang ist jedoch unbekannt. Der Iman daran ist Pflicht und sein Hinterfragen ist eine unerlaubte Erfindung (Bid’a).&amp;quot;&amp;quot; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(2) Imam Malik Bnu-Anas, genannt „Imamul-Madina, der Imam von Al-Madina“, (geb. 93 – gest. 179 n. H.). Nach ihm ist die Malikitische Fiqh-Schule benannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
All die Attribute ALLAHs werden von den Muslimen so verstanden, wie es ALLAH (ta’ala) gebührt, das heißt ohne Vermenschlichung, Verbildlichung, Verleugnung, Aufhebung, Entstellung, Verdrehung, auch ohne eigenmächtige Bestimmung der Eigenart dieser Attribute.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Imam Asch-Schafi’i(3) sagte:&lt;br /&gt;
„Ich habe den Iman verinnerlicht an ALLAH (ta’ala), und an das, was ALLAH (ta’ala) offenbarte, wie ALLAH (ta’ala) es will.&lt;br /&gt;
Und ich habe den Iman verinnerlicht an den Gesandten ALLAHs (sallal-lahu ´alaihi wa sallam), und an das, was der Gesandte ALLAHs (sallal-lahu ´alaihi wa sallam) verkündete, wie der Gesandte ALLAHs (sallal-lahu ´alaihi wa sallam), es wollte.“ &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(3) Imam Muhammad Ibnu-Idris Asch-Schafi’i, (geb. 150 – gest. 204 n.H.), er lernte u. a. bei Imam Malik Ibnu-Anas. Nach ihm ist die Schafi’itische Fiqh-Schule benannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Attribute ALLAHs lassen sich in zwei Gruppen darstellen: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
A. Die Attribute des Wesens &lt;br /&gt;
B. Die Attribute des Handelns &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
A. Die Attribute des Wesens (arab.: Sifatudh-Dhat) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Attribute hängen mit dem Wesen ALLAHs unzertrennlich zusammen, z.B.:&lt;br /&gt;
Das Attribut des Wesens ALLAHs, die Lebendigkeit, die Einzigartigkeit, die Anfangslosigkeit, die endlose Beständigkeit, die Unterschiedlichkeit zum Geschaffenen, die absolute Selbstständigkeit, der grenzenlose Reichtum, die Allgnade, die vollkommene Weisheit, die unvorstellbare Erhabenheit, das Allwissen, der Wille, die Allmacht, das Sprechen, das Allhören, das Allsehen, etc. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Allgemeinen kann man sagen, dass das Dasein ALLAHs sich grundlegend vom Dasein der Schöpfung unterscheidet. &lt;br /&gt;
Der Islam verbietet das Hinterfragen des Wesens ALLAHs, weil die Menschen mit ihren eingeschränkten geistigen Kräften und Fähigkeiten das Wesen ALLAHs nicht erfassen können. Wie soll das auch gehen, wo ALLAH weder zeitlich noch räumlich begrenzt ist und ihn die fünf Sinne des Menschen somit nicht erfassen können? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Das Sehvermögen erfasst IHN nicht, aber ER erfasst das Sehvermögen. Und ER ist Der Allgütige, Der Allkundige.&amp;quot; (Suratul-an’am Nr. 6, Aya Nr. 103)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Menschen sind jedoch im Stande, SEIN unbedingt notwendiges Dasein zu erkennen.&lt;br /&gt;
Deshalb fordert der Islam die Menschen auf, statt mit dem Wesen ALLAHs sich intensiv mit der Schöpfung ALLAHs auseinanderzusetzen, weil das im Bereich ihrer eingeschränkten intellektuellen Möglichkeiten liegt und den Iman an ALLAH (ta’ala) vertieft. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
B. Attribute des Handelns (arab.: Sifatul-Fi’l) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Attribute hängen mit dem Willen und der Allmacht ALLAHs zusammen, z.B.:&lt;br /&gt;
Die Zufriedenheit, Erweisung von Gnade, das Beleben, etc. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Zusammenhang zwischen dem Willen ALLAHs und den Kontingenten ist vergleichbar mit der „Planung“. Der Wille plant nach dem Allwissen ALLAHs und die Allmacht ALLAHs führt diese Planung aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ALLAH macht gewiss, was ER will. (Suratul-hadsch Nr. 22, Aya Nr. 14)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es stellt sich hier die Frage inwieweit der Mensch über einen wirklich freien Willen verfügt und in welchem Zusammenhang dieser menschliche Wille zum Willen ALLAHs steht.&lt;br /&gt;
Im Allgemeinen kann man sagen, dass der Mensch in zwei Handlungsebenen agiert:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
die Handlungsebene, die nicht seinem Willen unterliegt, d. h. in der er unbewusste Handlungen vollzieht, die nicht von seinem Willen gesteuert oder beeinflusst werden können, z.B. Geburt, Krankheit, Tod, nicht willkürlich steuerbare Körperfunktionen, wie Atmung, Herzschlag, Verdauung, etc. &lt;br /&gt;
die Handlungsebene, die seinem Willen und seiner freien Wahl unterliegt. In dieser Handlungsebene besitzt der Mensch freien Willen, weil ALLAH (ta’ala) ihm durch SEINEN Willen diese Fähigkeit verliehen hat. &lt;br /&gt;
Hier ergeben sich folgende Fragen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie soll man Verhaltensweisen von Menschen verstehen, die nach unserem Verständnis dem Willen ALLAHs nicht entsprechen können, weil sie ganz offensichtlich gegen SEINE Gebote verstoßen? Bzw. &lt;br /&gt;
Ist der Mensch imstande, mit seinem freien Willen gegen den Willen ALLAHs zu vestoßen? &lt;br /&gt;
Die Antwort auf diese Fragen ist, dass ALLAH von Beginn an den Menschen die Möglichkeit des Verstoßes gegen SEINE Gebote zugelassen hat, da ER wollte dass die Menschen einen freien Willen besitzen. Deshalb bewegen sich die Menschen immer im Bereich von ALLAHs Willen, unabhängig davon, welche Entscheidung sie treffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
WIR erschufen sie und verstärken ihre Gelenke. Und wen WIR wollten, hätten WIR sie mit ihresgleichen eingetauscht. Dies ist eine Ermahnung. Also wer will, schlägt einen Weg zu seinem Herrn ein. Und ihr wollt nicht außer, dass ALLAH will. ALLAH ist gewiss immer allwissend, allweise. (Suratul-insan Nr. 76, Nr. 28-30)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es soll jedoch ganz klar zwischen dem Willen (al-irada) und dem Befehl (al-amr) differenziert werden. Im Bezug auf den Willen ALLAHs bedeutet dies, dass alle Handlungen des Menschen dem Willen ALLAHs unterliegen, dass aber nicht alle vom Menschen vollbrachten Handlungen von ALLAH (ta’ala) befohlen sind oder von IHM angenommen werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen: ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Zaidan, Amir M. A. (1999): ''Al-'Aqida, Einführung in die Iman-Inhalte'', ADIB-Verlag, Offenbach, 2. neubearbeitete und erweiterte Auflage &lt;br /&gt;
*Zaidan, Amir M. A. (2000): At-Tafsir. Eine philologisch, islamologisch fundierte Erläuterung des Quran-Textes. (PDF), ADIB-Verlag, Offenbach&lt;br /&gt;
*Reidegeld, Ahmad Abdurrahman (2005): ''Handbuch Islam. Die Glaubens- und Rechtslehre der Muslime'', Spohr Verlag, Kandern im Schwarzwald&lt;br /&gt;
*Suleiman, Samir: ''Der Islam muss kein Rätsel sein'', qalam.de&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anmerkungen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;references group=&amp;quot;Anmerkung&amp;quot; /&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Ivadmins</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>http://islam-pedia.de/index.php?title=Tauhid&amp;diff=447</id>
		<title>Tauhid</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://islam-pedia.de/index.php?title=Tauhid&amp;diff=447"/>
				<updated>2008-06-25T19:33:44Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Ivadmins: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&lt;br /&gt;
== Die Einheit und Einzigkeit ALLAHs ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Tauhid''' ist der '''Iman an ALLAH (ta'ala/dem Erhabenen), an SEINE Einheit und Einzigkeit'''.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tauhid schließt somit Dualität, Trinität, Pluralität, Teilbarkeit und jegliches Mysterium in Bezug auf ALLAH (ta'ala) kategorisch aus. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
: '''''&amp;quot;Es gibt nichts Seinesgleichen.&amp;quot;'''''(Quran 42:11) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''''&amp;quot;Sag: 'ER ist ALLAH, einzig. ALLAH ist As-Samad (d.h Der absolut Selbständige, Der niemandem bedarf, alles und jeder aber bedarf Seiner). Nie zeugte ER und nie wurde ER gezeugt, und nie ist Ihm jemand ebenbürtig.'&amp;quot;''''' (Quran, Sura Nr. 112)&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''''&amp;quot;ALLAH ist ER, es gibt keine Gottheit außer Ihm, Der Lebendige (ohne Ende), Der Allverantwortliche. Ihm kommt weder Schläfrigkeit noch Schlaf bei. Ihm gehört, was in den Himmeln und was auf Erden ist. Wer ist dieser, der bei Ihm Fürsprache einlegen könnte außer mit Seiner Zustimmung?! ER weiß, was vor ihnen und was hinter ihnen ist, doch sie umfassen nichts von Seinem Wissen außer dem, was ER will. Das Kursi&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anmerkung&amp;quot;&amp;gt;Das Kursi bedeutet &amp;quot;das auf einander Gebaute&amp;quot;, &amp;quot;die Stütze&amp;quot;, &amp;quot;das Wissen&amp;quot;&amp;lt;/ref&amp;gt; von Ihm umfaßt die Himmel und die Erde, und Ihm fällt es nicht schwer, sie zu bewahren. Und ER ist Der Allhöchste, Der Allerhabene.&amp;quot;''''' (Quran 2:255)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tauhid stellt das fundamentale Axiom der Gesamtheit der Iman-Inhalte dar und bildet somit die zentrale Aussage des Islam.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
#ALLAH (ta'ala) ist einziger und alleiniger Schöpfer aller Dinge und außer IHM existiert kein anderer Schöpfer. &lt;br /&gt;
#Er ist der alleiniger und einzig wahrer Gott, dem Anbetung durch die Verrichtung gottesdienstlicher Handlungen ('Ibadat: wie Salah (Gebet), Zakat (Sozialabgabe), Siyam (Fasten), Hadsch (Wallfahrt nach Mekka, ...) gebührt.&lt;br /&gt;
#ALLAH (ta'ala) ist alleiniger und einziger Besitzer vollkommenster Attribute und erhaben über jegliche Arten von Mangelhaftigkeiten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daraus ergeben sich für Muslime unter anderem:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Die Anerkennung der uneingeschränkten und alleinigen Herrschaft Allahs&lt;br /&gt;
*Die Anerkennung Allahs als den einzig Anbetungswürdigen&lt;br /&gt;
*Die Anerkennung Allahs als den einzig wirklich Handelnden&lt;br /&gt;
*Die Verpflichtung zu Gehorsam und Liebe gegenüber Allah (t)&lt;br /&gt;
*Die Verpflichtung nur auf Allah zu vertrauen, nur Ihn um Hilfe zu bitten und sich einzig und allein Ihm hinzugeben&lt;br /&gt;
*Der bewusste Gottesbezug jedes (guten) Handelns&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der absolute Primat des Islam-Artikels von Tauhid als wichtigste zentrale Iman-Grundlage wird mit den Worten der Schahada (Islam-Bekenntnis) zum Ausdruck gebracht: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''''Aschhadu an la ilaha illallah wa aschhadu anna Muhammad ar-rasul-lallah'''''&lt;br /&gt;
:Ich bezeuge, dass es keine Gottheit außer ALLAH gibt und ich bezeuge, dass Muhammad ALLAHs Gesandter ist! &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer dieses Bekenntnis mit aufrichtiger Überzeugung sagt und danach handelt, ist ein Muslim (Gottergebener). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die Aspekte der Einheit und Einzigkeit ALLAHs ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Einheit und Einzigkeit ALLAHs (ta’ala/dem Erhabenen) beinhaltet drei Aspekte: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1. ALLAH ist einziger und alleiniger Schöpfer, Herr und Erhalter aller Dinge und außer ihm Existiert kein anderer Schöpfer (arab.: Tauhid ar-Rububiyya) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Herrschaft über die gesamte Schöpfung und alles Geschaffene gehört damit einzig und allein ALLAH, dem Erhabenen. Nichts geschieht innerhalb oder außerhalb der Schöpfung ohne SEINEM Wissen und ohne SEINEM Willen. ER ist damit der einzige und alleinige wirklich Handelnde innerhalb und außerhalb der Schöpfung.&lt;br /&gt;
Wer ein anderes Wesen als Herrn und Schöpfer betrachtet, ist ein Nichtmuslim (Kafir) und jemand der ALLAH, dem Allmächtigen, etwas zur Seite stellt, ist ein Polytheist (Muschrik).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;IHM alleine gehören die Schöpfung und das Gebieten! Immer allerhaben ist ALLAH, Der Herr aller Schöpfung.&amp;quot; (Suratul-a’raf Nr. 7, Aya Nr. 54).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2. ALLAH ist alleiniger und einzig wahrer Gott, dem Anbetung und Verehrung gebührt (arab.: Tauhid al-Uluhiyya) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
IHM alleine gebührt die Anbetung durch die Verrichtung gottesdienstlicher Handlungen, wie dem Gebet, dem Fasten usw.&lt;br /&gt;
Daher ist man zu Liebe, Aufrichtigkeit (Ikhlas), Loyalität und Verantwortung IHM gegenüber verpflichtet. Nur vor ALLAH, dem Erhabenen, soll man Ehrfurcht haben. Man soll einzig und allein auf IHN vertrauen und man soll nur IHN um Hilfe bei Dingen anflehen, die nur ER vollbringen kann (z.B. Heilung von Krankheit, materielle und immaterielle Versorgung (Rizq)). Einzig und allein ALLAH soll man sich hingeben und auf die von IHM geboten Art und Weise dienen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Und ICH erschuf die Dschinn und die Menschen nur, um MIR zu dienen.&amp;quot; (Suratudh-dhariyat Nr. 51, Aya Nr. 56) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Und WIR entsandten vor dir keinen Gesandten, ohne dass WIR ihm Wahy zuteil werden ließen: 'Es gibt keine Gottheit außer MIR, so dient nur MIR.'&amp;quot;&lt;br /&gt;
(Suratul-anbiyaa Nr. 21, Aya Nr. 25) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Sag: 'Mein rituelles Gebet, mein Opfern, mein Leben und mein Tod gehören ALLAH, Dem Herrn aller Schöpfung. ER hat keinen Partner. Und dies wurde mir geboten, und ich bin der erste der Muslime (Gottergebenen)' Sag: 'Soll ich mir etwa einen anderen Herrn außer ALLAH nehmen? – und ER ist der Herr aller Dinge!'&amp;quot; (Suratul-an’am Nr. 6, Ayat 162-164) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Und hab vor MIR alleine Ehrfurcht!&amp;quot; (Suratun-nahl Nr. 16, Aya Nr. 51)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3. ALLAH (ta’ala) ist alleiniger und einziger Besitzer vollkommenster Attribute und erhaben über jegliche Arten von Mangelhaftigkeiten (arab.: Tahid al-Asma was-Sifat) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daraus folgt, dass die Annahme jeglicher Mangelhaftigkeiten und Unvollkommenheiten in Bezug auf ALLAH (ta’ala), SEINE Namen und SEINE Attribute, sowie die Annahme einer Ähnlichkeit, der Herstellung eines Vergleichs oder der Gleichsetzung ALLAHs, SEINER Namen und Attribute mit der Schöpfung, kategorisch ausgeschlossen werden. Das heißt, dass es unzulässig ist ALLAH mit Namen und Attributen zu benennen, die in ihrer Bedeutungsnuancen SEINEN Namen und Attributen widersprechen, z.B.:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Benennung mit Begriffen, die eine Zuordnung bzw. Beigesellung von Partnern zu ALLAH ausdrücken (Sohn, Vater, …)&lt;br /&gt;
Vorstellung von Inkarnation und Anthropomorphismus (d.h. ALLAH menschliche Eigenschaften zuzusprechen)&lt;br /&gt;
Benennung mit Begriffen, die Unvollkommenheit ausdrücken (leidend, sterblich, müde, etc.) &lt;br /&gt;
Was solchen Namen und Attributen betrifft, die sowohl für ALLAH (ta’ala) als auch für die Geschöpfe verwendet werden [z.B. erhaben, mächtig, yadd (wörtl.: Hand)], erklärt es Amir Zaidan in seinem Buch „Al-´Aqida. Einführung in die Iman-Inhalte“ wie folgt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Es besteht Gemeinsamkeit und Ähnlichkeit ausschließlich im externen sprachlichen Bereich, d.h. in der Schreibweise und Aussprache dieser Worte, jedoch besteht keinerlei Ähnlichkeit in Bezug auf die interne Substanz, d.h. im Bedeutungsinhalt dieser Worte. Imam Ibnu-Hanbal(1) sagte:&lt;br /&gt;
&amp;quot;ALLAH darf nur mit Attributen beschrieben werden, mit denen ER SICH SELBST oder SEIN Gesandter IHN beschrieb. Dabei darf man nicht über den Quran oder die Sunna hinausgehen.&amp;quot; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(1) Imam Ahmad Ibnu-Hanbal Al-Schaibani (geb. 164 – gest. 241 n. H.), war ein Schüler von Imam Asch-Schafi’i. Nach ihm ist die Hanbalitische Fiqh-Schule benannt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus den oben genannten Gründen sagten die Gelehrten, unter anderem Imam Malik(2) in Bezug auf die Interpretationsmöglichkeit eines Quran-Verses:&lt;br /&gt;
&amp;quot; Die Bedeutung von Istawaa (wörtlich: den Platz einnehmen) ist sprachlich bekannt. Die Art und Weise von Istawaa in diesem Zusammenhang ist jedoch unbekannt. Der Iman daran ist Pflicht und sein Hinterfragen ist eine unerlaubte Erfindung (Bid’a).&amp;quot;&amp;quot; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(2) Imam Malik Bnu-Anas, genannt „Imamul-Madina, der Imam von Al-Madina“, (geb. 93 – gest. 179 n. H.). Nach ihm ist die Malikitische Fiqh-Schule benannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
All die Attribute ALLAHs werden von den Muslimen so verstanden, wie es ALLAH (ta’ala) gebührt, das heißt ohne Vermenschlichung, Verbildlichung, Verleugnung, Aufhebung, Entstellung, Verdrehung, auch ohne eigenmächtige Bestimmung der Eigenart dieser Attribute.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Imam Asch-Schafi’i(3) sagte:&lt;br /&gt;
„Ich habe den Iman verinnerlicht an ALLAH (ta’ala), und an das, was ALLAH (ta’ala) offenbarte, wie ALLAH (ta’ala) es will.&lt;br /&gt;
Und ich habe den Iman verinnerlicht an den Gesandten ALLAHs (sallal-lahu ´alaihi wa sallam), und an das, was der Gesandte ALLAHs (sallal-lahu ´alaihi wa sallam) verkündete, wie der Gesandte ALLAHs (sallal-lahu ´alaihi wa sallam), es wollte.“ &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(3) Imam Muhammad Ibnu-Idris Asch-Schafi’i, (geb. 150 – gest. 204 n.H.), er lernte u. a. bei Imam Malik Ibnu-Anas. Nach ihm ist die Schafi’itische Fiqh-Schule benannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Attribute ALLAHs lassen sich in zwei Gruppen darstellen: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
A. Die Attribute des Wesens &lt;br /&gt;
B. Die Attribute des Handelns &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
A. Die Attribute des Wesens (arab.: Sifatudh-Dhat) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Attribute hängen mit dem Wesen ALLAHs unzertrennlich zusammen, z.B.:&lt;br /&gt;
Das Attribut des Wesens ALLAHs, die Lebendigkeit, die Einzigartigkeit, die Anfangslosigkeit, die endlose Beständigkeit, die Unterschiedlichkeit zum Geschaffenen, die absolute Selbstständigkeit, der grenzenlose Reichtum, die Allgnade, die vollkommene Weisheit, die unvorstellbare Erhabenheit, das Allwissen, der Wille, die Allmacht, das Sprechen, das Allhören, das Allsehen, etc. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Allgemeinen kann man sagen, dass das Dasein ALLAHs sich grundlegend vom Dasein der Schöpfung unterscheidet. &lt;br /&gt;
Der Islam verbietet das Hinterfragen des Wesens ALLAHs, weil die Menschen mit ihren eingeschränkten geistigen Kräften und Fähigkeiten das Wesen ALLAHs nicht erfassen können. Wie soll das auch gehen, wo ALLAH weder zeitlich noch räumlich begrenzt ist und ihn die fünf Sinne des Menschen somit nicht erfassen können? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Das Sehvermögen erfasst IHN nicht, aber ER erfasst das Sehvermögen. Und ER ist Der Allgütige, Der Allkundige.&amp;quot; (Suratul-an’am Nr. 6, Aya Nr. 103)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Menschen sind jedoch im Stande, SEIN unbedingt notwendiges Dasein zu erkennen.&lt;br /&gt;
Deshalb fordert der Islam die Menschen auf, statt mit dem Wesen ALLAHs sich intensiv mit der Schöpfung ALLAHs auseinanderzusetzen, weil das im Bereich ihrer eingeschränkten intellektuellen Möglichkeiten liegt und den Iman an ALLAH (ta’ala) vertieft. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
B. Attribute des Handelns (arab.: Sifatul-Fi’l) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Attribute hängen mit dem Willen und der Allmacht ALLAHs zusammen, z.B.:&lt;br /&gt;
Die Zufriedenheit, Erweisung von Gnade, das Beleben, etc. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Zusammenhang zwischen dem Willen ALLAHs und den Kontingenten ist vergleichbar mit der „Planung“. Der Wille plant nach dem Allwissen ALLAHs und die Allmacht ALLAHs führt diese Planung aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ALLAH macht gewiss, was ER will. (Suratul-hadsch Nr. 22, Aya Nr. 14)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es stellt sich hier die Frage inwieweit der Mensch über einen wirklich freien Willen verfügt und in welchem Zusammenhang dieser menschliche Wille zum Willen ALLAHs steht.&lt;br /&gt;
Im Allgemeinen kann man sagen, dass der Mensch in zwei Handlungsebenen agiert:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
die Handlungsebene, die nicht seinem Willen unterliegt, d. h. in der er unbewusste Handlungen vollzieht, die nicht von seinem Willen gesteuert oder beeinflusst werden können, z.B. Geburt, Krankheit, Tod, nicht willkürlich steuerbare Körperfunktionen, wie Atmung, Herzschlag, Verdauung, etc. &lt;br /&gt;
die Handlungsebene, die seinem Willen und seiner freien Wahl unterliegt. In dieser Handlungsebene besitzt der Mensch freien Willen, weil ALLAH (ta’ala) ihm durch SEINEN Willen diese Fähigkeit verliehen hat. &lt;br /&gt;
Hier ergeben sich folgende Fragen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie soll man Verhaltensweisen von Menschen verstehen, die nach unserem Verständnis dem Willen ALLAHs nicht entsprechen können, weil sie ganz offensichtlich gegen SEINE Gebote verstoßen? Bzw. &lt;br /&gt;
Ist der Mensch imstande, mit seinem freien Willen gegen den Willen ALLAHs zu vestoßen? &lt;br /&gt;
Die Antwort auf diese Fragen ist, dass ALLAH von Beginn an den Menschen die Möglichkeit des Verstoßes gegen SEINE Gebote zugelassen hat, da ER wollte dass die Menschen einen freien Willen besitzen. Deshalb bewegen sich die Menschen immer im Bereich von ALLAHs Willen, unabhängig davon, welche Entscheidung sie treffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
WIR erschufen sie und verstärken ihre Gelenke. Und wen WIR wollten, hätten WIR sie mit ihresgleichen eingetauscht. Dies ist eine Ermahnung. Also wer will, schlägt einen Weg zu seinem Herrn ein. Und ihr wollt nicht außer, dass ALLAH will. ALLAH ist gewiss immer allwissend, allweise. (Suratul-insan Nr. 76, Nr. 28-30)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es soll jedoch ganz klar zwischen dem Willen (al-irada) und dem Befehl (al-amr) differenziert werden. Im Bezug auf den Willen ALLAHs bedeutet dies, dass alle Handlungen des Menschen dem Willen ALLAHs unterliegen, dass aber nicht alle vom Menschen vollbrachten Handlungen von ALLAH (ta’ala) befohlen sind oder von IHM angenommen werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen: ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Zaidan, Amir M. A. (1999): ''Al-'Aqida, Einführung in die Iman-Inhalte'', ADIB-Verlag, Offenbach, 2. neubearbeitete und erweiterte Auflage &lt;br /&gt;
*Zaidan, Amir M. A. (2000): At-Tafsir. Eine philologisch, islamologisch fundierte Erläuterung des Quran-Textes. (PDF), ADIB-Verlag, Offenbach&lt;br /&gt;
*Reidegeld, Ahmad Abdurrahman (2005): ''Handbuch Islam. Die Glaubens- und Rechtslehre der Muslime'', Spohr Verlag, Kandern im Schwarzwald&lt;br /&gt;
*Suleiman, Samir: ''Der Islam muss kein Rätsel sein'', qalam.de&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anmerkungen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;references group=&amp;quot;Anmerkung&amp;quot; /&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Ivadmins</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>http://islam-pedia.de/index.php?title=Tauhid&amp;diff=446</id>
		<title>Tauhid</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://islam-pedia.de/index.php?title=Tauhid&amp;diff=446"/>
				<updated>2008-06-25T19:32:51Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Ivadmins: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die Einheit und Einzigkeit ALLAHs ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Tauhid''' ist der '''Iman an ALLAH (ta'ala/dem Erhabenen), an SEINE Einheit und Einzigkeit'''.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tauhid schließt somit Dualität, Trinität, Pluralität, Teilbarkeit und jegliches Mysterium in Bezug auf ALLAH (ta'ala) kategorisch aus. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
: '''''&amp;quot;Es gibt nichts Seinesgleichen.&amp;quot;'''''(Quran 42:11) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''''&amp;quot;Sag: 'ER ist ALLAH, einzig. ALLAH ist As-Samad (d.h Der absolut Selbständige, Der niemandem bedarf, alles und jeder aber bedarf Seiner). Nie zeugte ER und nie wurde ER gezeugt, und nie ist Ihm jemand ebenbürtig.'&amp;quot;''''' (Quran, Sura Nr. 112)&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''''&amp;quot;ALLAH ist ER, es gibt keine Gottheit außer Ihm, Der Lebendige (ohne Ende), Der Allverantwortliche. Ihm kommt weder Schläfrigkeit noch Schlaf bei. Ihm gehört, was in den Himmeln und was auf Erden ist. Wer ist dieser, der bei Ihm Fürsprache einlegen könnte außer mit Seiner Zustimmung?! ER weiß, was vor ihnen und was hinter ihnen ist, doch sie umfassen nichts von Seinem Wissen außer dem, was ER will. Das Kursi&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anmerkung&amp;quot;&amp;gt;Das Kursi bedeutet &amp;quot;das auf einander Gebaute&amp;quot;, &amp;quot;die Stütze&amp;quot;, &amp;quot;das Wissen&amp;quot;&amp;lt;/ref&amp;gt; von Ihm umfaßt die Himmel und die Erde, und Ihm fällt es nicht schwer, sie zu bewahren. Und ER ist Der Allhöchste, Der Allerhabene.&amp;quot;''''' (Quran 2:255)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tauhid stellt das fundamentale Axiom der Gesamtheit der Iman-Inhalte dar und bildet somit die zentrale Aussage des Islam.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'ALLAH (ta'ala) ist einziger und alleiniger Schöpfer aller Dinge und außer IHM existiert kein anderer Schöpfer. &lt;br /&gt;
'Er ist der alleiniger und einzig wahrer Gott, dem Anbetung durch die Verrichtung gottesdienstlicher Handlungen ('Ibadat: wie Salah (Gebet), Zakat (Sozialabgabe), Siyam (Fasten), Hadsch (Wallfahrt nach Mekka, ...) gebührt.&lt;br /&gt;
'ALLAH (ta'ala) ist alleiniger und einziger Besitzer vollkommenster Attribute und erhaben über jegliche Arten von Mangelhaftigkeiten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daraus ergeben sich für Muslime unter anderem:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Die Anerkennung der uneingeschränkten und alleinigen Herrschaft Allahs&lt;br /&gt;
*Die Anerkennung Allahs als den einzig Anbetungswürdigen&lt;br /&gt;
*Die Anerkennung Allahs als den einzig wirklich Handelnden&lt;br /&gt;
*Die Verpflichtung zu Gehorsam und Liebe gegenüber Allah (t)&lt;br /&gt;
*Die Verpflichtung nur auf Allah zu vertrauen, nur Ihn um Hilfe zu bitten und sich einzig und allein Ihm hinzugeben&lt;br /&gt;
*Der bewusste Gottesbezug jedes (guten) Handelns&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der absolute Primat des Islam-Artikels von Tauhid als wichtigste zentrale Iman-Grundlage wird mit den Worten der Schahada (Islam-Bekenntnis) zum Ausdruck gebracht: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''''Aschhadu an la ilaha illallah wa aschhadu anna Muhammad ar-rasul-lallah'''''&lt;br /&gt;
:Ich bezeuge, dass es keine Gottheit außer ALLAH gibt und ich bezeuge, dass Muhammad ALLAHs Gesandter ist! &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer dieses Bekenntnis mit aufrichtiger Überzeugung sagt und danach handelt, ist ein Muslim (Gottergebener). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die Aspekte der Einheit und Einzigkeit ALLAHs ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Einheit und Einzigkeit ALLAHs (ta’ala/dem Erhabenen) beinhaltet drei Aspekte: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1. ALLAH ist einziger und alleiniger Schöpfer, Herr und Erhalter aller Dinge und außer ihm Existiert kein anderer Schöpfer (arab.: Tauhid ar-Rububiyya) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Herrschaft über die gesamte Schöpfung und alles Geschaffene gehört damit einzig und allein ALLAH, dem Erhabenen. Nichts geschieht innerhalb oder außerhalb der Schöpfung ohne SEINEM Wissen und ohne SEINEM Willen. ER ist damit der einzige und alleinige wirklich Handelnde innerhalb und außerhalb der Schöpfung.&lt;br /&gt;
Wer ein anderes Wesen als Herrn und Schöpfer betrachtet, ist ein Nichtmuslim (Kafir) und jemand der ALLAH, dem Allmächtigen, etwas zur Seite stellt, ist ein Polytheist (Muschrik).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;IHM alleine gehören die Schöpfung und das Gebieten! Immer allerhaben ist ALLAH, Der Herr aller Schöpfung.&amp;quot; (Suratul-a’raf Nr. 7, Aya Nr. 54).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2. ALLAH ist alleiniger und einzig wahrer Gott, dem Anbetung und Verehrung gebührt (arab.: Tauhid al-Uluhiyya) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
IHM alleine gebührt die Anbetung durch die Verrichtung gottesdienstlicher Handlungen, wie dem Gebet, dem Fasten usw.&lt;br /&gt;
Daher ist man zu Liebe, Aufrichtigkeit (Ikhlas), Loyalität und Verantwortung IHM gegenüber verpflichtet. Nur vor ALLAH, dem Erhabenen, soll man Ehrfurcht haben. Man soll einzig und allein auf IHN vertrauen und man soll nur IHN um Hilfe bei Dingen anflehen, die nur ER vollbringen kann (z.B. Heilung von Krankheit, materielle und immaterielle Versorgung (Rizq)). Einzig und allein ALLAH soll man sich hingeben und auf die von IHM geboten Art und Weise dienen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Und ICH erschuf die Dschinn und die Menschen nur, um MIR zu dienen.&amp;quot; (Suratudh-dhariyat Nr. 51, Aya Nr. 56) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Und WIR entsandten vor dir keinen Gesandten, ohne dass WIR ihm Wahy zuteil werden ließen: 'Es gibt keine Gottheit außer MIR, so dient nur MIR.'&amp;quot;&lt;br /&gt;
(Suratul-anbiyaa Nr. 21, Aya Nr. 25) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Sag: 'Mein rituelles Gebet, mein Opfern, mein Leben und mein Tod gehören ALLAH, Dem Herrn aller Schöpfung. ER hat keinen Partner. Und dies wurde mir geboten, und ich bin der erste der Muslime (Gottergebenen)' Sag: 'Soll ich mir etwa einen anderen Herrn außer ALLAH nehmen? – und ER ist der Herr aller Dinge!'&amp;quot; (Suratul-an’am Nr. 6, Ayat 162-164) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Und hab vor MIR alleine Ehrfurcht!&amp;quot; (Suratun-nahl Nr. 16, Aya Nr. 51)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3. ALLAH (ta’ala) ist alleiniger und einziger Besitzer vollkommenster Attribute und erhaben über jegliche Arten von Mangelhaftigkeiten (arab.: Tahid al-Asma was-Sifat) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daraus folgt, dass die Annahme jeglicher Mangelhaftigkeiten und Unvollkommenheiten in Bezug auf ALLAH (ta’ala), SEINE Namen und SEINE Attribute, sowie die Annahme einer Ähnlichkeit, der Herstellung eines Vergleichs oder der Gleichsetzung ALLAHs, SEINER Namen und Attribute mit der Schöpfung, kategorisch ausgeschlossen werden. Das heißt, dass es unzulässig ist ALLAH mit Namen und Attributen zu benennen, die in ihrer Bedeutungsnuancen SEINEN Namen und Attributen widersprechen, z.B.:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Benennung mit Begriffen, die eine Zuordnung bzw. Beigesellung von Partnern zu ALLAH ausdrücken (Sohn, Vater, …)&lt;br /&gt;
Vorstellung von Inkarnation und Anthropomorphismus (d.h. ALLAH menschliche Eigenschaften zuzusprechen)&lt;br /&gt;
Benennung mit Begriffen, die Unvollkommenheit ausdrücken (leidend, sterblich, müde, etc.) &lt;br /&gt;
Was solchen Namen und Attributen betrifft, die sowohl für ALLAH (ta’ala) als auch für die Geschöpfe verwendet werden [z.B. erhaben, mächtig, yadd (wörtl.: Hand)], erklärt es Amir Zaidan in seinem Buch „Al-´Aqida. Einführung in die Iman-Inhalte“ wie folgt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Es besteht Gemeinsamkeit und Ähnlichkeit ausschließlich im externen sprachlichen Bereich, d.h. in der Schreibweise und Aussprache dieser Worte, jedoch besteht keinerlei Ähnlichkeit in Bezug auf die interne Substanz, d.h. im Bedeutungsinhalt dieser Worte. Imam Ibnu-Hanbal(1) sagte:&lt;br /&gt;
&amp;quot;ALLAH darf nur mit Attributen beschrieben werden, mit denen ER SICH SELBST oder SEIN Gesandter IHN beschrieb. Dabei darf man nicht über den Quran oder die Sunna hinausgehen.&amp;quot; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(1) Imam Ahmad Ibnu-Hanbal Al-Schaibani (geb. 164 – gest. 241 n. H.), war ein Schüler von Imam Asch-Schafi’i. Nach ihm ist die Hanbalitische Fiqh-Schule benannt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus den oben genannten Gründen sagten die Gelehrten, unter anderem Imam Malik(2) in Bezug auf die Interpretationsmöglichkeit eines Quran-Verses:&lt;br /&gt;
&amp;quot; Die Bedeutung von Istawaa (wörtlich: den Platz einnehmen) ist sprachlich bekannt. Die Art und Weise von Istawaa in diesem Zusammenhang ist jedoch unbekannt. Der Iman daran ist Pflicht und sein Hinterfragen ist eine unerlaubte Erfindung (Bid’a).&amp;quot;&amp;quot; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(2) Imam Malik Bnu-Anas, genannt „Imamul-Madina, der Imam von Al-Madina“, (geb. 93 – gest. 179 n. H.). Nach ihm ist die Malikitische Fiqh-Schule benannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
All die Attribute ALLAHs werden von den Muslimen so verstanden, wie es ALLAH (ta’ala) gebührt, das heißt ohne Vermenschlichung, Verbildlichung, Verleugnung, Aufhebung, Entstellung, Verdrehung, auch ohne eigenmächtige Bestimmung der Eigenart dieser Attribute.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Imam Asch-Schafi’i(3) sagte:&lt;br /&gt;
„Ich habe den Iman verinnerlicht an ALLAH (ta’ala), und an das, was ALLAH (ta’ala) offenbarte, wie ALLAH (ta’ala) es will.&lt;br /&gt;
Und ich habe den Iman verinnerlicht an den Gesandten ALLAHs (sallal-lahu ´alaihi wa sallam), und an das, was der Gesandte ALLAHs (sallal-lahu ´alaihi wa sallam) verkündete, wie der Gesandte ALLAHs (sallal-lahu ´alaihi wa sallam), es wollte.“ &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(3) Imam Muhammad Ibnu-Idris Asch-Schafi’i, (geb. 150 – gest. 204 n.H.), er lernte u. a. bei Imam Malik Ibnu-Anas. Nach ihm ist die Schafi’itische Fiqh-Schule benannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Attribute ALLAHs lassen sich in zwei Gruppen darstellen: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
A. Die Attribute des Wesens &lt;br /&gt;
B. Die Attribute des Handelns &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
A. Die Attribute des Wesens (arab.: Sifatudh-Dhat) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Attribute hängen mit dem Wesen ALLAHs unzertrennlich zusammen, z.B.:&lt;br /&gt;
Das Attribut des Wesens ALLAHs, die Lebendigkeit, die Einzigartigkeit, die Anfangslosigkeit, die endlose Beständigkeit, die Unterschiedlichkeit zum Geschaffenen, die absolute Selbstständigkeit, der grenzenlose Reichtum, die Allgnade, die vollkommene Weisheit, die unvorstellbare Erhabenheit, das Allwissen, der Wille, die Allmacht, das Sprechen, das Allhören, das Allsehen, etc. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Allgemeinen kann man sagen, dass das Dasein ALLAHs sich grundlegend vom Dasein der Schöpfung unterscheidet. &lt;br /&gt;
Der Islam verbietet das Hinterfragen des Wesens ALLAHs, weil die Menschen mit ihren eingeschränkten geistigen Kräften und Fähigkeiten das Wesen ALLAHs nicht erfassen können. Wie soll das auch gehen, wo ALLAH weder zeitlich noch räumlich begrenzt ist und ihn die fünf Sinne des Menschen somit nicht erfassen können? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Das Sehvermögen erfasst IHN nicht, aber ER erfasst das Sehvermögen. Und ER ist Der Allgütige, Der Allkundige.&amp;quot; (Suratul-an’am Nr. 6, Aya Nr. 103)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Menschen sind jedoch im Stande, SEIN unbedingt notwendiges Dasein zu erkennen.&lt;br /&gt;
Deshalb fordert der Islam die Menschen auf, statt mit dem Wesen ALLAHs sich intensiv mit der Schöpfung ALLAHs auseinanderzusetzen, weil das im Bereich ihrer eingeschränkten intellektuellen Möglichkeiten liegt und den Iman an ALLAH (ta’ala) vertieft. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
B. Attribute des Handelns (arab.: Sifatul-Fi’l) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Attribute hängen mit dem Willen und der Allmacht ALLAHs zusammen, z.B.:&lt;br /&gt;
Die Zufriedenheit, Erweisung von Gnade, das Beleben, etc. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Zusammenhang zwischen dem Willen ALLAHs und den Kontingenten ist vergleichbar mit der „Planung“. Der Wille plant nach dem Allwissen ALLAHs und die Allmacht ALLAHs führt diese Planung aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ALLAH macht gewiss, was ER will. (Suratul-hadsch Nr. 22, Aya Nr. 14)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es stellt sich hier die Frage inwieweit der Mensch über einen wirklich freien Willen verfügt und in welchem Zusammenhang dieser menschliche Wille zum Willen ALLAHs steht.&lt;br /&gt;
Im Allgemeinen kann man sagen, dass der Mensch in zwei Handlungsebenen agiert:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
die Handlungsebene, die nicht seinem Willen unterliegt, d. h. in der er unbewusste Handlungen vollzieht, die nicht von seinem Willen gesteuert oder beeinflusst werden können, z.B. Geburt, Krankheit, Tod, nicht willkürlich steuerbare Körperfunktionen, wie Atmung, Herzschlag, Verdauung, etc. &lt;br /&gt;
die Handlungsebene, die seinem Willen und seiner freien Wahl unterliegt. In dieser Handlungsebene besitzt der Mensch freien Willen, weil ALLAH (ta’ala) ihm durch SEINEN Willen diese Fähigkeit verliehen hat. &lt;br /&gt;
Hier ergeben sich folgende Fragen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie soll man Verhaltensweisen von Menschen verstehen, die nach unserem Verständnis dem Willen ALLAHs nicht entsprechen können, weil sie ganz offensichtlich gegen SEINE Gebote verstoßen? Bzw. &lt;br /&gt;
Ist der Mensch imstande, mit seinem freien Willen gegen den Willen ALLAHs zu vestoßen? &lt;br /&gt;
Die Antwort auf diese Fragen ist, dass ALLAH von Beginn an den Menschen die Möglichkeit des Verstoßes gegen SEINE Gebote zugelassen hat, da ER wollte dass die Menschen einen freien Willen besitzen. Deshalb bewegen sich die Menschen immer im Bereich von ALLAHs Willen, unabhängig davon, welche Entscheidung sie treffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
WIR erschufen sie und verstärken ihre Gelenke. Und wen WIR wollten, hätten WIR sie mit ihresgleichen eingetauscht. Dies ist eine Ermahnung. Also wer will, schlägt einen Weg zu seinem Herrn ein. Und ihr wollt nicht außer, dass ALLAH will. ALLAH ist gewiss immer allwissend, allweise. (Suratul-insan Nr. 76, Nr. 28-30)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es soll jedoch ganz klar zwischen dem Willen (al-irada) und dem Befehl (al-amr) differenziert werden. Im Bezug auf den Willen ALLAHs bedeutet dies, dass alle Handlungen des Menschen dem Willen ALLAHs unterliegen, dass aber nicht alle vom Menschen vollbrachten Handlungen von ALLAH (ta’ala) befohlen sind oder von IHM angenommen werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen: ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Zaidan, Amir M. A. (1999): ''Al-'Aqida, Einführung in die Iman-Inhalte'', ADIB-Verlag, Offenbach, 2. neubearbeitete und erweiterte Auflage &lt;br /&gt;
*Zaidan, Amir M. A. (2000): At-Tafsir. Eine philologisch, islamologisch fundierte Erläuterung des Quran-Textes. (PDF), ADIB-Verlag, Offenbach&lt;br /&gt;
*Reidegeld, Ahmad Abdurrahman (2005): ''Handbuch Islam. Die Glaubens- und Rechtslehre der Muslime'', Spohr Verlag, Kandern im Schwarzwald&lt;br /&gt;
*Suleiman, Samir: ''Der Islam muss kein Rätsel sein'', qalam.de&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anmerkungen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;references group=&amp;quot;Anmerkung&amp;quot; /&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Ivadmins</name></author>	</entry>

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		<title>Tauhid</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Ivadmins: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Die Einheit und Einzigkeit ALLAHs ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Tauhid''' ist der '''Iman an ALLAH (ta'ala/dem Erhabenen), an SEINE Einheit und Einzigkeit'''.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tauhid schließt somit Dualität, Trinität, Pluralität, Teilbarkeit und jegliches Mysterium in Bezug auf ALLAH (ta'ala) kategorisch aus. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
: '''''&amp;quot;Es gibt nichts Seinesgleichen.&amp;quot;'''''(Quran 42:11) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''''&amp;quot;Sag: 'ER ist ALLAH, einzig. ALLAH ist As-Samad (d.h Der absolut Selbständige, Der niemandem bedarf, alles und jeder aber bedarf Seiner). Nie zeugte ER und nie wurde ER gezeugt, und nie ist Ihm jemand ebenbürtig.'&amp;quot;''''' (Quran, Sura Nr. 112)&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''''&amp;quot;ALLAH ist ER, es gibt keine Gottheit außer Ihm, Der Lebendige (ohne Ende), Der Allverantwortliche. Ihm kommt weder Schläfrigkeit noch Schlaf bei. Ihm gehört, was in den Himmeln und was auf Erden ist. Wer ist dieser, der bei Ihm Fürsprache einlegen könnte außer mit Seiner Zustimmung?! ER weiß, was vor ihnen und was hinter ihnen ist, doch sie umfassen nichts von Seinem Wissen außer dem, was ER will. Das Kursi&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anmerkung&amp;quot;&amp;gt;Das Kursi bedeutet &amp;quot;das auf einander Gebaute&amp;quot;, &amp;quot;die Stütze&amp;quot;, &amp;quot;das Wissen&amp;quot;&amp;lt;/ref&amp;gt; von Ihm umfaßt die Himmel und die Erde, und Ihm fällt es nicht schwer, sie zu bewahren. Und ER ist Der Allhöchste, Der Allerhabene.&amp;quot;''''' (Quran 2:255)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tauhid stellt das fundamentale Axiom der Gesamtheit der Iman-Inhalte dar und bildet somit die zentrale Aussage des Islam.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'ALLAH (ta'ala) ist einziger und alleiniger Schöpfer aller Dinge und außer IHM existiert kein anderer Schöpfer. &lt;br /&gt;
'Er ist der alleiniger und einzig wahrer Gott, dem Anbetung durch die Verrichtung gottesdienstlicher Handlungen ('Ibadat: wie Salah (Gebet), Zakat (Sozialabgabe), Siyam (Fasten), Hadsch (Wallfahrt nach Mekka, ...) gebührt.&lt;br /&gt;
'ALLAH (ta'ala) ist alleiniger und einziger Besitzer vollkommenster Attribute und erhaben über jegliche Arten von Mangelhaftigkeiten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daraus ergeben sich für Muslime unter anderem:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Die Anerkennung der uneingeschränkten und alleinigen Herrschaft Allahs&lt;br /&gt;
*Die Anerkennung Allahs als den einzig Anbetungswürdigen&lt;br /&gt;
*Die Anerkennung Allahs als den einzig wirklich Handelnden&lt;br /&gt;
*Die Verpflichtung zu Gehorsam und Liebe gegenüber Allah (t)&lt;br /&gt;
*Die Verpflichtung nur auf Allah zu vertrauen, nur Ihn um Hilfe zu bitten und sich einzig und allein Ihm hinzugeben&lt;br /&gt;
*Der bewusste Gottesbezug jedes (guten) Handelns&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der absolute Primat des Islam-Artikels von Tauhid als wichtigste zentrale Iman-Grundlage wird mit den Worten der Schahada (Islam-Bekenntnis) zum Ausdruck gebracht: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''''Aschhadu an la ilaha illallah wa aschhadu anna Muhammad ar-rasul-lallah'''''&lt;br /&gt;
:Ich bezeuge, dass es keine Gottheit außer ALLAH gibt und ich bezeuge, dass Muhammad ALLAHs Gesandter ist! &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer dieses Bekenntnis mit aufrichtiger Überzeugung sagt und danach handelt, ist ein Muslim (Gottergebener). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die Aspekte der Einheit und Einzigkeit ALLAHs ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Einheit und Einzigkeit ALLAHs (ta’ala/dem Erhabenen) beinhaltet drei Aspekte: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1. ALLAH ist einziger und alleiniger Schöpfer, Herr und Erhalter aller Dinge und außer ihm Existiert kein anderer Schöpfer (arab.: Tauhid ar-Rububiyya) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Herrschaft über die gesamte Schöpfung und alles Geschaffene gehört damit einzig und allein ALLAH, dem Erhabenen. Nichts geschieht innerhalb oder außerhalb der Schöpfung ohne SEINEM Wissen und ohne SEINEM Willen. ER ist damit der einzige und alleinige wirklich Handelnde innerhalb und außerhalb der Schöpfung.&lt;br /&gt;
Wer ein anderes Wesen als Herrn und Schöpfer betrachtet, ist ein Nichtmuslim (Kafir) und jemand der ALLAH, dem Allmächtigen, etwas zur Seite stellt, ist ein Polytheist (Muschrik).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;IHM alleine gehören die Schöpfung und das Gebieten! Immer allerhaben ist ALLAH, Der Herr aller Schöpfung.&amp;quot; (Suratul-a’raf Nr. 7, Aya Nr. 54).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2. ALLAH ist alleiniger und einzig wahrer Gott, dem Anbetung und Verehrung gebührt (arab.: Tauhid al-Uluhiyya) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
IHM alleine gebührt die Anbetung durch die Verrichtung gottesdienstlicher Handlungen, wie dem Gebet, dem Fasten usw.&lt;br /&gt;
Daher ist man zu Liebe, Aufrichtigkeit (Ikhlas), Loyalität und Verantwortung IHM gegenüber verpflichtet. Nur vor ALLAH, dem Erhabenen, soll man Ehrfurcht haben. Man soll einzig und allein auf IHN vertrauen und man soll nur IHN um Hilfe bei Dingen anflehen, die nur ER vollbringen kann (z.B. Heilung von Krankheit, materielle und immaterielle Versorgung (Rizq)). Einzig und allein ALLAH soll man sich hingeben und auf die von IHM geboten Art und Weise dienen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Und ICH erschuf die Dschinn und die Menschen nur, um MIR zu dienen.&amp;quot; (Suratudh-dhariyat Nr. 51, Aya Nr. 56) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Und WIR entsandten vor dir keinen Gesandten, ohne dass WIR ihm Wahy zuteil werden ließen: 'Es gibt keine Gottheit außer MIR, so dient nur MIR.'&amp;quot;&lt;br /&gt;
(Suratul-anbiyaa Nr. 21, Aya Nr. 25) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Sag: 'Mein rituelles Gebet, mein Opfern, mein Leben und mein Tod gehören ALLAH, Dem Herrn aller Schöpfung. ER hat keinen Partner. Und dies wurde mir geboten, und ich bin der erste der Muslime (Gottergebenen)' Sag: 'Soll ich mir etwa einen anderen Herrn außer ALLAH nehmen? – und ER ist der Herr aller Dinge!'&amp;quot; (Suratul-an’am Nr. 6, Ayat 162-164) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Und hab vor MIR alleine Ehrfurcht!&amp;quot; (Suratun-nahl Nr. 16, Aya Nr. 51)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3. ALLAH (ta’ala) ist alleiniger und einziger Besitzer vollkommenster Attribute und erhaben über jegliche Arten von Mangelhaftigkeiten (arab.: Tahid al-Asma was-Sifat) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daraus folgt, dass die Annahme jeglicher Mangelhaftigkeiten und Unvollkommenheiten in Bezug auf ALLAH (ta’ala), SEINE Namen und SEINE Attribute, sowie die Annahme einer Ähnlichkeit, der Herstellung eines Vergleichs oder der Gleichsetzung ALLAHs, SEINER Namen und Attribute mit der Schöpfung, kategorisch ausgeschlossen werden. Das heißt, dass es unzulässig ist ALLAH mit Namen und Attributen zu benennen, die in ihrer Bedeutungsnuancen SEINEN Namen und Attributen widersprechen, z.B.:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Benennung mit Begriffen, die eine Zuordnung bzw. Beigesellung von Partnern zu ALLAH ausdrücken (Sohn, Vater, …)&lt;br /&gt;
Vorstellung von Inkarnation und Anthropomorphismus (d.h. ALLAH menschliche Eigenschaften zuzusprechen)&lt;br /&gt;
Benennung mit Begriffen, die Unvollkommenheit ausdrücken (leidend, sterblich, müde, etc.) &lt;br /&gt;
Was solchen Namen und Attributen betrifft, die sowohl für ALLAH (ta’ala) als auch für die Geschöpfe verwendet werden [z.B. erhaben, mächtig, yadd (wörtl.: Hand)], erklärt es Amir Zaidan in seinem Buch „Al-´Aqida. Einführung in die Iman-Inhalte“ wie folgt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Es besteht Gemeinsamkeit und Ähnlichkeit ausschließlich im externen sprachlichen Bereich, d.h. in der Schreibweise und Aussprache dieser Worte, jedoch besteht keinerlei Ähnlichkeit in Bezug auf die interne Substanz, d.h. im Bedeutungsinhalt dieser Worte. Imam Ibnu-Hanbal(1) sagte:&lt;br /&gt;
&amp;quot;ALLAH darf nur mit Attributen beschrieben werden, mit denen ER SICH SELBST oder SEIN Gesandter IHN beschrieb. Dabei darf man nicht über den Quran oder die Sunna hinausgehen.&amp;quot; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(1) Imam Ahmad Ibnu-Hanbal Al-Schaibani (geb. 164 – gest. 241 n. H.), war ein Schüler von Imam Asch-Schafi’i. Nach ihm ist die Hanbalitische Fiqh-Schule benannt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus den oben genannten Gründen sagten die Gelehrten, unter anderem Imam Malik(2) in Bezug auf die Interpretationsmöglichkeit eines Quran-Verses:&lt;br /&gt;
&amp;quot; Die Bedeutung von Istawaa (wörtlich: den Platz einnehmen) ist sprachlich bekannt. Die Art und Weise von Istawaa in diesem Zusammenhang ist jedoch unbekannt. Der Iman daran ist Pflicht und sein Hinterfragen ist eine unerlaubte Erfindung (Bid’a).&amp;quot;&amp;quot; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(2) Imam Malik Bnu-Anas, genannt „Imamul-Madina, der Imam von Al-Madina“, (geb. 93 – gest. 179 n. H.). Nach ihm ist die Malikitische Fiqh-Schule benannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
All die Attribute ALLAHs werden von den Muslimen so verstanden, wie es ALLAH (ta’ala) gebührt, das heißt ohne Vermenschlichung, Verbildlichung, Verleugnung, Aufhebung, Entstellung, Verdrehung, auch ohne eigenmächtige Bestimmung der Eigenart dieser Attribute.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Imam Asch-Schafi’i(3) sagte:&lt;br /&gt;
„Ich habe den Iman verinnerlicht an ALLAH (ta’ala), und an das, was ALLAH (ta’ala) offenbarte, wie ALLAH (ta’ala) es will.&lt;br /&gt;
Und ich habe den Iman verinnerlicht an den Gesandten ALLAHs (sallal-lahu ´alaihi wa sallam), und an das, was der Gesandte ALLAHs (sallal-lahu ´alaihi wa sallam) verkündete, wie der Gesandte ALLAHs (sallal-lahu ´alaihi wa sallam), es wollte.“ &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(3) Imam Muhammad Ibnu-Idris Asch-Schafi’i, (geb. 150 – gest. 204 n.H.), er lernte u. a. bei Imam Malik Ibnu-Anas. Nach ihm ist die Schafi’itische Fiqh-Schule benannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Attribute ALLAHs lassen sich in zwei Gruppen darstellen: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
A. Die Attribute des Wesens &lt;br /&gt;
B. Die Attribute des Handelns &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
A. Die Attribute des Wesens (arab.: Sifatudh-Dhat) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Attribute hängen mit dem Wesen ALLAHs unzertrennlich zusammen, z.B.:&lt;br /&gt;
Das Attribut des Wesens ALLAHs, die Lebendigkeit, die Einzigartigkeit, die Anfangslosigkeit, die endlose Beständigkeit, die Unterschiedlichkeit zum Geschaffenen, die absolute Selbstständigkeit, der grenzenlose Reichtum, die Allgnade, die vollkommene Weisheit, die unvorstellbare Erhabenheit, das Allwissen, der Wille, die Allmacht, das Sprechen, das Allhören, das Allsehen, etc. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Allgemeinen kann man sagen, dass das Dasein ALLAHs sich grundlegend vom Dasein der Schöpfung unterscheidet. &lt;br /&gt;
Der Islam verbietet das Hinterfragen des Wesens ALLAHs, weil die Menschen mit ihren eingeschränkten geistigen Kräften und Fähigkeiten das Wesen ALLAHs nicht erfassen können. Wie soll das auch gehen, wo ALLAH weder zeitlich noch räumlich begrenzt ist und ihn die fünf Sinne des Menschen somit nicht erfassen können? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Das Sehvermögen erfasst IHN nicht, aber ER erfasst das Sehvermögen. Und ER ist Der Allgütige, Der Allkundige.&amp;quot; (Suratul-an’am Nr. 6, Aya Nr. 103)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Menschen sind jedoch im Stande, SEIN unbedingt notwendiges Dasein zu erkennen.&lt;br /&gt;
Deshalb fordert der Islam die Menschen auf, statt mit dem Wesen ALLAHs sich intensiv mit der Schöpfung ALLAHs auseinanderzusetzen, weil das im Bereich ihrer eingeschränkten intellektuellen Möglichkeiten liegt und den Iman an ALLAH (ta’ala) vertieft. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
B. Attribute des Handelns (arab.: Sifatul-Fi’l) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Attribute hängen mit dem Willen und der Allmacht ALLAHs zusammen, z.B.:&lt;br /&gt;
Die Zufriedenheit, Erweisung von Gnade, das Beleben, etc. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Zusammenhang zwischen dem Willen ALLAHs und den Kontingenten ist vergleichbar mit der „Planung“. Der Wille plant nach dem Allwissen ALLAHs und die Allmacht ALLAHs führt diese Planung aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ALLAH macht gewiss, was ER will. (Suratul-hadsch Nr. 22, Aya Nr. 14)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es stellt sich hier die Frage inwieweit der Mensch über einen wirklich freien Willen verfügt und in welchem Zusammenhang dieser menschliche Wille zum Willen ALLAHs steht.&lt;br /&gt;
Im Allgemeinen kann man sagen, dass der Mensch in zwei Handlungsebenen agiert:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
die Handlungsebene, die nicht seinem Willen unterliegt, d. h. in der er unbewusste Handlungen vollzieht, die nicht von seinem Willen gesteuert oder beeinflusst werden können, z.B. Geburt, Krankheit, Tod, nicht willkürlich steuerbare Körperfunktionen, wie Atmung, Herzschlag, Verdauung, etc. &lt;br /&gt;
die Handlungsebene, die seinem Willen und seiner freien Wahl unterliegt. In dieser Handlungsebene besitzt der Mensch freien Willen, weil ALLAH (ta’ala) ihm durch SEINEN Willen diese Fähigkeit verliehen hat. &lt;br /&gt;
Hier ergeben sich folgende Fragen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie soll man Verhaltensweisen von Menschen verstehen, die nach unserem Verständnis dem Willen ALLAHs nicht entsprechen können, weil sie ganz offensichtlich gegen SEINE Gebote verstoßen? Bzw. &lt;br /&gt;
Ist der Mensch imstande, mit seinem freien Willen gegen den Willen ALLAHs zu vestoßen? &lt;br /&gt;
Die Antwort auf diese Fragen ist, dass ALLAH von Beginn an den Menschen die Möglichkeit des Verstoßes gegen SEINE Gebote zugelassen hat, da ER wollte dass die Menschen einen freien Willen besitzen. Deshalb bewegen sich die Menschen immer im Bereich von ALLAHs Willen, unabhängig davon, welche Entscheidung sie treffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
WIR erschufen sie und verstärken ihre Gelenke. Und wen WIR wollten, hätten WIR sie mit ihresgleichen eingetauscht. Dies ist eine Ermahnung. Also wer will, schlägt einen Weg zu seinem Herrn ein. Und ihr wollt nicht außer, dass ALLAH will. ALLAH ist gewiss immer allwissend, allweise. (Suratul-insan Nr. 76, Nr. 28-30)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es soll jedoch ganz klar zwischen dem Willen (al-irada) und dem Befehl (al-amr) differenziert werden. Im Bezug auf den Willen ALLAHs bedeutet dies, dass alle Handlungen des Menschen dem Willen ALLAHs unterliegen, dass aber nicht alle vom Menschen vollbrachten Handlungen von ALLAH (ta’ala) befohlen sind oder von IHM angenommen werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen: ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Zaidan, Amir M. A. (1999): ''Al-'Aqida, Einführung in die Iman-Inhalte'', ADIB-Verlag, Offenbach, 2. neubearbeitete und erweiterte Auflage &lt;br /&gt;
*Zaidan, Amir M. A. (2000): At-Tafsir. Eine philologisch, islamologisch fundierte Erläuterung des Quran-Textes. (PDF), ADIB-Verlag, Offenbach&lt;br /&gt;
*Reidegeld, Ahmad Abdurrahman (2005): ''Handbuch Islam. Die Glaubens- und Rechtslehre der Muslime'', Spohr Verlag, Kandern im Schwarzwald&lt;br /&gt;
*Suleiman, Samir: ''Der Islam muss kein Rätsel sein'', qalam.de&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anmerkungen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;references group=&amp;quot;Anmerkung&amp;quot; /&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Ivadmins</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>http://islam-pedia.de/index.php?title=Tauhid&amp;diff=444</id>
		<title>Tauhid</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://islam-pedia.de/index.php?title=Tauhid&amp;diff=444"/>
				<updated>2008-06-25T19:23:13Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Ivadmins: Die Seite wurde neu angelegt:  == Die Einheit und Einzigkeit ALLAHs ==   '''Tauhid''' ist der '''Iman an ALLAH (ta'ala/dem Erhabenen), an SEINE Einheit und Einzigkeit'''.  Tauhid schließt somit Dua...&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&lt;br /&gt;
== Die Einheit und Einzigkeit ALLAHs ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Tauhid''' ist der '''Iman an ALLAH (ta'ala/dem Erhabenen), an SEINE Einheit und Einzigkeit'''.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tauhid schließt somit Dualität, Trinität, Pluralität, Teilbarkeit und jegliches Mysterium in Bezug auf ALLAH (ta'ala) kategorisch aus. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
: '''''&amp;quot;Es gibt nichts Seinesgleichen.&amp;quot;'''''(Quran 42:11) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Sag: 'ER ist ALLAH, einzig.&lt;br /&gt;
ALLAH ist As-samad (Der absolut Selbständige, Der niemandem bedarf, alles und jeder aber bedarf Seiner).&lt;br /&gt;
Nie zeugte ER und nie wurde ER gezeugt,&lt;br /&gt;
und nie ist Ihm jemand ebenbürtig.'&amp;quot; &lt;br /&gt;
(Surat-al-Ikhlas Nr. 112)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;ALLAH ist ER, es gibt keine Gottheit außer Ihm, Der Lebendige (ohne Ende), Der Allverantwortliche. Ihm kommt weder Schläfrigkeit noch Schlaf bei. Ihm gehört, was in den Himmeln und was auf Erden ist. Wer ist dieser, der bei Ihm Fürsprache einlegen könnte außer mit Seiner Zustimmung?! ER weiß, was vor ihnen und was hinter ihnen ist, doch sie umfassen nichts von Seinem Wissen außer dem, was ER will. Das Kursi* von Ihm umfaßt die Himmel und die Erde, und Ihm fällt es nicht schwer, sie zu bewahren. Und ER ist Der Allhöchste, Der Allerhabene.&amp;quot;&lt;br /&gt;
(Sura 2, Aya Nr. 255)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Das Kursi bedeutet „das auf einander Gebaute“, „die Stütze“, „das Wissen“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tauhid stellt das fundamentale Axiom der Gesamtheit der Iman-Inhalte dar und bildet somit die zentrale Aussage des Islam.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ALLAH (ta'ala) ist einziger und alleiniger Schöpfer aller Dinge und außer IHM existiert kein anderer Schöpfer. &lt;br /&gt;
Er ist der alleiniger und einzig wahrer Gott, dem Anbetung durch die Verrichtung gottesdienstlicher Handlungen ('Ibadat: wie Salah (Gebet), Zakat (Sozialabgabe), Siyam (Fasten), Hadsch (Wallfahrt nach Mekka, ...) gebührt.&lt;br /&gt;
ALLAH (ta'ala) ist alleiniger und einziger Besitzer vollkommenster Attribute und erhaben über jegliche Arten von Mangelhaftigkeiten. &lt;br /&gt;
Daraus ergeben sich für Muslime unter anderem:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Anerkennung der uneingeschränkten und alleinigen Herrschaft&lt;br /&gt;
Allahs&lt;br /&gt;
Die Anerkennung Allahs als den einzig Anbetungswürdigen&lt;br /&gt;
Die Anerkennung Allahs als den einzig wirklich Handelnden&lt;br /&gt;
Die Verpflichtung zu Gehorsam und Liebe gegenüber Allah (t)&lt;br /&gt;
Die Verpflichtung nur auf Allah zu vertrauen, nur Ihn um Hilfe zu&lt;br /&gt;
bitten und sich einzig und allein Ihm hinzugeben&lt;br /&gt;
Der bewusste Gottesbezug jedes (guten) Handelns&lt;br /&gt;
Der absolute Primat des Islam-Artikels von Tauhid als wichtigste zentrale Iman-Grundlage wird mit den Worten der Schahada (Islam-Bekenntnis) zum Ausdruck gebracht: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aschhadu an la ilaha illallah wa aschhadu anna Muhammad ar-rasul-lallah&lt;br /&gt;
Ich bezeuge, dass es keine Gottheit außer ALLAH gibt und ich bezeuge, dass Muhammad ALLAHs Gesandter ist! &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer dieses Bekenntnis mit aufrichtiger Überzeugung sagt und danach handelt, ist ein Muslim (Gottergebener). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Aspekte der Einheit und Einzigkeit ALLAHs&lt;br /&gt;
Die Einheit und Einzigkeit ALLAHs (ta’ala/dem Erhabenen) beinhaltet drei Aspekte: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1. ALLAH ist einziger und alleiniger Schöpfer, Herr und Erhalter aller Dinge und außer ihm Existiert kein anderer Schöpfer (arab.: Tauhid ar-Rububiyya) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Herrschaft über die gesamte Schöpfung und alles Geschaffene gehört damit einzig und allein ALLAH, dem Erhabenen. Nichts geschieht innerhalb oder außerhalb der Schöpfung ohne SEINEM Wissen und ohne SEINEM Willen. ER ist damit der einzige und alleinige wirklich Handelnde innerhalb und außerhalb der Schöpfung.&lt;br /&gt;
Wer ein anderes Wesen als Herrn und Schöpfer betrachtet, ist ein Nichtmuslim (Kafir) und jemand der ALLAH, dem Allmächtigen, etwas zur Seite stellt, ist ein Polytheist (Muschrik).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;IHM alleine gehören die Schöpfung und das Gebieten! Immer allerhaben ist ALLAH, Der Herr aller Schöpfung.&amp;quot; (Suratul-a’raf Nr. 7, Aya Nr. 54).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2. ALLAH ist alleiniger und einzig wahrer Gott, dem Anbetung und Verehrung gebührt (arab.: Tauhid al-Uluhiyya) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
IHM alleine gebührt die Anbetung durch die Verrichtung gottesdienstlicher Handlungen, wie dem Gebet, dem Fasten usw.&lt;br /&gt;
Daher ist man zu Liebe, Aufrichtigkeit (Ikhlas), Loyalität und Verantwortung IHM gegenüber verpflichtet. Nur vor ALLAH, dem Erhabenen, soll man Ehrfurcht haben. Man soll einzig und allein auf IHN vertrauen und man soll nur IHN um Hilfe bei Dingen anflehen, die nur ER vollbringen kann (z.B. Heilung von Krankheit, materielle und immaterielle Versorgung (Rizq)). Einzig und allein ALLAH soll man sich hingeben und auf die von IHM geboten Art und Weise dienen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Und ICH erschuf die Dschinn und die Menschen nur, um MIR zu dienen.&amp;quot; (Suratudh-dhariyat Nr. 51, Aya Nr. 56) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Und WIR entsandten vor dir keinen Gesandten, ohne dass WIR ihm Wahy zuteil werden ließen: 'Es gibt keine Gottheit außer MIR, so dient nur MIR.'&amp;quot;&lt;br /&gt;
(Suratul-anbiyaa Nr. 21, Aya Nr. 25) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Sag: 'Mein rituelles Gebet, mein Opfern, mein Leben und mein Tod gehören ALLAH, Dem Herrn aller Schöpfung. ER hat keinen Partner. Und dies wurde mir geboten, und ich bin der erste der Muslime (Gottergebenen)' Sag: 'Soll ich mir etwa einen anderen Herrn außer ALLAH nehmen? – und ER ist der Herr aller Dinge!'&amp;quot; (Suratul-an’am Nr. 6, Ayat 162-164) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Und hab vor MIR alleine Ehrfurcht!&amp;quot; (Suratun-nahl Nr. 16, Aya Nr. 51)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3. ALLAH (ta’ala) ist alleiniger und einziger Besitzer vollkommenster Attribute und erhaben über jegliche Arten von Mangelhaftigkeiten (arab.: Tahid al-Asma was-Sifat) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daraus folgt, dass die Annahme jeglicher Mangelhaftigkeiten und Unvollkommenheiten in Bezug auf ALLAH (ta’ala), SEINE Namen und SEINE Attribute, sowie die Annahme einer Ähnlichkeit, der Herstellung eines Vergleichs oder der Gleichsetzung ALLAHs, SEINER Namen und Attribute mit der Schöpfung, kategorisch ausgeschlossen werden. Das heißt, dass es unzulässig ist ALLAH mit Namen und Attributen zu benennen, die in ihrer Bedeutungsnuancen SEINEN Namen und Attributen widersprechen, z.B.:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Benennung mit Begriffen, die eine Zuordnung bzw. Beigesellung von Partnern zu ALLAH ausdrücken (Sohn, Vater, …)&lt;br /&gt;
Vorstellung von Inkarnation und Anthropomorphismus (d.h. ALLAH menschliche Eigenschaften zuzusprechen)&lt;br /&gt;
Benennung mit Begriffen, die Unvollkommenheit ausdrücken (leidend, sterblich, müde, etc.) &lt;br /&gt;
Was solchen Namen und Attributen betrifft, die sowohl für ALLAH (ta’ala) als auch für die Geschöpfe verwendet werden [z.B. erhaben, mächtig, yadd (wörtl.: Hand)], erklärt es Amir Zaidan in seinem Buch „Al-´Aqida. Einführung in die Iman-Inhalte“ wie folgt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Es besteht Gemeinsamkeit und Ähnlichkeit ausschließlich im externen sprachlichen Bereich, d.h. in der Schreibweise und Aussprache dieser Worte, jedoch besteht keinerlei Ähnlichkeit in Bezug auf die interne Substanz, d.h. im Bedeutungsinhalt dieser Worte. Imam Ibnu-Hanbal(1) sagte:&lt;br /&gt;
&amp;quot;ALLAH darf nur mit Attributen beschrieben werden, mit denen ER SICH SELBST oder SEIN Gesandter IHN beschrieb. Dabei darf man nicht über den Quran oder die Sunna hinausgehen.&amp;quot; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(1) Imam Ahmad Ibnu-Hanbal Al-Schaibani (geb. 164 – gest. 241 n. H.), war ein Schüler von Imam Asch-Schafi’i. Nach ihm ist die Hanbalitische Fiqh-Schule benannt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus den oben genannten Gründen sagten die Gelehrten, unter anderem Imam Malik(2) in Bezug auf die Interpretationsmöglichkeit eines Quran-Verses:&lt;br /&gt;
&amp;quot; Die Bedeutung von Istawaa (wörtlich: den Platz einnehmen) ist sprachlich bekannt. Die Art und Weise von Istawaa in diesem Zusammenhang ist jedoch unbekannt. Der Iman daran ist Pflicht und sein Hinterfragen ist eine unerlaubte Erfindung (Bid’a).&amp;quot;&amp;quot; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(2) Imam Malik Bnu-Anas, genannt „Imamul-Madina, der Imam von Al-Madina“, (geb. 93 – gest. 179 n. H.). Nach ihm ist die Malikitische Fiqh-Schule benannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
All die Attribute ALLAHs werden von den Muslimen so verstanden, wie es ALLAH (ta’ala) gebührt, das heißt ohne Vermenschlichung, Verbildlichung, Verleugnung, Aufhebung, Entstellung, Verdrehung, auch ohne eigenmächtige Bestimmung der Eigenart dieser Attribute.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Imam Asch-Schafi’i(3) sagte:&lt;br /&gt;
„Ich habe den Iman verinnerlicht an ALLAH (ta’ala), und an das, was ALLAH (ta’ala) offenbarte, wie ALLAH (ta’ala) es will.&lt;br /&gt;
Und ich habe den Iman verinnerlicht an den Gesandten ALLAHs (sallal-lahu ´alaihi wa sallam), und an das, was der Gesandte ALLAHs (sallal-lahu ´alaihi wa sallam) verkündete, wie der Gesandte ALLAHs (sallal-lahu ´alaihi wa sallam), es wollte.“ &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(3) Imam Muhammad Ibnu-Idris Asch-Schafi’i, (geb. 150 – gest. 204 n.H.), er lernte u. a. bei Imam Malik Ibnu-Anas. Nach ihm ist die Schafi’itische Fiqh-Schule benannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Attribute ALLAHs lassen sich in zwei Gruppen darstellen: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
A. Die Attribute des Wesens &lt;br /&gt;
B. Die Attribute des Handelns &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
A. Die Attribute des Wesens (arab.: Sifatudh-Dhat) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Attribute hängen mit dem Wesen ALLAHs unzertrennlich zusammen, z.B.:&lt;br /&gt;
Das Attribut des Wesens ALLAHs, die Lebendigkeit, die Einzigartigkeit, die Anfangslosigkeit, die endlose Beständigkeit, die Unterschiedlichkeit zum Geschaffenen, die absolute Selbstständigkeit, der grenzenlose Reichtum, die Allgnade, die vollkommene Weisheit, die unvorstellbare Erhabenheit, das Allwissen, der Wille, die Allmacht, das Sprechen, das Allhören, das Allsehen, etc. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Allgemeinen kann man sagen, dass das Dasein ALLAHs sich grundlegend vom Dasein der Schöpfung unterscheidet. &lt;br /&gt;
Der Islam verbietet das Hinterfragen des Wesens ALLAHs, weil die Menschen mit ihren eingeschränkten geistigen Kräften und Fähigkeiten das Wesen ALLAHs nicht erfassen können. Wie soll das auch gehen, wo ALLAH weder zeitlich noch räumlich begrenzt ist und ihn die fünf Sinne des Menschen somit nicht erfassen können? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Das Sehvermögen erfasst IHN nicht, aber ER erfasst das Sehvermögen. Und ER ist Der Allgütige, Der Allkundige.&amp;quot; (Suratul-an’am Nr. 6, Aya Nr. 103)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Menschen sind jedoch im Stande, SEIN unbedingt notwendiges Dasein zu erkennen.&lt;br /&gt;
Deshalb fordert der Islam die Menschen auf, statt mit dem Wesen ALLAHs sich intensiv mit der Schöpfung ALLAHs auseinanderzusetzen, weil das im Bereich ihrer eingeschränkten intellektuellen Möglichkeiten liegt und den Iman an ALLAH (ta’ala) vertieft. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
B. Attribute des Handelns (arab.: Sifatul-Fi’l) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Attribute hängen mit dem Willen und der Allmacht ALLAHs zusammen, z.B.:&lt;br /&gt;
Die Zufriedenheit, Erweisung von Gnade, das Beleben, etc. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Zusammenhang zwischen dem Willen ALLAHs und den Kontingenten ist vergleichbar mit der „Planung“. Der Wille plant nach dem Allwissen ALLAHs und die Allmacht ALLAHs führt diese Planung aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ALLAH macht gewiss, was ER will. (Suratul-hadsch Nr. 22, Aya Nr. 14)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es stellt sich hier die Frage inwieweit der Mensch über einen wirklich freien Willen verfügt und in welchem Zusammenhang dieser menschliche Wille zum Willen ALLAHs steht.&lt;br /&gt;
Im Allgemeinen kann man sagen, dass der Mensch in zwei Handlungsebenen agiert:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
die Handlungsebene, die nicht seinem Willen unterliegt, d. h. in der er unbewusste Handlungen vollzieht, die nicht von seinem Willen gesteuert oder beeinflusst werden können, z.B. Geburt, Krankheit, Tod, nicht willkürlich steuerbare Körperfunktionen, wie Atmung, Herzschlag, Verdauung, etc. &lt;br /&gt;
die Handlungsebene, die seinem Willen und seiner freien Wahl unterliegt. In dieser Handlungsebene besitzt der Mensch freien Willen, weil ALLAH (ta’ala) ihm durch SEINEN Willen diese Fähigkeit verliehen hat. &lt;br /&gt;
Hier ergeben sich folgende Fragen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie soll man Verhaltensweisen von Menschen verstehen, die nach unserem Verständnis dem Willen ALLAHs nicht entsprechen können, weil sie ganz offensichtlich gegen SEINE Gebote verstoßen? Bzw. &lt;br /&gt;
Ist der Mensch imstande, mit seinem freien Willen gegen den Willen ALLAHs zu vestoßen? &lt;br /&gt;
Die Antwort auf diese Fragen ist, dass ALLAH von Beginn an den Menschen die Möglichkeit des Verstoßes gegen SEINE Gebote zugelassen hat, da ER wollte dass die Menschen einen freien Willen besitzen. Deshalb bewegen sich die Menschen immer im Bereich von ALLAHs Willen, unabhängig davon, welche Entscheidung sie treffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
WIR erschufen sie und verstärken ihre Gelenke. Und wen WIR wollten, hätten WIR sie mit ihresgleichen eingetauscht. Dies ist eine Ermahnung. Also wer will, schlägt einen Weg zu seinem Herrn ein. Und ihr wollt nicht außer, dass ALLAH will. ALLAH ist gewiss immer allwissend, allweise. (Suratul-insan Nr. 76, Nr. 28-30)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es soll jedoch ganz klar zwischen dem Willen (al-irada) und dem Befehl (al-amr) differenziert werden. Im Bezug auf den Willen ALLAHs bedeutet dies, dass alle Handlungen des Menschen dem Willen ALLAHs unterliegen, dass aber nicht alle vom Menschen vollbrachten Handlungen von ALLAH (ta’ala) befohlen sind oder von IHM angenommen werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quellen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zaidan, Amir M. A. (1999): Al-'Aqida, Einführung in die Iman-Inhalte, ADIB-Verlag, Offenbach, 2. neubearbeitete und erweiterte Auflage &lt;br /&gt;
Zaidan, Amir M. A. (2000): At-Tafsir. Eine philologisch, islamologisch fundierte Erläuterung des Quran-Textes. (PDF), ADIB-Verlag, Offenbach&lt;br /&gt;
Reidegeld, Ahmad Abdurrahman (2005): Handbuch Islam. Die Glaubens- und Rechtslehre der Muslime, Spohr Verlag, Kandern im Schwarzwald&lt;br /&gt;
Suleiman, Samir: Der Islam muss kein Rätsel sein, qalam.de, erscheint so ALLAH will 2009&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Ivadmins</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>http://islam-pedia.de/index.php?title=ALLAH&amp;diff=443</id>
		<title>ALLAH</title>
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				<updated>2008-06-25T19:21:08Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Ivadmins: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Bild:Allah.jpg|thumb|right|Kalligraphie mit dem arabischen Schriftzug &amp;quot;Ya Allah/Oh Allah&amp;quot;]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''ALLAH''' (arabisch اﷲ‎) ist die arabische Bezeichnung für &amp;quot;den einen Gott&amp;quot; und wird von Muslimen statt dem deutschen Wort &amp;quot;Gott&amp;quot; bevorzugt benutzt, da der Begriff &amp;quot;ALLAH&amp;quot; im Gegensatz zu &amp;quot;Gott&amp;quot; weder männlich, weiblich noch sächlich ist, über keine Pluralform verfügt und überdies keine Wortwurzel besitzt, von der es nach den Regeln der arabischen Grammatik abgeleitet werden könnte. Somit beinhaltet der Begriff &amp;quot;ALLAH&amp;quot; bereits einige der wichtigsten Attribute des Schöpfers, nämlich dessen Einzigkeit, dessen Geschlechtslosigkeit und außerdem den Umstand, dass ALLAH als der ungeschaffene Schöpfer allen Seins selbst keine Schöpfung darstellt. Mit diesem Namen wurde Der Schöpfer seit Anbeginn, lange vor dem Gesandten Muhammad (ALLAHs Gnade und Frieden seien mit ihm) benannt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''''&amp;quot;Sag: 'ER ist ALLAH, einzig. ALLAH ist As-Samad (d.h Der absolut Selbständige, Der niemandem bedarf, alles und jeder aber bedarf Seiner). Nie zeugte ER und nie wurde ER gezeugt, und nie ist Ihm jemand ebenbürtig.'&amp;quot;''''' (Quran, Sura Nr. 112) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== ALLAH ist kein spezieller Gott der Muslime, oder der Araber ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eines der vielen Vorurteile über den Islam ist, dass Muslime in ALLAH einen besonderen Gott der Muslime, der Araber, etc. sähen. &amp;quot;ALLAH&amp;quot; wird im arabischen Sprachraum von allen Religionen - von arabischen Juden, arabischen Christen und Muslimen - als feststehender Ausdruck für die Realität des Schöpfers benutzt. Zwar ist es richtig, dass sich das „Gottesbild“ im Islam von dem anderer Buchreligionen in gewisser Hinsicht unterscheidet, etwa indem der Islam die Ideen der Dreifaltigkeit oder eines „Gottessohns“ ablehnt. Es handelt sich dabei zumindest aus islamischer Perspektive jedoch bei allen monotheistischen Religionen um ein und denselben Gott, der Seine Botschaften an Propheten wie Abraham, Moses, Jesus oder Muhammad entsandte. Diese Sicht der Dinge resultiert daher, dass der Islam alle Gesandten und Propheten vor Muhammad völlig selbstverständlich anerkennt und ein und derselben gemeinsamen Quelle zuschreibt. An dieser Stelle sei ganz nebenbei darauf hingewiesen, dass Gott auch im Aramäischen &amp;quot;ALLAH&amp;quot; heißt. Dies wiederum führt zu der Annahme, dass selbst Jesus (Friede sei mit ihm) mitunter den Begriff &amp;quot;ALLAH&amp;quot; benutzt haben dürfte, wenn er von Gott sprach. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur &amp;amp; Medien zum Thema ALLAH zum Downloaden ==&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
[[Bild:Tauhid.jpg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''[http://islam-verstehen.de/e-books/Tauhid_der_Eingottglaube_im_Islam_Bilal_Phillips.pdf Tauhid: Der Eingottglaube im Islam (PDF)]'''&lt;br /&gt;
Von Abu Ameenah Bilal Phillips&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
* Zaidan, Amir M. A. (1999): ''Al-'Aqida, Einführung in die Iman-Inhalte'', ADIB-Verlag, Offenbach, 2. neubearbeitete und erweiterte Auflage &lt;br /&gt;
*Samir Suleiman: ''Der Islam muss kein Rätsel sein'', qalam.de&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Islam]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:ALLAH]]&lt;/div&gt;</summary>
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&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Bild:Allah.jpg|thumb|right|Kalligraphie mit dem arabischen Schriftzug &amp;quot;Allah&amp;quot;]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''ALLAH''' (arabisch اﷲ‎) ist die arabische Bezeichnung für &amp;quot;den einen Gott&amp;quot; und wird von Muslimen statt dem deutschen Wort &amp;quot;Gott&amp;quot; bevorzugt benutzt, da der Begriff &amp;quot;ALLAH&amp;quot; im Gegensatz zu &amp;quot;Gott&amp;quot; weder männlich, weiblich noch sächlich ist, über keine Pluralform verfügt und überdies keine Wortwurzel besitzt, von der es nach den Regeln der arabischen Grammatik abgeleitet werden könnte. Somit beinhaltet der Begriff &amp;quot;ALLAH&amp;quot; bereits einige der wichtigsten Attribute des Schöpfers, nämlich dessen Einzigkeit, dessen Geschlechtslosigkeit und außerdem den Umstand, dass ALLAH als der ungeschaffene Schöpfer allen Seins selbst keine Schöpfung darstellt. Mit diesem Namen wurde Der Schöpfer seit Anbeginn, lange vor dem Gesandten Muhammad (ALLAHs Gnade und Frieden seien mit ihm) benannt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''''&amp;quot;Sag: 'ER ist ALLAH, einzig. ALLAH ist As-Samad (d.h Der absolut Selbständige, Der niemandem bedarf, alles und jeder aber bedarf Seiner). Nie zeugte ER und nie wurde ER gezeugt, und nie ist Ihm jemand ebenbürtig.'&amp;quot;''''' (Quran, Sura Nr. 112) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== ALLAH ist kein spezieller Gott der Muslime, oder der Araber ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eines der vielen Vorurteile über den Islam ist, dass Muslime in ALLAH einen besonderen Gott der Muslime, der Araber, etc. sähen. &amp;quot;ALLAH&amp;quot; wird im arabischen Sprachraum von allen Religionen - von arabischen Juden, arabischen Christen und Muslimen - als feststehender Ausdruck für die Realität des Schöpfers benutzt. Zwar ist es richtig, dass sich das „Gottesbild“ im Islam von dem anderer Buchreligionen in gewisser Hinsicht unterscheidet, etwa indem der Islam die Ideen der Dreifaltigkeit oder eines „Gottessohns“ ablehnt. Es handelt sich dabei zumindest aus islamischer Perspektive jedoch bei allen monotheistischen Religionen um ein und denselben Gott, der Seine Botschaften an Propheten wie Abraham, Moses, Jesus oder Muhammad entsandte. Diese Sicht der Dinge resultiert daher, dass der Islam alle Gesandten und Propheten vor Muhammad völlig selbstverständlich anerkennt und ein und derselben gemeinsamen Quelle zuschreibt. An dieser Stelle sei ganz nebenbei darauf hingewiesen, dass Gott auch im Aramäischen &amp;quot;ALLAH&amp;quot; heißt. Dies wiederum führt zu der Annahme, dass selbst Jesus (Friede sei mit ihm) mitunter den Begriff &amp;quot;ALLAH&amp;quot; benutzt haben dürfte, wenn er von Gott sprach. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur &amp;amp; Medien zum Thema ALLAH zum Downloaden ==&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
[[Bild:Tauhid.jpg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''[http://islam-verstehen.de/e-books/Tauhid_der_Eingottglaube_im_Islam_Bilal_Phillips.pdf Tauhid: Der Eingottglaube im Islam (PDF)]'''&lt;br /&gt;
Von Abu Ameenah Bilal Phillips&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
* Zaidan, Amir M. A. (1999): ''Al-'Aqida, Einführung in die Iman-Inhalte'', ADIB-Verlag, Offenbach, 2. neubearbeitete und erweiterte Auflage &lt;br /&gt;
*Samir Suleiman: ''Der Islam muss kein Rätsel sein'', qalam.de&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Islam]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:ALLAH]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Ivadmins</name></author>	</entry>

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		<summary type="html">&lt;p&gt;Ivadmins: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Bild:Allah.jpg|thumb|right|Betende Muslime in Mekka]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''ALLAH''' (arabisch اﷲ‎) ist die arabische Bezeichnung für &amp;quot;den einen Gott&amp;quot; und wird von Muslimen statt dem deutschen Wort &amp;quot;Gott&amp;quot; bevorzugt benutzt, da der Begriff &amp;quot;ALLAH&amp;quot; im Gegensatz zu &amp;quot;Gott&amp;quot; weder männlich, weiblich noch sächlich ist, über keine Pluralform verfügt und überdies keine Wortwurzel besitzt, von der es nach den Regeln der arabischen Grammatik abgeleitet werden könnte. Somit beinhaltet der Begriff &amp;quot;ALLAH&amp;quot; bereits einige der wichtigsten Attribute des Schöpfers, nämlich dessen Einzigkeit, dessen Geschlechtslosigkeit und außerdem den Umstand, dass ALLAH als der ungeschaffene Schöpfer allen Seins selbst keine Schöpfung darstellt. Mit diesem Namen wurde Der Schöpfer seit Anbeginn, lange vor dem Gesandten Muhammad (ALLAHs Gnade und Frieden seien mit ihm) benannt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''''&amp;quot;Sag: 'ER ist ALLAH, einzig. ALLAH ist As-Samad (d.h Der absolut Selbständige, Der niemandem bedarf, alles und jeder aber bedarf Seiner). Nie zeugte ER und nie wurde ER gezeugt, und nie ist Ihm jemand ebenbürtig.'&amp;quot;''''' (Quran, Sura Nr. 112) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== ALLAH ist kein spezieller Gott der Muslime, oder der Araber ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eines der vielen Vorurteile über den Islam ist, dass Muslime in ALLAH einen besonderen Gott der Muslime, der Araber, etc. sähen. &amp;quot;ALLAH&amp;quot; wird im arabischen Sprachraum von allen Religionen - von arabischen Juden, arabischen Christen und Muslimen - als feststehender Ausdruck für die Realität des Schöpfers benutzt. Zwar ist es richtig, dass sich das „Gottesbild“ im Islam von dem anderer Buchreligionen in gewisser Hinsicht unterscheidet, etwa indem der Islam die Ideen der Dreifaltigkeit oder eines „Gottessohns“ ablehnt. Es handelt sich dabei zumindest aus islamischer Perspektive jedoch bei allen monotheistischen Religionen um ein und denselben Gott, der Seine Botschaften an Propheten wie Abraham, Moses, Jesus oder Muhammad entsandte. Diese Sicht der Dinge resultiert daher, dass der Islam alle Gesandten und Propheten vor Muhammad völlig selbstverständlich anerkennt und ein und derselben gemeinsamen Quelle zuschreibt. An dieser Stelle sei ganz nebenbei darauf hingewiesen, dass Gott auch im Aramäischen &amp;quot;ALLAH&amp;quot; heißt. Dies wiederum führt zu der Annahme, dass selbst Jesus (Friede sei mit ihm) mitunter den Begriff &amp;quot;ALLAH&amp;quot; benutzt haben dürfte, wenn er von Gott sprach. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur &amp;amp; Medien zum Thema ALLAH zum Downloaden ==&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
[[Bild:Tauhid.jpg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''[http://islam-verstehen.de/e-books/Tauhid_der_Eingottglaube_im_Islam_Bilal_Phillips.pdf Tauhid: Der Eingottglaube im Islam (PDF)]'''&lt;br /&gt;
Von Abu Ameenah Bilal Phillips&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
* Zaidan, Amir M. A. (1999): ''Al-'Aqida, Einführung in die Iman-Inhalte'', ADIB-Verlag, Offenbach, 2. neubearbeitete und erweiterte Auflage &lt;br /&gt;
*Samir Suleiman: ''Der Islam muss kein Rätsel sein'', qalam.de&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Islam]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:ALLAH]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Ivadmins</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>http://islam-pedia.de/index.php?title=Islam&amp;diff=439</id>
		<title>Islam</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Ivadmins: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Bild:HaramMakki3.jpg|thumb|right|Betende Muslime in Mekka]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Begriff &amp;quot;'''Islam'''&amp;quot; (arabisch الإسلام‎ al-Islam, &amp;quot;die Gottergebenheit&amp;quot;) ist die Bezeichnung für die bewusste und freiwillige Ergebenheit des [[Mensch|Menschen]] dem [[ALLAH|Schöpfer]] gegenüber - als unmittelbare Folge der [[Schöpferbeweis|Erkenntnis]] Seines Daseins - und IHM auf die Art und Weise zu dienen und zu verherrlichen, die ER den Menschen über den Weg der Offenbarung durch SEINE [[Gesandte und Propheten|Gesandten]] (zuletzt im [[Quran]] und in der [[Sunna]]/Vorbild des letzten Gesandten [[Muhammad]]) übermittelt hat. In diesem Sinne ist Islam die Bezeichnung für die [[Din|Lebensweise]] aller gottergebenen Menschen und aller Propheten Gottes.&lt;br /&gt;
Der erste Mensch und Prophet, [[Adam]] (Friede sei mit ihm), hat diese Lebensweise, die bewusste Ergebenheit unter ALLAH, den Islam, verkündet und praktiziert. Alle anderen Propheten nach ihm (wie z.B. [[Noah]], [[Abraham]], [[Zacharias]], [[Jonas]], [[Ismael]], [[Isaak]], [[Jakob]], [[Joseph]], [[Moses]], [[Aaron]], [[David]], [[Lot]], [[Salomo]], [[Johannes]], [[Jesus]] etc.) und als letzter ihrer Reihe [[Muhammad]] (Friede sei mit ihnen allen) haben ebenfalls den Islam verkündet und praktiziert. Alle Gesandten ALLAHs riefen die Menschen dazu auf, ihren Schöpfer ALLAH (arabische Bezeichnung für &amp;quot;den einen Gott&amp;quot;), ausschließlich in der von IHM gewollten und vorgeschriebenen Art und Weise zu dienen.&amp;lt;ref&amp;gt;Zaidan, Amir M. A. (1999): ''Al-'Aqida, Einführung in die Iman-Inhalte'', ADIB-Verlag, Offenbach, 2. neubearbeitete und erweiterte Auflage&amp;lt;/ref&amp;gt;  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die beiden Hauptquellen des Islam ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
#'''[[Quran|Der Quran (Koran)]]:''' Das letzte [[Offenbarungsschriften|Offenbarungsbuch]] des Schöpfers an die gesamte Menschheit. &lt;br /&gt;
#'''[[Sunna|Die Sunna]]:''' Das Vorbild des letzten Gesandten ALLAHs, Muhammad (ALLAHs Frieden und Segen mit ihm).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Der Islam (die Gottergebenheit) besteht aus drei Bereichen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
#'''[[Aqida|Die 'Aqida]]''': Die im Herzen stattfindende Verinnerlichung der [[Iman]]-Inhalte (&amp;quot;Glaubensinhalte&amp;quot;), die als sechs Säulen des Iman bezeichnet werden: Der Iman (Überzeugung) an 1. ALLAH, 2. die Engel, 3. Offenbarungsbücher (u. a. Thora, Evangelium, Quran), 4. die Propheten und Gesandten (von Adam, über Noah, Abraham, Moses, Jesus etc. bis hin zu Muhammad), 5. den Jüngsten Tag, 6. das Vorauswissen und die Vorherbestimmung ALLAHs. Die 'Aqida wurde durch die gesamte Menschheitsgeschichte von allen Gesandten inhaltlich identisch und gleich bleibend verkündet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
#'''[[Scharia|Die Schari'a]]''': Die Gesamtheit der praxisbezogenen Regeln, Gebote und Verbote, die ALLAH seinen Dienern durch Quran und Sunna bekannt gemacht hat (&amp;quot;Praxislehre&amp;quot;). Diese werden u. a. durch die 5 Säulen definiert: 1. das Islambekenntnis (Schahada), 2. das Gebet, 3. die soziale Pflichtabgabe (arab.: Zakat), 4. das Fasten, 5. die Wallfahrt nach Mekka (arab.: Hadsch), außerdem auch die Ernährungs- und Kleidungsgebote, usw. Die Schari'a-Normen wurden im Laufe der Menscheitsgeschichte von einigen Gesandten unterschiedlich festgelegt, bei einigen Gesandten hingegen waren sie gleich. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
#'''[[Achlaq|Die Achlaq]]''': Die Lehre über die menschlichen Charaktereigenschaften (&amp;quot;islamische Moral und Ethik&amp;quot;). Die Morallehre ist faktisch ein Teilbereich der individuellen Schari'a-Gebote. Wegen ihrer Wichtigkeit und aufgrund ihres Umfangs wird Achlaq in der internationalen islamologischen Fachliteratur als eigenständiger Fachbereich neben der 'Aqida und der Schari'a behandelt.&lt;br /&gt;
Fehlt nur eines dieser Bereiche, kann dann nicht mehr von richtigem Islam die Rede sein, weil alle drei Bereiche sich in ihrer Gesamtheit zum Islam vervollständigen.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ausführliche Definition des Begriffs &amp;quot;Islam&amp;quot;&amp;lt;ref&amp;gt;Zaidan, Amir (2006): Definition des Begriffs &amp;quot;Islam&amp;quot;, MAZ (Muslimische Allgemeine Zeitung), Nr. 01/01, S. 13, verfügbar unter: http://www.maz-online.net/images/maz.jpg (25.06.2008)&amp;lt;/ref&amp;gt;  == &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== '''Fachspezifische Bedeutung von &amp;quot;Islam&amp;quot;''' ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ergebenheit, Gefügigkeit, Unterwerfung und Willfährigkeit, Versöhnung, Frieden-Schließen, Friede, Sich-Fügen, Ergebung, Hingabe&amp;quot;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== '''Fachspezifische Bedeutung von &amp;quot;Islam&amp;quot;''' ===&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1. '''Islam im Bezug auf ALLAH (ta'ala/dem Erhabenen):''' &amp;quot;ALLAH (ta'ala/den Erhabenen) gegenüber freiwillig und bewusst ergeben sein als unmittelbare Folge der Erkenntnis Seines Daseins, sowie ALLAH (ta'ala) dienen auf die Art und Weise, die ER den Menschen über Seine Gesandten übermittelte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem Sinne ist Islam die Bezeichnung für die Lebensweise aller gottergebenen Menschen und Propheten ALLAHs. Der Islam stellt keine neue Lebensweise mit neuen Iman(&amp;quot;Glaubens&amp;quot;)-Inhalten dar, die der Gesandte Muhammad (salla-llahu 'alaihi wa sallam/ALLAHs Segen und Frieden mit ihm) eingeführt hätte, sondern Islam ist die Lebensweise aller vorhergehenden Propheten ALLAHs und ihrer Anhänger. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2. '''Im Kontext der Religion''' bedeutet Islam vor der Sendung des Gesandten Muhammad (salla-llahu 'alaihi wa sallam/ALLAHs Segen und Frieden mit ihm) im Allgemeinen: &amp;quot;die Hingabe ALLAH (ta'ala/dem Erhabenen) gegenüber auf die von ihm gebotene Art und Weise&amp;quot;. Für die Zeit nach seiner Sendung ist dieser Begriff noch konkreter geworden und bedeutet: &amp;quot;die willentliche und wissentliche Hingabe ALLAH (ta'ala) gegenüber nach Quran und Sunnah.&amp;quot; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieser Akt manifestiert sich auf zwei Ebenen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*auf spiritueller Ebene, d.h. in der inneren Überzeugung als Folge der Erkenntnis ALLAHs und bewussten Verinnerlichung derselben. &lt;br /&gt;
*auf profan-praktischer Ebene - in der Lebensweise, d.h. in der Verwirklichung und Reflektion der inneren Überzeugung (arab.: Iman) durch die Handlung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hierbei unterscheidet man folgende drei Hauptelemente des Islam:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
#[[Aqida|'Aqida]]: Die [[Iman]]-Inhalte (&amp;quot;Glaubensinhalte&amp;quot;) &lt;br /&gt;
#[[Scharia|Schari'a]]: Die Gebote, Rechte und Pflichten &lt;br /&gt;
#[[Achlaq]]: Die Moral und Ethik&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alle Menschen, die freiwillig und bewusst die Lebensweise des Islam/der Hingabe und Gottergebenheit praktizieren, bezeichnet man im Allgemeinen als &amp;quot;Muslime/Gottergebene&amp;quot;. Nach der Sendung des Gesandten Muhammad (salla-llahu 'alaihi wa sallam) werden jedoch nur noch die Anhänger seiner Botschaft, also die Gottergebenen nach Quran und Sunna als &amp;quot;Muslime&amp;quot; bezeichnet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Umar ibn al-Khattab]] (ALLAHs Wohlgefallen mit ihm), ein [[Gefährten|Gefährte]] des Gesandten, sagte: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&amp;quot;Während wir eines Tages beim Gesandten (ALLAHs Segen und Frieden auf ihm) saßen, kam auf uns plötzlich ein Mann mit schneeweißen Kleidern und tiefschwarzen Haaren zu - es war kein Anzeichen der Reise an ihm festzustellen und dennoch kannte ihn keiner von uns - bis er sich vor den Gesandten (ALLAHs Segen und Frieden auf ihm)) setzte. So lehnte er seine Knie an dessen Knie und legte seine Hände auf dessen Oberschenkel und sagte: &amp;quot;[[Muhammad]], berichte mir über den Islam!&amp;quot; Der Gesandte (ALLAHs Segen und Frieden auf ihm) sagte: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:''&amp;quot;Der Islam ist, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
#dass du bezeugst, dass es keinen Gott außer [[ALLAH]] gibt, und dass [[Muhammad]] ALLAHs [[Gesandte und Propheten|Gesandter]] ist; und &lt;br /&gt;
#dass du das rituelle [[Gebet]] stets verrichtest, &lt;br /&gt;
#die [[Zakat]] entrichtest, &lt;br /&gt;
#im [[Ramadhan]] fastest und &lt;br /&gt;
#zum Haus pilgerst ([[Hadsch]] vollziehst), wenn du dazu einen Weg findest.&amp;quot;'' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Er (der Fremde) sagte: ''&amp;quot;Du hast die Wahrheit gesprochen!&amp;quot;'' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:(Überliefert von [[Imam Muslim]]). Der Fremde war der [[Engel]] [[Gabriel]], der ihnen in der Gestalt eines Menschen erschienen ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Mit diesen Definitionen werden bereits manche vermeintlichen Widersprüche aufgeklärt.&lt;br /&gt;
So wird klar, dass es durchaus kein Widerspruch ist, wenn der Quran die Propheten und Gesandten Abraham, Jakob, Moses, Jesus und seine [[Jünger]] (Friede sei mit ihnen allen) ausdrücklich als Muslime bezeichnet. Denn diese Menschen haben immer die Hingabe und Ergebenheit, nämlich Islam, dem Schöpfer gegenüber praktiziert. Sie alle haben gebetet, gefastet, Gebote eingehalten und Verbote geachtet, so wie es ihnen der Schöpfer zu ihrer Zeit vorschrieb:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
: '''''&amp;quot;Abraham war weder Jude noch Nazarener; sondern er war Hanif (dem Wahren zugeneigt) , islam-praktizierend, und er war nie von den Polytheisten.&amp;quot;''''' (Quran 3:67) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''''&amp;quot;Erstreben sie etwa eine andere als ALLAHs Lebensweise, und für Ihn praktizieren den Islam alle, die in den Himmeln und auf Erden ist - gehorsam oder wider Willen?! Und zu Ihm werden sie zurückgebracht. Sag: 'Wir haben den Iman (die unerschütterbare Gewissheit) verinnerlicht an ALLAH, an das was uns hinabgesandt wurde, an das was Abraham, Ismael, Isaak, Jakob und den israilitischen Stämmen hinabgesandt wurde und an das, was Moses, Jesus und den Propheten von Ihrem HERRN zuteil wurde. Wir machen keinen Unterschied mit keinem von ihnen und wir sind Ihm gegenüber Muslime' Und wer eine andere Lebensweise außer dem Islam erstrebt, dies wird sicher von ihm nicht angenommen, und er gehört im Jenseits zu den Verlierern.&amp;quot;''''' (Quran 3:83-85)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da nach dem Selbstverständnis des Quran und der Sunna der Gesandte Muhammad (ALLAHs Segen und Frieden mit ihm) der letzte Gesandte und Prophet ALLAHs ist, konkretisierte sich diese bis dato unterschiedlich praktizierte Hingabe nunmehr auf die spezielle Art und Weise, die dieser letzte Gesandte verkündet hat und die in Quran und Sunna enthalten ist.&lt;br /&gt;
Dies bedeutet, dass es mit der Sendung des Gesandten Muhammad (sal-lal-lahu 'alaihi wa sal-lam) zu einer Festlegung und Eingrenzung des bisherigen historischen Verständnisses von Islam kam. Seither finden wir eine Übereinstimmung zwischen dem Islam als der Lebensweise der Ergebenheit (allgemeine globale Definition) und dem Namen seiner verkündeten Botschaft (dem historischen Islam).&lt;br /&gt;
Damit wird auch ersichtlich, welche Bedeutung diese [[Aya]] (Vers) '''''&amp;quot;Gewiss, die (annehmbare) Lebensweise/Religion bei ALLAH ist der Islam&amp;quot;''''' in ihrem eigentlichen exegetischen Sinne hat. Hier ist nicht der historische Islam gemeint, sondern die Lebensweise der Hingabe und der Ergebenheit ALLAH (dem Erhabenen) gegenüber, die sich bei allen früheren Propheten und Gesandten genau so wieder findet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bedeutung von &amp;quot;Islam&amp;quot; im quranischen Kontext ===&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Wissenschaft der sinnverwandten Wörter und nach den Quran-Exegeten wird &amp;quot;Islam&amp;quot; im Quran als Synonym für fünf verschiedene Begriffe verwendet: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1. Islam als Name für die Lebensweise &amp;quot;Islam&amp;quot;'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
: '''''&amp;quot;Gewiss ist die (annembare) Lebensweise bei ALLAH der Islam!&amp;quot;''''' (Quran, 3:19) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
: '''''&amp;quot;ER nannte euch Muslime vorher und in diesem (Quran), damit der Gesandte Zeuge über euch wird und ihr Zeugen über die Menschen werdet.&amp;quot;''''' (Quran, 22:78)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Lebensweise Islam impliziert ALLAHs Erkenntnis und das Dienen ALLAHs auf die von IHM durch SEINE Offenbarungen aufgezeigte Art und Weise. ER übermittelte uns über Muhammad (ALLAHs Segen und Frieden mit ihm) SEINE abschließende Offenbarung und somit die für die Gemeinschaft der Gottergebenen, die Muslime, abschließende und endgültig verbindliche Form der Lebensweise Islam. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2. Islam als Synonym für &amp;quot;Tauhid&amp;quot;'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''''&amp;quot;WIR offenbarten die Thora, darin ist Rechtleitung und Licht enthalten. Danch richteten die Propheten, die nach dem Islam/Tauhid lebten, zwischen den Juden, (und richteten) die Gelehrten und die Rabbiner aufgrund dessen, was ihnen von ALLAHs Schrift anvertraut wurde und (weil) sie deren Zeugen waren.&amp;quot;''''' (Quran 5:44)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3. Islam als Synonym für &amp;quot;aufrichtige Ergebenheit&amp;quot;'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''''&amp;quot;Und (erinnere daran), als sein Herr ihm sagte: 'Sei Muslim/ergib dich&amp;quot;' Er sagte: 'Ich praktiziere den Islam/ergab mich dem Herrn aller Geschöpfe.&amp;quot;''''' (Quran, 2:131) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''''&amp;quot;Und wenn sie mit dir disputieren, dann sag: 'Ich habe den Islam angenommen/mich ALLAH aufrichtig ergeben und (mit dir) alle die mir folgen!' Und sag denjenigen, denen die Schrift zuteil wurde, und den (arabischen) Schirk-Betreibenden: 'Habt ihr den Islam angenommen/euch ALLAH aufrichtig ergeben?' Und wenn sie den Islam annehmen, so sind sie bereits rechtgeleitet!&amp;quot;''''' (Quran, 3:20) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:''''' &amp;quot;Und wer für ALLAH den Islam praktiziert/sich aufrichtig ergibt, während er auf die beste Art und Weise handelt, dieser hielt sich bereits am wahrsten Halt fest. Und zu ALLAH ist das Anschließende aller Angelegenheiten.&amp;quot;'''''  (Quran, 31:22)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4. Islam als Synonym für &amp;quot;Sich-Fügen, Sich-Ergeben und größtmögliche Hingabe&amp;quot;'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:''''' &amp;quot;Bis er (Pharao) kurz vor dem Ertrinken war, da sagte er: 'Ich glaube schon, dass es keinen Gott gibt außer Dem, an Den die Kinder Israils glauben, und ich bin einer der Muslime/Willfährigen.'&amp;quot;'''''  (Quran, 10:90) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:''''' &amp;quot;Sie sagte: 'Mein Herr! Ich beging gegen mich selbst Unrecht. Und ich nahm den Islam an/fügte mich mit Sulaiman ALLAH, Dem Herrn aller Schöpfung.'&amp;quot;'''''  (Quran, 27:44) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:''''' &amp;quot;Erstreben sie etwa einen anderen als ALLAhs Din, während für IHN den Islam praktizierte/sich IHM fügte, was in den Himmeln und auf ERrden ist - gehorsam oder wider Willen?! Und zu IHM werden sie zurückgebracht.&amp;quot;'''''  (Quran, 3:83)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5. Islam als Synonym für &amp;quot;die Anerkennung und die Zustimmung&amp;quot;'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''''&amp;quot;Doch bereits sprachen sie das Kufr-Wort und betrieben Kufr, nachdem sie Muslime geworden sind/den Islam angenommen hatten.&amp;quot;''''' (Quran, 9:74) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''''&amp;quot;Die Wüstenaraber sagten: 'Wir verinnerlichten den Iman!' Sag:'Ihr habt den Iman nicht verinnerlicht! Sondern sagt: 'Wir wurden Muslime (nahmen den Islam an!' Doch der Iman ist noch nicht in eure Herzen eingedrungen.&amp;quot;''''' (Quran, 49:14)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Islam und Salam/Friede ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Beziehungen des Islam zum Salam (Frieden) werden in den folgenden Punkten deutlich:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* As-Salam ist einer der 99 schönsten Namen ALLAHs.&lt;br /&gt;
* As-Salam ist der Gruß des Schöpfers zu Seinen Dienern am Jüngsten Tag&lt;br /&gt;
* As-Salam ist der Gruß im Paradies:&lt;br /&gt;
* Salam ist das Einzige, das die Bewohner des Paradieses hören werden:&lt;br /&gt;
* Salam ist die empfohlene Antwort für die Muslime auf die Provokateure:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''''&amp;quot;Und die Diener Des Gnadenden sind diejenigen, die auf der Erde in Bescheidenheit gehen, und wenn die Unwissenden sie belästigen, sagen sie: &amp;quot;Salam (sei mit euch)!&amp;quot;''''' (Quran 24:63)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''''&amp;quot;Und wenn sie das Sinnlose hören, wenden sie sich davon ab und sagen: &amp;quot;Uns gehören unsere Handlungen und euch gehören eure Handlungen, Salam sei mit euch! WIR möchten keine Unwissenden sein.&amp;quot;''''' (Quran 28:55)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Zusammenfassung ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Islam''' = &amp;quot;die Ergebenheit&amp;quot; bzw. &amp;quot;die bewusste Ergebenheit unter ALLAH (ta'ala/dem Erhabenen)&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Muslim/Muslima''' = &amp;quot;der/die Gottergebene&amp;quot; bzw. &amp;quot;der/die sich bewusst ALLAH Ergebende&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur &amp;amp; Medien über den Islam zum Downloaden ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
=== Bücher ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Was ist islam.jpg]]&lt;br /&gt;
'''[http://islam-verstehen.de/e-books/Was_ist_Islam_dwr.pdf Was ist Islam? (PDF)]'''&lt;br /&gt;
Herausgeber DiewahreReligion.de&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Video ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''[http://diewahrereligion.de/Uni_duisburg_vortrag.wmv Was ist Islam? (Video, WMV)]''' &lt;br /&gt;
Video-Vortrag vom deutschen Muslim Pierre Vogel in der Uni Duisburg, Diewahrereligion.de, 2006&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Zaidan, Amir M. A. (1999): ''Al-'Aqida, Einführung in die Iman-Inhalte'', ADIB-Verlag, Offenbach, 2. neubearbeitete und erweiterte Auflage &lt;br /&gt;
* Suleiman, Samir: ''Der Islam muss kein Rätsel sein'', [http://www.qalam.de qalam.de]&lt;br /&gt;
* Zaidan, Amir (2006): Definition des Begriffs &amp;quot;Islam&amp;quot;, ''MAZ (Muslimische Allgemeine Zeitung)'', Nr. 01/01, S. 13, verfügbar unter: http://www.maz-online.net/images/maz.jpg (25.06.2008)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweis ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''[[Sinn des Lebens]]'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Links ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''[http://www.islam.de/ Islam.de]''' - Islam in Deutschland&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''[http://www.islam.ch/ Islam.ch'''] - Islam in der Schweiz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''[http://www.derislam.at DerIslam.at]''' - Islam in Österreich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''[http://www.qalam.de qalam.de]''' - Die kompakte und wissenschaftliche Art, den Islam kennen zu lernen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''[http://www.diewahrereligion.de Diewahrereligion.de]''' - Sehr informative Audio- und Video-Vorträge über den Islam &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''[http://www.einladungzumparadies.de EinladungzumParadies.de]''' - Einladung zum Paradies (Pierre Volges neue Seite) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''[http://www.didi-info.de Didi-info.de]''' - Deutscher Informationsdienst über den Islam e. V. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''[http://www.way-to-allah.com Way-to-allah.com]''' - Große Bibliothek islamischer eBooks &amp;amp; Artikel, kostenloser Online-Bücherverleih und mehr &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''[http://www.diewahrheitimherzen.de DieWahrheitimHerzen.de]'''&lt;br /&gt;
   &lt;br /&gt;
'''[http://www.meinkoran.de Meinkoran.de]'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''[http://www.thekeytoislam.com/de/ Thekeytoislam.com/de/]''' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Islam]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Ivadmins</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>http://islam-pedia.de/index.php?title=Islam&amp;diff=438</id>
		<title>Islam</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://islam-pedia.de/index.php?title=Islam&amp;diff=438"/>
				<updated>2008-06-25T19:17:28Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Ivadmins: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Bild:HaramMakki3.jpg|right|Betende Muslime in Mekka]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Begriff &amp;quot;'''Islam'''&amp;quot; (arabisch الإسلام‎ al-Islam, &amp;quot;die Gottergebenheit&amp;quot;) ist die Bezeichnung für die bewusste und freiwillige Ergebenheit des [[Mensch|Menschen]] dem [[ALLAH|Schöpfer]] gegenüber - als unmittelbare Folge der [[Schöpferbeweis|Erkenntnis]] Seines Daseins - und IHM auf die Art und Weise zu dienen und zu verherrlichen, die ER den Menschen über den Weg der Offenbarung durch SEINE [[Gesandte und Propheten|Gesandten]] (zuletzt im [[Quran]] und in der [[Sunna]]/Vorbild des letzten Gesandten [[Muhammad]]) übermittelt hat. In diesem Sinne ist Islam die Bezeichnung für die [[Din|Lebensweise]] aller gottergebenen Menschen und aller Propheten Gottes.&lt;br /&gt;
Der erste Mensch und Prophet, [[Adam]] (Friede sei mit ihm), hat diese Lebensweise, die bewusste Ergebenheit unter ALLAH, den Islam, verkündet und praktiziert. Alle anderen Propheten nach ihm (wie z.B. [[Noah]], [[Abraham]], [[Zacharias]], [[Jonas]], [[Ismael]], [[Isaak]], [[Jakob]], [[Joseph]], [[Moses]], [[Aaron]], [[David]], [[Lot]], [[Salomo]], [[Johannes]], [[Jesus]] etc.) und als letzter ihrer Reihe [[Muhammad]] (Friede sei mit ihnen allen) haben ebenfalls den Islam verkündet und praktiziert. Alle Gesandten ALLAHs riefen die Menschen dazu auf, ihren Schöpfer ALLAH (arabische Bezeichnung für &amp;quot;den einen Gott&amp;quot;), ausschließlich in der von IHM gewollten und vorgeschriebenen Art und Weise zu dienen.&amp;lt;ref&amp;gt;Zaidan, Amir M. A. (1999): ''Al-'Aqida, Einführung in die Iman-Inhalte'', ADIB-Verlag, Offenbach, 2. neubearbeitete und erweiterte Auflage&amp;lt;/ref&amp;gt;  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die beiden Hauptquellen des Islam ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
#'''[[Quran|Der Quran (Koran)]]:''' Das letzte [[Offenbarungsschriften|Offenbarungsbuch]] des Schöpfers an die gesamte Menschheit. &lt;br /&gt;
#'''[[Sunna|Die Sunna]]:''' Das Vorbild des letzten Gesandten ALLAHs, Muhammad (ALLAHs Frieden und Segen mit ihm).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Der Islam (die Gottergebenheit) besteht aus drei Bereichen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
#'''[[Aqida|Die 'Aqida]]''': Die im Herzen stattfindende Verinnerlichung der [[Iman]]-Inhalte (&amp;quot;Glaubensinhalte&amp;quot;), die als sechs Säulen des Iman bezeichnet werden: Der Iman (Überzeugung) an 1. ALLAH, 2. die Engel, 3. Offenbarungsbücher (u. a. Thora, Evangelium, Quran), 4. die Propheten und Gesandten (von Adam, über Noah, Abraham, Moses, Jesus etc. bis hin zu Muhammad), 5. den Jüngsten Tag, 6. das Vorauswissen und die Vorherbestimmung ALLAHs. Die 'Aqida wurde durch die gesamte Menschheitsgeschichte von allen Gesandten inhaltlich identisch und gleich bleibend verkündet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
#'''[[Scharia|Die Schari'a]]''': Die Gesamtheit der praxisbezogenen Regeln, Gebote und Verbote, die ALLAH seinen Dienern durch Quran und Sunna bekannt gemacht hat (&amp;quot;Praxislehre&amp;quot;). Diese werden u. a. durch die 5 Säulen definiert: 1. das Islambekenntnis (Schahada), 2. das Gebet, 3. die soziale Pflichtabgabe (arab.: Zakat), 4. das Fasten, 5. die Wallfahrt nach Mekka (arab.: Hadsch), außerdem auch die Ernährungs- und Kleidungsgebote, usw. Die Schari'a-Normen wurden im Laufe der Menscheitsgeschichte von einigen Gesandten unterschiedlich festgelegt, bei einigen Gesandten hingegen waren sie gleich. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
#'''[[Achlaq|Die Achlaq]]''': Die Lehre über die menschlichen Charaktereigenschaften (&amp;quot;islamische Moral und Ethik&amp;quot;). Die Morallehre ist faktisch ein Teilbereich der individuellen Schari'a-Gebote. Wegen ihrer Wichtigkeit und aufgrund ihres Umfangs wird Achlaq in der internationalen islamologischen Fachliteratur als eigenständiger Fachbereich neben der 'Aqida und der Schari'a behandelt.&lt;br /&gt;
Fehlt nur eines dieser Bereiche, kann dann nicht mehr von richtigem Islam die Rede sein, weil alle drei Bereiche sich in ihrer Gesamtheit zum Islam vervollständigen.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ausführliche Definition des Begriffs &amp;quot;Islam&amp;quot;&amp;lt;ref&amp;gt;Zaidan, Amir (2006): Definition des Begriffs &amp;quot;Islam&amp;quot;, MAZ (Muslimische Allgemeine Zeitung), Nr. 01/01, S. 13, verfügbar unter: http://www.maz-online.net/images/maz.jpg (25.06.2008)&amp;lt;/ref&amp;gt;  == &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== '''Fachspezifische Bedeutung von &amp;quot;Islam&amp;quot;''' ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ergebenheit, Gefügigkeit, Unterwerfung und Willfährigkeit, Versöhnung, Frieden-Schließen, Friede, Sich-Fügen, Ergebung, Hingabe&amp;quot;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== '''Fachspezifische Bedeutung von &amp;quot;Islam&amp;quot;''' ===&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1. '''Islam im Bezug auf ALLAH (ta'ala/dem Erhabenen):''' &amp;quot;ALLAH (ta'ala/den Erhabenen) gegenüber freiwillig und bewusst ergeben sein als unmittelbare Folge der Erkenntnis Seines Daseins, sowie ALLAH (ta'ala) dienen auf die Art und Weise, die ER den Menschen über Seine Gesandten übermittelte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem Sinne ist Islam die Bezeichnung für die Lebensweise aller gottergebenen Menschen und Propheten ALLAHs. Der Islam stellt keine neue Lebensweise mit neuen Iman(&amp;quot;Glaubens&amp;quot;)-Inhalten dar, die der Gesandte Muhammad (salla-llahu 'alaihi wa sallam/ALLAHs Segen und Frieden mit ihm) eingeführt hätte, sondern Islam ist die Lebensweise aller vorhergehenden Propheten ALLAHs und ihrer Anhänger. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2. '''Im Kontext der Religion''' bedeutet Islam vor der Sendung des Gesandten Muhammad (salla-llahu 'alaihi wa sallam/ALLAHs Segen und Frieden mit ihm) im Allgemeinen: &amp;quot;die Hingabe ALLAH (ta'ala/dem Erhabenen) gegenüber auf die von ihm gebotene Art und Weise&amp;quot;. Für die Zeit nach seiner Sendung ist dieser Begriff noch konkreter geworden und bedeutet: &amp;quot;die willentliche und wissentliche Hingabe ALLAH (ta'ala) gegenüber nach Quran und Sunnah.&amp;quot; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieser Akt manifestiert sich auf zwei Ebenen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*auf spiritueller Ebene, d.h. in der inneren Überzeugung als Folge der Erkenntnis ALLAHs und bewussten Verinnerlichung derselben. &lt;br /&gt;
*auf profan-praktischer Ebene - in der Lebensweise, d.h. in der Verwirklichung und Reflektion der inneren Überzeugung (arab.: Iman) durch die Handlung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hierbei unterscheidet man folgende drei Hauptelemente des Islam:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
#[[Aqida|'Aqida]]: Die [[Iman]]-Inhalte (&amp;quot;Glaubensinhalte&amp;quot;) &lt;br /&gt;
#[[Scharia|Schari'a]]: Die Gebote, Rechte und Pflichten &lt;br /&gt;
#[[Achlaq]]: Die Moral und Ethik&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alle Menschen, die freiwillig und bewusst die Lebensweise des Islam/der Hingabe und Gottergebenheit praktizieren, bezeichnet man im Allgemeinen als &amp;quot;Muslime/Gottergebene&amp;quot;. Nach der Sendung des Gesandten Muhammad (salla-llahu 'alaihi wa sallam) werden jedoch nur noch die Anhänger seiner Botschaft, also die Gottergebenen nach Quran und Sunna als &amp;quot;Muslime&amp;quot; bezeichnet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Umar ibn al-Khattab]] (ALLAHs Wohlgefallen mit ihm), ein [[Gefährten|Gefährte]] des Gesandten, sagte: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&amp;quot;Während wir eines Tages beim Gesandten (ALLAHs Segen und Frieden auf ihm) saßen, kam auf uns plötzlich ein Mann mit schneeweißen Kleidern und tiefschwarzen Haaren zu - es war kein Anzeichen der Reise an ihm festzustellen und dennoch kannte ihn keiner von uns - bis er sich vor den Gesandten (ALLAHs Segen und Frieden auf ihm)) setzte. So lehnte er seine Knie an dessen Knie und legte seine Hände auf dessen Oberschenkel und sagte: &amp;quot;[[Muhammad]], berichte mir über den Islam!&amp;quot; Der Gesandte (ALLAHs Segen und Frieden auf ihm) sagte: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:''&amp;quot;Der Islam ist, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
#dass du bezeugst, dass es keinen Gott außer [[ALLAH]] gibt, und dass [[Muhammad]] ALLAHs [[Gesandte und Propheten|Gesandter]] ist; und &lt;br /&gt;
#dass du das rituelle [[Gebet]] stets verrichtest, &lt;br /&gt;
#die [[Zakat]] entrichtest, &lt;br /&gt;
#im [[Ramadhan]] fastest und &lt;br /&gt;
#zum Haus pilgerst ([[Hadsch]] vollziehst), wenn du dazu einen Weg findest.&amp;quot;'' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Er (der Fremde) sagte: ''&amp;quot;Du hast die Wahrheit gesprochen!&amp;quot;'' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:(Überliefert von [[Imam Muslim]]). Der Fremde war der [[Engel]] [[Gabriel]], der ihnen in der Gestalt eines Menschen erschienen ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Mit diesen Definitionen werden bereits manche vermeintlichen Widersprüche aufgeklärt.&lt;br /&gt;
So wird klar, dass es durchaus kein Widerspruch ist, wenn der Quran die Propheten und Gesandten Abraham, Jakob, Moses, Jesus und seine [[Jünger]] (Friede sei mit ihnen allen) ausdrücklich als Muslime bezeichnet. Denn diese Menschen haben immer die Hingabe und Ergebenheit, nämlich Islam, dem Schöpfer gegenüber praktiziert. Sie alle haben gebetet, gefastet, Gebote eingehalten und Verbote geachtet, so wie es ihnen der Schöpfer zu ihrer Zeit vorschrieb:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
: '''''&amp;quot;Abraham war weder Jude noch Nazarener; sondern er war Hanif (dem Wahren zugeneigt) , islam-praktizierend, und er war nie von den Polytheisten.&amp;quot;''''' (Quran 3:67) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''''&amp;quot;Erstreben sie etwa eine andere als ALLAHs Lebensweise, und für Ihn praktizieren den Islam alle, die in den Himmeln und auf Erden ist - gehorsam oder wider Willen?! Und zu Ihm werden sie zurückgebracht. Sag: 'Wir haben den Iman (die unerschütterbare Gewissheit) verinnerlicht an ALLAH, an das was uns hinabgesandt wurde, an das was Abraham, Ismael, Isaak, Jakob und den israilitischen Stämmen hinabgesandt wurde und an das, was Moses, Jesus und den Propheten von Ihrem HERRN zuteil wurde. Wir machen keinen Unterschied mit keinem von ihnen und wir sind Ihm gegenüber Muslime' Und wer eine andere Lebensweise außer dem Islam erstrebt, dies wird sicher von ihm nicht angenommen, und er gehört im Jenseits zu den Verlierern.&amp;quot;''''' (Quran 3:83-85)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da nach dem Selbstverständnis des Quran und der Sunna der Gesandte Muhammad (ALLAHs Segen und Frieden mit ihm) der letzte Gesandte und Prophet ALLAHs ist, konkretisierte sich diese bis dato unterschiedlich praktizierte Hingabe nunmehr auf die spezielle Art und Weise, die dieser letzte Gesandte verkündet hat und die in Quran und Sunna enthalten ist.&lt;br /&gt;
Dies bedeutet, dass es mit der Sendung des Gesandten Muhammad (sal-lal-lahu 'alaihi wa sal-lam) zu einer Festlegung und Eingrenzung des bisherigen historischen Verständnisses von Islam kam. Seither finden wir eine Übereinstimmung zwischen dem Islam als der Lebensweise der Ergebenheit (allgemeine globale Definition) und dem Namen seiner verkündeten Botschaft (dem historischen Islam).&lt;br /&gt;
Damit wird auch ersichtlich, welche Bedeutung diese [[Aya]] (Vers) '''''&amp;quot;Gewiss, die (annehmbare) Lebensweise/Religion bei ALLAH ist der Islam&amp;quot;''''' in ihrem eigentlichen exegetischen Sinne hat. Hier ist nicht der historische Islam gemeint, sondern die Lebensweise der Hingabe und der Ergebenheit ALLAH (dem Erhabenen) gegenüber, die sich bei allen früheren Propheten und Gesandten genau so wieder findet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bedeutung von &amp;quot;Islam&amp;quot; im quranischen Kontext ===&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Wissenschaft der sinnverwandten Wörter und nach den Quran-Exegeten wird &amp;quot;Islam&amp;quot; im Quran als Synonym für fünf verschiedene Begriffe verwendet: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1. Islam als Name für die Lebensweise &amp;quot;Islam&amp;quot;'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
: '''''&amp;quot;Gewiss ist die (annembare) Lebensweise bei ALLAH der Islam!&amp;quot;''''' (Quran, 3:19) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
: '''''&amp;quot;ER nannte euch Muslime vorher und in diesem (Quran), damit der Gesandte Zeuge über euch wird und ihr Zeugen über die Menschen werdet.&amp;quot;''''' (Quran, 22:78)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Lebensweise Islam impliziert ALLAHs Erkenntnis und das Dienen ALLAHs auf die von IHM durch SEINE Offenbarungen aufgezeigte Art und Weise. ER übermittelte uns über Muhammad (ALLAHs Segen und Frieden mit ihm) SEINE abschließende Offenbarung und somit die für die Gemeinschaft der Gottergebenen, die Muslime, abschließende und endgültig verbindliche Form der Lebensweise Islam. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2. Islam als Synonym für &amp;quot;Tauhid&amp;quot;'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''''&amp;quot;WIR offenbarten die Thora, darin ist Rechtleitung und Licht enthalten. Danch richteten die Propheten, die nach dem Islam/Tauhid lebten, zwischen den Juden, (und richteten) die Gelehrten und die Rabbiner aufgrund dessen, was ihnen von ALLAHs Schrift anvertraut wurde und (weil) sie deren Zeugen waren.&amp;quot;''''' (Quran 5:44)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3. Islam als Synonym für &amp;quot;aufrichtige Ergebenheit&amp;quot;'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''''&amp;quot;Und (erinnere daran), als sein Herr ihm sagte: 'Sei Muslim/ergib dich&amp;quot;' Er sagte: 'Ich praktiziere den Islam/ergab mich dem Herrn aller Geschöpfe.&amp;quot;''''' (Quran, 2:131) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''''&amp;quot;Und wenn sie mit dir disputieren, dann sag: 'Ich habe den Islam angenommen/mich ALLAH aufrichtig ergeben und (mit dir) alle die mir folgen!' Und sag denjenigen, denen die Schrift zuteil wurde, und den (arabischen) Schirk-Betreibenden: 'Habt ihr den Islam angenommen/euch ALLAH aufrichtig ergeben?' Und wenn sie den Islam annehmen, so sind sie bereits rechtgeleitet!&amp;quot;''''' (Quran, 3:20) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:''''' &amp;quot;Und wer für ALLAH den Islam praktiziert/sich aufrichtig ergibt, während er auf die beste Art und Weise handelt, dieser hielt sich bereits am wahrsten Halt fest. Und zu ALLAH ist das Anschließende aller Angelegenheiten.&amp;quot;'''''  (Quran, 31:22)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4. Islam als Synonym für &amp;quot;Sich-Fügen, Sich-Ergeben und größtmögliche Hingabe&amp;quot;'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:''''' &amp;quot;Bis er (Pharao) kurz vor dem Ertrinken war, da sagte er: 'Ich glaube schon, dass es keinen Gott gibt außer Dem, an Den die Kinder Israils glauben, und ich bin einer der Muslime/Willfährigen.'&amp;quot;'''''  (Quran, 10:90) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:''''' &amp;quot;Sie sagte: 'Mein Herr! Ich beging gegen mich selbst Unrecht. Und ich nahm den Islam an/fügte mich mit Sulaiman ALLAH, Dem Herrn aller Schöpfung.'&amp;quot;'''''  (Quran, 27:44) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:''''' &amp;quot;Erstreben sie etwa einen anderen als ALLAhs Din, während für IHN den Islam praktizierte/sich IHM fügte, was in den Himmeln und auf ERrden ist - gehorsam oder wider Willen?! Und zu IHM werden sie zurückgebracht.&amp;quot;'''''  (Quran, 3:83)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5. Islam als Synonym für &amp;quot;die Anerkennung und die Zustimmung&amp;quot;'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''''&amp;quot;Doch bereits sprachen sie das Kufr-Wort und betrieben Kufr, nachdem sie Muslime geworden sind/den Islam angenommen hatten.&amp;quot;''''' (Quran, 9:74) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''''&amp;quot;Die Wüstenaraber sagten: 'Wir verinnerlichten den Iman!' Sag:'Ihr habt den Iman nicht verinnerlicht! Sondern sagt: 'Wir wurden Muslime (nahmen den Islam an!' Doch der Iman ist noch nicht in eure Herzen eingedrungen.&amp;quot;''''' (Quran, 49:14)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Islam und Salam/Friede ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Beziehungen des Islam zum Salam (Frieden) werden in den folgenden Punkten deutlich:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* As-Salam ist einer der 99 schönsten Namen ALLAHs.&lt;br /&gt;
* As-Salam ist der Gruß des Schöpfers zu Seinen Dienern am Jüngsten Tag&lt;br /&gt;
* As-Salam ist der Gruß im Paradies:&lt;br /&gt;
* Salam ist das Einzige, das die Bewohner des Paradieses hören werden:&lt;br /&gt;
* Salam ist die empfohlene Antwort für die Muslime auf die Provokateure:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''''&amp;quot;Und die Diener Des Gnadenden sind diejenigen, die auf der Erde in Bescheidenheit gehen, und wenn die Unwissenden sie belästigen, sagen sie: &amp;quot;Salam (sei mit euch)!&amp;quot;''''' (Quran 24:63)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''''&amp;quot;Und wenn sie das Sinnlose hören, wenden sie sich davon ab und sagen: &amp;quot;Uns gehören unsere Handlungen und euch gehören eure Handlungen, Salam sei mit euch! WIR möchten keine Unwissenden sein.&amp;quot;''''' (Quran 28:55)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Zusammenfassung ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Islam''' = &amp;quot;die Ergebenheit&amp;quot; bzw. &amp;quot;die bewusste Ergebenheit unter ALLAH (ta'ala/dem Erhabenen)&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Muslim/Muslima''' = &amp;quot;der/die Gottergebene&amp;quot; bzw. &amp;quot;der/die sich bewusst ALLAH Ergebende&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur &amp;amp; Medien über den Islam zum Downloaden ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
=== Bücher ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Was ist islam.jpg]]&lt;br /&gt;
'''[http://islam-verstehen.de/e-books/Was_ist_Islam_dwr.pdf Was ist Islam? (PDF)]'''&lt;br /&gt;
Herausgeber DiewahreReligion.de&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Video ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''[http://diewahrereligion.de/Uni_duisburg_vortrag.wmv Was ist Islam? (Video, WMV)]''' &lt;br /&gt;
Video-Vortrag vom deutschen Muslim Pierre Vogel in der Uni Duisburg, Diewahrereligion.de, 2006&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Zaidan, Amir M. A. (1999): ''Al-'Aqida, Einführung in die Iman-Inhalte'', ADIB-Verlag, Offenbach, 2. neubearbeitete und erweiterte Auflage &lt;br /&gt;
* Suleiman, Samir: ''Der Islam muss kein Rätsel sein'', [http://www.qalam.de qalam.de]&lt;br /&gt;
* Zaidan, Amir (2006): Definition des Begriffs &amp;quot;Islam&amp;quot;, ''MAZ (Muslimische Allgemeine Zeitung)'', Nr. 01/01, S. 13, verfügbar unter: http://www.maz-online.net/images/maz.jpg (25.06.2008)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweis ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''[[Sinn des Lebens]]'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Links ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''[http://www.islam.de/ Islam.de]''' - Islam in Deutschland&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''[http://www.islam.ch/ Islam.ch'''] - Islam in der Schweiz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''[http://www.derislam.at DerIslam.at]''' - Islam in Österreich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''[http://www.qalam.de qalam.de]''' - Die kompakte und wissenschaftliche Art, den Islam kennen zu lernen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''[http://www.diewahrereligion.de Diewahrereligion.de]''' - Sehr informative Audio- und Video-Vorträge über den Islam &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''[http://www.einladungzumparadies.de EinladungzumParadies.de]''' - Einladung zum Paradies (Pierre Volges neue Seite) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''[http://www.didi-info.de Didi-info.de]''' - Deutscher Informationsdienst über den Islam e. V. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''[http://www.way-to-allah.com Way-to-allah.com]''' - Große Bibliothek islamischer eBooks &amp;amp; Artikel, kostenloser Online-Bücherverleih und mehr &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''[http://www.diewahrheitimherzen.de DieWahrheitimHerzen.de]'''&lt;br /&gt;
   &lt;br /&gt;
'''[http://www.meinkoran.de Meinkoran.de]'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''[http://www.thekeytoislam.com/de/ Thekeytoislam.com/de/]''' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Islam]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Ivadmins</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>http://islam-pedia.de/index.php?title=Islam&amp;diff=437</id>
		<title>Islam</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://islam-pedia.de/index.php?title=Islam&amp;diff=437"/>
				<updated>2008-06-25T19:17:06Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Ivadmins: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Bild:HaramMakki3.jpg|thumb|right|Betende Muslime in Mekka]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Begriff &amp;quot;'''Islam'''&amp;quot; (arabisch الإسلام‎ al-Islam, &amp;quot;die Gottergebenheit&amp;quot;) ist die Bezeichnung für die bewusste und freiwillige Ergebenheit des [[Mensch|Menschen]] dem [[ALLAH|Schöpfer]] gegenüber - als unmittelbare Folge der [[Schöpferbeweis|Erkenntnis]] Seines Daseins - und IHM auf die Art und Weise zu dienen und zu verherrlichen, die ER den Menschen über den Weg der Offenbarung durch SEINE [[Gesandte und Propheten|Gesandten]] (zuletzt im [[Quran]] und in der [[Sunna]]/Vorbild des letzten Gesandten [[Muhammad]]) übermittelt hat. In diesem Sinne ist Islam die Bezeichnung für die [[Din|Lebensweise]] aller gottergebenen Menschen und aller Propheten Gottes.&lt;br /&gt;
Der erste Mensch und Prophet, [[Adam]] (Friede sei mit ihm), hat diese Lebensweise, die bewusste Ergebenheit unter ALLAH, den Islam, verkündet und praktiziert. Alle anderen Propheten nach ihm (wie z.B. [[Noah]], [[Abraham]], [[Zacharias]], [[Jonas]], [[Ismael]], [[Isaak]], [[Jakob]], [[Joseph]], [[Moses]], [[Aaron]], [[David]], [[Lot]], [[Salomo]], [[Johannes]], [[Jesus]] etc.) und als letzter ihrer Reihe [[Muhammad]] (Friede sei mit ihnen allen) haben ebenfalls den Islam verkündet und praktiziert. Alle Gesandten ALLAHs riefen die Menschen dazu auf, ihren Schöpfer ALLAH (arabische Bezeichnung für &amp;quot;den einen Gott&amp;quot;), ausschließlich in der von IHM gewollten und vorgeschriebenen Art und Weise zu dienen.&amp;lt;ref&amp;gt;Zaidan, Amir M. A. (1999): ''Al-'Aqida, Einführung in die Iman-Inhalte'', ADIB-Verlag, Offenbach, 2. neubearbeitete und erweiterte Auflage&amp;lt;/ref&amp;gt;  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die beiden Hauptquellen des Islam ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
#'''[[Quran|Der Quran (Koran)]]:''' Das letzte [[Offenbarungsschriften|Offenbarungsbuch]] des Schöpfers an die gesamte Menschheit. &lt;br /&gt;
#'''[[Sunna|Die Sunna]]:''' Das Vorbild des letzten Gesandten ALLAHs, Muhammad (ALLAHs Frieden und Segen mit ihm).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Der Islam (die Gottergebenheit) besteht aus drei Bereichen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
#'''[[Aqida|Die 'Aqida]]''': Die im Herzen stattfindende Verinnerlichung der [[Iman]]-Inhalte (&amp;quot;Glaubensinhalte&amp;quot;), die als sechs Säulen des Iman bezeichnet werden: Der Iman (Überzeugung) an 1. ALLAH, 2. die Engel, 3. Offenbarungsbücher (u. a. Thora, Evangelium, Quran), 4. die Propheten und Gesandten (von Adam, über Noah, Abraham, Moses, Jesus etc. bis hin zu Muhammad), 5. den Jüngsten Tag, 6. das Vorauswissen und die Vorherbestimmung ALLAHs. Die 'Aqida wurde durch die gesamte Menschheitsgeschichte von allen Gesandten inhaltlich identisch und gleich bleibend verkündet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
#'''[[Scharia|Die Schari'a]]''': Die Gesamtheit der praxisbezogenen Regeln, Gebote und Verbote, die ALLAH seinen Dienern durch Quran und Sunna bekannt gemacht hat (&amp;quot;Praxislehre&amp;quot;). Diese werden u. a. durch die 5 Säulen definiert: 1. das Islambekenntnis (Schahada), 2. das Gebet, 3. die soziale Pflichtabgabe (arab.: Zakat), 4. das Fasten, 5. die Wallfahrt nach Mekka (arab.: Hadsch), außerdem auch die Ernährungs- und Kleidungsgebote, usw. Die Schari'a-Normen wurden im Laufe der Menscheitsgeschichte von einigen Gesandten unterschiedlich festgelegt, bei einigen Gesandten hingegen waren sie gleich. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
#'''[[Achlaq|Die Achlaq]]''': Die Lehre über die menschlichen Charaktereigenschaften (&amp;quot;islamische Moral und Ethik&amp;quot;). Die Morallehre ist faktisch ein Teilbereich der individuellen Schari'a-Gebote. Wegen ihrer Wichtigkeit und aufgrund ihres Umfangs wird Achlaq in der internationalen islamologischen Fachliteratur als eigenständiger Fachbereich neben der 'Aqida und der Schari'a behandelt.&lt;br /&gt;
Fehlt nur eines dieser Bereiche, kann dann nicht mehr von richtigem Islam die Rede sein, weil alle drei Bereiche sich in ihrer Gesamtheit zum Islam vervollständigen.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ausführliche Definition des Begriffs &amp;quot;Islam&amp;quot;&amp;lt;ref&amp;gt;Zaidan, Amir (2006): Definition des Begriffs &amp;quot;Islam&amp;quot;, MAZ (Muslimische Allgemeine Zeitung), Nr. 01/01, S. 13, verfügbar unter: http://www.maz-online.net/images/maz.jpg (25.06.2008)&amp;lt;/ref&amp;gt;  == &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== '''Fachspezifische Bedeutung von &amp;quot;Islam&amp;quot;''' ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ergebenheit, Gefügigkeit, Unterwerfung und Willfährigkeit, Versöhnung, Frieden-Schließen, Friede, Sich-Fügen, Ergebung, Hingabe&amp;quot;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== '''Fachspezifische Bedeutung von &amp;quot;Islam&amp;quot;''' ===&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1. '''Islam im Bezug auf ALLAH (ta'ala/dem Erhabenen):''' &amp;quot;ALLAH (ta'ala/den Erhabenen) gegenüber freiwillig und bewusst ergeben sein als unmittelbare Folge der Erkenntnis Seines Daseins, sowie ALLAH (ta'ala) dienen auf die Art und Weise, die ER den Menschen über Seine Gesandten übermittelte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem Sinne ist Islam die Bezeichnung für die Lebensweise aller gottergebenen Menschen und Propheten ALLAHs. Der Islam stellt keine neue Lebensweise mit neuen Iman(&amp;quot;Glaubens&amp;quot;)-Inhalten dar, die der Gesandte Muhammad (salla-llahu 'alaihi wa sallam/ALLAHs Segen und Frieden mit ihm) eingeführt hätte, sondern Islam ist die Lebensweise aller vorhergehenden Propheten ALLAHs und ihrer Anhänger. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2. '''Im Kontext der Religion''' bedeutet Islam vor der Sendung des Gesandten Muhammad (salla-llahu 'alaihi wa sallam/ALLAHs Segen und Frieden mit ihm) im Allgemeinen: &amp;quot;die Hingabe ALLAH (ta'ala/dem Erhabenen) gegenüber auf die von ihm gebotene Art und Weise&amp;quot;. Für die Zeit nach seiner Sendung ist dieser Begriff noch konkreter geworden und bedeutet: &amp;quot;die willentliche und wissentliche Hingabe ALLAH (ta'ala) gegenüber nach Quran und Sunnah.&amp;quot; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieser Akt manifestiert sich auf zwei Ebenen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*auf spiritueller Ebene, d.h. in der inneren Überzeugung als Folge der Erkenntnis ALLAHs und bewussten Verinnerlichung derselben. &lt;br /&gt;
*auf profan-praktischer Ebene - in der Lebensweise, d.h. in der Verwirklichung und Reflektion der inneren Überzeugung (arab.: Iman) durch die Handlung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hierbei unterscheidet man folgende drei Hauptelemente des Islam:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
#[[Aqida|'Aqida]]: Die [[Iman]]-Inhalte (&amp;quot;Glaubensinhalte&amp;quot;) &lt;br /&gt;
#[[Scharia|Schari'a]]: Die Gebote, Rechte und Pflichten &lt;br /&gt;
#[[Achlaq]]: Die Moral und Ethik&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alle Menschen, die freiwillig und bewusst die Lebensweise des Islam/der Hingabe und Gottergebenheit praktizieren, bezeichnet man im Allgemeinen als &amp;quot;Muslime/Gottergebene&amp;quot;. Nach der Sendung des Gesandten Muhammad (salla-llahu 'alaihi wa sallam) werden jedoch nur noch die Anhänger seiner Botschaft, also die Gottergebenen nach Quran und Sunna als &amp;quot;Muslime&amp;quot; bezeichnet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Umar ibn al-Khattab]] (ALLAHs Wohlgefallen mit ihm), ein [[Gefährten|Gefährte]] des Gesandten, sagte: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&amp;quot;Während wir eines Tages beim Gesandten (ALLAHs Segen und Frieden auf ihm) saßen, kam auf uns plötzlich ein Mann mit schneeweißen Kleidern und tiefschwarzen Haaren zu - es war kein Anzeichen der Reise an ihm festzustellen und dennoch kannte ihn keiner von uns - bis er sich vor den Gesandten (ALLAHs Segen und Frieden auf ihm)) setzte. So lehnte er seine Knie an dessen Knie und legte seine Hände auf dessen Oberschenkel und sagte: &amp;quot;[[Muhammad]], berichte mir über den Islam!&amp;quot; Der Gesandte (ALLAHs Segen und Frieden auf ihm) sagte: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:''&amp;quot;Der Islam ist, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
#dass du bezeugst, dass es keinen Gott außer [[ALLAH]] gibt, und dass [[Muhammad]] ALLAHs [[Gesandte und Propheten|Gesandter]] ist; und &lt;br /&gt;
#dass du das rituelle [[Gebet]] stets verrichtest, &lt;br /&gt;
#die [[Zakat]] entrichtest, &lt;br /&gt;
#im [[Ramadhan]] fastest und &lt;br /&gt;
#zum Haus pilgerst ([[Hadsch]] vollziehst), wenn du dazu einen Weg findest.&amp;quot;'' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Er (der Fremde) sagte: ''&amp;quot;Du hast die Wahrheit gesprochen!&amp;quot;'' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:(Überliefert von [[Imam Muslim]]). Der Fremde war der [[Engel]] [[Gabriel]], der ihnen in der Gestalt eines Menschen erschienen ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Mit diesen Definitionen werden bereits manche vermeintlichen Widersprüche aufgeklärt.&lt;br /&gt;
So wird klar, dass es durchaus kein Widerspruch ist, wenn der Quran die Propheten und Gesandten Abraham, Jakob, Moses, Jesus und seine [[Jünger]] (Friede sei mit ihnen allen) ausdrücklich als Muslime bezeichnet. Denn diese Menschen haben immer die Hingabe und Ergebenheit, nämlich Islam, dem Schöpfer gegenüber praktiziert. Sie alle haben gebetet, gefastet, Gebote eingehalten und Verbote geachtet, so wie es ihnen der Schöpfer zu ihrer Zeit vorschrieb:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
: '''''&amp;quot;Abraham war weder Jude noch Nazarener; sondern er war Hanif (dem Wahren zugeneigt) , islam-praktizierend, und er war nie von den Polytheisten.&amp;quot;''''' (Quran 3:67) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''''&amp;quot;Erstreben sie etwa eine andere als ALLAHs Lebensweise, und für Ihn praktizieren den Islam alle, die in den Himmeln und auf Erden ist - gehorsam oder wider Willen?! Und zu Ihm werden sie zurückgebracht. Sag: 'Wir haben den Iman (die unerschütterbare Gewissheit) verinnerlicht an ALLAH, an das was uns hinabgesandt wurde, an das was Abraham, Ismael, Isaak, Jakob und den israilitischen Stämmen hinabgesandt wurde und an das, was Moses, Jesus und den Propheten von Ihrem HERRN zuteil wurde. Wir machen keinen Unterschied mit keinem von ihnen und wir sind Ihm gegenüber Muslime' Und wer eine andere Lebensweise außer dem Islam erstrebt, dies wird sicher von ihm nicht angenommen, und er gehört im Jenseits zu den Verlierern.&amp;quot;''''' (Quran 3:83-85)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da nach dem Selbstverständnis des Quran und der Sunna der Gesandte Muhammad (ALLAHs Segen und Frieden mit ihm) der letzte Gesandte und Prophet ALLAHs ist, konkretisierte sich diese bis dato unterschiedlich praktizierte Hingabe nunmehr auf die spezielle Art und Weise, die dieser letzte Gesandte verkündet hat und die in Quran und Sunna enthalten ist.&lt;br /&gt;
Dies bedeutet, dass es mit der Sendung des Gesandten Muhammad (sal-lal-lahu 'alaihi wa sal-lam) zu einer Festlegung und Eingrenzung des bisherigen historischen Verständnisses von Islam kam. Seither finden wir eine Übereinstimmung zwischen dem Islam als der Lebensweise der Ergebenheit (allgemeine globale Definition) und dem Namen seiner verkündeten Botschaft (dem historischen Islam).&lt;br /&gt;
Damit wird auch ersichtlich, welche Bedeutung diese [[Aya]] (Vers) '''''&amp;quot;Gewiss, die (annehmbare) Lebensweise/Religion bei ALLAH ist der Islam&amp;quot;''''' in ihrem eigentlichen exegetischen Sinne hat. Hier ist nicht der historische Islam gemeint, sondern die Lebensweise der Hingabe und der Ergebenheit ALLAH (dem Erhabenen) gegenüber, die sich bei allen früheren Propheten und Gesandten genau so wieder findet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bedeutung von &amp;quot;Islam&amp;quot; im quranischen Kontext ===&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Wissenschaft der sinnverwandten Wörter und nach den Quran-Exegeten wird &amp;quot;Islam&amp;quot; im Quran als Synonym für fünf verschiedene Begriffe verwendet: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1. Islam als Name für die Lebensweise &amp;quot;Islam&amp;quot;'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
: '''''&amp;quot;Gewiss ist die (annembare) Lebensweise bei ALLAH der Islam!&amp;quot;''''' (Quran, 3:19) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
: '''''&amp;quot;ER nannte euch Muslime vorher und in diesem (Quran), damit der Gesandte Zeuge über euch wird und ihr Zeugen über die Menschen werdet.&amp;quot;''''' (Quran, 22:78)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Lebensweise Islam impliziert ALLAHs Erkenntnis und das Dienen ALLAHs auf die von IHM durch SEINE Offenbarungen aufgezeigte Art und Weise. ER übermittelte uns über Muhammad (ALLAHs Segen und Frieden mit ihm) SEINE abschließende Offenbarung und somit die für die Gemeinschaft der Gottergebenen, die Muslime, abschließende und endgültig verbindliche Form der Lebensweise Islam. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2. Islam als Synonym für &amp;quot;Tauhid&amp;quot;'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''''&amp;quot;WIR offenbarten die Thora, darin ist Rechtleitung und Licht enthalten. Danch richteten die Propheten, die nach dem Islam/Tauhid lebten, zwischen den Juden, (und richteten) die Gelehrten und die Rabbiner aufgrund dessen, was ihnen von ALLAHs Schrift anvertraut wurde und (weil) sie deren Zeugen waren.&amp;quot;''''' (Quran 5:44)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3. Islam als Synonym für &amp;quot;aufrichtige Ergebenheit&amp;quot;'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''''&amp;quot;Und (erinnere daran), als sein Herr ihm sagte: 'Sei Muslim/ergib dich&amp;quot;' Er sagte: 'Ich praktiziere den Islam/ergab mich dem Herrn aller Geschöpfe.&amp;quot;''''' (Quran, 2:131) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''''&amp;quot;Und wenn sie mit dir disputieren, dann sag: 'Ich habe den Islam angenommen/mich ALLAH aufrichtig ergeben und (mit dir) alle die mir folgen!' Und sag denjenigen, denen die Schrift zuteil wurde, und den (arabischen) Schirk-Betreibenden: 'Habt ihr den Islam angenommen/euch ALLAH aufrichtig ergeben?' Und wenn sie den Islam annehmen, so sind sie bereits rechtgeleitet!&amp;quot;''''' (Quran, 3:20) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:''''' &amp;quot;Und wer für ALLAH den Islam praktiziert/sich aufrichtig ergibt, während er auf die beste Art und Weise handelt, dieser hielt sich bereits am wahrsten Halt fest. Und zu ALLAH ist das Anschließende aller Angelegenheiten.&amp;quot;'''''  (Quran, 31:22)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4. Islam als Synonym für &amp;quot;Sich-Fügen, Sich-Ergeben und größtmögliche Hingabe&amp;quot;'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:''''' &amp;quot;Bis er (Pharao) kurz vor dem Ertrinken war, da sagte er: 'Ich glaube schon, dass es keinen Gott gibt außer Dem, an Den die Kinder Israils glauben, und ich bin einer der Muslime/Willfährigen.'&amp;quot;'''''  (Quran, 10:90) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:''''' &amp;quot;Sie sagte: 'Mein Herr! Ich beging gegen mich selbst Unrecht. Und ich nahm den Islam an/fügte mich mit Sulaiman ALLAH, Dem Herrn aller Schöpfung.'&amp;quot;'''''  (Quran, 27:44) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:''''' &amp;quot;Erstreben sie etwa einen anderen als ALLAhs Din, während für IHN den Islam praktizierte/sich IHM fügte, was in den Himmeln und auf ERrden ist - gehorsam oder wider Willen?! Und zu IHM werden sie zurückgebracht.&amp;quot;'''''  (Quran, 3:83)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5. Islam als Synonym für &amp;quot;die Anerkennung und die Zustimmung&amp;quot;'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''''&amp;quot;Doch bereits sprachen sie das Kufr-Wort und betrieben Kufr, nachdem sie Muslime geworden sind/den Islam angenommen hatten.&amp;quot;''''' (Quran, 9:74) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''''&amp;quot;Die Wüstenaraber sagten: 'Wir verinnerlichten den Iman!' Sag:'Ihr habt den Iman nicht verinnerlicht! Sondern sagt: 'Wir wurden Muslime (nahmen den Islam an!' Doch der Iman ist noch nicht in eure Herzen eingedrungen.&amp;quot;''''' (Quran, 49:14)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Islam und Salam/Friede ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Beziehungen des Islam zum Salam (Frieden) werden in den folgenden Punkten deutlich:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* As-Salam ist einer der 99 schönsten Namen ALLAHs.&lt;br /&gt;
* As-Salam ist der Gruß des Schöpfers zu Seinen Dienern am Jüngsten Tag&lt;br /&gt;
* As-Salam ist der Gruß im Paradies:&lt;br /&gt;
* Salam ist das Einzige, das die Bewohner des Paradieses hören werden:&lt;br /&gt;
* Salam ist die empfohlene Antwort für die Muslime auf die Provokateure:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''''&amp;quot;Und die Diener Des Gnadenden sind diejenigen, die auf der Erde in Bescheidenheit gehen, und wenn die Unwissenden sie belästigen, sagen sie: &amp;quot;Salam (sei mit euch)!&amp;quot;''''' (Quran 24:63)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''''&amp;quot;Und wenn sie das Sinnlose hören, wenden sie sich davon ab und sagen: &amp;quot;Uns gehören unsere Handlungen und euch gehören eure Handlungen, Salam sei mit euch! WIR möchten keine Unwissenden sein.&amp;quot;''''' (Quran 28:55)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Zusammenfassung ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Islam''' = &amp;quot;die Ergebenheit&amp;quot; bzw. &amp;quot;die bewusste Ergebenheit unter ALLAH (ta'ala/dem Erhabenen)&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Muslim/Muslima''' = &amp;quot;der/die Gottergebene&amp;quot; bzw. &amp;quot;der/die sich bewusst ALLAH Ergebende&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur &amp;amp; Medien über den Islam zum Downloaden ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
=== Bücher ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Was ist islam.jpg]]&lt;br /&gt;
'''[http://islam-verstehen.de/e-books/Was_ist_Islam_dwr.pdf Was ist Islam? (PDF)]'''&lt;br /&gt;
Herausgeber DiewahreReligion.de&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Video ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''[http://diewahrereligion.de/Uni_duisburg_vortrag.wmv Was ist Islam? (Video, WMV)]''' &lt;br /&gt;
Video-Vortrag vom deutschen Muslim Pierre Vogel in der Uni Duisburg, Diewahrereligion.de, 2006&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Zaidan, Amir M. A. (1999): ''Al-'Aqida, Einführung in die Iman-Inhalte'', ADIB-Verlag, Offenbach, 2. neubearbeitete und erweiterte Auflage &lt;br /&gt;
* Suleiman, Samir: ''Der Islam muss kein Rätsel sein'', [http://www.qalam.de qalam.de]&lt;br /&gt;
* Zaidan, Amir (2006): Definition des Begriffs &amp;quot;Islam&amp;quot;, ''MAZ (Muslimische Allgemeine Zeitung)'', Nr. 01/01, S. 13, verfügbar unter: http://www.maz-online.net/images/maz.jpg (25.06.2008)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweis ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''[[Sinn des Lebens]]'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Links ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''[http://www.islam.de/ Islam.de]''' - Islam in Deutschland&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''[http://www.islam.ch/ Islam.ch'''] - Islam in der Schweiz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''[http://www.derislam.at DerIslam.at]''' - Islam in Österreich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''[http://www.qalam.de qalam.de]''' - Die kompakte und wissenschaftliche Art, den Islam kennen zu lernen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''[http://www.diewahrereligion.de Diewahrereligion.de]''' - Sehr informative Audio- und Video-Vorträge über den Islam &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''[http://www.einladungzumparadies.de EinladungzumParadies.de]''' - Einladung zum Paradies (Pierre Volges neue Seite) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''[http://www.didi-info.de Didi-info.de]''' - Deutscher Informationsdienst über den Islam e. V. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''[http://www.way-to-allah.com Way-to-allah.com]''' - Große Bibliothek islamischer eBooks &amp;amp; Artikel, kostenloser Online-Bücherverleih und mehr &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''[http://www.diewahrheitimherzen.de DieWahrheitimHerzen.de]'''&lt;br /&gt;
   &lt;br /&gt;
'''[http://www.meinkoran.de Meinkoran.de]'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''[http://www.thekeytoislam.com/de/ Thekeytoislam.com/de/]''' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Islam]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Ivadmins</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>http://islam-pedia.de/index.php?title=ALLAH&amp;diff=436</id>
		<title>ALLAH</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Ivadmins: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''ALLAH''' (arabisch اﷲ‎) ist die arabische Bezeichnung für &amp;quot;den einen Gott&amp;quot; und wird von Muslimen statt dem deutschen Wort &amp;quot;Gott&amp;quot; bevorzugt benutzt, da der Begriff &amp;quot;ALLAH&amp;quot; im Gegensatz zu &amp;quot;Gott&amp;quot; weder männlich, weiblich noch sächlich ist, über keine Pluralform verfügt und überdies keine Wortwurzel besitzt, von der es nach den Regeln der arabischen Grammatik abgeleitet werden könnte. Somit beinhaltet der Begriff &amp;quot;ALLAH&amp;quot; bereits einige der wichtigsten Attribute des Schöpfers, nämlich dessen Einzigkeit, dessen Geschlechtslosigkeit und außerdem den Umstand, dass ALLAH als der ungeschaffene Schöpfer allen Seins selbst keine Schöpfung darstellt. Mit diesem Namen wurde Der Schöpfer seit Anbeginn, lange vor dem Gesandten Muhammad (ALLAHs Gnade und Frieden seien mit ihm) benannt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''''&amp;quot;Sag: 'ER ist ALLAH, einzig. ALLAH ist As-Samad (d.h Der absolut Selbständige, Der niemandem bedarf, alles und jeder aber bedarf Seiner). Nie zeugte ER und nie wurde ER gezeugt, und nie ist Ihm jemand ebenbürtig.'&amp;quot;''''' (Quran, Sura Nr. 112) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== ALLAH ist kein spezieller Gott der Muslime, oder der Araber ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eines der vielen Vorurteile über den Islam ist, dass Muslime in ALLAH einen besonderen Gott der Muslime, der Araber, etc. sähen. &amp;quot;ALLAH&amp;quot; wird im arabischen Sprachraum von allen Religionen - von arabischen Juden, arabischen Christen und Muslimen - als feststehender Ausdruck für die Realität des Schöpfers benutzt. Zwar ist es richtig, dass sich das „Gottesbild“ im Islam von dem anderer Buchreligionen in gewisser Hinsicht unterscheidet, etwa indem der Islam die Ideen der Dreifaltigkeit oder eines „Gottessohns“ ablehnt. Es handelt sich dabei zumindest aus islamischer Perspektive jedoch bei allen monotheistischen Religionen um ein und denselben Gott, der Seine Botschaften an Propheten wie Abraham, Moses, Jesus oder Muhammad entsandte. Diese Sicht der Dinge resultiert daher, dass der Islam alle Gesandten und Propheten vor Muhammad völlig selbstverständlich anerkennt und ein und derselben gemeinsamen Quelle zuschreibt. An dieser Stelle sei ganz nebenbei darauf hingewiesen, dass Gott auch im Aramäischen &amp;quot;ALLAH&amp;quot; heißt. Dies wiederum führt zu der Annahme, dass selbst Jesus (Friede sei mit ihm) mitunter den Begriff &amp;quot;ALLAH&amp;quot; benutzt haben dürfte, wenn er von Gott sprach. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur &amp;amp; Medien zum Thema ALLAH zum Downloaden ==&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
[[Bild:Tauhid.jpg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''[http://islam-verstehen.de/e-books/Tauhid_der_Eingottglaube_im_Islam_Bilal_Phillips.pdf Tauhid: Der Eingottglaube im Islam (PDF)]'''&lt;br /&gt;
Von Abu Ameenah Bilal Phillips&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
* Zaidan, Amir M. A. (1999): ''Al-'Aqida, Einführung in die Iman-Inhalte'', ADIB-Verlag, Offenbach, 2. neubearbeitete und erweiterte Auflage &lt;br /&gt;
*Samir Suleiman: ''Der Islam muss kein Rätsel sein'', qalam.de&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Islam]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:ALLAH]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Ivadmins</name></author>	</entry>

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		<title>ALLAH</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Ivadmins: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''ALLAH''' (arabisch اﷲ‎) ist die arabische Bezeichnung für &amp;quot;den einen Gott&amp;quot; und wird von Muslimen statt dem deutschen Wort &amp;quot;Gott&amp;quot; bevorzugt benutzt, da der Begriff &amp;quot;ALLAH&amp;quot; im Gegensatz zu &amp;quot;Gott&amp;quot; weder männlich, weiblich noch sächlich ist, über keine Pluralform verfügt und überdies keine Wortwurzel besitzt, von der es nach den Regeln der arabischen Grammatik abgeleitet werden könnte. Somit beinhaltet der Begriff &amp;quot;ALLAH&amp;quot; bereits einige der wichtigsten Attribute des Schöpfers, nämlich dessen Einzigkeit, dessen Geschlechtslosigkeit und außerdem den Umstand, dass ALLAH als der ungeschaffene Schöpfer allen Seins selbst keine Schöpfung darstellt. Mit diesem Namen wurde Der Schöpfer seit Anbeginn, lange vor dem Gesandten Muhammad (ALLAHs Gnade und Frieden seien mit ihm) benannt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''''&amp;quot;Sag: 'ER ist ALLAH, einzig. ALLAH ist As-Samad (d.h Der absolut Selbständige, Der niemandem bedarf, alles und jeder aber bedarf Seiner). Nie zeugte ER und nie wurde ER gezeugt, und nie ist Ihm jemand ebenbürtig.'&amp;quot;''''' (Quran, Sura Nr. 112) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== ALLAH ist kein spezieller Gott der Muslime, oder der Araber ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eines der vielen Vorurteile über den Islam ist, dass Muslime in ALLAH einen besonderen Gott der Muslime, der Araber, etc. sähen. &amp;quot;ALLAH&amp;quot; wird im arabischen Sprachraum von allen Religionen - von arabischen Juden, arabischen Christen und Muslimen - als feststehender Ausdruck für die Realität des Schöpfers benutzt. Zwar ist es richtig, dass sich das „Gottesbild“ im Islam von dem anderer Buchreligionen in gewisser Hinsicht unterscheidet, etwa indem der Islam die Ideen der Dreifaltigkeit oder eines „Gottessohns“ ablehnt. Es handelt sich dabei zumindest aus islamischer Perspektive jedoch bei allen monotheistischen Religionen um ein und denselben Gott, der Seine Botschaften an Propheten wie Abraham, Moses, Jesus oder Muhammad entsandte. Diese Sicht der Dinge resultiert daher, dass der Islam alle Gesandten und Propheten vor Muhammad völlig selbstverständlich anerkennt und ein und derselben gemeinsamen Quelle zuschreibt. An dieser Stelle sei ganz nebenbei darauf hingewiesen, dass Gott auch im Aramäischen &amp;quot;ALLAH&amp;quot; heißt. Dies wiederum führt zu der Annahme, dass selbst Jesus (Friede sei mit ihm) mitunter den Begriff &amp;quot;ALLAH&amp;quot; benutzt haben dürfte, wenn er von Gott sprach. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur &amp;amp; Medien zum Thema ALLAH zum Downloaden ==&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
[[Bild:Tauhid.jpg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''[http://islam-verstehen.de/e-books/Tauhid_der_Eingottglaube_im_Islam_Bilal_Phillips.pdf Tauhid: Der Eingottglaube im Islam (PDF])'''&lt;br /&gt;
Von Abu Ameenah Bilal Phillips&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
* Zaidan, Amir M. A. (1999): ''Al-'Aqida, Einführung in die Iman-Inhalte'', ADIB-Verlag, Offenbach, 2. neubearbeitete und erweiterte Auflage &lt;br /&gt;
*Samir Suleiman: ''Der Islam muss kein Rätsel sein'', qalam.de&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Islam]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:ALLAH]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Ivadmins</name></author>	</entry>

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&lt;hr /&gt;
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		<author><name>Ivadmins</name></author>	</entry>

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		<title>ALLAH</title>
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				<updated>2008-06-25T19:14:26Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Ivadmins: /* Literatur &amp;amp; Medien zum Thema ALLAH zum Downloaden */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''ALLAH''' (arabisch اﷲ‎) ist die arabische Bezeichnung für &amp;quot;den einen Gott&amp;quot; und wird von Muslimen statt dem deutschen Wort &amp;quot;Gott&amp;quot; bevorzugt benutzt, da der Begriff &amp;quot;ALLAH&amp;quot; im Gegensatz zu &amp;quot;Gott&amp;quot; weder männlich, weiblich noch sächlich ist, über keine Pluralform verfügt und überdies keine Wortwurzel besitzt, von der es nach den Regeln der arabischen Grammatik abgeleitet werden könnte. Somit beinhaltet der Begriff &amp;quot;ALLAH&amp;quot; bereits einige der wichtigsten Attribute des Schöpfers, nämlich dessen Einzigkeit, dessen Geschlechtslosigkeit und außerdem den Umstand, dass ALLAH als der ungeschaffene Schöpfer allen Seins selbst keine Schöpfung darstellt. Mit diesem Namen wurde Der Schöpfer seit Anbeginn, lange vor dem Gesandten Muhammad (ALLAHs Gnade und Frieden seien mit ihm) benannt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''''&amp;quot;Sag: 'ER ist ALLAH, einzig. ALLAH ist As-Samad (d.h Der absolut Selbständige, Der niemandem bedarf, alles und jeder aber bedarf Seiner). Nie zeugte ER und nie wurde ER gezeugt, und nie ist Ihm jemand ebenbürtig.'&amp;quot;''''' (Quran, Sura Nr. 112) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== ALLAH ist kein spezieller Gott der Muslime, oder der Araber ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eines der vielen Vorurteile über den Islam ist, dass Muslime in ALLAH einen besonderen Gott der Muslime, der Araber, etc. sähen. &amp;quot;ALLAH&amp;quot; wird im arabischen Sprachraum von allen Religionen - von arabischen Juden, arabischen Christen und Muslimen - als feststehender Ausdruck für die Realität des Schöpfers benutzt. Zwar ist es richtig, dass sich das „Gottesbild“ im Islam von dem anderer Buchreligionen in gewisser Hinsicht unterscheidet, etwa indem der Islam die Ideen der Dreifaltigkeit oder eines „Gottessohns“ ablehnt. Es handelt sich dabei zumindest aus islamischer Perspektive jedoch bei allen monotheistischen Religionen um ein und denselben Gott, der Seine Botschaften an Propheten wie Abraham, Moses, Jesus oder Muhammad entsandte. Diese Sicht der Dinge resultiert daher, dass der Islam alle Gesandten und Propheten vor Muhammad völlig selbstverständlich anerkennt und ein und derselben gemeinsamen Quelle zuschreibt. An dieser Stelle sei ganz nebenbei darauf hingewiesen, dass Gott auch im Aramäischen &amp;quot;ALLAH&amp;quot; heißt. Dies wiederum führt zu der Annahme, dass selbst Jesus (Friede sei mit ihm) mitunter den Begriff &amp;quot;ALLAH&amp;quot; benutzt haben dürfte, wenn er von Gott sprach. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
== Literatur &amp;amp; Medien zum Thema ALLAH zum Downloaden ==&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
[[Bild:Tauhid.jpg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://islam-verstehen.de/e-books/Tauhid_der_Eingottglaube_im_Islam_Bilal_Phillips.pdf Tauhid: Der Eingottglaube im Islam (PDF])&lt;br /&gt;
Von Abu Ameenah Bilal Phillips&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
* Zaidan, Amir M. A. (1999): ''Al-'Aqida, Einführung in die Iman-Inhalte'', ADIB-Verlag, Offenbach, 2. neubearbeitete und erweiterte Auflage &lt;br /&gt;
*Samir Suleiman: ''Der Islam muss kein Rätsel sein'', qalam.de&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Islam]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:ALLAH]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Ivadmins</name></author>	</entry>

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&lt;div&gt;'''ALLAH''' (arabisch اﷲ‎) ist die arabische Bezeichnung für &amp;quot;den einen Gott&amp;quot; und wird von Muslimen statt dem deutschen Wort &amp;quot;Gott&amp;quot; bevorzugt benutzt, da der Begriff &amp;quot;ALLAH&amp;quot; im Gegensatz zu &amp;quot;Gott&amp;quot; weder männlich, weiblich noch sächlich ist, über keine Pluralform verfügt und überdies keine Wortwurzel besitzt, von der es nach den Regeln der arabischen Grammatik abgeleitet werden könnte. Somit beinhaltet der Begriff &amp;quot;ALLAH&amp;quot; bereits einige der wichtigsten Attribute des Schöpfers, nämlich dessen Einzigkeit, dessen Geschlechtslosigkeit und außerdem den Umstand, dass ALLAH als der ungeschaffene Schöpfer allen Seins selbst keine Schöpfung darstellt. Mit diesem Namen wurde Der Schöpfer seit Anbeginn, lange vor dem Gesandten Muhammad (ALLAHs Gnade und Frieden seien mit ihm) benannt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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:'''''&amp;quot;Sag: 'ER ist ALLAH, einzig. ALLAH ist As-Samad (d.h Der absolut Selbständige, Der niemandem bedarf, alles und jeder aber bedarf Seiner). Nie zeugte ER und nie wurde ER gezeugt, und nie ist Ihm jemand ebenbürtig.'&amp;quot;''''' (Quran, Sura Nr. 112) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
== ALLAH ist kein spezieller Gott der Muslime, oder der Araber ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eines der vielen Vorurteile über den Islam ist, dass Muslime in ALLAH einen besonderen Gott der Muslime, der Araber, etc. sähen. &amp;quot;ALLAH&amp;quot; wird im arabischen Sprachraum von allen Religionen - von arabischen Juden, arabischen Christen und Muslimen - als feststehender Ausdruck für die Realität des Schöpfers benutzt. Zwar ist es richtig, dass sich das „Gottesbild“ im Islam von dem anderer Buchreligionen in gewisser Hinsicht unterscheidet, etwa indem der Islam die Ideen der Dreifaltigkeit oder eines „Gottessohns“ ablehnt. Es handelt sich dabei zumindest aus islamischer Perspektive jedoch bei allen monotheistischen Religionen um ein und denselben Gott, der Seine Botschaften an Propheten wie Abraham, Moses, Jesus oder Muhammad entsandte. Diese Sicht der Dinge resultiert daher, dass der Islam alle Gesandten und Propheten vor Muhammad völlig selbstverständlich anerkennt und ein und derselben gemeinsamen Quelle zuschreibt. An dieser Stelle sei ganz nebenbei darauf hingewiesen, dass Gott auch im Aramäischen &amp;quot;ALLAH&amp;quot; heißt. Dies wiederum führt zu der Annahme, dass selbst Jesus (Friede sei mit ihm) mitunter den Begriff &amp;quot;ALLAH&amp;quot; benutzt haben dürfte, wenn er von Gott sprach. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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== Literatur &amp;amp; Medien zum Thema ALLAH zum Downloaden ==&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
[[Bild:Tauhid.jpg]]&lt;br /&gt;
[http://islam-verstehen.de/e-books/Tauhid_der_Eingottglaube_im_Islam_Bilal_Phillips.pdf Tauhid: Der Eingottglaube im Islam (PDF])&lt;br /&gt;
Von Abu Ameenah Bilal Phillips&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
* Zaidan, Amir M. A. (1999): ''Al-'Aqida, Einführung in die Iman-Inhalte'', ADIB-Verlag, Offenbach, 2. neubearbeitete und erweiterte Auflage &lt;br /&gt;
*Samir Suleiman: ''Der Islam muss kein Rätsel sein'', qalam.de&lt;br /&gt;
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[[Kategorie:Islam]]&lt;br /&gt;
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&lt;div&gt;'''ALLAH''' (arabisch اﷲ‎) ist die arabische Bezeichnung für &amp;quot;den einen Gott&amp;quot; und wird von Muslimen statt dem deutschen Wort &amp;quot;Gott&amp;quot; bevorzugt benutzt, da der Begriff &amp;quot;ALLAH&amp;quot; im Gegensatz zu &amp;quot;Gott&amp;quot; weder männlich, weiblich noch sächlich ist, über keine Pluralform verfügt und überdies keine Wortwurzel besitzt, von der es nach den Regeln der arabischen Grammatik abgeleitet werden könnte. Somit beinhaltet der Begriff &amp;quot;ALLAH&amp;quot; bereits einige der wichtigsten Attribute des Schöpfers, nämlich dessen Einzigkeit, dessen Geschlechtslosigkeit und außerdem den Umstand, dass ALLAH als der ungeschaffene Schöpfer allen Seins selbst keine Schöpfung darstellt. Mit diesem Namen wurde Der Schöpfer seit Anbeginn, lange vor dem Gesandten Muhammad (ALLAHs Gnade und Frieden seien mit ihm) benannt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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:'''''&amp;quot;Sag: 'ER ist ALLAH, einzig. ALLAH ist As-Samad (d.h Der absolut Selbständige, Der niemandem bedarf, alles und jeder aber bedarf Seiner). Nie zeugte ER und nie wurde ER gezeugt, und nie ist Ihm jemand ebenbürtig.'&amp;quot;''''' (Quran, Sura Nr. 112) &lt;br /&gt;
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== ALLAH ist kein spezieller Gott der Muslime, oder der Araber ==&lt;br /&gt;
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Eines der vielen Vorurteile über den Islam ist, dass Muslime in ALLAH einen besonderen Gott der Muslime, der Araber, etc. sähen. &amp;quot;ALLAH&amp;quot; wird im arabischen Sprachraum von allen Religionen - von arabischen Juden, arabischen Christen und Muslimen - als feststehender Ausdruck für die Realität des Schöpfers benutzt. Zwar ist es richtig, dass sich das „Gottesbild“ im Islam von dem anderer Buchreligionen in gewisser Hinsicht unterscheidet, etwa indem der Islam die Ideen der Dreifaltigkeit oder eines „Gottessohns“ ablehnt. Es handelt sich dabei zumindest aus islamischer Perspektive jedoch bei allen monotheistischen Religionen um ein und denselben Gott, der Seine Botschaften an Propheten wie Abraham, Moses, Jesus oder Muhammad entsandte. Diese Sicht der Dinge resultiert daher, dass der Islam alle Gesandten und Propheten vor Muhammad völlig selbstverständlich anerkennt und ein und derselben gemeinsamen Quelle zuschreibt. An dieser Stelle sei ganz nebenbei darauf hingewiesen, dass Gott auch im Aramäischen &amp;quot;ALLAH&amp;quot; heißt. Dies wiederum führt zu der Annahme, dass selbst Jesus (Friede sei mit ihm) mitunter den Begriff &amp;quot;ALLAH&amp;quot; benutzt haben dürfte, wenn er von Gott sprach. &lt;br /&gt;
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== Quellen ==&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
* Zaidan, Amir M. A. (1999): ''Al-'Aqida, Einführung in die Iman-Inhalte'', ADIB-Verlag, Offenbach, 2. neubearbeitete und erweiterte Auflage &lt;br /&gt;
*Samir Suleiman: ''Der Islam muss kein Rätsel sein'', qalam.de&lt;br /&gt;
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[[Kategorie:Islam]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:ALLAH]]&lt;/div&gt;</summary>
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&lt;div&gt;'''ALLAH''' (arabisch اﷲ‎) ist die arabische Bezeichnung für &amp;quot;den einen Gott&amp;quot; und wird von Muslimen statt dem deutschen Wort &amp;quot;Gott&amp;quot; bevorzugt benutzt, da der Begriff &amp;quot;ALLAH&amp;quot; im Gegensatz zu &amp;quot;Gott&amp;quot; weder männlich, weiblich noch sächlich ist, über keine Pluralform verfügt und überdies keine Wortwurzel besitzt, von der es nach den Regeln der arabischen Grammatik abgeleitet werden könnte. Somit beinhaltet der Begriff &amp;quot;ALLAH&amp;quot; bereits einige der wichtigsten Attribute des Schöpfers, nämlich dessen Einzigkeit, dessen Geschlechtslosigkeit und außerdem den Umstand, dass ALLAH als der ungeschaffene Schöpfer allen Seins selbst keine Schöpfung darstellt. Mit diesem Namen wurde Der Schöpfer seit Anbeginn, lange vor dem Gesandten Muhammad (ALLAHs Gnade und Frieden seien mit ihm) benannt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''''&amp;quot;Sag: 'ER ist ALLAH, einzig. ALLAH ist As-samad (d.h Der absolut Selbständige, Der niemandem bedarf, alles und jeder aber bedarf Seiner). Nie zeugte ER und nie wurde ER gezeugt, und nie ist Ihm jemand ebenbürtig.'&amp;quot;''''' (Quran, Sura Nr. 112) &lt;br /&gt;
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== ALLAH ist kein spezieller Gott der Muslime, oder der Araber ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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Eines der vielen Vorurteile über den Islam ist, dass Muslime in ALLAH einen besonderen Gott der Muslime, der Araber, etc. sähen. &amp;quot;ALLAH&amp;quot; wird im arabischen Sprachraum von allen Religionen - von arabischen Juden, arabischen Christen und Muslimen - als feststehender Ausdruck für die Realität des Schöpfers benutzt. Zwar ist es richtig, dass sich das „Gottesbild“ im Islam von dem anderer Buchreligionen in gewisser Hinsicht unterscheidet, etwa indem der Islam die Ideen der Dreifaltigkeit oder eines „Gottessohns“ ablehnt. Es handelt sich dabei zumindest aus islamischer Perspektive jedoch bei allen monotheistischen Religionen um ein und denselben Gott, der Seine Botschaften an Propheten wie Abraham, Moses, Jesus oder Muhammad entsandte. Diese Sicht der Dinge resultiert daher, dass der Islam alle Gesandten und Propheten vor Muhammad völlig selbstverständlich anerkennt und ein und derselben gemeinsamen Quelle zuschreibt. An dieser Stelle sei ganz nebenbei darauf hingewiesen, dass Gott auch im Aramäischen &amp;quot;ALLAH&amp;quot; heißt. Dies wiederum führt zu der Annahme, dass selbst Jesus (Friede sei mit ihm) mitunter den Begriff &amp;quot;ALLAH&amp;quot; benutzt haben dürfte, wenn er von Gott sprach. &lt;br /&gt;
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* Zaidan, Amir M. A. (1999): ''Al-'Aqida, Einführung in die Iman-Inhalte'', ADIB-Verlag, Offenbach, 2. neubearbeitete und erweiterte Auflage &lt;br /&gt;
*Samir Suleiman: ''Der Islam muss kein Rätsel sein'', qalam.de&lt;br /&gt;
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[[Kategorie:Islam]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:ALLAH]]&lt;/div&gt;</summary>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Ivadmins: &lt;/p&gt;
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&lt;div&gt;'''ALLAH''' (arabisch اﷲ‎) ist die arabische Bezeichnung für &amp;quot;den einen Gott&amp;quot; und wird von Muslimen statt dem deutschen Wort &amp;quot;Gott&amp;quot; bevorzugt benutzt, da der Begriff &amp;quot;ALLAH&amp;quot; im Gegensatz zu &amp;quot;Gott&amp;quot; weder männlich, weiblich noch sächlich ist, über keine Pluralform verfügt und überdies keine Wortwurzel besitzt, von der es nach den Regeln der arabischen Grammatik abgeleitet werden könnte. Somit beinhaltet der Begriff &amp;quot;ALLAH&amp;quot; bereits einige der wichtigsten Attribute des Schöpfers, nämlich dessen Einzigkeit, dessen Geschlechtslosigkeit und außerdem den Umstand, dass ALLAH als der ungeschaffene Schöpfer allen Seins selbst keine Schöpfung darstellt. Mit diesem Namen wurde Der Schöpfer seit Anbeginn, lange vor dem Gesandten Muhammad (ALLAHs Gnade und Frieden seien mit ihm) benannt. &lt;br /&gt;
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:'''''&amp;quot;Sag: 'ER ist ALLAH, einzig. ALLAH ist As-samad (d.h Der absolut Selbständige, Der niemandem bedarf, alles und jeder aber bedarf Seiner). Nie zeugte ER und nie wurde ER gezeugt, und nie ist Ihm jemand ebenbürtig.'&amp;quot;''''' (Quran, Sura Nr. 112) &lt;br /&gt;
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== ALLAH ist kein spezieller Gott der Muslime, oder der Araber ==&lt;br /&gt;
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Eines der vielen Vorurteile über den Islam ist, dass Muslime in ALLAH einen besonderen Gott der Muslime, der Araber, etc. sähen. &amp;quot;ALLAH&amp;quot; wird im arabischen Sprachraum von allen Religionen - von arabischen Juden, arabischen Christen und Muslimen - als feststehender Ausdruck für die Realität des Schöpfers benutzt. Zwar ist es richtig, dass sich das „Gottesbild“ im Islam von dem anderer Buchreligionen in gewisser Hinsicht unterscheidet, etwa indem der Islam die Ideen der Dreifaltigkeit oder eines „Gottessohns“ ablehnt. Es handelt sich dabei zumindest aus islamischer Perspektive jedoch bei allen monotheistischen Religionen um ein und denselben Gott, der Seine Botschaften an Propheten wie Abraham, Moses, Jesus oder Muhammad entsandte. Diese Sicht der Dinge resultiert daher, dass der Islam alle Gesandten und Propheten vor Muhammad völlig selbstverständlich anerkennt und ein und derselben gemeinsamen Quelle zuschreibt. An dieser Stelle sei ganz nebenbei darauf hingewiesen, dass Gott auch im Aramäischen &amp;quot;ALLAH&amp;quot; heißt. Dies wiederum führt zu der Annahme, dass selbst Jesus (Friede sei mit ihm) mitunter den Begriff &amp;quot;ALLAH&amp;quot; benutzt haben dürfte, wenn er von Gott sprach. &lt;br /&gt;
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== Quellen ==&lt;br /&gt;
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* Zaidan, Amir M. A. (1999): ''Al-'Aqida, Einführung in die Iman-Inhalte'', ADIB-Verlag, Offenbach, 2. neubearbeitete und erweiterte Auflage &lt;br /&gt;
*Samir Suleiman: ''Der Islam muss kein Rätsel sein'', qalam.de&lt;br /&gt;
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[[Kategorie:Islam]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:ALLAH]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Ivadmins</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>http://islam-pedia.de/index.php?title=Achira&amp;diff=428</id>
		<title>Achira</title>
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				<updated>2008-06-25T19:05:59Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Ivadmins: Die Seite wurde neu angelegt: '''Al-Akhira''': Die Letzte, der Jüngste Tag, das Jenseits      == Literaturnachweis == * Zaidan, Amir M. A. (2000): [http://www.islam-verstehen.de/e-books/at-Tafsir_Q...&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Al-Akhira''': Die Letzte, der Jüngste Tag, das Jenseits &lt;br /&gt;
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== Literaturnachweis ==&lt;br /&gt;
* Zaidan, Amir M. A. (2000): [http://www.islam-verstehen.de/e-books/at-Tafsir_Quran_deutsche_Bedeutung_Amir_Zaidan.pdf ''At-Tafsir. Eine philologisch, islamologisch fundierte Erläuterung des Quran-Textes.'' (PDF)], ADIB-Verlag, Offenbach&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Aqida]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wörterbuch]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Ivadmins</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>http://islam-pedia.de/index.php?title=Thron&amp;diff=427</id>
		<title>Thron</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://islam-pedia.de/index.php?title=Thron&amp;diff=427"/>
				<updated>2008-06-25T19:04:12Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Ivadmins: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Siehe [[Al-Ahrsh|Al-'Ahrsh]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:ALLAH]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Ivadmins</name></author>	</entry>

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